[Hörbuch-Rezension] „The Chemist- Die Spezialistin“ von Stephenie Meyer

Du möchtest das Hörbuch kaufen?

 photo amazon-com-logo_zps76362484.jpeg         photo argon_zps70477e13.png

Juliana Fortis benutzt ihren echten Namen schon lange nicht mehr. Sie hat für eine geheime Spezialeinheit der US-Regierung als Verhörspezialistin gearbeitet und als diese sie los werden wollte, überlebte sie nur mit Glück. Seitdem ist sie auf der Flucht und hat schon mehrere Mordversuche überlebt. Jetzt hat sie die Chance auf ein normales Leben. Dafür soll sie für ihre alte Abteilung noch einen letzten Auftrag ausführen. Doch was sie dabei herausfindet, ändert alles.

 

Ich muss gestehen, dass ich zu jenen Lesern gehöre, die die „Biss…“-Reihe geliebt haben und auch „Seelen“ fand ich grandios und so war ich unglaublich gespannt auf dieses neue Buch der Autorin, das in einem völlig anderem Genre angesiedelt ist als die bisherigen. 
Voller Freude begann ich also mit diesem Hörbuch. Doch leider war es für mich eine herbe Enttäuschung. Oft war ich kurz davor das Hörbuch einfach auszuschalten.

Schon der Beginn konnte mich nicht überzeugen. Juliana schlägt sich durchs Leben, immer mit einer fremden Identität und immer auf der Flucht. Um überhaupt schlafen zu können, hat sie ausgeklügelte Fallen aufgestellt. Die Beschreibungen der chemischen und technischen Fallen und alles andere fand ich noch interessant, doch irgendwann wirkte alles zu konstruiert, zu übertrieben und an den Haaren herbeigezogen. Auch der Plot konnte mich gar nicht überraschen und ab einem bestimmten Punkt verliert sich die Autorin in ewige Gefühlsduseleien ohne das überhaupt noch etwas passiert.

Ich muss sagen, ich fand das Hörbuch durchweg nervig, langweilig und unrealistisch. Schon alleine wie Daniel, den Juliana im Laufe ihres Auftrages gefangen nimmt, sich verhält und wie er ihr so einfach vertraut halte ich für mehr als übertrieben und unrealistisch, außer er hat ein psychisches Problem. 
Auch Juliana selber verhält sich immer wieder seltsam, ist inkonsequent und irgendwann nur noch nervig.

Einzig die Sprecherin konnte mich überzeugen, auch wenn ich mich zuerst an ihre eher monotone Sprechweise gewöhnen musste. Doch sie passt zu dem Buch und konnte mich ab einem gewissen Punkt trotz meiner Kritik wenigstens etwas an das Hörbuch fesseln.
Der Schreibstil schwankt zwischen spannenden Beschreibungen bishin zu langweiliger Gefühlsduselei. Mal konnte er mich mehr, mal weniger überzeugen.

Doch das schlimmste war für mich eine Wendung ziemlich am Schluss. Die ganze Entwicklung ist sowas von an den Haaren herbeigezogen und lächerlich. Um nicht zu spoilern werde ich hier nicht mehr verraten, aber ich eins kann ich sagen, dieses Hörbuch war für mich ein Flop und alles andere als ein guter Thriller.

„The Chemist- Die Spezialistin“ hat mich von vorne bis hinten enttäuscht und es war wirklich ein Flop. Selten habe ich ein Hörbuch gehört oder einen Thriller gelesen, der so absurd und nervig ist. Leider kann es ich es wirklich nicht empfehlen.

  • Hierbei handelt es sich soweit ich weiß um einen Einzelband.
  • Das gleichnamige Buch ist im Fischerverlag erschienen: Klick 
  • Eine Hörprobe dazu findet ihr hier: Klick
  • Und hier eine Leseprobe: Klick

  • Über die Sprecherin erfahrt ihr hier mehr: Klick
  • Und hier über die Autorin: Klick
  • Hier ist ihre Homepage zu finden: Klick

[Rezension] „These Broken Stars- Jubilee und Flynn“ von Amie Kaufman & Meagan Spooner

Das Copyright vom Cover liegt beim Carlsen Verlag.

 Du möchtest das Buch kaufen?  
 
    
          

Jubilee ist Kommandantin auf dem Planeten Avon. Sie ist berüchtigt und gefährlich. Ihre Aufgabe ist es die Rebellen und Aufstände in Schach halten. Doch eines Tages wird sie von dem Rebellen Flynn entführt. Er möchte Informationen von ihr und riskiert dafür alles. Als die anderen Rebellen sie töten wollen, trifft Flynn eine Entscheidung, die seine Freunde und Familie in Gefahr bringen könnte, aber auch das Leben auf dem Planeten für immer verändern könnte.

Nachdem mir der erste Band zwar ganz gut gefallen hatte, aber ich den Hype darum nicht ganz verstehen konnte, war ich gespannt auf diese Fortsetzung und ich muss sagen, sie hat meiner Meinung nach den ersten Band übertroffen. Denn dieser Teil punktet in all den Punkten, die mich beim Vorband nicht überzeugen konnten. Er ist actionreicher, schon alleine, weil die Rebellen gegen das Militär kämpfen und immer eine unterschwellige Bedrohung vorherrscht. Es passiert unglaublich viel und es ist unglaublich spannend.

Zuerst dachte ich, dass es ganz unabhängig von dem ersten Band zu lesen ist, da hier zwei völlig anderen Protagonisten im Vordergrund stehen, doch im späteren Verlauf trifft man Lilac und Tarver wieder. Dieses Wiedersehen gefiel mir sehr gut, weil so die Geschehnisse beider Bände zusammenführen und schließlich ein stimmiges Ganzes entsteht. Es werden noch mehr Fragen zu den Wesen aus dem ersten Band beantwortet und man erfährt noch mehr über die Machenschaften von Lilacs Vater. So gibt es neue Verknüpfungen, noch mehr Antworten und ich muss sagen, dass mich die Idee dahinter und der Plot an sich komplett überzeugt haben.

Das lag vor allem aber auch an den beiden Protagonisten Jubilee und Flynn. Jubilee ist eine starke junge Frau, die kämpfen kann und schlagfertig ist. Ich mag solche Figuren. Dennoch ist sie menschlich, denkt mit und möchte keine Unschuldigen töten. Als sie merkt, dass irgendetwas seltsames auf dem Planeten vorgeht, scheut sie keine Anstrengung um Antworten zu bekommen.
Aber auch Flynn ist ein toller Protagonist. Er ist der Anführer der Rebellen, der es nicht einfach hat, da er nach einer friedlichen Lösung sucht und das Blut vergießen beenden möchte. Er würde alles für seinen Planeten und seine Freunde tun. Dabei ist er mutig und stark.
Wie zu erwarten gibt es hier eine Liebesgeschichte, die aber nicht zu sehr im Fokus steht und mich insgesamt überzeugen konnte, da ich die Emotionen von Jubilee und Flynn durchweg spüren konnte.

Sowieso empfand ich den Schreibstil als sehr emotional, dabei voller Tiefe. Alles wird
bildgewaltig beschrieben. Dabei ist der Schreibstil aber leicht und locker, aber auch atmosphärisch zu lesen. Mit
wenigen Worten haben die Autoern es geschafft ein wahres Kopfkino vor meinem
inneren Auge entstehen zu lassen. Der Plot wird abwechselnd aus Jubilees
und Flynns Ich-Perspektive geschildert, was ich sehr mochte, da man so
deren Beweggründe und Gedankengänge hautnah miterlebt. Zwischendurch
gibt es kurze Passagen, die von Träumen eines Mädchens erzählen. Den Sinn dahinter versteht man allerdings erst am Schluss. 

Das Ende ist durchweg gelungen, da alle wichtigen Handlungsstränge aufgelöst wurden. Dennoch bin ich gespannt auf die Fortsetzung und hoffe, dass da auch Jubilee und Flynn wieder eine Rolle spielen werden.

Dieser zweite Band hat mir noch besser gefallen als sein Vorgänger, schon alleine weil er actionreicher ist. Die Idee dahinter ist völlig nach meinem Geschmack und ich bin schon sehr gespannt auf den dritten Band.
Jeder der romantische Science-Fiction Geschichten mag (wobei hier der Science-Fiction Anteil recht gering ist), sollte sich diese Reihe nicht entgehen lassen.

  • Hierbei
    handelt es sich um den 2. von soweit ich weiß 3 Bänden.
     
  • Band 3 „Their Fractured Light“ sind im Original bereits erschienen.
  • Über
    Amie Kaufman erfahrt ihr hier mehr: Klick
  • Ihre Homepage findet ihr hier: Klick
  • Und hier erfahrt ihr etwas über Meagan Spooner: Klick 
  • Ihre Homepage ist hier zu finden: Klick 

[Rezension] „Phase Null- Die Auserwählten“ von James Dashner

 
 
 

ANGST (Abteilung Nachepidemische Grundlagenforschung
Sonderexperimente Todeszone) hat nur ein Ziel. Diese Abteilung möchte den Brand, der immer mehr Menschen in Irre verwandelt besiegen. Dazu entführen sie Kinder und führen Experimente durch. Auch der fünfjährige Thomas ist eins dieser Kinder, einer der Auserwählten. Sie hoffen auf eine Heilung, doch können sie ANGST wirklich vertrauen?


Auf dieses Prequel habe ich wirklich gewartet, denn es verbindet das erste Prequel „Kill Order“ mit der eigentlichen Trilogie rund um die Auserwählten Jugendlichen, die ins Labyrinth kommen. Hier erfährt man die Vorgeschichte von Thomas, wie er zu ANGST kommt, wie er Theresa kennenlernt und auch die anderen Jugendlichen tauchen auf. Hier sind sie in einer ganz anderen Rolle zu finden und die Idee hinter dem Ganzen finde ich durchweg gelungen.

Theresa und Thomas werden besonders behandelt und Thomas lange isoliert bis er Theresa kennenlernen darf. Sie freunden sich an und so begleitet man als Leser Thomas, wie er Experimente und Tests über sich ergehen lassen muss und nie eine richtige Kindheit hatte. Hier bekommt man neue Informationen und versteht noch mehr die Zusammenhänge. In einer düsteren und gefährlichen Welt schrecken die Menschen von ANGST vor nichts zurück um ein Heilmittel zu finden.

Insgesamt habe ich diesen Band als etwas ruhiger empfunden als die bisherigen Bände, obwohl es noch manch überraschende Wendung gab. Dieses Buch ist weniger actionreich, zeigt aber die Entwicklung von Thomas und den anderen, was mir sehr gut gefallen hat. Sowieso finde ich die Darstellung der Figuren des Buches sehr gelungen, weil man so noch eine ganz andere Sicht auf die Geschehnisse der eigentlichen Trilogie hat. Man kennt Thomas schon seitdem er fünf ist und erlebt, was er durch ANGST alles durchmachen musste.

Der Schreibstil ist gewohnt fesselnd und erschafft stets eine düstere
Atmosphäre, kann aber auch hoffnungsvolle Momente heraufbeschwören und Emotionen überzeugend übermitteln.
Alles ist leicht und locker zu lesen und teils gibt es sehr kurze Sätze
um die Spannung zu steigern, was ich durchaus gelungen finde. Alles
wird aus der Perspektive (personaler Erzähler) von Thomas geschildert, was mir sehr gut gefallen hat.

Das Ende bietet einen guten Übergang und noch mal eine überraschende Wendung, die dafür gesorgt hat, dass ich manches aus der Trilogie jetzt noch in einem anderen Blickwinkel sehe. Ich empfehle allerdings zuerst die Trilogie zu lesen, weil einem ansonsten zu vieles vorweg genommen wird.


Dieses Prequel bietet eine gelungene Ergänzung zu dem vorherigem Prequel und der eigentlichen Trilogie. Ich kann es jedem Fan der Reihe absolut empfehlen und schon jetzt freue ich mich auf weitere Werke des Autors.


[Rezension] „Pala- Verlorene Welt“ von Marcel van Driel

Die Coverrechte liegen beim Oetinger Verlag.

 Du möchtest das Buch kaufen?

 photo amazon-com-logo_zps002d7935.jpeg        
 photo Oetinger-Logo_zps086af807.jpg

Iris versucht alles um Mr Oz zu stoppen, denn dieser steht kurz vor der Erfüllung seiner Pläne. Allerdings schickt er sie zusammen mit Alex auf eine wichtige Mission und hat sie völlig in seiner Hand. Weigert Iris sich, stirbt YunYun. Kann Iris Alex trauen und Mr Oz aufhalten?

Gespannt habe ich auf diese Fortsetzung gewartet, denn die Idee der Jugendlichen, die entführt werden und dann zu Superhelden ausgebildet werden, finde ich unglaublich spannend. Dabei sind es nicht irgendwelche Jugendliche, sondern welche mit besonderen Fähigkeiten. Dadurch wirken sie älter als sie wirklich sind, was aber ins Konzept passt.
Bisher dachte ich, dass dieser dritte Band der letzte wäre, aber dem ist nicht so. Es wird noch ein vierter folgen, auch wenn ich finde, dass dieser Band als Abschluss so stehen gelassen werden könnte.

Dieser Band schließt zeitnah an den Geschehnissen des Vorbandes an und wir begleiten verschieden Jugendliche, wie z.B. Iris Bruder Justin oder Iris selbst. Dafür wird der Plot aus verschiedenen personalen Erzählperspektiven geschildert, was für einen guten Überblick sorgt. Auch werden zu Beginn des Buches die wichtigsten Geschehnisse der Vorbände noch einmal zusammengefasst, sodass man als Leser einen guten Überblick bekommt.

Der
Schreibstil ist gewohnt super, leicht und locker zu lesen, sehr atmosphärisch und passt
zum Setting. Gefühle werden ausdrucksstark übermittelt und die Figuren des Buches, allen voran Iris haben sich toll entwickelt.

Der Plot ist spannend und actionreich und die Wendungen können überzeugen. Was mich allerdings immer wieder irritiert hat und was ich im Vorband irgendwie weniger schlimm wahrgenommen hatte, waren die immer wieder auftauchenden englischen Sätze und Floskeln. Das hätte für mich irgendwie nicht sein müssen.
Dafür bekommt man noch mehr Antworten.

Das Ende bietet einen guten Abschluss und auch wenn ich finde, dass es als Finalband genügen würde, freue ich mich auf den vierten Band.

„Pala- Verlorene Welt“ bietet eine gelungene Fortsetzung. Die Idee dahinter ist klasse und auch die Umsetzung weiß zu überzeugen. Deshalb bekommt dieses Buch sehr gute vier Sterne von mir.

  • Hierbei handelt es sich soweit ich weiß um den 3. Band einer Reihe. Bisher dachte ich, es wäre eine Trilogie, aber es wird noch ein 4. Band erscheinen.
  • Über den Autor erfahrt ihr hier mehr: Klick
  • Die niederländische Homepage des Autors findet ihr hier: Klick

[Rezension] „Endgame- Die Entscheidung“ von James Frey

Die Coverrechte liegen beim Oetinger Verlag.

 

Der Erd- und der Himmelschlüssel wurden erobert. Endgame befindet sich in der finalen Phase und die jadt nach dem Sonnenschlüssel beginnt. Doch einige Spieler wollen Endgame für immer beenden. Dafür schließen sich notgedrungen einige Spieler zusammen. Haben sie eine Chance gegen die Übermacht aus dem All?

 

Da ich den komplexen Weltenentwurf von Endgame total spannend finde und die Idee dahinter mich begeistern konnte, war ich gespannt auf den finalen Band. Der Einstieg fiel mir erstaunlich leicht. Mittlerweile gibt es weniger Spieler, was es leichter macht bei den übrigen den Überblick zu behalten.
Schnell war ich wieder in das düstere Spiel um das Leben der Menschheit vertieft.
Dieser Finalband beginnt aus der Sicht von Kepler22b, was mir einerseits gefiel, da man das Ganze mal aus einer völlig anderen Sicht verfolgt, andererseits war dieses Wesen mir stets suspekt.

Der Plot an sich ist acionreich und spannend, doch manche Wendungen waren mir zu gewollt, zu konstruiert und zu vorhersehbar. An manchen Stellen wird wirklich unnötiges Blut vergossen und die Protagonisten bekommen Hilfe mit der in den Vorbänden nicht mal im entferntesten zu rechnen war, was mir irgendwie den Spaß genommen hat.

Irgendwie konnte ich hier auch nicht so sehr mit den Figuren des Buches mitfiebern, was wohl daran lag, dass der Schreibstil kühl und distanziert wirkt und kaum Emotionen wecken kann. Verschiedene Perspektiven werden hier dargestellt, was für den Plot auch nötig ist.
Die Entwicklung der übrig gebliebenen Spieler war auch irgendwie vorhersehbar, aber dennoch gelungen.

Insgesamt fand ich das Buch zwar nicht schlecht, aber irgendwie hatte ich mir hier mehr erhofft. Auch das Ende kam mir zu gewollt vor und war einfach nicht nach meinem Geschmack. Für diese außergewöhnliche Trilogie hätte ich mir einfach mehr gewünscht.

 

Dieses Finale konnte mich leider nicht so sehr begeistern, wie ich es mir für diese außergewöhnliche Trilogie gewünscht hätte. Dennoch kann ich es jedem empfehlen, der komplexe und teils sehr blutige Bücher gerne liest.

  • Hierbei handelt es sich um den 3. Band und damit letzten Band einer Trilogie.
  • Über den Autor erfahrt ihr hier mehr: Klick