[Rezension] „Verity heißt Wahrheit“ von Jeannie Waudby

Du möchtest das Buch kaufen?
 photo amazon-com-logo_zps329f47a0.jpeg       
 photo chickenhouse_zps7f5a5e77.png

Die 16-jährige K hat schon früh ihre Eltern bei einem Bombenanschlag der Brotherhoods verloren. Sie selber gehört zu den Residents. Diese beiden Gruppierungen bekämpfen sich und K hat von klein auf gelernt, dass die Brotherhoods Terroristen sind. Doch dann soll sie als Spionin die Brotherhoods auskundschaften und wird bei ihnen als Verity eingeschleust. Dort scheint nichts zu sein, wie sie es gelernt hat. Auf einmal weiß K nicht mehr, wer eigentlich die Wahrheit sagt und ihr ganzes Weltbild gerät ins Wanken…

Da ich ein großer Dystopie-Fan bin, wurde ich direkt auf dieses Buch aufmerksam und vor allem der Klappentext machte mich neugierig. Schon der Beginn des Buches konnte mich fesseln, denn man begleitet K, die Opfer eines Bombenanschlages wird und lernt sie und ihr Leben näher kennen. Es dauert nicht lange bis sie ihre neue Identität als Verity aufnimmt und für die Brotherhoods spioniert. Doch schnell merkt sie, dass nichts so ist, wie es ihr gesagt wurde.
Die Idee, dass ein Regime durch Propaganda eine Personengruppe für alles verantwortlich macht, obwohl sie größtenteils selber nur Opfer sind, fand ich erschreckend realitisch und es brachte mich zum Nachdenken.

In diesem Buch ist die Gesellschaft in die Brotherhoods und die Residents gespalten, wobei die Residents die überlegende Gruppierung sind. Beide Guppen haben unterschiedliche Lebensweisen und kleiden sich auch anders. Allerdings fehlten mir hier einige Hintergünde zu der Entstehung, der Vergangenheit der Gruppierungen und der Motive. Vieles wird nur angerissen und bleibt im Dunkeln, was ich etwas schade finde. Da hätte ich mir einfach mehr Informationen gewünscht.
Außerdem finde ich, dass K sich viel zu schnell bei den Brotherhoods einlebt, aber mit der Zeit entwickelt sie sich richtig toll.

K ist eine sehr sympathische Protagonistin, die zuerst alles glaubt, was die Residents ihr sagen und dadurch etwas naiv wirkt, aber im Laufe des Buches ihr Weltbild überdenkt und so einiges herausfindet. Sie reift mir der Zeit und ich mochte es sehr sie auf ihrem Weg zu begleiten. Als Waise hat sie es nicht leicht gehabt und nun findet sie Freunde.
Besonders gut gefallen hat mir da die quirlige Serafina, die K sofort in ihr Herz schließt. Ich liebe ihre unkomplizierte und fröhliche Art.
Auch eine Liebesgeschichte durfte hier nicht fehlen und als K auf Gregory trifft, war mir schnell klar worauf es hinausläuft. Dennoch mochte ich diese Liebesgeschichte, da sie nicht zu viel Raum in dem Plot einnimmt und sehr realistisch ist. Zu Beginn ist Gregory zwar nicht besonders nett zu K, aber er ist ein interessanter Protagonist und auch wenn ich über die Charaktere des Buches manchmal gerne etwas mehr erfahren hätte, sind sie doch gut ausgearbeitet.

Der Schreibstil ist leicht und locker zu lesen und passt gut zu dem Buch. Alles wird aus Ks Ich-Perspektive geschildert, was mir gut gefallen hat.

Es gibt so einige spannende Wendungen und insgesamt konnte mich der Plot sehr fesseln. K gerät immer wieder in Gefahr, was zusätzlich die Spannung hebt und zusammen mit ihr beginnt man zu zweifeln und sucht die Wahrheit.
Das Ende bietet einen wunderbaren Abschluss einer guten Dystopie, die zwar nicht perfekt ist, mich aber bestens unterhalten konnte.

„Verity heißt Wahrheit“ ist eine Dystopie, die mich insgesamt sehr gut unterhalten konnte und mich zum Nachdenken angeregt hat. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der Dystopien mag, auch wenn mir hier Hintergründe zu der Gesellschaftsstruktur und zu den Brotherhoods und Residents gefehlt haben.

  • Hierbei handelt es sich soweit ich weiß um einen Einzelband.
  • Eine Leseprobe dazu findet ihr hier: Klick
  • Über die Autorin erfahrt ihr hier mehr: Klick
  • Und hier ist ihre Homepage zu finden: Klick

[Rezension] „Dark Wonderland- Herzbube“ von A.G. Howard

 
Du möchtest das Buch kaufen?

 photo amazon-com-logo_zps76362484.jpeg             
 photo cbtneu_zps05ddef17.jpg

Als Nachfahrin von Alice Liddell hat Alyssa schon einiges erlebt und musste sich dem Wahnsinn des Wunderlandes stellen. Nun hat sie beschlossen ihre Netherlingseite zu ignorieren und mit Jeb ein normales Leben aufzubauen. Allerdings lässt Morpheus sie nicht in Ruhe. Er verfolgt sie ihn ihren Träumen und sagt ihr, dass Wunderland gerettet werden muss. Aber Alyssa glaubt ihm nicht und weigert sich zurückzukehren. Doch sie kann ihrem Schicksal nicht entfliehen und als sie es dennoch versucht, kommen die Wesen aus dem Wunderland in ihre Welt…

Auf diese Fortsetzung hatte ich sehnlichst gewartet und ich bin am überlegen mir den dritten Band schon auf Englisch zu kaufen, weil ich so gerne wüsste wie es weitergeht und ich lese eigentlich nicht auf Englisch. Das allein sagt glaube ich schon einiges darüber aus, wie ich diese Reihe liebe. 
Allerdings muss ich sagen, dass ich diesen Band etwas schlechter fand als den Vorband, was aber hauptsächlich daran liegt, dass der Plot in der normalen Menschenwelt spielt. Mir wäre es lieber gewesen, wenn Alyssa ins Wunderland gegangen wäre. Doch im Laufe des Buches schwappt der Wahnsinn Wunderlands und mit ihm die Netherlinge und die Magie in Alyssas Welt und ab da konnte mich das Buch auch deutlich mehr überzeugen. Dennoch stehen hier auch viele alltägliche Probleme im Vordergrund, was ich etwas schade finde.

Da ich ein großer „Alice im Wunderland“-Fan bin und vor allem skurrile und ungewöhnliche Varianten davon liebe, ist diese Reihe genau das Richtige für mich, auch wenn die Bücher sehr speziell sind. Ich liebe die Idee dahinter und die Ausarbeitung mit dem Wahnsinn und der teils erschreckenden Wunderlandwesen. Logik gibt es im Wunderland nicht wirklich und das ist mal wirklich was anderes.
Das Buch ist durchweg spannend und fesselnd und es gibt viele überraschende Wendungen. 

Was mich allerdings etwas gestört hatte, war die Dreiecksgeschichte, die nicht hätte sein müssen. Alyssa liebt Jeb und mittlerweile sind sie ein Paar, doch ihre Netherling-Seite fühlt sich zu Morpheus hingezogen, auch wenn sie das nicht möchte.
Die Protagonisten dagegen sind authentisch und gut ausgearbeitet und jeder hat seine Macken, was mir besonders gut gefällt. Alyssa ist herrlich erfrischend und ihre Magie finde ich mehr als interessant. Sie ist wirklich sympathisch und weiß, was sie will. Sie versucht, die die sie liebt zu beschützen, auch wenn sie manchmal doch sehr weinerlich und unsicher ist.
Jeb mochte ich im Vorband erst so gar nicht, aber seitdem er mit Alyssa zusammen ist, hat er sich toll entwickelt. Allerdings ist er hier nicht wirklich präsent, da er sich um seine Karriere kümmert und Alyssa eher ignoriert, was ich sehr schade finde.
Doch am interessantesten ist Morpheus, der so ganz anders ist als die typischen Protagonisten. Er weckt keine wirklichen Sympathien, weil er stets manipuliert, lügt und betrügt und man nie weiß, ob man ihm trauen soll. Er verfolgt immer seine eigenen Ziele, hat aber dennoch irgendwas an sich, was mich fasziniert.
Auch die Nebenfiguren gefallen mir gut und ergänzen den Plot überzeugend und vor allem, was man so über Alyssas Mutter erfährt, konnte mich überzeugen.

Der Schreibstil ist sehr atmosphärisch und so wird hier eine teils düstere, schaurige und gefährliche Atmosphäre erschaffen, obwohl die Atmosphäre hier deutlich „normaler“ ist als im Vorband.
Der
Wahnsinn der Wunderlandwesen wird durch den Schreibstil eindrucksvoll
verdeutlicht und dabei ist alles leicht und locker und sehr emotional zu
lesen. Alles wird aus Alyssas Ich-Perspektive geschildert, was ich sehr
passend finde.

Das Ende bietet einen fiesen Cliffhanger und ich bin wirklich gespannt, wie es mit dem nächsten Band weitergehen wird. 

„Dark Wonderland- Herzbube“ konnte mich nicht ganz so überzeugen wie der Vorband, dennoch liebe ich die Trilogie und bin mehr als gespannt auf den Abschluss. Wer das Wunderland liebt und einer skurrilen Geschichte nicht abgeneigt ist, sollte sich diese Trilogie auf jeden Fall näher ansehen, denn es lohnt sich.

  • Hierbei handelt es sich um den 2. Band einer Trilogie.
  • Band 3 „Ensnared“ ist im Orignal bereits erschienen.
  • Hier findet ihr eine Leseprobe zum 2. Band: Klick
  • Über die Autorin erfahrt ihr hier mehr: Klick
  • Ihre Homepage ist hier zu finden: Klick

[eBook-Rezension] „Die Wandlerin“ von Mona Stärck


Du möchtest das eBook kaufen?

           photo amazon-com-logo_zps002d7935.jpeg

Mella ist die letzte Wandlerin. Sie kann ihre Gestalt zwischen der eines Drachen, eines Menschen und eines Talkoon (menschenähnliche Wesen mit Flügeln) wechseln und als einzige das Drachenauge beherrschen. Sie lebt am Hofe der Königin Larima und wird in Magie ausgebildet. Doch da sie bei Menschen aufgewachsen ist, steht sie noch ziemlich am Anfang ihrer Ausbildung. Die Königin hat große Pläne und schickt Mella und Aavon, der sie in Magie unterrichtet, auf eine Mission. Diese stellt Mella und Aavon nicht nur vor ungeahnte Gefahren, sondern sorgt dafür, dass Mella mehr über ihre Herrkunft und ihrer wahren Berufung erfährt…

Als ich zum ersten Mal von dem Buch gehört hatte, wurde ich direkt neugierig, da es nach einem richtig guten Fantasybuch klang und ich wurde nicht enttäuscht.
Allerdings hatte ich zu Beginn ein paar Probleme mich in der Welt des Buches zurechtzufinden. Es gibt einige unbekannte Begriffe. Es fängt alleine bei den Talkoon an, die ich mir zuerst nicht vorstellen konnte und dann gab es viele seltsame Namen von Städten und Wesen und ich musste zuerst einmal einen Überblick über den Weltenentwurf des Buches bekommen. Schnell wird klar, dass es drei Völker gibt, die aber nicht friedlich zusammenleben können. Wie alles zusammenhängt, werde ich jetzt nicht erklären, da man das am besten selber lesen sollte, um alle Zusammenhänge zu verstehen. Neben den drei Völkern gibt es aber auch z.B. Nymphen und Elfen, was ich sehr gelungen finde.
Nach meinen anfänglichen Problemen, muss ich aber sagen, dass der Weltenentwurf gelungen ist und eine wunderbare und gut durchdachte Kulisse für diesen Fantasyroman bietet.

Die Magie, die Mella lernt und das Drachenauge, sowie ihre Verwandlungen finde ich völlig faszierend und so habe ich es genossen zusammen mit Mella mehr über sie und ihre Bestimmung zu erfahren.
Das Buch ist spannend und es passiert so einiges. Ein Großteil des Plots handelt von Krieg und Kämpfen und teils ist der Plot recht brutal. Romantik gibt es so gut wie gar nicht und auch keine Liebesgeschichte, die Mella betrifft, was in Büchern ja mittlerweile echt selten ist. Zur Abwechslung fand ich das mal wirklich gelungen.

Mella ist eine impulsive Protagonistin, die meist erst handelt und dann denkt, was ihr so einige Probleme einbringt. Dennoch mag ich sie sehr gerne. Im Laufe des Buches wächst sie über sich hinaus und reift. Sie hat unglaublich viele Facetten und es hat mir richtig Spaß gemacht sie näher kennenzulernen. 
Auch Aavon mochte ich sehr. Er sollte eigentlich ein Vorbild für Mella sein, aber schafft es nicht immer. Er ist nicht nur ihr Lehrmeister, sondern auch ein guter Freund und hilft ihr, wo er nur kann.
Neben den beiden gibt es aber noch zahlreiche Nebenfiguren, die mich ebenfalls überzeugen konnten, denn alle sind überzeugend und detailliert ausgearbeitet.

Der Schreibstil ist sehr bildlich, dabei leicht und locker zu lesen. Die Seiten fliegen beim Lesen nur so dahin und besonders die Beschreibungen mochte ich sehr. Der Plot wird aus Mellas Perspektive (personaler Erzähler) geschildert.

Die Autorin schafft es altbekannte Fantasyelemente mit neuen Ideen zu verknüpfen und schafft so wirklich ein sehr gelungenes Fantasyabenteuer. Das Ende gefällt mir ebenfalls und es lässt noch viel Raum für eine Fortsetzung, die hoffentlich nicht zu lange auf sich warten lässt.

Wer Fantasygeschichten rund um Drachen und andere Fantasywesen mag und auch Kämpfen und Krieg nicht abgeneigt ist, sollte auf jeden Fall einen Blick in „Die Wandlerin“ riskieren, denn es lohnt sich.

  • Hierbei
    handelt es sich um den 1. Band einer Reihe.   
  • Eine
    Leseprobe dazu findet ihr hier:
    Klick

     
  • Über
    die Autorin erfahrt ihr hier: Klick 
  • Ihre
    Homepage ist hier zu finden: Klick

    [Rezension] „Weihnachtszauber wider Willen“ von Sarah Morgan

    Du möchtest das Buch kaufen?

     photo mira neu_zpsjj2rodle.jpg           photo amazon-com-logo_zps002d7935.jpeg

    Brenna und Tyler kennen sich von klein auf und sind die besten Freunde. Doch beide empfinden mehr für einander, aber sind blind gegenüber den Gefühlen des Anderen. Um die Freundschaft nicht zu gefährden, schweigen sie und schließlich muss Tyler sich auch noch um seine 13-jährige Tochter kümmern und möchte ihr ein wunderschönes Weihnachten bescheren. Als Brennas Hütte vermietet wird, bleibt ihr nichts anderes übrig, als erst einmal zu Tyler und seiner Tochter Jess zu ziehen. Wird aus der Freundschaft doch mehr?

    Was habe ich auf Brennas und Tylers Geschichte gewartet. Nachdem ich verfolgen durfte, wie Kayla und Jackson und Sean und Élise ein Paar werden, ist nun der letzte der O’Neil-Brüder an der Reihe. Er und Brenna kennen sich seitdem sie klein sind und sie haben als Kinder alles zusammen gemacht. Sie verstehen sich blind, doch keiner weiß, was der andere wirklich fühlt und dafür brauchen sie die Hilfe ihrer Freunde und Familie.
    Ich habe mich immer gefragt wie und ob die beiden zueinander finden und muss sagen, dass mich dieses Buch begeistert hat. Nicht nur, dass ich die winterliche Atmosphäre und die wunderschönen Beschreibungen von Snow Crystal einfach liebe, nein auch die Protagonisten sind mir schon lange ans Herz gewachsen.

    Bei jedem der drei Bände stehen andere Protagonisten im Vordergrund, aber dennoch kommen auch die anderen Charaktere darin vor, sodass man hier auch erfährt, wie es mit Kayla und Jackson und Sean und Élise weitergeht, was ich sehr gut finde. Dennoch stehen hier Tyler und Brenna im Vordergrund, die ich einfach sehr mag. Tyler wirkt nach außen immer etwas brummig und hilft nur widerwillig in Snow Crystal mit. Er würde viel lieber den ganzen Tag Skifahren. Doch für seine Tochter Jess versucht er sich zu ändern. Er ist ihr gegenüber zuckersüß und wirklich ein toller Vater und auch zu Brenna ist er einfach nur toll. Er würde alles für sie tun.
    Auch Brenna mag ich sehr, die Tyler in manchen Punkten echt ähnlich ist und das Leben in Snow Crystal liebt. 
    Aber wer es mir richtig angetan hat, ist Jess. Spätestens als sie ihrem Vater erlaubt Dates und Sex zu haben, musste ich lachen und schmunzeln. Sie ist einfach toll, hat zwar immer wieder Selbstzweifel, aber die sind bei dem was sie erlebt hat völlig authentisch. Sie bringt frischen Wind nach Snow Crystal und ist einfach liebenswert. 
    So sind alle Charaktere wunderbar und auch authentisch ausgearbeitet, auch wenn sie vielleicht etwas zu perfekt aussehen, aber darüber konnte ich hier hinwegsehen. 

    Ansonsten gibt es eigentlich wenige Klischees und auch wenn klar ist, wie das Buch ausgeht, ist der Weg dahin doch spannend, emotional und zuckersüß. Manchmal hätte ich Brenna und Tyler schütteln können, weil sie so blind sind, aber das macht auch den Reiz des Buches aus. Es ist so voller Gefühl und einer winterlich, weihnachtlichen und schönen Atmosphäre, dass es wirklich ein „Wohlfühlbuch“ ist. 

    Wie auch bei den Vorbäden liebe ich
    Sarah Morgans Schreibstil, denn sie schreibt so einfühlsam, emotional
    und grandios, dass ich einfach mit den Protagonisten mitfühlen musste und echtes Fernweh nach Snow Crystal entwickelt habe. Der Plot wird hauptsächlich
    aus Brennas und Tylers Perspektive geschildert (personaler Erzähler), was
    sehr gut passt, da man so beide Blickwinkel sieht und ich das bei solchen Romanen einfach mag. 

    Das Ende ist wunderschön und romantisch und hier war für mich wirklich alles perfekt. Irgendwie ist es schade, dass jetzt keiner der O’Neil-Brüder übrig ist, denn ich hätte gerne noch mehr Bücher gelesen, die in Snow Crystal spielen, aber es wird defintiv nicht mein letztes Buch der Autorin gewesen sein.

    Bei „Weihnachtszauber wider Willen“ war für mich alles perfekt. Es ist ein echtes „Wohlfühlbuch“, das ich von der ersten bis zur letzten Seite genossen habe. Wer Liebsromane liebt und gerne etwas liest, das zur Weihnachtszeit spielt, sollte einen Ausflug nach Snow Crystal wagen, denn es lohnt sich.

    • Hierbei
      handelt es sich um den 3. Band einer Trilogie.   
    • Eine
      Leseprobe dazu findet ihr hier:
      Klick

       
    • Über
      die Autorin erfahrt ihr hier: Klick 
    • Ihre
      Homepage ist hier zu finden: Klick

    [Rezension] „Die Farbe der Zukunft- Die Zeitenspringer-Saga 2“ von Meredith McCardle


    Du möchtest das Buch kaufen?

     photo amazon-com-logo_zps329f47a0.jpeg          photo IVIVerlag_zpsd6fc697d.png

    Amanda, die den Codenamen Iris trägt, gehört zu der geheimen Zeitreise-Organisation Annum Guard. Nachdem sie es geschafft hat, dass die ominösen Machenschaften von Alpha aufgedeckt wurden, herrscht wieder Alltag bei Annum Guard. Doch die neue Chefin Jane Bonner lässt Amanda kaum zur Ruhe kommen und scheint gegen sie zu arbeiten. Amanda findet immer wieder Hinweise zu dem ominösen XP und als plötzlich Zeitenspringer verschwinden, spitzt sich die Lage immer weiter zu.

    Nachdem mich der erste Band der Zeitenspringer-Saga schon völlig begeistern konnte, war ich sehr gespannt auf die Fortsetzung. Ich liebe Zeitreisegeschichten und mag die Kombination mit einer Agentengeschichte und auch dieser Band hat mir gut gefallen, auch wenn er für mich nicht an seinen Vorgänger herankommt.

    Den Einstieg fand ich etwas schleppend. Ich hatte das Gefühl, dass der Plot nicht wirklich in Fahrt kommt, obwohl ich schnell wieder im Geschehen drin war. Es beginnt mitten in einem Einsatz bei dem Amanda ihren Vater beschattet und man bekommt schnell einen Eindruck davon, wie anders die Dinge bei Annum Guard nun laufen. Die neue Chefin fordert Regeln und scheint Amanda und die meisten anderen quälen zu wollen. Dabei weiß man nicht wirklich etwas über sie und auch der ominöse XP bleibt geheimnisvoll. 
    Neben dem Plot rund um Annum Guard, muss sich Amanda aber auch Sorgen um ihre Mutter machen, die wieder einmal die Behandlung in der Psychatrie verweigert. Das gibt dem Ganzen immer mal wieder einen anderen Schwerpunkt und sorgt für eine bedrückende Stimmung. 

    Mit der Zeit nimmt der Plot aber dann doch an Fahrt auf und spätestens, als die Zeitenspringer verschwinden, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Mir gefallen die Verwicklungen, wie sich alles auflöst und was die Handlungen der Protagonisten für Auswirkungen auf die Gegenwart haben. Ab einem gewissen Punkt ist das Buch actionreich und strotzt vor Überraschungen, sodass ich den Plot zu keiner Zeit vorhersehen konnte.
    Wie auch im Vorband gibt es auch eine Liebesgeschichte, die aber gut zum Plot passt und realistisch ist. 

    Der
    Schreibstil ist leicht und locker zu lesen. Der Plot wird aus Amandas Ich-Perspektive
    geschildert, was ich sehr passend finde, sodass ich ihre Emotionen und
    Gedanken hautnah miterleben konnte. Dazu schreibt die Autorin
    teils sehr humorvoll, was das ganze Buch hin und wieder etwas
    auflockert. Sie kann aber auch die bedrückenden Abschnitte in der Psychatrie überzeugend darstellen.

    Amanda ist mir mittlerweile ans Herz gewachsen, da sie sich toll entwickelt hat und auch die anderen Figuren können mich überzeugen. Alle sind gut und authentisch ausgearbeitet, auch wenn man bei einigen zuerst im Dunkeln gelassen wird. Ich finde es toll, dass sich Amanda mittlerweile bei Annum Guard eingelebt und wirkliche Freunde gefunden hat.

    Was mir aber wirklich den Rest gegeben hat, ist das Ende. Ich habe nichts zu einer Fortsetzung gefunden, aber bei dem Ende muss es einfach eine geben. Es gibt einen fiesen Cliffhanger und eine Wendung, die mich echt schockiert hat und ich hoffe, dass es nicht zu lange dauert bis man erfährt, wie es mit Amanda weitergeht. 
     

    „Die Farbe der Zukunft- Die Zeitenspringer-Saga 2“ kommt für mich nicht ganz an den Vorgänger heran und das Ende lässt mich nun auf eine baldige Fortsetzung hoffe, aber dennoch hat es mich sehr gut unterhalten. Ich mag die Mischung aus einer Agenten- und Zeitreisegeschichte einfach und muss sagen, dass die actionreichen Szenen einfach fesselnd sind. Wer solche Bücher mag, sollte auf jeden Fall sein Glück mit dieser Reihe versuchen.

    • Hierbei handelt es sich um den 2. Band einer Reihe. Ob es dazu eine Fortstezung gubt, habe ich nicht gefunden.
    • Eine Leseprobe dazu findet ihr hier: Klick
    • Über die Autorin erfahrt ihr hier mehr: Klick 
    • Und hier ist seine Homepage zu finden: Klick