[Rezension] „Shadow Falls- After Dark- Im Dunkel der Nacht“ von C.C. Hunter

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In dem Leben der Vampirin Della geht alles schief. Ihr Vater steht unter Mordverdacht und ihr läuft die Zeit davon. Sie möchte seine Unschuld beweisen, doch dazu müsste sie ihren Onkel finden. Außerdem traut sie Chase nicht mehr über den Weg nachdem er sie über ihren Onkel im Dunkeln gelassen hat, fühlt sich aber dennoch zu ihm hingezogen. Und auch ihre Familie scheint endgültig zu zerbrechen. Kann Della das Schlimmste verhindern?
Mittlerweile bin ich ein großer Fan von dem Shadow Falls-Universum und mochte auch das Spin-off rund um die Vampirin Della sehr. Es ist ähnlich wie die „Shadow Falls Camp“-Reihe, nur dass Della im Mittelpunkt steht. 
Mittlerweile ist sie mir richtig ans Herz gewachsen und in diesem Band macht sie eine tolle Entwicklung durch. Sie war ja immer sehr verschlossen, launisch und kühl, aber durch das was sie durchgemacht hat, war das für mich immer nachvollziehbar. Doch hier entwickelt sie sich wirklich weiter, was mir gut gefällt.
Auch die andere Figuren des Buches konnten mich wieder überzeugen, allen voran Chase, bei dem man lange Zeit nicht wusste, was er wirklich verbirgt. Hier erfährt man es, was ihn sehr tiefgründig macht. Er ist ein toller Charakter und passt gut zu Della, was dafür sorgt, dass die Liebesgeschichte sehr schön ist. Leider taucht auch Steve wieder auf der Bildfläche auf und da ich Dreiecksgeschichten nicht mag, ist das für mich ein Kritikpunkt.
Der Plot bietet einiges an Abwechslung und hat einen leichten Krimi-Touch, weil Della und auch Chase versuchen den wahren Mörder zu finden. Was mich etwas irritiert ist, dass Della mittlweile auch Geister sehen kann, weil das für mich immer eher zu Kylie gehört hat. 
Außerdem dreht sich das Buch um Beziehungen, sei es um die von Della zu ihrem Vater oder die Beziehung zwischen Della und Chase. Beziehungen und das menschliche Miteinander sind hier stark im Mittelpunkt und ergänzen den Plot gut.
Besonders toll fand ich, dass man neben Dellas Perspektive (personaler Erzähler), auch Einblicke in die Perspektive von Chase bekommt, sodass man ihn viel besser verstehen kann.
Der
Schreibstil ist gewohnt leicht und locker zu lesen, mit kurzen Sätzen,
viel Gefühl und dank Della mit bissigen Kommentaren und Sarkasmus. Ich mag
die Art, wie die Autorin schreibt und dass sie immer wieder neue Ideen
in der von ihr geschaffenen Welt hat. 
 
Das Ende bietet einen gelungenen Abschluss dieses tollen Spin-offs und obwohl ich traurig bin, dass Dellas Abenteuer nun vorbei ist, konnte ich es mit einem Lächeln beenden.

„Shadow Falls- After Dark- Im Dunkel der Nacht“ ist ein gelungener Abschluss dieses Spin-offs rund um Vampirin Della. Ich mochte diese Reihe sehr und kann das Buch jedem empfehlen, der auch die „Shadow Falls Camp“-Reihe gemocht hat. Die Autorin sprüht vor Ideen und so wird es nie langweilig.
  • Hierbei
    handelt es sich um den 3. Band einer Trilogie und dem Spin-Off zur
    „Shadow Falls Camp“-Reihe.
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    [Rezension] „Der Hummelreiter Friedrich Löwenmaul“ von Verena Reinhardt

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    Jeder in Friedrich Löwenmauls Familie war ein berühmter Hummelreiter, nur Friedrich nicht. Er kann Hummeln nicht einmal leiden. Doch eines Tages wird er von der goldenen Hummel Hieronymus Brumsel nach Südwärts entführt und er darf erst wieder nach Hause, wenn er eine gefährliche Mission bewältigt hat und so begibt er sich auf ein spannendes Abenteuer, das er eigentlich gar nicht gewollt hat…

    Schon als ich zum ersten Mal von diesem Buch gehört hatte, wurde ich neugierig, denn es klang nach etwas völlig neuem und interessantem. Es ist ein Kinderbuch, das eine völlig andere Welt zeigt. Friedrich ist kein normaler Mensch, sondern so klein, dass er auf einer Hummel reiten kann. Er lernt die verschiedensten Insekten kennen und hat spannende Abenteuer zu bewältigen. Durch dieses Buch bekommt man einen ganz anderen Blickwinkel auf Insekten, was ich wirklich toll finde.
    Außerdem handelt es von einer tollen Freundschaft, Mut und dem Wunsch das Richtige zu tun.

    Doch das beste an dem ganzen Buch ist der Humor. Vor allem Hieronymus Brumsel hat immer einen witzigen Spruch auf Lager und ich musste so oft über Metaphern oder witzige Situationen lachen, sodass das Buch zu keiner Zeit langweilig wird. Es ist ein Kinderbuch, das mit seinem besonderen Charme auch Erwachsene begeistern kann. 
    Neben dem Humor ist aber auch der Plot spannend. Man begleitet Friedrich und Brumsel auf einem Abenteuer voller Gefahren und durch eine faszinierende Welt. Dabei sind die Beschreibungen der Landschaft wunderschön und atmosphärisch.

    Der Schreibstil ist wirklich ansprechend und unterhaltsam, dabei leicht und locker zu lesen. Alles liest sich ein bisschen wie ein Märchen, was auch durch die Art, wie alles erzählt wird unterstrichen wird. Denn alles wirkt so, als würde ein Märchenerzähler Friedrichs Geschichte erzählen, was ich sehr gelungen finde.

    Besonders schön fand ich auch die Entwicklung der Protagonisten und die entstehende Freundschaft. Mit viel Liebe zum Detail hat die Autorin die Figuren des Buches entworfen und diese wachsen an ihren Aufgaben.

    „Der Hummelreiter Friedrich Löwenmaul“ ist ein Buch voller toller Ideen und Details, die einen verzaubern können. Das Ende bietet einen gelungenen Abschluss, aber ich würde mich dennoch über eine Fortsetzung freuen, denn dieses Buch hat einfach unglaublich Spaß gemacht.

    „Der Hummelreiter Friedrich Löwenmaul“ bietet ein grandioses Abenteuer für Groß und Klein mit viel Spaß und Spannung. Man sieht die Insektenwelt mal aus einem ganz anderen Blickwinkel und der Humor ist einfach einzigartig. Sobald mein Sohn alt genug ist, werde ich ihm das Buch vorlesen, denn ich finde es komplett gelungen und kann es jedem empfehlen.

    • Hierbei handelt es sich generell um einen Einzelband, die Autorin schreibt aber an einer Fortsetzung.
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    [Rezension] „Elathar- Das Herz der Magie“ von Rachel Crane

     

    Elathar hat es als Bastard des Königs nicht leicht. Als er wegen der Hochzeit seines Halbbruders zurück an den Hof kehrt, verrät dieser ihn und seine ganze Familie und die Krone fällt in die Hände eines Verräters. Gerade so kann Elathar entkommen und trifft bei seiner Flucht auf die junge Magierin Rissa. Sie könnte ihm mit ihrer Magier mehr als helfen, aber Magier werden gejagt und getötet und so muss sie ihr Geheimnis bewahren…


    Als ich zum ersten Mal von dem Buch gehört hatte, wurde ich direkt neugierig, da ich zwischendurch sehr gerne Fantasy Bücher lesen, die in den High Fantasy-Bereich gehen. Den Beginn des Buches fand ich noch recht vielversprechend. Nach einem mysteriösen und spannendem Prolog, lernt man die Protgaonisten Elathar und Rissa kennen und begleitet abwechselnd beide Protagonisten auf ihrem Weg. Die Perspektiven wechseln sich dabei ab (personaler Erzähler), was mir gut gefallen hat. Neben Elathars und Rissas Perspektive bekommt man aber auch noch Einblicke in andere Perspektiven, die gut ins Gesamtbild passen.

    Schnell lernt man die Welt der beiden kennen und erfährt, dass es Magie gibt. Doch diese ist verboten und so versteckt Rissa ihre Fähigkeiten. Die Welt an sich ist recht oberflächig dargestellt und die Autorin ging hier nicht bis ins Detail, was ich aber nicht weiter schlimm fand, denn so ließ sich das Buch leicht und locker lesen.
    Auch der Schreibstil ist recht angenehm zu lesen, auch wenn mir manchmal die Emotionen gefehlt haben. Ich konnte zwar mit den Protagonisten fühlen, hatte aber Probleme bei der Liebesgeschichte mitzufühlen, weil das eher so nebenbei und unscheinbar passiert ist.

    Die Protagonisten dagegen mochte ich sehr, denn Rissa und Elathar sind zwei sehr unterschiedliche Menschen, die aber gut ausgearbeitet sind und an ihren Aufgaben wachsen. Auch die Nebenfiguren können auf ihre Art überzeugen.

    Was mir dagegen aber gar nicht gefallen hat, war der Plot an sich. Die Idee dahinter mochte ich sehr, aber ziemlich oft fand ich das Buch ziemlich langweilig, unspektakulär und zu vorhesehbar. Viele Probleme werden ohne große Schwierigkeiten gelöst und vieles wird den Protagonisten einfach zu einfach gemacht und verläuft zu glatt. Das führte dazu, dass ich mich zeitweise zwingen musste das Buch weiterzulesen, obwohl ich es zuerst recht gut fand.

    Auch das Ende konnte mich wenig überzeugen und so habe ich das Buch nach einem guten Start als leider nur mittelmäßig empfunden. Da hat die Autorin leider meiner Meinung nach einfach zu viel Potenzial verschenkt.


    „Elathar- Das Herz der Magie“ hätte so gut sein können, leider konnte mich der Plot wenig begeistern, trotz der guten Grundidee. Es gibt bestimmt manche Leser, die das Buch mögen, ich gehöre leider nicht dazu und kann es daher auch nicht weiterempfehlen. Dennoch habe ich mich für eine mittelmäßige Wertung entschieden, weil ich auch viele Aspekte des Buches gut gefunden habe.

    [Rezension] „Feuerrot“ von Nina Blazon

    Ravensburg, Ende des 15. Jahrhunderts: Die junge Magdalene arbeitet als Magd bei der reichen Kaufmannsfamilie Humpis. Dort wird die gut behandelt und sie ist froh über die Anstellung. Durch andauernde Unwetter haben viele Ravensburger das Problem, dass sie kaum über die Runden kommen. Als dann der junge Kaufmannssohn Lucio aus Italien bei den Humpis auftaucht, wickelt er jeden um seinen Finger nur Magdalene fällt nicht auf ihn herrein. Zur gleichen Zeit taucht der Dominikanermönch Heinrich Kramer in Ravensburg auf und als ein Inquisitor bringt er die Hexenverfolgung in die Stadt…


    Als großer Fan von Nina Blazons Büchern musste ich natürlich auch ihr neuestes Buch „Feuerrot“, das sich mit der Hexenverfolgung Ende des 15. Jahrhunderts in Ravensburg beschäftigt, lesen. Ich habe schon lange kein Buch mehr gelesen, was sich mit diesem Thema befasst, aber ich muss sagen, dass es mich durchweg begeistern konnte.
    Denn Nina Blazon schreibt nicht nur wundervolle und phantasievolle Fantasyromane, sie kann auch genauso gut authentische und mitreißende historische Romane schreiben. In „Feurrot“ kombiniert sie wahre Gegebenheiten mit Personen, die wirklich existiert haben, nutzt aber auch fiktive Figuren und webt aus den Tatsachen eine unglaublich fesselnde und mitreißende Geschichte bei der man merkt, dass alles gründlich recherchiert wurde.

    Doch „Feuerrot“ hat bei mir vor allem durch seine liebevoll gestalteten Protagonisten punkten können. Sei es Magdalene, die junge Magd, die sich um ihre Familie sorgt oder der junge Beno, der Enkel der Humpis, der ein gutes Herz hat, oder der Schmiedelehrling Martin, der für Magdalene alles tun würde, alle haben direkt ein Weg in mein Herz gefunden. Aber auch die Figuren, die eher Antipathien wecken, wie der Mönch Heinrich Kramer sind unglaublich authentisch und liebevoll ausgearbeitet.

    Die Atmosphäre des Buches ist eher düster und durch die zunehmende Hexenverfolgung trostlos und bedrückend. Hier werden die Grausamkeiten der Hexenverfolgung nur allzu deutlich und auch wie die Menschen untereinander sich in dieser Zeit behandelt haben. Aber dennoch gibt es auch schöne Momente. Feste werden gefeiert, zarte Liebesgeschichten entstehen und wahre Freundschaften bilden sich. Es ist ein Buch mit vielen Facetten, spannenden Wendungen und Tiefgang und es konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite überzeugen.
    Verschiedene Handlungsstränge bilden ein stimmiges Gesamtbild.

    Nina Blazons Schreibstil ist gewohnt großartig mit einer authentischen Sprache und Begriffe, die zu der Zeit passen in der das Buch spielt. Es wird aus verschiedenen Perspektiven geschildert, was wunderbar passt. Nina Blazon schreibt sehr eingängig, bildhaft und kann überzeugend Emotionen übermitteln.

    Das Ende rundet das Ganze wunderbar ab und ohne zu viel zu verraten kann ich sagen, dass alle Handlungsstränge aufgelöst werden und das Buch mit einem für mich zufrieden stellendem Ende endet.


    „Feuerrot“ ist ein authentisches, tiefgründiges und durchweg geniales Buch, das zur Zeit der Hexenverfolgung spielt und vor allem durch die Figuren des Buches überzeugen kann. Ich kann das Buch wirklich nur jedem empfehlen, denn es ist einfach großartig.

    [Rezension] „Die Shannara-Chroniken- Elfensteine“ von Terry Brooks

    Vor langer Zeit wurde der Ellcrys, der heilige Baum der Elfen, erschaffen um die Dämonen aus der Welt der Sterblichen zu verbannen. Doch nun stirbt der Ellcrys und mit ihm wird der Bann immer schwächer und die ersten Dämonen können ihrem Gefängnis entfliehen.
    Die Tochter des Elfenkönigs Amberle ist die einzige die den Ellcrys retten kann. Zusammen mit dem Heiler Wil begibt sie sich auf eine gefährliche Reise durch den Wildewald. Doch die Dämonen wissen von ihrer Aufgabe und versuchen alles um diese zu verhindern…


    Bisher kannte ich keines der Bücher von Terry Brooks, doch durch die Fernsehserie in der dieser Roman umgesetzt wurde, wurde ich neugierig darauf und habe mich dem Buch „Die Shannara-Chroniken- Elfensteine“ gewidmet.
    Ich mag die Idee dahinter. In einer untergegangenen Welt gibt es Dämonen, Elfen, Trolle und andere Fantasywesen, sowie Magie und einen magischer Baum, der die Welt vor Dämonen beschützt.

    Als dieser Baum stirbt ist es die Aufgabe der Elfe Amberlie und dem Heiler Wil mit seinen Elfensteinen das Samenkorn des Ellcrys zum Leben zu erwecken. So beginnt ein spannendes Abenteuer durch eine gefährliche Welt. Was mir beim Weltenentwurf allerdings etwas gefehlt hat, waren mehr Informationen, wie aus unserer Welt eine Welt entstehen konnte, in der es Fantasywesen gibt und wieso unsere Welt untergegangen ist. Dennoch mag ich den Weltenentwurf sehr.

    Wie es öfters bei solchen Büchern der Fall ist, ist auch hier der Schreibstil teilweise etwas ausschweifend und detailreich. Hin und wieder verliert sich der Autor in langweilige Reisebeschreibungen und Darstellungen der Landschaft. Dennoch konnte mich der Schreibstil in seinen Bann ziehen, denn obwohl man merkt, dass es schon einige Zeit her ist, dass das Buch
    geschrieben wurde, ist der Schreibstil leicht zu lesen und kann fesseln. Der Plot wird als auktorialer Erzähler geschildert, was ich hier sehr passend finde.

    Die Protagonisten konnten mich komplett überzeugen. Wil ist ein sympathischer junger Mann, der alles dafür tut um ein Heiler zu werden. Allerdings ist er kein Kämpfer und wirkt manchmal etwas überfordert. Dennoch mochte ich ihn.
    Amberle war mir ebenfalls gleich sympathisch. Zu Beginn ist sie zwar noch etwas zickig, naiv und ängstlich, entwickelt sich aber im Laufe des Buches positiv weiter und wächst an ihrer Aufgabe.
    Neben den beiden fand ich noch Eretria, die später zu ihnen stößt sehr faszinierend, da sie mit ihrer sehr speziellen und listigen Art frischen Wind in den Plot bringt.
    Die anderen Figuren des Buches bleiben zwar etwas blass, passen aber gut zum Plot.

    Der Plot an sich schwankt zwischen Spannung, starken Gefühlen und Langeweile. Zeitweise passiert gefühlt nichts, dann überschlagen sich wieder die Ereignisse. Manches ist vorhersehbar, anderes wiederum konnte mich überraschen. Es ist ein Buch, das einiges zu bieten hat und auch wenn mir längst nicht alles gefallen hat, fand ich es alles in allem
    doch wirklich gut. Vor allem das Ende konnte mich überzeugen, da ich
    mit so einem Ausgang der Geschehnisse nicht gerechnet hätte.


    Obwohl ich einges an dem Buch zu kritisieren habe, fand ich es wirklich gut und unterhaltsam und vergebe knappe 4 Sterne. Ich kann das Buch jedem Fantasyfan empfehlen, denn die Idee dahinter ist wirklich sehr gelungen und ich werde bestimmt auch noch andere Bücher des Autors lesen, denn die von ihm erschaffene Welt ist nach meinem Geschmack.