[Löchert die Autoren] Interview mit Jennifer Benkau

Huhu ihr Lieben,
heute ist es soweit und das erste Interview zu meiner Aktion „Löchert die Autoren“ ist fertig.
Vielen, vielen Dank an Jennifer Benkau, die sich dazu bereit erklärt hat und an die fleißigen Fragensteller.

Lainybelle, Karin, Taddel, Tessa und Cappuccino-Mama: Schickt mir doch bitte eure Adresse per Mail (Mandy-chan@web.de). Dann schicke ich die Autogrammkarten los, sobald sie bei mir angekommen sind.

                        
                       Interview
  1. Wodurch lässt du dich inspirieren?
    Von
    allem und nichts. Inspiration kann ein Spaziergang mit den Hunden
    sein, eine Autofahrt mit lauter Musik, ein Buch, ein Film, ein
    schönes Bild. Effektiver ist aber normalerweise schnödes Hinsetzen
    und Nachdenken, auch wenn das weniger romantisch klingt.
  2. Wofür opferst du mehr Zeit, andere Bücher lesen oder eigene
    Bücher schreiben?
    Ich habe noch niemanden
    gefunden, der mich fürs Lesen bezahlt. Von daher schreibe ich in
    Stunden gesehen natürlich mehr als ich lese. Als geopferte Zeit
    sehe ich das aber nicht: Das eine ist inzwischen mein Beruf und das
    andere Entspannung und Hobby.
  3. Hast du reale Personen, wie Freunde oder dich selbst, im
    Kopf, wenn du Charaktere für dein Buch erstellst?
    Nein,
    nie. Das habe ich mir ganz zu Anfang der Schreiberei streng
    verboten. Eine solche Figur würde ich schonen und vermutlich
    fehlerloser darstellen, als es für die Figur glaubhaft wäre. Jedem
    gebührt sein eigener Charakter.
  4. Gibt es Tage wo du einen Blackout hast?
    Gibt
    es auch, klar. Dann mache ich etwas anderes, z.B. Interviewfragen
    beantworten. 
  5. Hast du abgesehen von deiner Lektorin oder deinem Lektor auch
    andere Testleser?
    Meist ja; meine Mutter
    liest viele meiner Texte als erstes und manchmal nehme ich noch
    eine/n Stammleser/in oder eine/n Kollegen/ Kollegin dazu. Auch, um
    meinen Lektoren nicht haufenweise Tippfehler zuzumuten. Bei neuen
    Projekten darf auch immer mein Agent mitlesen.
  6. Wie sieht dein Tagesablauf (Autorenalltag) aus?
    Nicht
    anders, als der von tausend anderen arbeitenden Müttern. Ich
    schmeiße am Morgen die Kinder aus dem Haus und versuche, möglichst
    viel abzuarbeiten, bis sie am Mittag nach Hause kommen.
  7. Hast du Lieblingsautoren? Welche sind es?
    Das
    schwankt immer, letztlich werden es bald zu viele, um sie alle
    aufzuzählen. Ein paar Autoren, von denen ich jede Neuerscheinung
    kaufe, sind Antonia Michaelis, Charlie Lyne, Ali Shaw und in jedem
    Fall der virtuose Chuck Palahniuk.
  8. Schreibst du noch auf einer Schreibmaschine oder wie kann man
    sich das bei dir vorstellen?
    Nein, zum
    Glück nicht mehr, ich vertippe mich nämlich ständig. Ich arbeite
    ausschließlich am Laptop. Und mit 100 Notizbüchern.
  9. Spielst du ein Musikinstrument und welche Musik gefällt dir
    selber aktuell?
    Ein Instrument kann ich
    nicht, aber ich singe gerne, wenn ich allein bin. Am liebsten höre
    ich alternativ rock und quer durch die Bank alles, was mich spontan
    anspricht.
  10. Wie kam es dazu, dass du von Fantasy auf Dystopie umgestiegen
    bist (zumindest für eine Weile)?
    Ich sehe
    da keinen großen Unterschied. Eigentlich habe ich diesmal nur einen
    Fantasyroman geschrieben, der ein paar Jahre in der Zukunft spielt.
    Ein bisschen Abwechslung muss sein.
  11. Könntest du dir vorstellen auch Bücher anderer Genre zu
    schreiben, wie z.B. Kinderbücher oder historische Romane?
    Bisher
    steht noch nichts fest, aber wenn es nach mir ginge, würde sehr
    bald auch mal ein moderner, realistischer Liebesroman von mir
    erscheinen
  12. Gibt es ein gutes Ende bei Dark Destiny? (Sofern du was
    verraten kannst)
    Es gibt ein Ende. Was gut
    ist und was nicht, kann man diskutieren ;-)
  13. Wer schreibt dir Klappentexte, du oder der Verlag? (Der von
    Dark Destiny ist übelst fies) ;)
    Die
    schreibt in den meisten Fällen der Verlag. Und den von Dark Destiny
    mag ich sehr. Ja, fies ist er, aber angesichts der Tatsache, dass
    Klappentexte oft verwaschen und unpräzise sind und sich oft einer
    wie der andere lesen, liebe ich den von DD .

  14. Stand für dich von Vornherein fest, dass es zwei Teile geben
    würde?
    Ziemlich früh in jedem Fall. Ganz zu
    Anfang, als ich Dark Canopy konzipierte, dachte ich noch an eine
    Trilogie, aber recht schnell kam mir dann der Gedanke, dass zwei
    Teile auch ausreichen. 

    Ich hoffe, dass ihr an dem Interview genauso viel Spaß hattet, wie ich. ;) 

[Rezension] Andrea Schacht- Kyria & Reb: Die Rückkehr

Titel: Kyria & Reb- Die Rückkehr

Autor: Andrea Schacht
Genre: Jugendbuch (vom Verlag empfohlenes Alter: ab 12 Jahre)
Verlag: Egmont INK (Januar 2013)
ISBN: 978-3863960384
Gebundene Ausgabe: 379 Seiten
Preis: 17,99 €

 
 
 
 
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Kurzbeschreibung:
In der spannenden Fortsetzung von „Kyria & Reb – Bis ans Ende der
Welt“ kehrt Kyria in ihre Heimatstadt und damit in das perfekt
gesteuerte Überwachungssytem von New Europe zurück. Ein gefährliches
Unternehmen, denn dort erwartet sie ein mörderisches Komplott.

Hinter Kyria liegen vier Monate, in denen sie zum ersten Mal erlebt
hat, was es bedeutet, frei zu sein – und in denen sie Reb, dem jungen
Rebellen aus dem Untergrund, nähergekommen ist. Seit sie weiß, dass ihr
Vater ermordet wurde, setzt sie alles daran, seinen Mörder zu finden.
Schon bald muss sich Kyria verstecken, denn sie erfährt immer mehr über
die wahren Drahtzieher in New Europe und ihre üblen Machenschaften. Da
taucht Reb wieder auf, der ihr Herz erobert hat …

Quelle: Verlag


Über die Autorin:  

Andrea Schacht hat lange Jahre als Wirtschaftsingenieurin gearbeitet,
bis sie sich entschloss, ihre wahre Leidenschaft, das Schreiben, zu
ihrem Beruf zu machen. Vor allem mit ihren historischen Romanen um die
Kölner Begine Almut Bossart erlangte sie große Bekanntheit. Ihre Bücher
stehen regelmäßig auf den Bestsellerlisten.

Quelle: Verlag




Die Handlung:
 
Die Handlung schließt direkt am Vorband an.
Kyria hat es geschafft und vier Monate in einem Reservat gelebt, doch dann muss sie fliehen und landet wieder in New Europe. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Tod ihres Vaters aufzudecken. Nach und nach kommt sie hinter einem schlimmen Komplott, den auch sie als Ziel hat. So muss sie erst mal versteckt leben und sehr vorsichtig sein.

Meine Meinung: 
 
Der Einstieg in das Buch ist gut gewählt. Es gibt neben einem Namensverzeichnis eine Erklärung zu NuYu (New Europe) und eine Zusammenfassung, was bisher geschah. So ist der Einstieg auch nachdem man Band eins lange vorher gelesen hat, sehr gut möglich. Erst dann geht es nahtlos in die Ereignisse des Vorbandes über und man erlebt, wie Kyria wieder in NuYu landet und sich dort zurecht findet.
Wieder lernt man als Leser eine andere Seite von NuYu kennen. In diesem Band werden die restlichen Fragen, die nach dem Vorband offen bleiben, gelöst und die einzelnen Puzzleteile ergeben ein Gesamtbild. 
Dabei gibt es einige überraschende Wendungen und spannende Erkenntnisse.
Die im Vorband erwähnten politischen Aspekte sind hier noch deutlich stärker vorhanden und nehmen einen wichtigen Punkt in der Handlung ein. Wer diese schon im Vorband als verwirrend und schlecht empfunden hat, wird auch hier keine Freude daran finden.
Mich persönlich haben sie gefesselt und zu keiner Zeit gelangweilt. Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, da es da so viel zu entdecken gab und das System sehr gut durchdacht ist.
Neben dem politischen Thema, steht der Komplott um Kyria und ihrer Mutter sehr im Mittelpunkt und als Leser spürt man die Gefahr. 
Was ich etwas schade finde ist, dass Kyria und Reb zu Beginn des Buches nur sehr wenig miteinander erleben, da mir gerade das Miteinander der beiden gefallen hat. Erst später kommt Reb nach NuYu und steht ihr bei. Dennoch hat es mir gefallen, wie beide ihren Weg gehen. 
Auch hier muss man nicht auf Romantik und eine kitschige Liebesbeziehung hoffen, dennoch hat mir die Beziehung zwischen Kyria und Reb sehr gut gefallen, weil sie sehr passend in die Handlung integriert ist.
Das Ende ist sehr spannend und zufriedenstellend.   
Die Protagonisten:  

Kyria hat sich in dem Band noch mehr verändert, als es schon im Vorband der Fall war. Ihre ganze Lebenseinstellung, die Einstellung zu den Männern und auch zu den ausgestoßenen Menschen hat sich grundlegend verändert und sie ist zu einer erwachsenen jungen Frau herangewachsen. Diese Wandlung hätte ich bei ihr so nicht erwartet, dennoch gefällt sie mir sehr gut.
Reb hat seinen Vater gefunden und wird nun von ihm zum Wagenlenker (einer Sportart, bei der Pferde vor einen Wagen gespannt werden und dann Rennen gefahren werden) ausgebildet. Endlich hat er Perspektiven in seinem Leben und versucht Kyria zu vergessen. Doch das ist leichter als getan. Man erfährt hier als Leser noch mehr über Rebs Hintergründe und seine Gefühls- und Gedankenwelt, was ihm noch mehr Tiefe gibt.
Hier sind alle Protagonisten facettenreich und tiefgehend ausgearbeitet und auch die zuvor blassen Nebenprotagonisten nehmen mehr Raum in der Geschichte ein und bekommen mehr Tiefe. Man lernt alte Protagonisten besser kennen, aber auch neue interessante Protagonisten tauchen auf.
 

Der Schreibstil:  
Der
Schreibstil ist sehr eingängig und insgesamt leicht und locker zu
lesen. Einzig die politischen Zusammenhänge sind etwas schwerer zu
verstehen.

Die Handlung ist abwechselnd aus der Perspektive von Kyria (Ich-Erzähler) und Reb (personaler Erzähler) geschrieben, was sehr gut umgesetzt und passend ist. So bekommt man einen Einblick in Rebs Gefühls- und Gedankenwelt. Wäre das nicht der Fall, hätte ich seine Verhaltensweisen nicht nachvollziehen können.  

 

Das Cover/der Buchtitel:
  
Das Cover ist passend zum Vorband gestaltet, nur in rötlicher Farbe. Das hat einen gewissen Wiedererkennungswert und passt sehr gut. Da das Cover vom Vorband schon zu meinen Lieblingscovern gehört, gefällt mir dieses natürich auch außerordentlich gut.
Der Titel passt ebenfalls sehr gut zum Inhalt und dem Vorband.

Fazit: 
 
Wer die politischen Aspekte in dem Vorband schon langweiig und verwirrend fande, wird an diesem Band keine Freude haben, da sie hier sehr stark in den Vordergrund rücken.
Mich hat das Buch hingegen völlig überzeugt, da sich hier alle Fragen aufklären und die Handlung fesselnd und völlig nach meinem Geschmack ist. Die Protagonisten bekommen mehr Tiefe und ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

Vielen herzlichen Dank an den INK-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.
Hintergrundinformationen 
– Hierbei handelt es sich um den zweiten Band einer Dilogie.
– Hier findet ihr eine Leseprobe: Klick
– Es gibt eine Autorenhomepage vom blanvalet-Verlag: Klick
– Hier findet ihr ein Interview mit Andrea Schacht zum 1. Band: Klick

[Leserunde: Magyria] Abschnitt 8 (Seite 499 bis zum Ende)

Liebe Leserunden-Teilnehmer,

hier dürft ihr eure Eindrücke und Gedanken über den ersten Abschnitt posten.
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Also z.B. Zitat: Mandy „…….“ oder so in etwa.
Ihr könnt aber auch gerne einfach direkt zu einem Kommentar antworten. Ganz, wie ihr wollt. ;)

 
Achtung an alle anderen Besucher meines Blogs: Wer das Buch nicht kennt, sollte die Kommentare lieber nicht lesen!!! (Spoiler)

[Leserunde: Magyria] Abschnitt 7 (Seite 406-498)

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Also z.B. Zitat: Mandy „…….“ oder so in etwa.
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