[Rezension] „Die 5. Welle“ von Rick Yancey

Cassie gehört zu den wenigen überlebenden Menschen. Seitdem die Anderen auf die Erde gekommen sind, hat sie so gut wie alles verloren, ihre Familie, ihre Freunde und ihr Hab und Gut. Alles was sie besitzt, trägt sie in ihrem Rucksack mit sich herum, immer auf der Flucht vor den Anderen und ihrem Kampf ums Überleben. Sie ist allein, bis sie Evan Walker trifft, dem sie eigentlich nicht vertrauen sollte…


Nachdem ich viele unterschiedliche Meinungen zu dem Buch gehört habe und Endzeit-Romane liebe, habe ich beschlossen mir meine eigene Meinung zu diesem Buch zu bilden.
Die Idee hinter dem Ganzen finde ich durchaus gelungen. Die Aliens, genannt die Anderen, kamen auf die Erde und ihr Mutterschiff schwebt seitdem am Himmel.
Mit den Anderen kam die 1. Welle, bei der den Menschen die Elektrizität genommen wurde, mit der 2. Welle gab es riesige Flutwellen
die Küstengebiete zerstörten und mit der 3. Welle gab es ein tödliches Virus, das fast alle Menschen getötet hat. Mit der 4. Welle kamen schießlich die Anderen auf die Erde. Diese sind von den Menschen kaum zu unterscheiden, aber sie sind rücksichtslose Soldaten und seitdem ist Cassie ganz allein bis sie Evan trifft.

Sie lebt in ständiger Angst, kann keinem trauen und fragt sich was wohl die 5. Welle mit sich bringen wird, denn bisher hat sie nur knapp überlebt.
Aus Angst vor den Anderen erschießt sie lieber jeden auf den sie trifft bevor sie erschossen wird. Ich hatte so meine Probleme mich in Cassie hineinzuversetzen, was wohl vor allem an dem Schreibstil lag.
Man begeleitet zunächst Cassie auf ihrem Weg und alles wird aus ihrer Ich-Perspektive geschildert, doch alles wird relativ emotionslos und distanziert erzählt, wirkt verwirrend und hört sich eher nach einem Bericht an. Es liest sich nicht wie ein spannender Roman, sondern eher wie eine wissenschaftliche Zusammenfassung, die dann mehr und mehr wie ein Bericht aus Cassies Leben wird. Die Sätze lassen sich seltsam lesen und sind teils abgehackt. Dennoch ist der Schreibstil leicht und jugendlich gehalten.
Im Laufe des Buches gibt es einige Perspektivwechsel.

Obwohl ich die Grundidee mag, konnte mich das Buch eigentlich zu keiner Zeit fesseln. Große Langeweile sorgte dafür, dass ich mich durch die Seiten quälte und oft kurz davor war das Buch abzubrechen, aber immer in der Hoffnung, dass die große Wende kommen würde, las ich weiter, aber selbst Aspekte, die mich eigentlich überraschen sollten, konnten mich nicht überzeugen und so war ich irgendwann genervt von Cassie, den Aliens und der Geschichte an sich. Schon lange habe ich keinen so langweiligen Plot mehr gelesen, der so vor sich hinplätschert und der mir vor allem wegen dem Schreibstils nicht gefallen hat. Selbst nach längerem Nachdenken fällt mir nur die Grundidee als positiver Aspekt ein, alles andere konnte mich leider in keinster Weise überzeugen.
Und auch das Ende und die Auflösung hinter allem war nicht nach meinem Geschmack. Die Folgebände werde ich also wohl leider nicht lesen.


Leider war das Buch nicht das, was ich erwartet hatte und somit eine große Enttäuschung für mich, die nur knapp an einer Ein-Sterne-Bewertung vorbeigeschrappt ist, was aber nur an der an sich guten Grundidee liegt. Ich kann das Buch leider nicht weiterempfehlen, auch wenn es bestimmt viele Leser gibt, die mit dem Schreibstil und der Art des Buches besser zurechtkommen. Beim Lesen quälte ich mich eher durch die Seiten und war oft kurz davor das Buch abzubrechen.
Leider…


  • Hierbei handelt es sich um den 1. Band einer Trilogie.
  • Band 2 „The Infinite Sea“ erscheint im Original voraussichtlich im September 2014 und Band 3 im August 2015.
  • Eine Leseprobe zum 1. Band findet ihr hier: Klick
  • Über den Autor erfahrt ihr hier mehr: Klick
  • Seine Homepage ist hier zu finden: Klick

[Rezension] „Skylark – Der eiserne Wald“ von Meagan Spooner

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Lark lebt in einer Stadt, die nach dem Zusammenbruch der Welt abgeschottet von der Außenwelt existiert. Ihr Leben lang wartet sie darauf „geerntet“ zu werden und ihren Platz in der Gesellschaft einzunehmen, denn sie hat magische Fähigkeiten und diese werden benötigt um die Maschinen anzutreiben und dafür dass das Leben in der Stadt seinen gewohnten Gang geht. Doch als sie von ihrem wahren Schicksal erfährt, beschließt sie zu fliehen und durchschreitet die Mauer, die ihre bisherige Welt umgibt und begibt sich in den sagenumwobenen eiseren Wald. Immer auf der Suche nach Freiheit.

Die Idee hinter „Sylark“ konnte mich schon vor dem Lesen begeistern und so war ich gespannt darauf, was dieses Buch zu bieten hat. Schnell wird klar, dass es sich hierbei um eine Mischung aus einem Fantasyroman und aus einem Science-Fiction-Roman handelt. Verschiedene Elemente werde hier kombiniert und ergeben eine gelungene Grundidee. Mir gefällt besonders, dass die Maschinen, die es in Larks Welt gibt, durch Magie angetrieben werden. 
Die hier dargestellte Welt ist durchweg faszinierend und bietet unglaublich viel Potenzial.

Zu Beginn konnte mich das Buch komplett fesseln, da es unglaublich viel zu entdecken gibt und das Schicksal, das auf Lark wartet erschreckend und beängstigend ist und man mit Lark leidet und fühlt.
Man begleitet sie dabei, wie sie verbotenes macht und anschließend „geerntet“ wird und die Zeremonie durchlebt, die jedes Kind/jeder Jugendliche, der „geerntet“ wir durchmacht. Der Beginn ist spannend und vielversprechend.

Doch nach diesem gelungenen Anfang, zog sich das Buch in die Länge und von Spannung war nicht mehr viel zu spüren. Nachdem Lark geflohen ist, geht ihre lange und eintönige Reise los, in der nicht viel passiert und man sich durch die Seiten kämpft. Diese Reise war für meinen Geschmack zu lang und zu eintönig, auch wenn Lark sich dabei entwickelt. Hier wäre weniger vielleicht mehr gewesen.

Dazu ist Lark eine insgesamt unauffällige und blasse Protagonistin, die ohne Hilfe so gut wie nichts selber erreichen könnte. Wäre da nicht Oren gewesen, den sie kennenlernt und der ihr durch die Wildnis hilft, wäre sie schnell mehr als aufgeschmissen gewesen. Oren war für mich ein persönlicher Lichtblick, da er dem Ganzen eine andere Wendung gibt.
Ansonsten darf man sich als Leser eigentlich fast nur mit Larks Gedankengängen und Gefühlen herumquälen, was an sich ja nicht schlimm gewesen wäre, aber alles wurde so sehr im Detail ausgeführt, dass ich das Gefühl hatte, dass die Autorin gerne mal abschweift, aber mir dennoch nicht die Informationen liefert, die ich gerne gehabt hätte.
Ansonsten ist ihr Schreibstil angenehm zu lesen und man kann sich alles gut vorstellen.
Alles wird aus der Ich-Perspektive von Lark geschildert, was ich ansonsten gerne mag, aber hier hätte mir der ein oder andere Perspektivwechsel besser gefallen.

Es dauerte sehr lange bis das Buch mich wieder richtig fesseln konnte und dann waren einige Wendungen auch vorhersehbar und konnten mich nicht völlig überzeugen. Das Ende bietet dann noch mal einiges an Spannung und Gefahren, auch wenn ich mit der Lösung des Ganzen nicht ganz zufrieden war, war das Ende deutlich besser als der viel zu lange Mittelteil.
Meiner Meinung nach blieb viel Potenzial ungenutzt, was ich sehr schade finde.

„Skylark“ bietet eine gelungene Grundidee mit einiges an Potenzial, das leider ungenutzt blieb. Lange Zeit musste ich mich trotz des gelungenen Anfangs durch das Buch quälen und erst gegen Ende hat es mir wieder besser gefallen. Ich denke, dass das Buch auch einige Fans haben wird, aber für mich war es nicht das Richtige, weswegen es nur knapp drei von fünf Punkten erreicht hat.

  • Hierbei handelt es sich um den 1. Band einer Trilogie.
  • Band 2 „Shadowlark“ ist im Original schon erschienen, Band 3 „Lark Ascending“ erscheint im Original voraussichtlich im Oktober 2014.
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[Rezension] „Dracyr- Das Herz der Schatten“ von Susanne Gerdom

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Über Albrastor herrscht ein gefürchteter Drachenmagier, der durch die Machtübernahme die Eltern von Kay auf dem Gewissen hat. Kay, die ihre Familie sehr vermisst, schwörrt Rache und begibt sich trotz all der Gefahren auf die Burg des Drachenmagiers. Doch schnell zeigt der Sohn des Magiers Damian Gefallen an ihr und er scheint genauso grausam zu sein, wie sein Vater. Getrieben von ihrer Rache versucht Kay alles und gibt nicht auf. Schließlich begegnet sie in den Untiefen der Burg ihrer Bestimmung, denn sie kann die Dracyr hören…

„Dracyr- Das Herz der Schatten“ ist mir zuerst durch das gelungene Cover ins Auge gefallen und da ich sehr gerne Bücher von Susanne Gerdom lese, war ich gespannt auf dieses High-Fantasy-Abenteuer, das in Albrastor spielt und sich mit Drachen und Magie beschäftigt.

Von Beginn an war ich völlig gefesselt von Kay und ihren Abenteuern, denn der Einstieg ist leicht möglich. Man begleitet sie auf ihrem Weg zur Burg und wie sie da anfängt zu arbeiten, immer in der Hoffnung nahe genug an den Drachenmagier heranzukommen um ihn zu töten. Doch es haben schon viele vor ihr versucht ihn zu töten und so gestaltet sich das alles als sehr schwierig.
Dazu macht Damian, der Sohn des Drachenmagiers ihr das Leben schwer, der zuerst grausam und unnahbar wirkt, aber immer gegen seine Gefühle ankämpft um seinem Vater zu gefallen.

Kay mochte ich von Beginn an sehr gerne. Sie ist eine Protagonistin mit der man einfach mitfühlen muss, sie ist mutig und schlagfertig, versucht sich anzupassen, ist aber bei weitem nicht perfekt, was sie nur noch sympathischer macht.
Damian dagegen mochte ich zuerst so gar nicht, da er gefühlskalt und grausam wirkt, aber dadurch dass der Plot mal aus seiner und mal aus Kays Perspektive (personaler Erzähler) geschildert wird, lernt man ihn besser kennen und verstehen. 
Alle Protagonisten sind unglaublich vielschichtig und detailliert ausgearbeitet und können auf ihre Art überzeugen.

Die Welt, die Susanne Gerdom geschaffen hat, konnte mich mit ihren Ideen und Details in seinen Bann ziehen. Die Darstellung der Drachen, die hier Dracyr genannt werden und die Rolle der Menschen, die sich mit den Drachen verbinden, ist völlig nach meinem Geschmack. Der Plot ist durchweg fesselnd und es kommt keine Langeweile auf, da es immer wieder überraschende Entwicklungen gibt.

Unterstützt wird der Lesegenuss durch Susanne Gerdoms bildlichen, atmosphärischen und grandiosen Schreibstil. Sie schafft es, dass man beim Lesen das Gefühl hat hautnah mit dabei zu sein und mit den Protagonisten zu fühlen. Sie schreibt emotional und passend zu dem Setting des Buches.
Dabei entwickelt sie auch eine Liebesgeschichte, die überzeugen kann, da sie ohne viel Kitsch auskommt, aber zu den Protagonisten passt.

Das Ende des Buches kann ebenfalls überzeugen, da es spannend ist und einen gelungenen Abschluss bietet, allerdings könnte ich mir auch noch gut eine Fortsetzung vorstellen. Alles in allem handelt es sich hierbei um einen Fantasy-Roman der durchweg überzeugen kann und mich begeistert zurücklässt.

Susanne Gerdom hat mit „Dracyr- Das Herz der Schatten“ einen durchweg gelungenen und mehr als unterhaltsamen High-Fantasy-Roman für Jugendliche geschaffen, den ich jedem Fantasy- und Drachenliebhaber nur empfehlen kann.
Tolle Protagonisten, ein grandioser Schreibstil und ein Plot, der zu überzeugen weiß, bieten alles für schöne Lesestunden.

  • Hierbei handelt es sich soweit ich weiß um einen Einzelband.
  • Eine Leseprobe dazu findet ihr hier: Klick
  • Über die Autorin erfahrt ihr hier mehr: Klick 
  • Susanne Gerdom hat eine eigene Homepage: Klick 
  • Sie hat auch Bücher unter den Pseudonymen: Frances G. Hill,  Franziska Hille und Julian Frost veröffentlicht.

[Rezension] „Korallenherz“ von Laura Walden

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Im Jahre 1897 in Australien fliehen die Zwillingsschwestern Lucy und Miranda aus dem Waisenhaus, in dem sie nach dem Tod ihrer Mutter gelandet sind. Dort haben sie erfahren, dass ihr Vater gar nicht tot ist und machen sich auf die Suche nach ihm. Zeitgleich flieht Mandu, ein verschleppter Mischlingsjunge um zu seinen Wurzeln zurückzukehren, denn er ist ein halber Aborigine. Auf ihrem Weg begegnen sie einander und lernen Brian kennen, der von seiner Familie abgeschoben wurde. Drei sehr unterschiedliche Schicksale führen die vier Jugendlichen zusammen und so begleiten sie einander auf ihrer ereignisreichen Reise und der schwierigen Flucht.

„Korallenherz“ ist der erste Roman von Lara Walden, den ich gelesen habe. Er hat mich vor allem dadurch neugierig gemacht, dass er in der Vergangenheit in Australien spielt. Es ist ein Land das unglaublich faszinierend ist und gerade, dass was zu der Zeit mit den Aborigines geschehen ist, finde ich sehr interessant.

So hat mir Mandus Geschichte von den Schicksalen der vier Jugendlichen am besten gefallen, da man einiges über die Gesetze rund um die Aborigines erfährt und dass sie keine Rechte hatten.
Aber auch das Schicksal der Zwillinge, konnte mich in seinen Bann ziehen.
Brian wirkt zu Beginn so, als ob er am wenigsten zu leiden hat und ist sehr arrogant, aber auch er hat einiges an Sorgen mit sich herumzutragen. Im Laufe des Buches entwickeln sich die Protagonisten und zeigen einiges an Tiefgang.

Das Buch beginnt unglaublich spannend und vielversprechend. Als Leser begleitet man Lucy und Miranda, die ins Waisenhaus geschickt werden und lernt die beiden besser kennen. Abwechselnd zu deren Perspektive erfährt man mehr über Mandu, der auf einer Farm arbeitet und seiner Mutter einfach weggenommen wurde. Schließlich muss er fliehen, weil ihm ein Mord, den er nicht begangen hat, angehangen wird. 
Im weiteren Verlauf treffen die vier Jugendlichen aufeinander, lernen sich besser kennen und versuchen einen Weg zu finden nach Brisbane zu gelangen, ohne dass sie wieder eingefangen werden. 

Wunderschöne Beschreibungen lassen das Herz eines jeden Menschen, der Fernweh hat, höher schlagen. Und auch sonst kann Laura Waldens Schreibstil überzeugen, der leicht und locker zu lesen ist, Emotionen gut übermitteln kann und zu der Sprache der Zeit in der das Buch spielt passt.
Beim Lesen fliegen die Seiten nur so hin und vor allem die verschiedenen Perspektivwechsel haben mir gut gefallen. Denn der Plot, der einem Abenteuerroman für junge Mädchen gleicht, wird abwechselnd aus der Perspektive (personaler Erzähler) von Lucy, Miranda, Mandu und Brian, aber auch aus der Sicht der Verfolger geschildert.

Die Protagonisten sind allesamt wunderbar ausgearbeitet und können überzeugen, allerdings finde ich, dass es in den Geschichten der Jugendlichen zu viele Parallelen gibt. 
Dazu finde ich, dass der Plot sich im Laufe der Zeit zu einfach entwickelt. Für jedes Problem gibt es eine einfache Lösung und die Jugendlichen haben oft mehr Glück als Verstand. Mandu entwickelt Fähigkeiten, die ich irgendwann nur noch übertrieben finde und auch die Romanzen die im Laufe des Buches entstehen können nur teilweise überzeugen.
Spannung kommt dadurch nur bedingt auf, denn schnell wird dem Leser klar, dass die Autorin den Jugendlichen das Leben nicht allzu schwer machen wird und das Ende ist meiner Meinung nach übertrieben und unrealistisch.

Wahrscheinlich bin ich für dieses Buch auch nur zu alt, obwohl ich sehr viele Jugendbücher lese, denn obwohl mir der Anfang richtig gut gefallen hat, gab es für mich zu viel Kitsch und die Lösung der Probleme war zu einfach. Junge Mädchen dürften aber gefallen an diesem Buch finden.

„Korallenherz“ kann ich vor allem jungen Mädchen empfehlen, die Abenteuerromane, Happy-Ends und leichte Problemlösungen, die nicht immer ganz realistisch sind, mögen.
Mich konnte das Buch leider nur zu Anfang richtig begeistern, obwohl es durchweg toll zu lesen ist und Lust auf eine Reise nach Australien macht.

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[Hörbuch-Rezension] „Tanith Low – Die ruchlosen Sieben“ von Derek Landy

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Nachdem Tanith Low von einem Restanten besetzt wurde, verändert sie sich völlig. Sie wechselt die Seiten und scharrt Bösewichte um sich um die Göttermörder zu zerstören. Die Göttermörder sind die einzigen Waffen, die Darquise aufhalten können und Taniths größter Wunsch ist es, Darquise zu unterstützen…

Als großer Fan der „Skulduggery Pleasant“-Reihe und Tantih Low, die einer meiner Lieblingsprotagonisten ist, war ich sehr gespannt auf dieses Spin-off, das einmal die Gegenseite beleuchtet.

Schnell war ich völlig in dieses Hörbuch vertieft, das neben Tantih Low viele altbekannte Bösewichte aus der Welt von „Skulduggery Pleasant“ bereithält. Tanith scharrt diese um sich und verfolgt ihre Ziele zielstrebig. Dabei wusste ich gar nicht so recht, ob ich mit ihr mitfiebern sollte oder nicht, denn durch den Restanten fehlt ihr jegliches Mitgefühl und von der „alten“ Tantith ist nicht mehr besonders viel übrig. Dennoch ist sie tough und ein Bösewicht, den ich ungaublich gerne begleitet habe.
Sowieso sind die Protagonisten wieder interessant und grandios ausgearbietet und bieten so einge Überraschungen.

Besonders toll fand ich, dass man hier auch einiges über Tantihs Vergangenheit und Kindheit erfährt, die bisher eigentlich ziemlich unbekannt war.
Alles wird aus ihrer Perspektive (personaler Erzähler) und der Perspektive der Gegenseite, die versucht die Göttermörder zu finden um hinterer Darquise zu töten, erzählt.

Etwas gefehlt haben mir in diesem Spin-Off allerdings Walküre Unruh und Skulduggery und der ständige Schlagabtausch der beiden. Dennoch kann dieses Hörbuch wieder mit witzigen und schlagfertigen Dialogen begeistern und auch der schwarze Humor und der Sarkasmus kommt nicht zu kurz, aber es reicht einfach nicht an die „Skulduggery Pleasant“-Reihe heran, die zu meinen Liebsten gehört. Derek Landys Schreibstil überzeugt dabei auf ganzer Linie und es kommt zu keiner Zeit Langeweile auf. Action und Spannung wechseln sich mit den schon erwähnten tollen Dialogen ab. Dabei geht es allerdings manchmal ganz schön blutig zu, sodass ich die Alteresmpfehlung etwas höher setzen würde, als ab zwölf Jahren.

Der Sprecher Rainer Strecker gehört mittlerweile zu meinen liebsten Sprechern und auch hier kann seine Art die Geschichte zu erzählen überzeugen und fesseln. Ich liebe es seiner
Stimme zu lauschen, die sich wie die Stimme eines Märchenerzählers
anhört. Er ist einfach ein grandioser Sprecher, der jedem Protagonisten
seine eigene Stimme geben kann und durch gelungene Sprachfärbung die
einzelnen Figuren fast lebendig werden lässt. Beim Zuhören lässt er die
Geschichte vor den Augen des Hörers lebendig werden, da er Stimmungen und Gefühle, aber auch Witz
und Spannung durch verschiedene Stimmlagen
darstellen kann.

Das Ende bietet einen einstweiligen Abschluss und ein spannendes Finale. Ich könnte mir aber gut noch weitere Teile dieses Spin-Offs vorstellen, da noch viel Raum für weiteren Hör-/Lesestoff bleibt. Insgesamt hat mich dieses Hörbuch wieder einmal sehr gut unterhalten.

Fans der „Skulduggery Pleasant“-Reihe sollten sich dieses Hörbuch rund um die von einem Restanten besessene Tantih Low und den Bösewichten nicht entgehen lassen. Man bekommt tolle Hintergrundinformationen zu Tanith und erfährt was sie nach dem fünften „Skulduggery Plesant“-Band so treibt.
Zwar konnte es mich nicht ganz so überzeugen, wie die eigentliche Reihe, aber dennoch wurde ich sehr gut unterhalten.

  • Hierbei handelt es sich um ein Spin-Off der „Skulduggery Pleasant“-Reihe.
  • Das gleichnamige Buch ist beim Loewe-Verlag erschienen: Klick
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