[Rezension] „Throne of Glass- Celaenas Geschichte Novellas 1-5“ von Sarah J. Maas

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Celaena ist meistgefürchteste Assassinin ihres Königreiches. Zusammen mit Sam, einem anderen Assassinen, führt sie einen Auftrag nach dem nächsten durch. Doch je mehr Celaena erlebt, desto mehr zweifelt sie an ihrem Meister Arobynn, der sie einst aufgenommen und ausgebildet hat.

 

Mittlerweile bin ich ein riesiger Fan von den Büchern von Sarah J. Maas und als ich hörte, dass endlich Celaenas Vorgeschichte als Taschenbuch erscheint, musste ich es einfach lesen. Zwar wusste man im Groben schon aus der eigentlichen „Throne of Glass“-Reihe, was mit Celaena und Sam geschehen ist, aber ich fand es toll, dass noch einmal in fünf Kurzgeschichten hautnah mitzuerleben.

Es ist eine tolle Ergänzung zur eigentlichen Reihe und man kann so Celaena noch besser verstehen, als man es so schon konnte. 

Zwar weiß man auch, wie dieses Buch endet, aber ich fand es toll die Beziehung zwischen Celaena und Sam mitzuerleben und auch was sie sonst vor den Salzminen erlebt hat. Und obwohl ich vieles schon wusste, fand ich dieses Buch zu keiner Zeit langweilig. Denn man erlebt hier Aufträge, die man noch nicht kennt und Celaena von einer ganz anderen Seite, als man sie bisher kannte, denn ihre Gefühle für Sam fand ich großartig.

Sowieso ist sie eine Protagonistin, die ich einfach klasse finde. Sie ist stark, berüchtigt, kann kämpfen und sich selber helfen, hat aber echte Gefühle und das Herz am rechten Fleck, aber auch noch viel zu lernen. Aber auch Sam konnte mich überzeugen, da ich ihn bisher nur als Celaenas Erinnerungen kannte und hier ein viel besseres Bild von ihm bekommen habe. Auch Arobyn lernt man hier besser kennen und erlebt nach und nach, was sich hinter dem Meister der Gilde verbirgt, auch wenn er noch immer sehr geheimnisvoll bleibt.

Der Schreibstil ist gewohnt großartig. Ich mag hier besonders die verbalen Schlagabtäusche und Dialoge und dass Celaena nicht auf den Mund gefallen ist. Aber auch die Beschreibungen und die Emotionen des Buches konnten mich überzeugen und waren so greifbar geschrieben, dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte.

Für mich war das Buch trotz vielem Bekannten eine großartige Ergänzung zur Reihe und für jeden Fan ist es auf jeden Fall ein Must-Read.

Diese fünf Geschichten, die zusammen Celaenas Vorgeschichte bilden, konnten mich wirklich überzeugen. Man erfährt bis ins Detail, wie es dazu kam, dass Celaena in den Salzminen gelandet ist und spürt ihre Liebe zu Sam, so dass man sie noch viel besser verstehen kann, als zuvor. Ich kann dieses Buch jedem Fan und jedem der einer werden möchte empfehlen, denn nicht umsonst gehört die Autorin mittlerweile zu meinen Lieblingsautoren.

  • Hierbei handelt es sich um eine Kurzgeschichtensammlung und der Vorgeschichte zu „Throne of Glass“.
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[Rezension] „Glanz der Dämmerung“ von Jennifer L. Armentrout

Das Copyright vom Cover liegt bei HarperCollins.
 

Josie und ihre Freunde müssen sich weiterhin den Titanen entgegenstellen und die anderen Halbgötter finden. Doch Seth ist nun der Göttermörder und hat sich von Josie abgewandt. Sie glaubt fest an ihn und möchte ihn zurückholen, doch dann wird sie angegriffen und alles scheint verloren zu sein.


 

Auf diese Fortsetzung habe ich sehnsüchtig gewartet. Für mich gehört diese Reihe zu meinen liebsten Reihen der Autorin und auch dieses Buch konnte mich wieder bestens unterhalten. Die Idee rund um die Halbgötter, Titanen und Götter finde ich einfach genial, da ich so etwas unglaublich gerne lese.

Im Fokus stehen aber immer noch Josies und Seths Gefühle und der Plot kommt nur wenig voran. Dennoch fand ich das für die Geschichte wichtig und gut so, auch wenn etwas mehr Spannung vor allem im letzten Drittel dem Buch nicht geschadet hätte.
Seth macht hier eine unglaubliche Entwicklung durch und muss erst damit klarkommen, was er jetzt ist. Einerseits sehnt er sich nach Josie, andererseits möchte er sie beschützen. Dieser Zwiespalt wurde unglaublich gut dargestellt und auch sonst finde ich die Emotionen des Buches grandios. Mir geht das Schicksal der beiden stets unter die Haut.
Dennoch müssen sie sich auch neuen Gefahren stellen, denn die Titanen geben nicht auf und es gibt unglaubliche Wendungen. 

Neben den altbekannten Figuren, tauchen hier neue auf, die ich ebenfalls interessant fand, auch wenn sie für mich nicht an Josie und die anderen herankommen, die mir mittlerweile ans Herz gewachsen sind. Doch die Autorin hat definitiv ein Händchen dafür Figuren zu erschaffen und sie authentisch erscheinen zu lassen.

Der Schreibstil ist gewohnt großartig, voller Dramatik, starken Emotionen und einer dichten Atmosphäre. Die Autorin schafft es ebenso ausweglose Situationen, wie auch Kampf- oder Liebesszenen eindrucksvoll zu beschreiben, so dass die Seiten beim Lesen nur so dahin fliegen. Der Plot wird abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Seth und Josie geschildert, was mir wie immer gut gefallen hat.  

Das Ende ist unglaublich emotional und lässt mich sehnsüchtig auf das Finale warten.

 

Nach dem emotionalen Ende dieses Bandes warte ich nun sehnsüchtig auf den finalen vierten Band. Ich liebe die Geschichte rund um Josie und Seth und kann diese Reihe jedem empfehlen, der gerne Bücher liest, die sich mit dem Thema Götter beschäftigen, in denen aber auch die Liebesgeschichte einen Großteil der Reihe ausmacht.

[Rezension] „Wintersong“ von S. Jae-Jones

Das Copyright vom Cover liegt beim ivi Verlag.

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Liesl und ihr Bruder Josef sind mit den Sagen des Erlkönigs aufgewachsen. Es heißt, dass er an dem Tag an dem das alte Jahr stirbt ins Reich der Sterblichen gelangt, immer auf der Suche nach einer neuen Braut. Als Liesls Schwester jedoch verschwindet, kann sie das nicht akzeptieren und versucht alles um sie zurückzuholen.

Ich muss gestehen, dass ich die originale Geschichte des Erlkönigs gar nicht genau kenne, dennoch war ich neugierig auf dieses Buch, da mich das Thema interessierte. Die Idee dahinter finde ich auch durchaus gelungen. Das Buch hat eine düstere, kühle Atmosphäre und ich fand Liesls Abenteuer schon interessant.

Allerdings habe ich nur schwer Zugang zu dem Buch gefunden. Zum einen wurde ich mit Liesl nicht warm, die nur ihren Bruder unterstützt und für die Probleme ihrer Schwester kein Verständnis hat. Zwar macht sie in dem Buch eine interessante Entwicklung durch, aber dennoch war sie einfach nicht mein Fall.
Auch die Liebesgeschichte des Buches konnte ich nur schwer nachvollziehen, da der Erlkönig nichts sympathisches an sich hat. Zwar finde ich es interessant, wie die Musik im Mittelpunkt steht, aber die Annäherung von Liesl und dem Erlkönig konnte ich nicht wirklich nachvollziehen. 

Außerdem hat es mich irritiert, dass die ganze Zeit vom Kobaldkönig die Rede war. Für mich war der Erlkönig immer ein Elfenkönig und so hatte ich Probleme mir alles bildlich vorzustellen. 
Hinzu kommt, dass der Schreibstil nicht ganz mein Fall war. Er war sehr poetisch gehalten, wirkte aber schwerfällig und voller Lyrik und ich habe mich schwer getan an dem Buch dran zu bleiben. Dabei fand ich viele Stellen auch wirklich wunderschön geschrieben, aber irgendwie war es mir einfach ein bisschen zu viel.

Der Plot an sich gefällt mir trotz meiner Kritik recht gut, auch wenn ich vieles vorhersehbar fand. Ich glaube, dass das Buch eher etwas für Klassik- und Musikfans ist und ich einfach die falschen Erwartungen an das Buch hatte.

„Wintersong“ war irgendwie ganz anders als ich erwartet hätte und leider nicht wirklich mein Fall, so dass ich nur ganz, ganz knappe drei Sterne vergebe. Ich mag die Grundidee dahinter, aber es ist wohl eher etwas für Klassik- und Musikfans und war für mich einfach nicht das Richtige. Die Fortsetzung werde ich wohl auch nicht lesen.

  • Hierbei handelt es sich soweit ich weiß um den 1. Band einer Dilogie.
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[Rezension] „Lockwood & Co.- Das Grauenvolle Grab“ von Jonathan Stroud

Das Copyright vom Cover liegt beim cbj Verlag.

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Seitdem der sprechende Schädel Lockwood und seinen Freunden etwas unglaubliches verraten hat, versuchen sie dem auf den Grund zu gehen. Dafür brechen sie in das Mausoleum ein, in dem die Agentin Marissa Fittes ruht. Diese ist legendär, denn mit ihr fing der Kampf gegen die Geister an. Doch wenn der Schädel recht hat, liegt sie gar nicht in ihrem Grab und alles was sie bisher zu wissen glaubten, wird auf den Kopf gestellt.

 

Einerseits konnte ich es gar nicht erwarten dieses Finale zu lesen, andererseits war ich aber auch traurig, dass diese besondere Reihe rund um Lockwood, Lucy, ihren Freunden und den Geistern vorbei ist. Ich liebe das Setting des Buches und auch die Idee dahinter hat auch nach vier Bänden nicht seinen Reiz verloren. 
Dennoch war ich skeptisch, wie der Autor die vielen offenen Fragen wohl in ein stimmiges Finale packen wird. Doch er hat mich überzeugt. Dieser finale Band steht seinen Vorgängern in nichts nach und die offenen Fragen und Handlungsstränge wurden meiner Meinung nach wunderbar gelöst.

Viele Auflösungen waren mir dank der Vorbände schon klar, aber dennoch konnte mich der Autor mit einigen Sachen überzeugen. Und auch sonst ist der Plot spannend, actionreich und emotional, enthält aber auch den typischen Humor des Autors, der die Stimmung immer wieder auflockert. Da mochte ich besonders die Wortgefechte zwischen Lucy, Lockwood, Georg, Holly und Kipps. Aber auch die gruselige Atmosphäre und der Nervenkitzel kommt nicht zu kurz.

Ich liebe den Mischung aus einer Agentengeschichte und einer Geistergeschichte in der Erwachsene nur eine Nebenrolle spielen.
Sowieso finde ich die Protagonisten der Reihe einfach großartig. Jeder hat seine Ecken und Kanten und eine gewisse Tiefe. Mittlerweile hat man alle näher kennengelernt und auch viele Facetten der Protagonisten erlebt und viel über deren Vergangenheit erfahren. Wenn man die Reihe liest kann man gar nicht anders als Lucy, Lockwood, Georg und Holly, aber auch Kipps in sein Herz zu schließen. 

Der Schreibstil ist gewohnt großartig. Alles wird
atmosphärisch, manchmal sehr gruselig und manchmal mit viel Humor
geschildert, sodass es viel Abwechslung gibt. Der Schreibstil ist leicht
und locker zu lesen und mit wenigen Worten lässt der Autor ein
wahres Feuerwerk der Gefühle und ein regelrechtes Kopfkino entstehen. 
Alles wird aus Lucys Ich-Perspektive geschildert, was mir schon in den Vorbänden gefallen hat.

Wie schon erwähnt gefällt mir das Finale und so schließt auch das Ende dieses letzten Bandes die Geschichte sehr gut ab und ließ mich zufrieden zurück. Ich bin zwar traurig, dass die Reihe nun vorbei ist, aber dieses Finale konnte mich darüber hinwegtrösten, so dass ich jetzt nur gespannt bin, was der Autor als nächstes schreibt.

Dieses Finale konnte mich komplett überzeugen. „Lockwood & Co.“ ist eine besondere Reihe mit einem genialen Setting und tollen Ideen. Ich kann es jedem empfehlen, der einer Mischung aus Agenten- und Geistergeschichten mit jungen Protagonisten nicht abgeneigt ist. Besonders der Humor konnte mich immer wieder überzeugen.

  • Hierbei
    handelt es sich um den 5. und damit letzten Band einer Reihe.
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[Rezension] „Die Eiskriegerin- Die Dominium-Saga“ von Licia Troisi

Das Copyright vom Cover liegt beim Heyne Verlag.

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https://www.amazon.de/Die-Androidin-Auf-Flucht-Roman/dp/3596297281/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1499770896&sr=8-1&keywords=die+androidin+-+auf+der+flucht     

Myras Leben verändert sich für immer als sie acht Jahre alt ist. Ihr Adoptivvater wird ermordet und sie selber kommt gerade so mit dem Leben davon. Nach diesen Ereignissen wird sie zur Kriegerin und zehn Jahre später kämpft sie an der Seite von Acrab. Und obwohl sie Acrab nicht verlassen möchte, sinnt sie nach Rache und begibt sich auf die Suche nach den Mördern ihres Adoptivvaters und lüftet unglaubliche Geheimnisse.

Bisher kannte ich noch kein Buch der Autorin, obwohl mir ihre Bücher immer wieder ins Auge gesprungen sind. Da ich mal wieder Lust auf ein Buch aus dem High Fantasy-Bereich hatte, war ich gespannt auf dieses Werk und muss sagen, dass mich die Autorin überzeugt hat.

Mit Myra bekommt man eine starke Protagonistin geboten, die Acrab zwar veehrt, aber dennoch nicht verarbeitet hat, was geschehen ist als sie acht Jahre alt war. Dadurch ist sie innerlich zerrissen und ihr innerer Zwiespalt wird aussdrucksstark dargestellt. Zudem ist Myra mutig, aber auch stur und wirklich eine grandiose Kämpferin. Sie wirkt zuerst kalt und hart, aber nach und nach taut sie auf und man merkt, was für ein großes Herz sie doch hat. Ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen und auch die anderen Figuren des Buches waren gut ausgearbeitet.

Auch die Darstellung der Welt gefiel mir, denn auch Magie und fantastische Geschöpfe finden einen Platz in dem Buch und besonders die Darstellung der Drachen gefiel mir. Aber auch der Plot kann im Großen und Ganzen überzeugen. Es passiert zwar gar nicht immer so viel, aber dennoch fand ich das Buch unglaublich spannend und die Geheimnisse, die Myra aufdeckt faszinierend. 
Allerdings hatte ich meine Probleme mit manchen Beschreibungen, da mir da hin und wieder Details gefehlt haben.

Dennoch fand ich den Schreibstil insgesamt sehr gut zu lesen und er konnte mich in seinen Bann ziehen. Ich mochte besonders die Beschreibungen der Welt des Buches. Der Plot wird hauptsächlich aus Myras personaler Erzählperspektive erzählt, es gibt aber auch manche Perspektivwechsel, die eine gute Abwechslung darstellten.

Das Ende ist unglaublich spannend und genial und lässt mich nun sehnsüchtig auf die Fortsetzung warten.

„Die Eiskriegerin- Die Dominium-Saga“ ist ein gelungener Auftakt einer High Fantasy-Reihe und es wird für mich wohl nicht das letzte Buch der Autorin gewesen sein.

  • Hierbei handelt es sich soweit ich weiß um den 1. Band einer Dilogie.
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