[Rezension] Julie Kagawa- Plötzlich Fee: Winternacht

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Titel: Plötzlich Fee- Winternacht
Originaltitel: The iron daughter
Autor: Julie Kagawa
Genre: Jugendbuch (laut Hersteller empfohlenes Alter: 12-17 Jahre)
Verlag: Heyne  (Oktober 2011)
ISBN: 978-3453267220
Gebundene Ausgabe: 496 Seiten
Preis: 16,99€

Kurzbeschreibung:
Der zweite Band der Feen-Saga: Willkommen im eisigen Reich der Winterkönigin
So
richtig hat Meghan noch nie irgendwo dazugehört: Halb Mensch, halb
Feenprinzessin steht sie immer zwischen den Welten. Während sich im
Feenland Nimmernie ein Krieg zwischen Oberons Sommerhof und dem Reich
der Winterkönigin Mab anbahnt, spitzt sich Meghans Lage zu: Als
Gefangene des Winterreichs in all seinem eiskalten, trügerischen Glanz
sieht sie das Unheil in seinem ganzen Ausmaß heraufziehen, kann aber
nichts unternehmen. Ihre magischen Fähigkeiten scheinen mit jedem Tag zu
schwinden, und niemand glaubt ihr, dass die gefährlichen Eisernen Feen,
Geschöpfe von unglaublicher Macht, längst darauf lauern, Nimmernie zu
unterjochen. Denn keiner hat die dunklen Feen, die selbst Mabs
Grausamkeit in den Schatten stellen, je gesehen. Nur Meghan – und Ash,
der Winterprinz, dem Meghan ihr Herz schenkte und der sie verlassen hat …
Quelle: Verlag 

Über die Autorin

Schon in ihrer Kindheit gehörte Julie Kagawas große Leidenschaft dem
Schreiben: Langweilige Schulstunden vertrieb sie sich damit, all die
Geschichten festzuhalten und zu illustrieren, die ihr im Kopf
umherspukten – nicht gerade zur Freude ihrer Lehrer. Nach Stationen als
Buchhändlerin und Hundetrainerin machte sie später ihr größtes Interesse
zum Beruf und wurde Autorin. Sie lebt und schreibt mit ihrem Mann, zwei
schwer erziehbaren Katzen und zwei Hunden in Louisville, Kentucky. 

Quelle: Verlag

Rezension

Die Geschichte:
Winternacht ist eine wunderschöne Fortsetzung von Sommernacht. Meghan muss ihr Versprechen einhalten und geht somit freiwillig an den Winterhof und lebt da als Gefangene.
Ihre Magie ist verschwunden und keiner glaubt ihr, dass es die Eisernen Feen überhaupt gibt. Ash ignoriert sie und sie ist einsam. Dazu friert sie ständig, da es am Winterhof eisig kalt ist. 
Als das Zepter, das dafür steht, wer gerade die Macht in Nimmernie hat, verschwindet, droht ein Krieg zwischen dem Sommer- und Winterhof.
Meghan und Ash machen sich auf, um das Zepter wiederzuholen und den Krieg zu verhindern.

Der Einstieg in den zweiten Band, war quasi ab den ersten Seiten gegeben. Ich war beim Lesen direkt wieder in Nimmernie drin und hatte keine Probleme der Story zu folgen.
Man erfährt in dem Buch sehr schön, wie sich der Winterhof vom Sommerhof unterscheidet und was es da für Wesen gibt. Alles ist dort ganz anders, als am Sommerhof. Dieser Vergleich hat mir außerordentlich gut gefallen.
Die Geschichte ist gut durchdacht und man erfährt sogar, was mit dem Mann passiert ist, den Meghan jahrelang für ihren Vater gehalten hat.
Alles passt zusammen und es gibt keine Logikfehler. Die Welt, die Julie Kagawa erschaffen hat, wird weiter ausgebaut und es tauchen immer neue Ideen auf. Ich liebe Nimmernie und die ganzen Feen, die auf unterschiedliche Weise darin auftauchen.
Es passiert in dem Band wahnsinnig viel, sei es in Sachen Liebe oder in Sachen Gegner. Viele der Gegner aus Band eins kommen erneut vor und auch neue tauchen auf. Auch neue und alte Verbündete kommen nicht zu kurz. 
Der Band ist von der Grundstimmung ernster und hat mich emotionial sehr bewegt.
Oft sind Folgebände einer Reihe ja immer schlechter, als der erste, aber das trifft hier nicht zu. Ich wurde von den Geschehnissen in den Bann gezogen und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Langeweile kommt keine auf und es ist ein deutlicher Spannungsbogen vorhanden.


Die Protagonisten: 
Meghan ist sich zunehmend ihrer Stärken und Schwächen bewusst und arbeitet daran. Sie hat sich im Vergleich zu Band eins noch weiter entwickelt und reift zusehends. Sie ist mir richtig ans Herz gewachsen. Sie liebt ehrlich und zeigt viele Emotionen.
Puck taucht auch wieder auf und ist lustig und aufgeweckt wie eh und je. Das Einzige, was mich an dem Buch gestört hat, war allerdings, dass er von Meghan mehr wollte, als der beste Freund sein. Mir hat die Konstellation von ihm als bester Freund einfach besser gefallen. Anonsten hat er aber nichts von seinem Charme verloren.
Ash ist geheimnisvoll, wie auch zuvor. Man blickt als Leser zuerst nicht durch, wieso er sich so komisch verhält und was sich hinter seiner Fassade verbirgt. Zum Schluss habe ich ihn richtig lieb gewonnen.
Alle Protagonisten haben Hand und Fuß und sind  durchgehend sehr interessant dargestellt.
Der Schreibstil:
Der Schreibstil ist spannend und
bildhaft. Es kommt keine Langeweile auf und die Atmosphäre des Buches
ist wunderbar getroffen. Die Handlung ist nicht vorhersehrbar und es
gibt immer wieder Überraschungen. Dazu ist der Schreibstil flüssig, ohne
verschachtelte Sätze. Julie Kagawa schafft es, dass ich Nimmernie liebe.

Das Cover/der Buchtitel:
Das Cover ist ebenso schön, wie beim ersten Band. Die Farben sind eher kühl gehalten, was ja auch zum Titel sehr gut passt. Es läd zum Träumen ein und ist wunderschön.
Der Titel passt ebenfalls gut dazu, da Meghan viel Zeit am Winterhof verbringt, wo der ewige Winter vorherrscht.
Fazit: 
Winternacht ist ein traumhaftes Buch und eine mehr als gelungene Fortsetzung, die zum Träumen einläd. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung „Plötzlich Fee-Herbstnacht“.

                            

[Rezension] Julie Kagawa- Plötzlich Fee: Sommernacht

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Titel: Plötzlich Fee- Sommernacht
Originaltitel: The iron fey, Book 1: The iron King
Autor: Julie Kagawa
Genre: Jugendbuch (laut Hersteller empfohlenes Alter: 12-17 Jahre)
Verlag: Heyne  (März 2011)
ISBN: 978-3453267213
Gebundene Ausgabe: 496 Seiten
Preis: 16,99€

Kurzbeschreibung:

Mit sechzehn beginnt eine magische Zeit sagt man. Es warten dunkle
Geheimnisse auf dich, und du findest endlich die wahre Liebe.
Sie haben Recht.
Mein Name ist Meghan Chase, ich lebe in Loisiana, bin sechzehn Jahre alt und seit gestern bin ich … plötzlich Fee.
 
Schon
immer hatte Meghan das Gefühl, dass irgendetwas in ihrem Leben nicht
stimmt. Aber als sie an ihrem sechzehnten Geburtstag einen
geheimnisvollen Jungen entdeckt, der sie aus der Ferne beobachtet, und
als ihr bester Freund sich auf einmal merkwürdig verhält, muss sie
erkennen, dass offenbar ein besonderes Schicksal auf sie wartet. Doch
nie hätte sie geahnt, was wirklich dahintersteckt: Sie ist die Tochter
des sagenumwobenen Feenkönigs und nun gerät sie zwischen die Fronten
eines magischen Krieges. Ehe sie sich’s versieht, verliebt sie sich
unsterblich in den jungen Ash – den dunklen, beinahe unmenschlich
schönen Prinzen des Winterreiches. Er weckt in Meghan Gefühle, die sie
beinahe vergessen lassen, dass er ihr Todfeind ist. Wie weit ist Meghan
bereit zu gehen, um ihre Freunde, ihre Familie und ihre Liebe zu retten? 
Quelle: Verlag

Über die Autorin

Schon in ihrer Kindheit gehörte Julie Kagawas große Leidenschaft dem
Schreiben: Langweilige Schulstunden vertrieb sie sich damit, all die
Geschichten festzuhalten und zu illustrieren, die ihr im Kopf
umherspukten – nicht gerade zur Freude ihrer Lehrer. Nach Stationen als
Buchhändlerin und Hundetrainerin machte sie später ihr größtes Interesse
zum Beruf und wurde Autorin. Sie lebt und schreibt mit ihrem Mann, zwei
schwer erziehbaren Katzen und zwei Hunden in Louisville, Kentucky.  

Quelle: Verlag

Rezension

Die Geschichte:

Normalerweise lese ich nicht gerne Elfenbücher, aber dieses hier hat mich mehr als überzeugt.

Die 16-jährige Meghan fühlt sich nirgendwo dazugehörig und hofft, dass ab ihrem Geburtstag alles besser wird. Doch da ändert sich auf einmal ihr ganzes, bisheriges Leben. Sie erfährt, dass ihr bester Freund Robbie in Wahrheit Puck, eine Fee, ist. Ihr Bruder Ethan wird durch ein Wechselbalg ausgetauscht und ihr wahrer Vater ist Oberon, der Elfenkönig. Dieser ist im ständigen Konflikt mit Mag, der Königen vom dunklen Hof. Meghan will nur ein ganz normales Mädchen sein, begibt sich aber trotzdem ins Feenreich, um ihren Bruder zu finden. So beginnt ihr Abenteuer.

 

Die Geschichte ist aus Meghans Sicht geschrieben und zeigt die Abenteuer, wie sie diese erlebt. Obgleich viele Figuren aus Shakespeares „Sommmernachtraum“ in dem Buch auftauchen, hatte ich nicht das Gefühl, dass sich alles wiederholt und es abgkupfert ist. Julie Kagawa hat es wunderbar geschafft altbekannte Figuren mit ihren neuen Ideen zu verweben. Gerade die Idee der Eisenfeen und was dahinter steckt, hat es mir angetan. Die Handlung ist spannend und actionreich. Beim Lesen kommt keine Langeweile auf. Über allem steht das Ziel, dass Meghan ihren Bruder befreien möchte. Sie verliert das Ziel nie aus den Augen. Die Liebesgeschichte zwischen Meghan und Ash, die langsam ensteht, hat die Handlung nicht negativ beeinflusst, sondern positiv unterstrichen.

Dazu ist das Feenreich wunderbar beschrieben. Ich konnte mir das sehr gut bildlich vorstellen und in diese phantastische Welt eintauchen.

Das Einzige, was mich irritiert hat ist, dass die Feen da anders dagestellt sind, als ich mir diese vorstelle. Dennoch hat das mein Lesevergnügen nicht negativ beeinflusst. 

 

Die Protagonisten:

Meghan ist zu Beginn noch etwas naiv und hat kein Selbstbewusstsein. Sie möchte dazu gehören und ist daher eher unglücklich. Doch im Laufe der Geschichte entwickelt sie sich. Sie wird mutig und zielstrebig und lässt sich nicht unterkriegen. Sehr sympatisch macht sie, vor allem die Liebe zu ihrem Bruder. Sie riskiert alles für ihn und ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzten. Ihre Handlungsweisen sind nachvollziehbar und oftmals ziemlich clever. 

Robbie ist der typische beste Freundtyp. Er hält zu Meghan und tut alles für sie, ist lustig und aufgeweckt. Robbie ist ein sehr liebenswürdiger Protagonist. 

Ash, der Winterprinz, ist zuerst sehr verschlossen und kühl, macht aber auch im Buch eine Wandlung durch. 

Alle Protagonisten wurden sehr schön ausgearbeitet und man erfährt nach und nach mehr über diese.


Der Schreibstil:
Der Schreibstil ist spannend und bildhaft. Es kommt keine Langeweile auf und die Atmosphäre des Buches ist wunderbar getroffen. Die Handlung ist nicht vorhersehrbar und es gibt immer wieder Überraschungen. Dazu ist der Schreibstil flüssig, ohne verschachtelte Sätze.
Das Cover/der Buchtitel:
Das Cover ist wunderschön und läd zum Träumen ein. Es ist anziehend und hat dazu geführt, dass ich das Buch überhaupt in die Hand genommen habe. 
Der Titel passt zu der Geschichte und der Tatsache, dass der erste Teil hauptsächlich am Sommerhof des Elfenreiches spielt. 
Fazit: 
Das Buch verspricht sehr schöne Lesestunden mit  Dramatik, Action und überraschenden Wendungen. Ein grandioser Auftakt zu einer grandiosen Serie, der mich wahrlich umgehauen hat.

                                                         

[Rezension] Astrid Rose- Mana-Loa: Familienbande

Fotos und weitere Informationen von der Autorin erhalten
Titel: Mana-Loa- Familienbande
Autor: Astrid Rose
Genre: Fantasy
Verlag: BookRix GmbH und Co. KG (18. Januar 2012)
ISBN: 978-3864790867
E-Book: 890 BookRix-Seiten
Preis: 4,99€

Klappentext:
Die
alte Kartenlegerin saß, wie immer, vor der alten Lehmhütte. Drei Karten
lagen offen vor ihr auf dem Tisch. Sie deutete der Reihe nach auf sie.
»Ohana – Huna – ‚aumakua ho’omaluhia.«
Ich murmelte vor mir hin:
»Familie – Geheimnisse – den Familiengöttern Frieden bringen.« Dann sah
ich sie direkt an. »Ich weiß, was die Karten sagen, aber was bedeutet
es?«
Ein Sog erfasste mich und schleuderte mich von der Lehmhütte
weg – als Nächstes lag ich auf meinem Bett. Etwas hielt meine Arme im
Rücken fest, sodass ich mich nicht bewegen konnte. Jemand stand vor mir
und entledigte sich seiner Hose. Ich konnte das Gesicht nicht sehen, da
es im Schatten lag. Instinktiv wusste ich jedoch, dass es ein Mann war.
Ich fühlte die Kälte, die von ihm ausging und sich in mir breitmachte.
Mit letzter Kraft stieß ich mit meinem Fuß zu. Ein Schmerz durchzuckte
meine Schläfe und meine Kehle brannte. Ich schloss meine Augen und
verlor mich in der Dunkelheit. Die Kälte ließ nach und wandelte sich in
eine angenehme Wärme. Etwas Schweres, Angenehmes lag auf mir. Meine
Hände glitten nach vorne und berührten nackte Haut – ich atmete den Duft
von Iris ein.

Zarte Finger wühlten sich durch mein Haar und sanfte Lippen berührten meinen Mund.

Eine
gewisse Unruhe breitete sich in mir aus. Meine Hände glitten über den
nackten Rücken und wanderten tiefer, während fremde warme Lippen weiter
hinunter zu meiner Brust glitten, um diese zu liebkosen. Ein Stöhnen
entfuhr mir, dann fühlte ich den heißen Atem an meiner Wange.
Langsam öffnete ich meine Augen wieder und sah in das sanfte weiche Gesicht von Tom. »Vertrau mir«, hauchte er mir zu.
Ich
nickte und schloss erneut meine Augen. Mein Körper versank in einem
Bett aus Sand. Die Küsse waren jetzt fordernder. Heiße Lippen liebkosten
meine Brüste und sinnliche Hände flogen sanft über meine Haut. Ein Duft
von Sandelholz legte sich auf mich nieder und eine befremdliche Stimme
flüsterte: »Was geschehen ist und was geschehen wird, ist dir
vorherbestimmt.«
Ich öffnete meine Lider und sah in goldschimmernde Augen.

 

Über die Autorin

Astrid Rose erblickte im Jahre 1974 im Oldenburger-Münsterland das Licht der
Welt. Zusammen mit ihrem Ehemann, ihren zwei Buben und einer Tochter
lebt sie immer noch in dieser schönen Gegend.
Schon als Teenager
bemerkte sie, dass manche Träume sie bis in den Tag hinein verfolgten. Sie nutzte diese Fähigkeit, indem sie ihre Träume zum Einschlafen
wieder in ihren Gedanken zurückholte und weiter ausbaute.
Ihren letzten großen Traum ließ sie bereits anderthalb Jahre Revue passieren
und inzwischen hatte sich eine vollständige Geschichte daraus
entwickelt, die sie immer wieder von Neuem in ihrem „Kopfkino“ sah.
Am
07. August 2009 beschloss sie aus „Jux und Tollerei“ ihren damaligen
Dauertraum ein Gesicht zu geben und tippte die ersten Zeilen ihres
Romans „Mana-loa ~ Familienbande“ in den PC. Sie machte fortan die Nacht
zum Tag und schrieb in jeder freien Minute an ihrem Traum weiter.

 

 

Rezension

Die Geschichte:

Die Geschichte ist aus der Sicht von Nina geschrieben. Durch Visionen bekommt sie Aufträge Rätsel zu lösen. Es folgen verschiedene Visionen, die sie aber  nicht ganz deuten kann. Das Einzige, was sie weiß ist, dass es irgendwas mit Tom zu tun hat. Tom ist reich und zeigt direkt Interesse an Nina. So beginnt ihr neues Leben und sie verändert sich zunehmend.
Nach einem traumatischem Erlebnis vor Jahren, fällt es ihr schwer Vertrauen zu entwickeln und sich Tom zu öffnen. 
Schnell wird klar, dass Tom und seiner Familie Geheimnisse umgeben. Nach und nach erfährt man mehr. Dabei verstrickt sich Nina immer mehr in die Geschehnisse.
Ich bin ehrlich gesagt mit sehr niedrigen Erwartungen an dieses E-Book rangegangen. Der Klappentext verrät nicht viel und ist eher eine kurze Leseprobe. Das Einzige, was mit Fantasy zu tun hat, sind Ninas Fähigkeiten, komische Visionen zu bekommen. Viel mehr ist da nicht. Dennoch hat mich die Geschichte schnell fasziniert und  ich konnte nicht aufhören zu lesen. Ich wollte einfach wissen, was es mit Tom und seiner Familie auf sich hat. 
Hinzu kommen viele erotische Szenen, die aber gut zu lesen sind und nicht ins Pornografische übergehen. 

Die Protagonisten:
Nina ist eine sympathische Protagonistin und hat in ihrer Vergangenheit viel durchgemacht und ist zu Anfang immer noch stark davon beeinflusst. Sie verändert sich im Laufe der Geschichte und entwickelt sich. Nach einiger Zeit weiß sie das Leben wieder zu schätzen, was sie zum Großsteil Tom zu verdanken hat. Die Entwicklung ist sehr gut nachvollziehbar und wirkt nicht übertrieben.
Tom ist mir etwas zu perfekt, immer freundlich und zuvorkommend.
Ansonsten sind die Figuren authentisch und ihre Handlungen nachvollziehbar.
Der Schreibstil:
Der Schreibstil ist zuerst noch etwas holprig, wird dann aber flüssig und gut zu lesen. Ein paar wenige Rechtschreibfehler, beeinflussen das Lesevergnügen nicht.
Es ist spannend geschrieben und die Verwicklungen sind nachvollziehbar. Humor und Gefühle kommen auch nicht zu kurz.  

Das Cover/der Buchtitel:
Das Cover sticht nich sonderlich hervor und ist einfach gehalten.
Der Buchtitel passt dazu, dass immer mal hawai’ianische Wörter in dem Buch vorkommen. Diese werden erklärt und sind verständlich.

Fazit: 

„Mana-Lona“ ist ein überraschend gutes E-Book, das spannend und humorvoll ist. 

                                             

[Rezension] Ally Condie- Cassia & Ky 1: Die Auswahl

 
 
Titel: Cassia & Ky 1- Die Auswahl
Autor: Ally Condie
Genre: Jugendbuch (vom Hersteller empfohlenes Alter 14-17 Jahre)
Verlag: Fischer FJB (Januar 2011)

ISBN: 978-3841421197

Gebundene Ausgabe: 452 Seiten
Preis:16,95 €

Kurzbeschreibung:

Das System sagt, wen du lieben sollst – was sagt dein Herz? »Ich stehe da und starre auf den Bildschirm und während die Sekunden
verrinnen, kann ich nichts anderes tun, als stillzuhalten und zu
lächeln. Um mich herum begannen die Leute zu tuscheln. Mein Herz klopft
stärker denn je. Der Bildschirm ist und bleibt dunkel. Das kann nur
Eines bedeuten …« Für die 17-jährige Cassia ist heute der wichtigste Tag ihres Leben: Sie erfährt, wen sie mit 21 heiraten wird. Doch das Ergebnis überrascht alle: Xander, Cassias bester Freund, ist als ihr Partner vom System ausgewählt worden. Als jedoch, offenbar wegen eines technischen Defekts, das Bild eines anderen Jungen auf dem feierlich überreichten Microchip auftaucht, wird Cassia misstrauisch. Kann das System wirklich
entscheiden, wen sie lieben soll?

Quelle: Verlag

 


Rezension 

Die Geschichte:

Das Buch entführt uns in eine Welt, wie sie in der Zukunft sein könnte. Alles wird vom System überwacht und kontrolliert. Keiner lernt schreiben, weil alles am Computer abläuft. Das Essen wird geliefert und auf Vitamin- und Nährstoffgehalt abgestimmt. Eigene Wünsche gibt es da nicht und nur zu besonderen Anlässen gibt es etwas anderes zu essen. Jeder Mensch stirbt im Alter von 80 Jahren. Krankheiten sind fast ganz ausgerottet und Partnerschaften werden bestimmt. Auch die Freizeit darf nur selten selbst bestimmt werden. Die Menchen verlernen das eigenständige Denken und vergessen größere Zusammenhänge. Dies sind nur einige der Beispiele, was alles geregelt und kontrolliert wird.

Cassia lebt in dieser Welt, kennt nichts anderes und akzeptiert diese völlig. Doch dann kommt die Wende. Als sie ihren Chip kriegt, auf dem gespeichert ist, wen sie heiraten wird, taucht kurz ein anderes Gesicht auf; das von Ky. Ab da hinterfragt Cassia das System und ist immer weniger davon überzeugt, dass das alles so richtig ist.

Am besten hat mir der Hintergrund der Geschichte gefallen. So erschreckend ein völliger Überwachungsstaat auch ist, es ist vorstellbar. Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, dass es sowas wirklich geben könnte. Zwar wirkt vieles noch sehr weit hergeholt, aber beim längeren Nachdenken, hatte ich schon das Gefühl, dass es möglich ist. Zwar ist die Idee nicht neu, aber gut umgesetzt.

Die Geschichte fängt sehr langsam an. Es passiert nicht viel und man lernt erst mal das sorgenlose Leben von Cassia kennen.

Begleitet wird das Buch von einem Gedicht von Dylan Thomas, was im Laufe der Geschichte mehr und mehr an Bedeutung gewinnt. Es zeigt deutlich das Hauptthema des Buches. Man soll sich nicht einfach mit seinem Schicksal abfinden. Da von dem System nur 100 Bücher und Gedichte ausgewählt wurden, die weiter bestehen durften (alle anderen wurden verbrannt), wird deutlich wie viel Macht das geschriebene Wort da haben kann.

Der Wandel von Cassias Gefühlen und ihr langsames Hinterfragen des Systems hat  mir sehr gut gefallen und mich in seinen Bann gezogen. Ich brauche nicht immer spannungsgeladene Bücher mit jeder menge Action, um diese gut zu finden.                                                   

Die Protagonisten:             

Cassia ist ein Mädchen, das ich direkt ins Herz geschlossen habe. Sie ist eigentlich keine Rebellin und wären ihre Gefühle nicht, würde sie wahrscheinlich so handeln, wie es die Gesellschaft will. Dennoch hinterfragt sie nach und nach alles und entwickelt sich. Ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzten.

Auch die anderen Figuren sind sympatisch und gut gewählt.

Am interessantesten ist aber Ky, da man am Anfang fast nichts über ihn erfährt. Er ist geheimnisvoll und man merkt schnell, dass er etwas verbirgt. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, mehr über ihn zu erfahren.

Der Schreibstil:
Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig. Zuerst wird alles sehr objektiv erzählt und es kommen keine Gefühle rüber. Erst nach einiger Zeit wird der Schreibstil etwas emotionaler. Spannung kommt so gut wie gar nicht auf, da auf den Seiten einfach nicht viel passiert. Es wirkt eher wie ein sehr langer Prolog. Dennoch habe ich das Buch zügig gelesen und mochte es.
 
Das Cover/der Buchtitel:
Das Cover finde ich sehr passend. Es zeigt ein Mädchen in einer Glaskugel/Blase. Das verdeutlicht sehr, dass Cassia eigentlich in einer heilen Welt gelebt und das drumherum gar nicht wahrgenommen hat. Außerdem zeigt es deutlich, wie sie in dem System gefangen ist.
Den Buchtitel finde ich nicht ganz glücklich gewählt, zielt aber denke ich auf die Auswahl des Partners ab. Der Originaltitel „Matched“ ist passender.
 
Fazit: 
„Die Auswahl“ ist ein schönes Romantasy-Buch, wenn man mal etwas zwischendurch lesen möchte, was nicht durch Spannung und nervenaufreibende Action dominiert. Es ist ein gutes Buch für Zwischendurch, ohne den Wow-Effekt. 
 

[Rezension] Amy Kathleen Ryan- Sternenfeuer: Gefährliche Lügen

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Titel: Sternenfeuer- Gefährliche Lügen

Autor: Amy Kathleen Ryan
Genre: Jugendbuch (vom Hersteller empfohlenes Alter 12-16 Jahre)
Verlag: PAN (März 2012)
ISBN: 978-3426283615 
Gebundene Ausgab: 432 Seiten
Preis: 16,99 €

 

 

Kurzbeschreibung:

Der Auftakt zur großen Sternensaga! Die 15-jährige Waverly gehört zu den
ersten Kindern, die an Bord des Sternenschiffes Empyrean geboren
wurden. Jedermann erwartet, dass sie bald ihren Freund Kieran heiraten
wird, um eine Familie zu gründen und das Überleben der Menschheit auf
der langen Reise zu einem fernen Planeten zu sichern. Waverly liebt
Kieran sehr – aber ist sie trotzdem schon bereit, so früh diesen
entscheidenden Schritt zu gehen? Das friedliche Leben endet
dramatisch, als wie aus dem Nichts das lange verschollen geglaubte
Schwesterschiff angreift, die Erwachsenen tötet und alle Mädchen
entführt. Während Kieran auf der schwer beschädigten Emphyrean um sein
Überleben kämpft, muss Waverly viele Lichtjahre entfernt alles
daransetzen, zu ihm zurückkehren zu können … 
Quelle: Verlag 

 

Über die Autorin

Amy Kathleen Ryan wuchs in Jackson im amerikanischen Bundesstaat Wyoming
auf. Sie studierte Anthropologie und Englische Literatur in Wyoming und
Vermont, bevor sie sich ganz dem Schreiben zuwandte. 
Quelle: Verlag

 

 

Rezension

Die Geschichte:
Waverly und
Kieran sind die ersten auf der „Emphyrean“ geborenen Kinder. Deren Eltern gehörten zu den Auserwählten, die die sterbende Erde verlassen durften, um sich auf der „New Earth“ anzusiedeln. Neben der „Emphyrean“ ist auch das Schwesterschiff  „New Horizon“ auf dem Weg zur „New Earth“. Dieses greift aus heiterem Himmel die „Emphyrean“ an und so werden die Mädchen und Jungen getrennt. Die Mädchen werden auf das Schiff „New Horizon“ entführt, die Jungen bleiben auf der „Emphyrean“. Erwachsene gibt es kaum noch. So beginnt der Überlebenskampf der Kinder, bei dem die Ältesten gerade mal 15 sind.
Nach dem Klappentext hatte ich mir irgendwie etwas anderes von dem Buch erwartet. Mehr Romantik, weniger Brutalität. Ich finde es sehr erschreckend, dass in einem Jugendbuch so drastisch Gewalt, Manipulation, Vergewaltigung und Ausbeutung von Kindern geschildert wird. Dazu kommen die psychische Gewalt und die krassen Religionskonflikte, die mich erschreckt haben. Viele der Menschen sind scheinbar einfach durchgeknallt, sonst würde man Kinder nicht so behandeln. Was auf den Schiffen anscheinend gefehlt hat, sind Therapeuten. Ich würde keinem 12 jährigen Kind empfehlen so etwas zu lesen.
Was mir dagegen sehr gut gefallen hat, ist die Umgebung. Es wird sehr gut beschrieben, wie die Menschen auf dem Raumschiff leben und wie das alles möglich ist. Über allem steht das höhere Ziel die „New Earth“ zu erreichen und diese zu besiedeln, damit die Menschheit überlebt. 
Bei dem Buch gibt es nicht nur Gut und Böse. Zuerst denkt man, dass die Menschen von der „New Horizon“ einfach nur schlecht und böse sind, aber nach und nach kommt raus, dass auch auf der „Emphyrean“ nicht alles gut war. Das macht viel der Spannung aus und macht Handlungsweisen im Ansatz nachvollziehbar.
Die Protagonisten:
Waverly ist mir von Anfang an sehr sympathisch gewesen. Sie ist behütet aufgewachsen, aber glaubt an ihre Ideale und lässt sich nichts aufzwingen. Dazu ist sie nicht leichtgläubig und schlau. Sie handelt zwar teilweise sehr unbedacht, aber lernt auch daraus.
Kieran mochte ich von Anfang an nicht. Er hält sich schon früh für was Besseres, liebt aber Waverly wirklich und sein Handeln ist meist nachvollziehbar.
Der Schreibstil:
Der Schreibstil ist sehr spannend, was es mir trotz der massiven Gewalt nicht möglich gemacht hat, das Buch aus der Hand zu legen. Es wird alles sehr detailliert und emotionsgeladen beschrieben. Außerdem ist es einfach zu lesen und die Handlung geht schnell voran.
Das Buch ist aus zwei Sichten geschrieben, der von Waverly und der von Kieran, was es dem Leser möglich macht, die Geschehnisse auf beiden Schiffen zu verfolgen.

Das Cover/der Buchtitel:
Das Cover ist wunderschön und hat mit dazu geführt, dass ich das Buch gelesen habe. Der Buchtitel passt zum Science-Fiction-Bereich und macht neugierig. 
Fazit: 
Sternenfeuer ist ein spannendes Buch, was aber nicht für zartbesaitete Menschen und 12- Jährige geeignet ist, da es vor physischer und psychischer Gewalt nur so strotzt.
Ich denke, ich werde die Folgebände dennoch lesen.