[Rezension] „Pala- Das Spiel beginnt“ von Marcel van Driel

Du möchtest das Buch kaufen?

 photo amazon-com-logo_zps002d7935.jpeg     
 photo Oetinger-Logo_zps086af807.jpg

Iris gehört zu den Jugendlichen, die das Online-Game „Pala“ spielen. Als sie es beendet erfährt sie allerdings, dass es die Insel Pala wirklich gibt und Jugendliche entführt werden um auf der Insel ausgebildet zu werden. Sie sollen Superhelden sein, doch was die Ziele des geheimnisvollen Mr Oz sind, der hinter allem steckt, kann Iris nicht nachvollziehen. Sie weiß nur eins, er ist gefährlich und sie kann ihm nicht entkommen…

„Pala- Das Spiel beginnt“ konnte direkt meine Aufmerksamkeit wecken, da ich selber eine zeitlang gerne Online-Games gespielt habe. Und ich muss sagen mir hat das Buch bis auf eine kleine Sache außerordentlich gut gefallen. 
Mein einziger Kritikpunkt ist, dass die Protagonisten viel älter wirken als sie wirklich sind, denn Iris z.B. ist 13, verhält sich aber deutlich älter und ich weiß auch nicht, ob die ganzen Fähigkeiten, die die Jugendlichen haben, nicht doch etwas übertrieben sind. Sie sind alle hochbegabt und in einem Bereich besonders gut. Iris hat z.B. ein fotografisches Gedächtnis, ist aber auch sonst schlau und lernt alles sehr schnell, selbst das Kämpfen. Und ich hatte immer das Gefühl, dass es sich bei den Figuren des Buches um junge Erwachsene handelt. Das hat mich irgendwie etwas gestört.
Dennoch mochte ich die Protagonisten und sie sind gut und bis auf ihre Fähigkeiten auf jeden Fall authentisch ausgearbeitet.

Der Plot an sich konnte mich von der ersten Seite an fesseln und ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Es ist spannend und actionreich und es gibt sogar die eine oder andere Wendung mit der ich nicht gerechnet hätte. Manche Protagonisten konnten mich überraschen und es passiert in diesem Buch so unglaublich viel. Es ist wirklich atemberaubend und besonders die Insel Pala und die Ausbildung der Jugendlichen fand ich faszinierend.
Zwar bleiben noch viele Fragen ungeklärt, aber da es eine Trilogie ist, finde ich das bisher noch nicht schlimm.

Der Schreibstil ist leicht und locker zu lesen, sehr atmosphärisch und passt zum Setting. Gefühle werden ausdrucksstark übermittelt und es werden verschiedene Perspektiven (personaler Erzähler) dargestellt, was für ein gutes Gesamtbild sorgt.

Das Ende ist spannend und bietet viel Potenzial für den Folgeband auf den ich nun sehnsüchtig warte, da ich mir davon ein paar Antworten erhoffe und das Ende auch einen leichten Cliffhanger beinhaltet.

„Pala- Das Spiel beginnt“ ist ein atemberaubender Auftakt, der mich nun sehnsüchtig auf den nächsten Band warten lässt. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der spannende und kurzweilige Unterhaltung sucht und sich nicht daran stört, dass die Protagonisten viel älter wirken als sie eigentlich sind.

  • Hierbei handelt es sich um den 1. Band einer Trilogie.
  • Eine Leseprobe dazu findet ihr hier: Klick
  • Die niederländische Homepage des Autors findet ihr hier: Klick

[Rezension] „Willkommen in Night Vale“ von Joseph Fink und Jeffrey Cranor

Night Vale ist eine kleine beschauliche Stadt irgendwo in der Wüste Amerikas. Doch diese Stadt ist alles andere als normal, denn dort gibt es Gestaltwandler und auch Engel, Geister und vieles mehr sind dort anzutreffen.
Jackie Fierro lebt in Night Vale und betreibt das örtliche Pfandhaus und handelt dort mit den merkwürdigsten Dingen. So bekommt sie eines Tages einen Zettel auf dem einzig die Worte ‚King City‘ zu lesen sind. Dieser Zettel sorgt dafür, dass ihr Leben durcheinander geworfen wird und so begibt sie sich zusammen mit Diane Crayton auf die Suche nach Antworten…


Als ich zum ersten Mal von dem Buch gehört habe, wurde ich direkt neugierig, da die Idee neu und innovativ klang.
Doch der Einstieg ins Buch fiel mit extrem schwer. Alles ist mehr als verwirrend, was aber auch an dem konfusen Schreibstil liegen kann. Der Schreibstil ist mal etwas anderes, aber meinen Geschmack traf er leider nicht, weil er mich mehr verwirrt als mitgerissen hat. Es gab ständige Wiederholungen und manche Sätze wirken abgehackt und seltsam oder es gab lange, verschachtelte Sätze.
Der Plot wird überwiegend aus der Perspektive von Jackie und Diane (personaler Erzähler) erzählt, es gibt aber auch Ausschnitte aus Cecils Radiosendung, der in seiner örtlichen Radiosendung über die Geschehnisse in Night Vale berichtet.

Auch der Plot konnte mich nicht wirklich mitreißen. Zwar finde ich die Idee dahinter gelungen und eigentlich mag ich skurrile Bücher (und dieses Buch ist wirklich skurril), aber irgendwie langweilte ich mich die meiste Zeit beim Lesen. Das Buch stellt im Detail die Stadt Night Vale mit seinen skurrilen und ungewöhnlichen Bewohnern dar, aber der eigentliche Plot ist sehr kurz, sodass ich das Gefühl hatte, dass eigentlich kaum etwas passiert. Und trotz der spannenden Ideen, wie z.B. dass die Bibliothekare der Bibliothek ihre Besucher fressen und es Engel, Gestaltwandler, Aliens, Geister und vieles mehr gibt, war mir das Buch doch zu abgedreht.

Die Protagonisten konnten mich ebenfalls nicht überzeugen. Denn vieles bleibt ungeklärt und es fehlte mir an Tiefe und Antworten zu den einzelnen Figuren des Buches. Außerdem blieben sie mir fremd und ich konnte keinen Bezug zu ihnen bekommen.

Am Ende des Buches war ich ehrlich gesagt heilfroh, dass ich es beendet hatte und habe mich gefragt, was ich da denn nun eigentlich gelesen habe? Das Buch ist seltsam und wirkt auf mich ohne Sinn und Verstand. Und auch wenn das Ende für mich in Ordnung war, ist es für mich das schlechteste Buch, das ich seit langem gelesen habe.


„Willkommen in Night Vale“ ist skurril und anders. Die Idee dahinter fand ich gelungen, aber der Rest des Buches war einfach nicht mein Fall, sodass ich es auch nicht empfehlen kann.


Mein besonderer Dank geht an den Klett-Cotta Verlag und Blogg dein Buch für die Bereitstellung des Buches.

[Rezension] „Between the Lines- Wilde Gefühle“ von Tammara Webber

Du möchtest das Buch kaufen?

 photo mira neu_zpsjj2rodle.jpg           photo amazon-com-logo_zps002d7935.jpeg

Emma bekommt die einmalige Chance für eine Stolz und Vorurteil-Adaption vorzusprechen und dort die Hauptrolle zu ergattern. Zuerst freut sie sich nicht wirklich darüber, aber als sie erfährt, dass Reid Alexander, der wohl heißbegehrteste Schauspieler und Bad Boy schlechthin die männliche Hauptrolle spielt, beginnt sie sich doch zu freuen. Und als die tatsächlich die Rolle bekommt, fühlt sie sich immer mehr zu ihm hingezogen, doch wird sie aus ihm nicht schlau und außerdem gibt es da noch den lieben Graham Douglas, der viel Zeit mit ihr verbringt…

Ich lese ja wirklich selten Bücher, wie „Between the Lines- Wilde Gefühle“ und das aus einem einfachen Grund. Solche Bücher sind meist voller Klischees und ich muss deshalb immer die Augen verdrehen. Dennoch bieten sie locker leichte Unterhaltung und auch etwas fürs Herz. Deshalb greife ich doch hin und wieder zu solchen Liebesromanen.

„Between the Lines- Wilde Gefühle“ ist ebenfalls voller Klischees. Ein unerfahrenes Mädchen trifft auf den heißen Bad Boy und verliebt sich. Er fühlt sich zu ihr hingezogen, schafft es aber nicht sich zu ändern und dann gibt es noch den lieben anderen heißen Typen, der ebenfalls etwas von der Protagonistin möchte. Die Protagonistin ist gefangen in einem Liebesdreieck, weiß nicht was sie will, küsst beide Typen und ist sich einfach unsicher.
Was ich ja echt irritierend finde, ist, dass Emma bisher kaum sexuelle Erfahrung sammeln konnte und bisher nur selten einen Freund hatte, bei ihrer neuen Rolle aber gleich zwei Typen Interesse an ihr haben. Auch wenn sie durch ihre bisherige Schauspielkarriere wenig Freizeit hatte und auch keine Schule besucht, finde ich das ein bisschen unrealistisch. 
Das sind aber auch schon meine einzigen Kritikpunkte.

Denn vor allem das Ende konnte mich überzeugen, da es anders endet als ich am Anfang erwartet hätte, was mir gut gefällt. Es gibt einen kleinen Cliffhanger, aber dennoch ist die Geschichte an sich erst einmal abgeschlossen.
Die Dreharbeiten rund um die Stolz und Vorurteil-Adaption fand ich ebenfalls spannend. Freundschaften entstehen unter den Schauspielern und sie unternehmen auch einiges in ihrer Freizeit, aber auch Intrigen kommen nicht zu kurz.

Besonders toll finde ich, wie Emma und Graham sich näher kommen und Emma immer selbstbewusster wird und schließlich weiß, was sie will und sich auch in ihrer Familie durchsetzt. Denn seit ihre Mutter gestorben ist, ist die Beziehung zwischen ihr und ihrem Vater alles andere als rosig und ihrer Stiefmutter würde sie sowieso am liebsten aus dem Weg gehen.
Die Protagonisten sind außerordentlich gut und für solch ein Buch überraschend tiefgründig ausgearbeitet und ich mochte vor allem Emma sehr. Reid ist dagegen wirklich ein typischer Bad Boy und sein Verhalten widersprüchlich und nervig. Aber zum Glück gibt es ja Graham, der mich direkt überzeugen konnte und auch wenn ich keine Dreiecksgeschichten mag, war es hier in Ordnung.

Der Schreibstil ist leicht und locker zu lesen und sehr emotional. Der Plot wird abwechselnd aus Emmas und Reids Ich-Perspektive geschildert, was ich sehr passend finde. 

Alles in allem lässt sich das Buch wirklich gut lesen und die Seiten fliegen beim Lesen nur so dahin. Und obwohl mir nicht alles gefallen hat, konnte mich das Buch wirklich sehr gut unterhalten und ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

„Between the Lines- Wilde Gefühle“ ist zwar voller Klischees, aber es endet anders als ich am Anfang erwartet hätte und kann durchaus unterhalten. Ich habe es trotz der Klischees und der Dreiecksgeschichte sehr gerne gelesen und freue mich schon auf die Fortsetzung. 
Wer gerne solche Liebesromane liest, dürfte auch „Between the Lines- Wilde Gefühle“ sehr mögen.

  • Hierbei
    handelt es sich um den 1. von 4 Bänden.   
  • Eine
    Leseprobe dazu findet ihr hier:
    Klick
     
  • Über
    die Autorin erfahrt ihr hier: Klick 
  • Ihr Blog ist hier zu finden: Klick

[Rezension] „Mein bester letzter Sommer“ von Anne Freytag

Die 17-jährige Tessa hat immer ein völlig durchgeplantes Leben geführt, doch war sie bisher nie verliebt und hat nie etwas gewagt. Sie dachte immer, dass sie noch Zeit hat. Doch sie war schon immer todkrank und nun wird dieser Sommer wohl ihr letzter sein. Voller Wut, Selbstmitleid, Verzweiflung und Angst verbringt sie ihre Tage alleine und zurückgezogen in ihrem Zimmer, bis sie Oskar trifft. Er schafft es sie aus ihrer Zurückgezogenheit zu befreien und schenkt ihr den besten letzten Sommer den sie sich vorstellen kann.


„Mein bester letzter Sommer“ gehört zu den Büchern, die ich eigentlich nicht gerne rezensiere, weil es für mich immer schwer ist meine Gefühle, bei Büchern in denen die Protagonisten todkrank sind, zusammenzufassen. Da ich nah am Wasser gebaut bin, nehmen mich solche Bücher immer besonders mit. Doch „Mein bester letzter Sommer“ ist ein ganz besonderes Buch und so versuche ich hier einmal zu beschreiben, wie sehr es mich bewegt, mitgenommen, aber auch zum Lächeln gebracht hat.

Schon alleine der Prolog in dem Tessa in der U-Bahn einen Jungen sieht, an den sie immer wieder denken muss, konnte mich emotional fesseln. Als sie dann beschreibt, wie es für sie anfühlt zu wissen, dass sie sterben muss, konnte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen. Nicht nur, dass ich ihre Gefühle von Trauer bishin zu Wut mehr als spüren konnte, als würde ich diese Gefühle selber durchmachen, nein, die Trauerphasen, die ich aufgrund meiner beruflichen Tätigkeit als Kinderkrankenschwester kenne sind hier authentisch und mehr als realistisch dargestellt.
Als sie dann Oskar trifft, nimmt der Plot eine wunderschöne, wenn auch tieftraurige Wendung.
Durch Oskar wird das Buch nicht nur zu einem Buch über Trauer und den nahenden Tod, sondern auch zu einem Buch über das Leben und die Liebe. Zusammen unternehmen sie einen Roadtrip durch Italien und man verfolgt diese wunderschöne Liebe, die versucht das Beste aus der kurzen Zeit zu machen.

Was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat, war, wie die Autorin Tessas Krankheit aus ihrer Sicht darstellt. Es ist alles authentisch und so wie ich es kenne dargestellt, aber mit jugendlichen Worten und mit einem Realismus, der seinesgleichen sucht. Dabei beschönigt sie nichts. Sie sagt ganz offen, was Tessa für Schmerzen hat und was sie erwarten wird. Das ist hart, aber einfach passend. Denn Tessa hat ein Loch im Herzen und die Lungenschlagader fehlt und ihre bisherigen Operationen konnten den Tod nur herauszögern und weitere Operationen wird es nicht geben.

Neben der Liebe, Tessas Krankheit und dem Tod, dreht sich das Buch aber auch um Familie, Zusammenhalt und dem Wunsch einmal in einem Leben noch etwas erlebt zu haben. Tessa zögert am Anfang sich auf Oskar einzulassen, weil es grausam wäre, da sie nicht lange zu leben hat, aber wie sich dann alles entwickelt ist einfach toll und wie schon erwähnt emotional.

Der Schreibstil ist ebenfalls mehr als authentisch, leicht und locker, wenn auch teils bedrückend, zu lesen und überzeugend. Alles wird aus Tessas Ich-Perspektive geschildert. Später gibt es Perspektivwechsel in denen man Oskars Perspektive geschildert bekommt, was mir sehr gut gefallen hat.
Ebenso ist es mir mit den Protagonisten ergangen. Sie sind realitisch, authentisch und tiefgründig ausgearbeitet. Einzig wie schnell Tessa sich in Oskar verliebt ohne ihn zu kennen, finde ich etwas übertrieben, aber das kann auch gut daran liegen, dass sie einfach nicht mehr lange zu leben hat.

Das Ende bietet kein Happy End und hat mich lange beschäftigt, dennoch ist es ein Buch, das ich so schnell nicht vergessen werde. Es ist tieftraurig und auch wunderschön.


„Mein bester letzter Sommer“ ist ein ganz besonderes Buch voller Emotionen. Es ist tieftraurig, aber auch wunderschön und ich kann diesen außergewöhnlichen Road-Trip nur empfehlen. Allerdings ist es wirklich keine leichte Kost, aber ich finde wirklich, dass es sich lohnt.

  • Hierbei handelt es sich soweit ich weiß um einen Einzelband.
  • Eine Leseprobe dazu findet ihr hier: Klick 
  • Hier findet ihr ein Special zum Buch: Klick
  • Über die Autorin erfahrt ihr hier mehr: Klick
  • Ihre Homepage findet ihr hier: Klick

[Rezension] „Storm- Die Auserwählte“ von Virginia Bergin

 

Ruby gehört zu den wenigen Menschen, die den tödlichen Regen bisher überlebt haben. Sie hofft, dass ihr Vater noch lebt und wieder in das Haus ihrer Mutter zurückkehrt. Sie hat jeden Sinn für die Realität verloren.
Eines Tages taucht auf einmal Saskia auf und damit ändert sich ihr einsames Leben und sie kommt wieder unter Menschen. Dort macht sie eine schreckliche Entdeckung. Es werden Menschenversuche durchgeführt um ein Heilmittel gegen den tödlichen Regen zu finden und Saskia ist davor geflohen. Allerdings könnte Ruby die Rettung für die Menschheit bedeuten, denn sie entdeckt, dass sie immun ist.


 

Ich muss gestehen, dass mir der erste Band rund um den tödlichen Regen und Ruby so gar nicht gefallen hat. Da ich allerdings die Idee dahinter mag und neugierig war, wie es mit Ruby weitergeht, habe ich diesem zweiten Band noch einmal eine Chance gegeben. Band eins habe ich als Hörbuch gehört und da mochte ich auch die Sprecherin nicht so wirklich, was auch dazu beigetragen hat, dass ich froh war als ich es beendet hatte.

Dieser zweite Band beginnt einige Zeit nach den Geschehnissen und konnte mich am Anfang sehr fesseln. Ruby wirkt leicht verrückt und völlig neben der Spur, hat jegliches Zeitgefühl oder Gefühl für ihre Umgebung verloren und konnte so direkt mein Mitgefühl wecken. Als dann Saskia auftaucht, kommt Bewegung ins Spiel. Ruby erkennt, wie sie in letzter Zeit gelebt hat und wie viel Zeit vergangen ist und verlässt mit Saskia ihr Elternhaus.

Danach überschlagen sich die Ereignisse und Ruby erfährt, dass sie immun ist und dass im Army Camp Wissenschaftler Menschenversuche durchgeführt werden. Es ist ein Buch voller Schock- und Ekelelemente und die Idee, dass der Regen innerhalb kürzester Zeit die Menschen umbringt und was damit alles zusammenhängt gefällt mir gut.

Allerdings komme ich mit Ruby als Protagonistin einfach nicht klar. Ich hatte die Hoffnung, dass sie sich in diesem zweiten Band etwas entwickelt hat, doch sie bleibt naiv, nervig und denkt meistens nicht nach. Da alles als eine Art Tagebuch aus ihrer Sicht geschrieben ist, schweift sie oft ab und verliert sich in Nebensächlichkeiten und Tagträumen, was mich irgendwann einfach genervt hat. Ihre Gefühle gibt sie kaum zu und sie kann alles mehr als gut verdrängen.
Die anderen Figuren des Buches dagegen bleiben eher blass und unnahbar.

Der Schreibstil ist ungewöhnlich. Wie schon erwähnt ist alles als eine Art Tagebuch geschrieben. Da Ruby anscheinend sehr gerne flucht, das aber nicht schreiben möchte, sind diese Stellen mit schwarzen Flecken gefüllt, was den Lesefluss etwas stört. Dazu ist der Schreibstil leicht und locker zu lesen, aber durch Rubys abschweifende Gedanken auch verworren.

Der Plot an sich bietet nicht viele Überraschungen, kann aber durchaus unterhalten. Am Ende hätte ich mir etwas mehr Antworten gewünscht, aber diese Fortsetzung hat mir auf jeden Fall besser gefallen als der erste Band, auch wenn ich ihn dennoch nur mittelmäßig fand.


„Storm- Die Auserwählte“ konnte mich leider nicht so wirklich begeistern. Ich hatte mir mehr erhofft und die Protagonistin hat mich einfach genervt. Wer allerdings den ersten Band mochte, dürfte auch Gefallen an dieser Fortsetzung finden.