[eBook-Rezension] „In den Klauen des Metamorphen (Clockwork Cologne: Guy Lacroix 2)“ von Simone Keil

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Das Buch gibt es auch als Taschenbuch. 

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Nachdem Kommissär Guy Lacroix seinen letzten Fall gelöst hatte, wurde er von der Dampfmagischen Gesellschaft (DMG) beurlaubt. Doch schnell wird er von seinem ehemaligem Assistenten Haruki Kimura um Hilfe gebeten, denn ein neuer Mörder treibt im Hafenviertel sein Unwesen. Und alle Beweise weisen auf das Unmögliche hin und Guy Lacroix steht vor einem Rätsel. Und nicht nur Guy Lacroix begibt sich auf Spurensuche. Martha Kühn, die dank Guy Lacroix an der DMG zweifelt, versucht mehr über sie zu erfahren, doch diese Spurensuche ist nicht ganz ungefährlich.
Nachdem mir der erste Band dieser Reihe gut gefallen hat, war ich sehr gespannt auf Guy Lacroix nächstes Abenteuer und dieses Mal ist mir der Einstieg wunderbar einfach gefallen. Beim ersten Band hatte ich etwas Probleme mich mit der Masse an Protagonisten und der Welt in der alles spielt zurechtzufinden. Nun kannte ich sowohl die Protagonisten und auch die Welt und so konnte ich direkt ins fiktive Cöln mit Steampunk-Flair eintauchen.
Begonnene Handlungsstränge aus dem ersten Band werden weitergeführt und mit dem neuen Fall von Guy Lacroix verknüpft. Erneut gibt es häufige Perspektivwechsel (personaler Erzähler), die mir gut gefallen haben. Besonders die Perspektive des Katers Felix, den man schon im ersten Band kennengelernt hat, fande ich interessant und mal komplett etwas anderes.
Aber auch sonst habe ich mich darüber gefreut viele Protagonisten wiederzutreffen. Neben Guy Lacroix nimmt auch Martha Kühn eine tragende Rolle ein und auch seinen Assistenten Haruki Kimura lernt man mehr und besser kennen. Dabei sind alles Protagonisten authentisch und facettenreich ausgearbeitet.
Der Fall rund um die Morde im Hafenviertel ist spannend geschrieben und bietet einige Wendungen, die mich begeistern konnten. Neben dem Hauptplot gibt es aber wieder verschiedene Handlungsstränge die ineinandander greifen und den Plot komplex und vielschichtig machen.
Der Schreibstil ist erneut leicht und locker zu lesen und passt zu der
von ihr kreierten Welt und zu den unterschiedlichen Protagonisten. Simone Keil strotzt vor genialen Ideen, die diese Reihe zu etwas ganz Besonderem machen.
Das Ende ist an sich abgeschlossen, aber auch hier gibt es wieder einige offene Fragen, die wohl erst im Laufe der Reihe beantwortet werden. Das Ende finde ich grandios und ich bin gespannt auf weitere Abenteuer von Guy Lacroix. 

Simone Keil hat mit dem 2. Band rund um Guy Lacroix eine gelungene Fortsetzung geschaffen, die Lust auf mehr macht. Der Fall rund um den Hafenmörder konnte mich komplett überzeugen und ich freue mich schon darauf erneut in die Steampunk angehauchte Welt von Cöln zu versinken. Simone Keil strotzt vor genialen Ideen, die diese Reihe zu etwas ganz Besonderem machen.

  • Hierbei
    handelt es sich um den 2. Band einer Steampunk-Krimi-Reihe, bei der
    auch Bände von Susanne Gerdom und Selma J. Spieweg geschrieben werden.
  • Eine Leseprobe zum 2. Band findet ihr hier: Klick
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[eBook-Rezension] „Auf der Jagd nach dem Rosenkranzmörder (Clockwork Cologne: Guy Lacroix 1)“ von Simone Keil

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Im fiktivem Cöln im Jahre 1898 lebt Kommissär Guy Lacroix. Er tut alles für Recht und Ordnung, auch wenn die Welt, in der er lebt, eher im Chaos zu verschwinden scheint. Nach einem schweren Schicksalsschlag übernimmt er die Ermittlungen bei einem seltsamen Mordfall, der ihn vor einige Rätsel stellt. Das Opfer wurde augenscheinlich mit einem Rosenkranz erwürgt und die Augen verbrannt. Und Kommissär Guy Lacroix kennt diesen Mann, denn er hat ihm zuvor einen unschönen Besuch abgestattet. So versucht er den Mord aufzuklären und gerät dabei immer mehr in Gefahr.

Da ich zwischendurch sehr gerne Steampunk-Bücher lese und dieses Buch mir durch das Cover ins Auge gesprungen ist, war ich sehr neugierg auf die Abenteuer von Kommissär Guy Lacroix.

Der Einstieg ist mir dann allerdings nicht so ganz einfach gefallen, weil es verschiedene Perspektivwechsel gibt und zuerst nicht unbedingt klar ist, was die verschiedenen Personen miteinander zu tun haben. Dazu ist das fiktive Cöln in der der Plot spielt ganz anders, als man zuerst denkt und die Welt in der alles spielt wirft einige Fragen auf, die teilweise nach und nach geklärt werden. Doch bis zum Ende gibt es offene Fragen und daran merkt man, dass es sich hier um eine Reihe handelt. 
Die Menschen kämpfen mit der Strahlenbelastung, die durch den Quantenmagischen GAU enstanden ist und der die Welt 40 Jahre zuvor erschüttert hat. Die Dampfmagische Gesellschaft hat einen Schutzschirm über Cöln errichtet und am Anfang hatte ich echte Probleme die Zusammenhänge zu verstehen. Dennoch gefällt mir der Weltenentwurf außerordentlich gut.
Der Steampunk-Anteil dabei ist relativ gering, sodass auch Leser, die Steampunk nicht mögen ihren Spaß an diesem Buch haben könnten.

Doch nachdem meine anfänglichen Schwierigkeiten überwunden waren, war ich völlig in die Geschichte vertieft. 
Simone Keil versteht sich darauf mit Sympathien und Antipathien zu spielen. Kein Protagonist ist einem durchgehend sympathisch, nicht mal Kommissär Guy Lacroix. Jeder hat seine Schattenseiten, was ich sehr authentisch finde. Nach und nach lernt man verschiedene Protagonisten kennen, die ich unterschiedlich gerne mochte. Die Fülle an Protagonisten lässt auf jeden Fall keine Langeweile aufkommen.

Der Fall rund um den Mord und verschiedene andere Handlungsstränge greifen erstklassig ineinander über und durch lebhafte Beschreibungen konnte ich mir Cöln sehr gut vorstellen. Der Plot ist spannend und bietet so einige Überraschungen.
Simone Keils Schreibstil ist dabei leicht und locker zu lesen und passt zu der von ihr kreierten Welt und zu den unterschiedlichen Protagonisten. 

Das Ende ist in sich abgeschlossen, lässt aber wie erwähnt noch einige Fragen offen, was ich aber nicht weiter schlimm fande. Der erste Fall von Kommissär Guy Lacroix konnte mich auf jeden Fall fesseln und mir einige wenige schöne Lesestunden bescheren, denn viel zu schnell war dieses Buch schon wieder zu Ende.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnte mich der erste Fall von Kommissär Guy Lacroix komplett fesseln und überzeugen. Auch Leser, die kein Steampunk mögen, könnten durch den geringen Steampunk-Anteil Spaß an diesem insgesamt sehr gelungenem Buch haben. Der Fall von Kommissär Guy Lacroix ist spannend und die Welt in der alles spielt interessant.

  • Hierbei handelt es sich um den Auftakt einer Steampunk-Krimi-Reihe, bei der auch Bände von Susanne Gerdom und Selma J. Spieweg geschrieben werden.
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[Rezension] „Silber- Das erste Buch der Träume“ von Kerstin Gier

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Liv Silber muss wieder einmal zusammen mit ihrer Schwester und ihrer Mutter umziehen. Ihre Mutter arbeitet als Literaturprofessorin und hält es nie lange an einem Ort, geschweige denn in einem Land, aus. Diesesmal geht es nach London. Doch der Wohnort scheint von Dauer zu sein, denn Livs Mutter hat sich verliebt. Und so muss Liv sich an ihre neue Patchworkfamilie gewöhnen, denn nun hat sie auch noch eine Stiefschwester und einen Stiefbruder. 
Aber nicht nur die neue Familiensituation beschäftigt Liv. Auf einmal hat sie seltsame Träume und besonders ein Traum lässt sie nicht mehr los. Bei diesem Traum hat sie vier Jungs bei einem seltsamen Ritual beobachtet. Und diese vier Jungs gibt es wirkich, einer von ihnen ist ihr neuer Stiefbruder und die anderen gehen auf die gleiche Schule wie Liv. Und auf einmal wissen die Jungs Dinge über sie, die sie nur in ihren Träumen preisgeben hat. Obwohl sie das alles unheimlich findet, kann sie nicht anders als dem Rätsel auf den Grund zu gehen.

Eigentlich hatte ich vor dem Lesen des Buches nicht vor eine Rezension zu schreiben, weil es schon so viele Rezensionen dazu gibt. Aber da es wohl mein Monatshighlight wird, muss ich doch ein bisschen von „Silber- Das erste Buch der Träume“ schwärmen, denn das Buch war genau das Richtige für mich. Nicht nur dieses mehr als gelungene Cover ist nach meinem Geschmack, auch der Plot konnte mich komplett begeistern.

Zuerst einmal lernt man Liv und ihre Familie kennen und erlebt, wie sie wieder einmal umziehen und sie auf ihre neue „Familie“ trifft. Nach und nach lebt sie sich in der Schule ein und alles wirkt ganz normal.
Dabei konnte mich Liv als Protagonistin von der ersten Seite an überzeugen. Sie ist witzig, sympathisch und zieht herrliche bildliche Vergleiche. Oft musste ich wegen ihr und ihrer Schwester schmunzeln und lachen.
Ihre Schwester Mia ist ihr sehr ähnlich und beide lieben es Geheimnisse zu lüften.
Aber auch die vier Jungs, die zuerst sehr geheimnisvoll sind und alle anderen Protagonisten können überzeugen.

Nachdem Liv sich etwas eingelebt und man sie kennengelernt hat, beginnen die Träume und gerade diese Träume konnten mich mit ihren Ideen fesseln. Von gruselig bis witzig war alles dabei.
Sowieso ist dieses Buch witzig und humorvoll, kann aber auch fesseln und durch die Geheimnisse der Träume kann man gar nicht anders, als immer weiterzulesen.
Kerstin Gier versteht sich darauf die Geheimnisse rund um das Ritual der vier Jungs nur stückchenweise zu lüften, sodass man zusammen mit Liv das Rästel lösen muss. Spannende Wendungen und die eine oder andere Gefahr sorgen für die nötige Spannung. Ich liebe die Idee des Plots und alles was damit zusammenhängt.
Natürlich darf bei Kerstin Giers Büchern auch eine Liebesgeschichte nicht fehlen, die mir bisher ebenfalls richtig gut gefällt, da sie nicht zu kitschig ist, aber gut in die Gesamthandlung passt.

Kerstin Gier schreibt lebhaft, leicht und locker und ihr Schreibstil gehört zu meinen liebsten. Gefühle und Emotionen werden eindrucksvoll übermittelt und nie kommt beim Lesen Langeweile auf.
Der Plot wird aus der Ich-Perspektive von Liv erzählt, was mir gut gefallen hat.

Das Ende bietet einen gelungenen und spannenden Abschluss und ich freue mich sehr auf die Fortsetzung, denn „Silber- Das erste Buch der Träume“ hat mich wunderbar unterhalten.

„Silber- Das erste Buch der Träume“ ist ein Buch von dem ich ewig schwärmen könnte. Besonders der Humor, die sympathische Hauptprotagonistin und die Idee hinter allem konnte mich überzeugen, aber auch sonst ist dieses Buch für meinen Geschmack perfekt.
Jeder der gerne träumt, sollte sich die Abenteuer von Liv nicht entgehen lassen und ihre besonderen Träume genießen.

  • Hierbei handelt es sich um den 1. Band einer Trilogie.
  • Band 2 „Silber- Das zweite Buch der Träume“ ist bereits erschienen.
  • Eine Leseprobe zum 1. Band findet ihr hier: Klick
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[Rezension] Marie Lucas- Was wir auch tun

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Alex ist der Außenseiter an der Schule und hat eine schlimme Vergangenheit hinter sich und einiges zu verbergen.
Robin dagegen bekommt immer, was sie möchte. Ihr gutes Aussehen und ihre Beliebtheit, sowie ihr gutes Elternhaus machen ihr das Leben einfach.
Ebenso geht es Jasper, der reich und beliebt ist und Robin über alles liebt. Doch er hat einen Fehler gemacht und Robin möchte nichts mehr mit ihm zu tun haben. Dafür fühlt sie sich zu dem geheimnisvollen und unnahbaren Alex hingezogen. Doch damit fangen die Probleme erst an.

Da ich „Zwischen Ewig und Jetzt“ von Marie Lucas mochte, war ich gespannt auf ihr neuestes Werk „Was wir auch tun“, was sich komplett von dem vorigen Buch unterscheidet.

Das Buch ist geprägt von seinen Protagonisten und den Geschichten hinter den einzelnen Menschen und eher weniger von der Dreiecksgeschichte, wie man zuerst vermutet. Zwar nimmt die Liebesgeschichte, die alles andere als eine typische Liebesgeschichte ist, auch viel Raum in dem Plot ein, aber im Großen und Ganzen sind die Schicksale der Protagonisten das, was das Buch ausmacht.

Im Mittelpunkt steht da der geheimnisvolle Alex, der jeden Samstag jemanden im Gefängnis besucht und sich selber nicht traut. Er ist mit Gewalt und Hass aufgewachsen und weiß Konflikte auch nicht anders zu lösen. Marie Lucas versteht sich darauf den Leser zuerst im Dunkeln tappen zu lassen und erst nach und nach die Geheimnisse und die Vergangenheit von Alex zu lösen, sodass man einfach immer weiter lesen muss. Sie stellt Gewalt eindruckvoll dar und obwohl Alex wirklich nicht der typische Sympathieträger ist, schließt man ihn ins Herz. Dabei ist sein Verhalten alles andere als nachvollziehbar, aber doch erklärbar.
Neben Alex nimmt Robin viel Platz in dem Plot ein, allerdings konnte ich lange Zeit ihre Gefühle nicht nachvollziehen, da sie nichts über Alex weiß und sich mit wenigem zufrieden gibt. Dass sie mit Jasper nichts mehr zu tun haben möchte, kann ich dagegen sehr gut verstehen.
Jasper ist ein von Grund auf unsympathischer Protagonist, der verwöhnt ist und skrupellos alles tut um sein Ziel zu erreichen, egal ob seine Freunde darunter leiden.
Insgesamt sind alle Protagonisten vielschichtig und aussdurcksstark ausgearbeitet.

Neben der Gewalt, die ein großes Thema ist, fällt auf, dass die Protagonisten ein großes Problem mit zwischenmenschlichen Beziehungen haben und erst einmal lernen müssen wirklich miteinander zu reden. Die Entwicklung der Protagonisten gefällt mir dabei gut, denn zuerst sind sie sehr naiv und ich hätte sie des Öfteren schütteln können, aber sie reifen und lernen.

Gefühle werden aussdrucksstark dargestellt und Marie Lucas schreibt leicht und locker und in Jugendsprache, was gut zu dem Plot passt. Dieser wird hauptsächlich aus der Sicht von Alex, Robin und Jasper dargestellt (personaler Erzähler), aber auch einige wenige andere Protagonisten kommen zu Wort.

Das Ende konnte mich überzeugen und obwohl es eher ein ruhigeres Buch ist, weiß es gut zu unterhalten.

„Was wir auch tun“ erzählt keine typische Liebeschichte und befasst sich mit dem Thema Gewalt und starken Gefühlen. Es ist eine eher ruhige Geschichte, die dennoch zu unterhalten weiß und durch die Entwicklung der Protagonisten überzeugen kann. Geheimnisse werden erst nach und nach gelüftet, was dafür sorgt, dass man immer weiter lesen muss bis man schon am Ende ist. 
Das Ende ist dabei durchweg gelungen.

  • Hierbei handelt es sich soweit ich weiß um einen Einzelband.
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[Rezension] Veronica Rossi- Geborgen: In unendlicher Weite

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Nachdem Reverie durch Ätherstürme zerstört wurde, kehren Aria, Perry und einige Siedler zurück in die Höhlen der Tiden. Doch die Zeit drängt, denn ihre Ressourcen sind begrenzt und die Stürme werden immer schlimmer. Ihre einzge Chance besteht darin rechtzeitig die Blaue Stille zu erreichen. Aber dazu müssen sie Hess und Sable überlisten um an genug Hovercrafts zu kommen und Cinder zu retten. Denn nur mit Cinders Hilfe können sie die Ätherbarriere überwinden und zur Blauen Stille gelangen. Doch die Zeit drängt.

Nachdem ich Aria und Perry von Beginn an begleitet habe und mit ihnen gefiebert, gelitten und gekämpft habe, war ich mehr als gespannt auf ihr letztes Abenteuer. Meine Erwartungen an diesen Abschlussband waren hoch, aber ich wurde nicht enttäuscht.

Von Beginn an war ich gefesselt von den Erlebnissen rund um die Tiden, die Siedler, der Blauen Stille, den Ätherstürmen und Aria und Perry. Die Welt, die Veronica Rossi erschaffen hat, konnte mich ein weiteres Mal überzeugen und die Idee hinter allem ist nachvollziehbar und interessant.
Wieder einmal wird der Plot abwechselnd aus Arias und Perrys Sicht (personaler Erzähler) geschildert, was mir schon in den Vorbänden gefallen hat. So kann man sich sehr gut in die beiden hineinversetzen.

Der Plot beginnt zeitnah nach dem zweiten Band und schnell war ich wieder völlig in die Handlung vertieft. Viele Probleme gibt es zu lösen und Perry als Kriegsherr muss das Unmögliche schaffen und sein Volk retten.
Er ist ein Protagonist, den man einfach mögen muss. Zwar ist er impulsiv und wild, tut aber alles für die Menschen, die ihm wichtig sind und weiß mit seiner Verantwortung umzugehen. Er hat viel durchgemacht und liebt Aria über alles.
Auch Aria ist eine Protagonistin, die ich ins Herz geschlossen habe. Ihre Entwicklung von dem ersten Band bis jetzt ist unglaublich und sehr überzeugend. Mittlerweile ist sie stark, weiß sich zu helfen und möchte alles für ein besseres Leben tun.
Was mir hier besonders gut gefällt, ist, dass Aria und Roar (Perrys bester Freund) sich sehr nahe stehen, aber nie eine Dreiecksgeschichte zwischen Aria, Perry und Roar entsteht.  Die Liebesgeschichte ist authentisch, aber nicht kitschig. Sie passt gut zu dem düsteren Gesamtplot.
Roar und auch die anderen Protagonisten können ebenfalls überzeugen, egal ob es die Gegenspieler sind oder Freunde und manche können regelrecht überraschen.

Sowieso gibt es einige Überraschungen in dem letzten Band. Denn immer wenn man denkt, man weiß wie es weitergeht, gibt es eine überraschende Wendung, neue Hindernisse und Gefahren. Der Plot ist spannend und es herrscht ein hohes Erzähltempo vor, das aber gut passt, denn auch Gefühle und innere Zerrissenheit kommen nicht zu kurz.

Veronica
Rossi schreibt sehr atmosphärisch und schafft es, dass man mit den
Protagonisten fühlt und sich sehr gut in sie hineinversetzen kann. Dabei
ist der Schreibstil detailliert und leicht und  locker zu lesen. Sie hält sich nicht mit Unwichtigem auf, gibt aber den wichtigen Dingen genug Raum sich zu entwickeln.

Das Ende hätte nicht passender sein können, denn es ist spannend und bietet einen gelungenen Abschluss einer meiner Lieblingsreihen.

Mit „Geborgen- In unendlicher Weite“ endet einer meiner Lieblingsreihen und besser hätte ich mir den Abschluss nicht wünschen können. Zwar hätte ich Aria und Perry noch ewig auf ihren Abenteuern begleiten können, aber sie werden immer einen Platz in meinem Herzen haben.
Wer Dystopien mit einer gelungenen Idee und tollen Protagonisten mag, sollte sich diese Reihe auf keinen Fall entgehen lassen. Ich werde sie bestimmt noch einige Male lesen.

  • Hierbei handelt es sich um den letzten Band einer Trilogie.
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