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	<title>Löchert die Autoren &#8211; Mandys Bücherecke</title>
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	<title>Löchert die Autoren &#8211; Mandys Bücherecke</title>
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	<item>
		<title>[Löchert die Autoren] Interview mit Brigitte Riebe Teil 2</title>
		<link>https://mandysbuecherecke.de/2014/06/lochert-die-autoren-interview-mit_7/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Mandys Buecherecke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Jun 2014 11:41:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Brigitte Riebe]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Löchert die Autoren]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie versprochen gibt es heute ohne große Umschweife den 2. Teil von dem Interview mit Brigitte Riebe. Ich wünsche euch ganz viel Spaß damit. ;) &#160; Fragen allgemein zu den Büchern, zum Schreiben und dem Schreiballtag Sind einige deiner Charaktere aus dir bekannten Personen entstanden? Antwort: Niemals. Charaktere sind ganz anders als lebende Menschen und...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"></div>
<p><a name="more"></a></p>
<div style="text-align: center;">Wie versprochen gibt es heute ohne große Umschweife den 2. Teil von dem Interview mit Brigitte Riebe. Ich wünsche euch ganz viel Spaß damit. ;)</div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"></div>
<div style="margin-bottom: 0cm; text-align: center;"></div>
<div style="margin-bottom: 0cm; text-align: center;"><u><b>Fragen<br />
allgemein zu den Büchern, zum Schreiben und dem Schreiballtag</b></u></div>
<ol>
<li>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>Sind<br />
einige deiner Charaktere aus dir bekannten Personen entstanden?</b></div>
</li>
</ol>
<p><i>Antwort:</i> Niemals.<br />
Charaktere sind ganz anders als lebende Menschen und setzen sich aus<br />
vielen Elementen zusammen ….</p>
<ol start="2">
<li>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>Ist<br />
es schwer, sich in die unterschiedlichen Charaktere<br />
hineinzuversetzen? </b></div>
</li>
</ol>
<p><i>Antwort:</i> Für<br />
mich kein bisschen. Ich lerne sie kennen, nach und nach – und<br />
irgendwann sind wir befreundet …</p>
<ol start="3">
<li>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>Welcher<br />
deiner Charaktere aus allen deinen Büchern ist dir besonders ans<br />
Herz gewachsen und warum? </b></div>
</li>
</ol>
<p><i>Antwort:</i> In<br />
„Feuer &amp; Glas – die Verschwörung“ mochte ich neben Milla<br />
und Luca besonders Enya, das Wassermädchen mit den Mondhaaren, das<br />
nicht spricht und dich so viel zu sagen hat – genau deswegen …</p>
<ol start="4">
<li>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>In<br />
welchem Genre schreibst du am liebsten? </b></div>
</li>
</ol>
<p><i>Antwort:</i> Ich<br />
liebe die Abwechslung. Nach einem historischen Roman einen Krimi zu<br />
schreiben, ist für perfekt.</p>
<ol start="5">
<li>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>Hast<br />
du beim Schreiben bestimmte Rituale, die du bei jedem Buch<br />
&#8220;praktizierst&#8221;? </b></div>
</li>
</ol>
<p><i>Antwort: </i>Aufstehen.<br />
Sich an den Schreibtisch setzen – und dann los ….</p>
<ol start="6">
<li>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>Fällt<br />
es dir schwer die ersten Worte aufs &#8220;Papier&#8221; zu bringen<br />
oder eher leicht?</b></div>
</li>
</ol>
<p><i>Antwort:</i> Jedem<br />
Anfang wohnt ein Zauber inne – und den muss man erst einmal finden<br />
… alles andere als leicht …</p>
<ol start="7">
<li>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>Hast<br />
du einen Lieblingsplatz für das Schreiben und wenn ja, wie sieht er<br />
aus bzw. wie ist er strukturiert? (vielleicht mit Foto?)</b></div>
</li>
</ol>
<p><i>Antwort: </i>Mein<br />
Schreibtisch … und ein einfacher Küchentisch, wenn wir in der<br />
Toskana sind …</p>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"></div>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="8">
<li>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>Hast<br />
du vor deinen veröffentlichten Büchern schon andere Bücher<br />
geschrieben, die im hintersten Winkel des Schreibtisches lauern? </b></div>
</li>
</ol>
<p><i>Antwort: </i>Alles,<br />
was ich jemals geschrieben habe, wurde veröffentlicht … da hab ich<br />
großes Glück gehabt …</p>
<ol start="9">
<li>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>Wie<br />
kamst du zum Schreiben? </b></div>
</li>
</ol>
<p><i>Antwort:</i> Ich<br />
bin schon als Geschichtenerzählerin auf die Welt gekommen, konnte<br />
als erste in der Klasse lesen, schrieb meinen ersten Roman in ein<br />
Schulheft, da war ich 8. Irgendwie hab ich immer geschrieben ….</p>
<ol start="10">
<li>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>War<br />
von Anfang an klar, dass du deine Bücher publizieren willst oder<br />
kam diese Idee erst später? Und wie hast du es geschafft Autorin zu<br />
werden? Mit Verlag oder Agentur? </b></div>
</li>
</ol>
<p><i>Antwort:</i> Ja,<br />
ich wollte veröffentlicht werden – wozu schreibt man sonst? War<br />
nicht leicht, der Wechsel von der Lektorin zur Autorin – nicht alle<br />
Kollegen waren wohlwollend … Zuerst hab ich es allein versucht und<br />
es im Krimibereich auch allein geschafft … für meine ersten<br />
historischen Roman hatte ich dann eine Agentur als Unterstützung …</p>
<ol start="11">
<li>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>Wie<br />
lange brauchst du um ein Buch zu schreiben? </b></div>
</li>
</ol>
<p><i>Antwort: </i>Ganz<br />
unterschiedlich je nach Genre und Dicke. Lässt sich nicht<br />
verallgemeinern. Aber man braucht viel Sitzfleisch und muss gern mit<br />
sich allein sein …</p>
<ol start="12">
<li>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>Ab<br />
wann wurde es dir bewusst, dass du die Gabe hast Schriftstellerin zu<br />
werden? Gab es hierfür ein Ereignis oder aber vielleicht ein<br />
Talentwettbewerb? Hättest du je gedacht, dass man deine Bücher so<br />
begeistert lesen würde?</b></div>
</li>
</ol>
<p><i>Antwort:</i> Wie<br />
gesagt, ich bin als geschichtenerzählerin zur Welt gekommen. Schon<br />
mit 5 habe ich den anderen Kindern Märchenplatten (ja, so etwas gab<br />
e s damals noch) nacherzählt und niemand wollte mehr zum Mittagessen<br />
… Natürlich habe ich gehofft, dass ich großes Publikum erreiche.<br />
Aber es freut mich natürlich sehr, dass sich diese Hoffnung auch<br />
erfüllt hat – und viele davon auch noch so nett sind …</p>
<ol start="13">
<li>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>Macht<br />
sich die Geschichte beim Schreiben manchmal selbstständig, oder ist<br />
sie vorher schon streng durchstrukturiert? </b></div>
</li>
</ol>
<p><i>Antwort: </i>Die<br />
Struktur besteht, aber es passiert immer wieder, dass eine Figur<br />
auftaucht, mit der ich vorher noch gar nicht gerechnet hatte (wie zum<br />
Beispiel Enya) oder sich „breiter“ macht, als ich es geplant<br />
hatte … dann lasse ich sie gewähren. Hab damit nur pos.<br />
Erfahrungen gemacht …</p>
<ol start="14">
<li>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>Was<br />
machst du, wenn du mal eine Schreibblockade hast? </b></div>
</li>
</ol>
<p><i>Antwort:</i> Mir<br />
zum Glück bislang noch nie passiert …</p>
<ol start="15">
<li>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>Du<br />
schreibst Bücher aus sehr verschiedenen Genre (historische Romane,<br />
Katzenbücher, Fantasy oder sollte ich eher sagen Magischer<br />
Realismus). Wie kommt das?</b></div>
</li>
</ol>
<p><i>Anwort:</i> Weil<br />
ich Abwechslung liebe (siehe oben …)</p>
<ol start="16">
<li>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>Hast<br />
du Lieblingsmomente beim Schreiben? </b></div>
</li>
</ol>
<p><i>Antwort: </i>Viele.<br />
Wenn es prima läuft, wenn plötzlich alle Fäden zusammenlaufen,<br />
wenn ich gegen Ende zu immer schneller werde …</p>
<ol start="17">
<li>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>Würdest<br />
du dir zutrauen, einen Thriller zu schreiben? </b></div>
</li>
</ol>
<p><i>Antwort: </i>Jederzeit.</p>
<ol start="18">
<li>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>Welches<br />
Buch von dir würdest du gerne verfilmen lassen? </b></div>
</li>
</ol>
<p><i>Antwort:</i> „Die<br />
Kalte Sofie“ und „Vogelfrei“ (erscheint 8/14) – zwei<br />
München-Krimis; „Die Hüterin der Quelle“ (Hexenverfolgung in<br />
Bamberg, aber keine Geschichte vom Verbrennen, sondern vom<br />
Entkommen), „Die geheime Braut“ (geht um das Aktbild die 3<br />
Grazien von Cranach) und spielt in Wittenberg, wo jeder<br />
ZentimeterBoden Geschichte atmet …</p>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"></div>
<div style="text-align: center;"> <b>Vielen Dank für diese tollen Fragen und das interessante Interview. </b></div>
<div style="text-align: center;"></div>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"></div>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>[Löchert die Autoren] Interview mit Brigitte Riebe Teil 1 + Auslosung</title>
		<link>https://mandysbuecherecke.de/2014/06/lochert-die-autoren-interview-mit_6/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Mandys Buecherecke]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jun 2014 15:53:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Brigitte Riebe]]></category>
		<category><![CDATA[Gewinnspielauslosung]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Löchert die Autoren]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute ist es endlich soweit und ich darf euch den 1. Teil des Interviews mit Brigitte Riebe präsentieren. Ich habe mich dazu entschlossen das Interview in 2 Teile zu teilen, weil so unglaublich viele interessante Fragen zusammengekommen sind. Ich bedanke mich dafür recht herzlich bei allen Teilnehmern. Der 2. Teil wird dann morgen online gehen....]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"></div>
<p><a name="more"></a></p>
<div style="text-align: center;">Heute ist es endlich soweit und ich darf euch den 1. Teil des Interviews mit Brigitte Riebe präsentieren. Ich habe mich dazu entschlossen das Interview in 2 Teile zu teilen, weil so unglaublich viele interessante Fragen zusammengekommen sind. Ich bedanke mich dafür recht herzlich bei allen Teilnehmern. Der 2. Teil wird dann morgen online gehen.</div>
<div style="text-align: center;"></div>
<div style="text-align: center;">Ganz besonders möchte ich mich aber noch mal bei Brigitte bedanken, die sich mit viel Mühe euren Fragen gestellt hat und ohne ihr Engagement wäre das Ganze nicht möglich gewesen. Also vielen Dank!</div>
<div style="text-align: center;"></div>
<div style="text-align: center;">Ganz unten werde ich die Gewinner des Gewinnspiels bekannt geben und nun wünsche ich euch viel Spaß mit dem Interview.</div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"></div>
<div style="margin-bottom: 0cm; text-align: center;">
<b> </b><u><b>Fragen<br />
zu „Feuer &amp; Glas“</b></u></div>
<ol>
<li><b>Musstest<br />
du für die „Feuer &amp; Glas“- Reihe viel recherchieren? Hast<br />
du für Band 1 zeitweilig in Venedig gewohnt? Schließlich<br />
brauchtest du doch ein ziemlich genaues Bild davon oder? (Wie sieht<br />
das bei anderen Büchern aus?)<br />
</b></li>
</ol>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><i>Antwort:<br />
</i>Recherche ist das A und O bei historischen Romanen – und ich nehme<br />
sie als „gelernte“ Historikerin sehr ernst. Hinter jedem meiner<br />
Romane stehen bis zu 300 Bücher Sekundärliteratur, die ich auswerte<br />
(natürlich meist partiell). Wenn immer möglich, bereise ich die<br />
Schauplätze. In Venedig war ich schon mehr als zehn Mal, in Istanbul<br />
bislang zwei Mal – und ich möchte bald wieder dorthin.</div>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="2">
<li>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>Wie<br />
ist die Idee zu den Büchern entstanden? Gab es Hilfe oder<br />
besondere Inspiration? (z.B. durch Ideen von Freunden, Verwandten<br />
oder Inspirationen durch Gegenstände?)</b></div>
</li>
</ol>
<p><i>Antwort:</i><br />
Jeder, der Venedig besucht, erkennt die einmalige Lage – mitten in<br />
der Lagune, ohne Stadtmauern. Das brachte mich auf die Idee mit dem<br />
Pakt zwischen Wasser- und Feuerleuten – und dass die eine die<br />
Gondolieri sind, die anderen die Glasbläser lag für mich eigentlich<br />
auf der Hand.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="3">
<li>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>Welche<br />
Szene in dem ersten und zweiten Teil von Feuer und Glas stört dich<br />
vielleicht im Nachhinein am meisten bzw. wo würdest du gerne<br />
nochmal Hand anlegen und was verändern, wenn du könntest? </b></div>
</li>
</ol>
<p><i>Antwort:</i><br />
Keine. Ich feile solange, bis ich ganz zufrieden bin …</p>
<ol start="4">
<li>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>Hat<br />
die Katze in den beiden Büchern eine bestimmte Bedeutung? Und wie<br />
kam es dazu, dass es eine Katze wurde? </b></div>
</li>
</ol>
<p><i>Antwort:</i><br />
Mein Kater Filou ist mein liebenswürdiger, manchmal auch ganz schön<br />
frecher tierischer Lebensbegleiter, den ich sehr liebe. Sowohl<br />
Venedig, als auch Istanbul könnte man als „Katzenstädte“<br />
bezeichnen (so viele Samtpfoten leben dort und streichen durch die<br />
Straßen und über die Plätze) – da lag es nah, dass er mitspielen<br />
durfte …</p>
<ol start="5">
<li>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>Verbindest<br />
du etwas mit dem Ort an dem die Geschichte spielt? :) </b></div>
</li>
</ol>
<p><i>Antwort:</i> Selbstverständlich! Nur Orte, die mich „ansprechen“ oder in mir<br />
etwas zum Schwingen bringen, wähle ich als Schauplätze für meine<br />
Romane.</p>
<ol start="6">
<li>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>Folgt<br />
ein dritter Band bzw. was sind deine nächsten Projekte? Dürfen wir<br />
uns auf weitere Bücher im Heyne Verlag bzw. im Jugendbuch-Bereich<br />
freuen :)? </b></div>
</li>
</ol>
<p><i>Antwort:</i><br />
Lasst euch überraschen ….Kreist schon in meinem Kopf, ist aber<br />
noch nicht ganz spruchreif …</p>
<ol start="7">
<li>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>War<br />
die Reihe von Anfang an als Zweiteiler geplant oder hat sich das<br />
erst während dem Schreiben so ergeben? </b></div>
</li>
</ol>
<p><i>Antwort:</i><br />
Es sollten von Anfang an 2 Bände sein …</p>
<ol start="8">
<li>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>Warum<br />
hat es so lange gedauert bis die Fortsetzung raus kam? Hätte man<br />
mit der Veröffentlichung des 1. nicht auch warten können, so dass<br />
der Abstand nicht so lange ist? </b></p>
<div style="text-align: left;"></div>
<p><i>Antwort:<br />
</i> Ich finde 2 Jahre nicht so lange … außerdem ist das Jugendbuch<br />
nur ein Teil meiner sonstigen Arbeit – ich hatte noch einiges<br />
andere zu schreiben …</p>
</div>
<div style="margin-bottom: 0cm;"></div>
</li>
<li>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>Wie<br />
bist du auf die Idee gekommen, auf dem ersten Cover einen jungen<br />
Mann und auf dem zweiten Cover eine junge Frau darzustellen? </b></div>
</li>
</ol>
<p><i>Antwort:<br />
</i>es war umgekehrt – Milla auf Band 1, Luca auf Band 2 … lag doch<br />
eigentlich nahe … die beiden in ihrer Gegensätzlichkeit … sie<br />
sehen sich an … erst zusammen sind sie vollkommen …</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;">   10. <b>Wenn<br />
deine Bücher verfilmt werden sollten, wen (welche Schauspieler)<br />
hättest du gerne für die Hauptfiguren? </b></div>
<p><i>Antwort:<br />
</i>Wenn möglich keine abgegriffene Gesichter, sondern junge, frische,<br />
die man noch nicht gut kennt … …<u><b> </b></u></p>
<div style="text-align: center;"><u><b>&#8220;Persönliche&#8221;<br />
Fragen</b></u></div>
<p>&nbsp;</p>
<ol>
<li>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>Wie<br />
würdest du dich in drei Worten beschreiben?</b></div>
</li>
</ol>
<p><i>Antwort:</i> Neugierig.<br />
Gerechtigkeitsliebend. Kommunikativ.</p>
<ol start="2">
<li>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>Was<br />
verbindest du persönlich mit Italien? </b></div>
</li>
</ol>
<p><i>Antwort: </i>Meine<br />
ganz große Liebe! War als 5-jährige zum ersten Mal dort – und hab<br />
mich spontan in dieses wunderbare Land verliebt – noch heute kein<br />
Jahr, in dem ich Italien nicht bereise …</p>
<ol start="3">
<li>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>Wo<br />
siehst du dich selber in 10-15 Jahren? Möchtest du bestimmte Dinge<br />
tun oder noch erleben? </b></div>
</li>
</ol>
<p><i>Antwort:</i> Das<br />
klingt ja fast schon Abschied! Ich möchte neugierig bleiben und<br />
gesund –und viele schöne Dinge erleben – und schreiben ….</p>
<ol start="4">
<li>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>Welchen<br />
Stellenwert hat deine Katze in deinem Leben? Sprichst du<br />
beispielsweise mit ihr, wenn du eine Schreibblockade hast o.ä. In<br />
„Feuer und Glas“ gibt es auch eine Katze. :) Wie viel<br />
Ähnlichkeit hat sie mit deiner eigenen? ;) </b></div>
</li>
</ol>
<p><i>Antwort:</i> Schreibblockaden<br />
kenne ich zum Glück nicht. Ja, ich spreche oft mit ihm – und er<br />
mit mir …Lass es mich so sagen: Ein Leben ohne Katze ist möglich,<br />
aber sinnlos …In Puntino in den Romanen steckt jede Menge Filou!</p>
<ol start="5">
<li>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>Was<br />
für magische Momente hast du in deinem Leben schon erlebt?</b></div>
</li>
</ol>
<p><i>Antwort:</i> Jede<br />
Menge! Sonnenuntergang auf Santorini zum Beispiel …</p>
<ol start="6">
<li>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>Hast<br />
du einen Lieblingsort zum Entspannen?</b></div>
</li>
</ol>
<p><i>Antwort:</i> Toskana<br />
… Santorini … Andalusien … Bali …</p>
<ol start="7">
<li>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>Du<br />
lebst ja in München &#8211; was magst du besonders an der Stadt? Gibt es<br />
z.B. einen Lieblingsort? </b></div>
</li>
</ol>
<p><i>Antwort:</i> Der<br />
Friedensengel. Da bin ich schon als Teenie immer hin geradelt, wenn<br />
ich nachdenken wollte …</p>
<ol start="8">
<li>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>Was<br />
ist deine schönste Erinnerung an deinen ersten Besuch in Venedig?</b></div>
</li>
</ol>
<p><i>Antwort:</i> Morgens<br />
mit dem Zug am Bahnhof ankommen – und dann der erste Blick auf den<br />
Canal grande: überwältigend!</p>
<ol start="9">
<li>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>Hast<br />
du ein Lieblingsbuch oder eine Lieblingsautor/in? </b></div>
</li>
</ol>
<p><i>Antwort: </i>Gustave<br />
Flaubert: Madame Bovary ….</p>
<ol start="10">
<li>
<div style="margin-bottom: 0cm;">
<div style="text-align: left;"><b>Liest<br />
man selbst viel, wenn man selbst schreibt? </b></div>
</div>
</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;">
<div style="margin-bottom: 0cm;"><i>Antwort: </i>Und<br />
ob! Da kann ich nur den großen Steven King zitieren: „Read. Read.<br />
read!!!!!!“</div>
<div style="margin-bottom: 0cm;"></div>
<div style="margin-bottom: 0cm; text-align: center;"><b>Vielen Dank für diese tollen Fragen und das interessante Interview. </b></div>
<div style="margin-bottom: 0cm; text-align: center;"></div>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"></div>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"></div>
<div style="margin-bottom: 0cm; text-align: center;"></div>
<div style="margin-bottom: 0cm; text-align: center;">Ich habe die Gewinner per Random.org ermittelt und mache es nun kurz und schmerzlos.</div>
<div style="margin-bottom: 0cm; text-align: center;"></div>
<div style="margin-bottom: 0cm; text-align: center;">Die Dilogie &#8220;Feuer &amp; Glas&#8221; geht an:<i><b> </b></i><i><b><a href="https://www.blogger.com/null" rel="nofollow">Nicole Cinemainmyhead</a></b></i></div>
<div style="margin-bottom: 0cm; text-align: center;">Über &#8220;Die Pestmagd&#8221; darf sich <i><b>Karin</b></i> freuen.</div>
<div style="margin-bottom: 0cm; text-align: center;"></div>
<div style="margin-bottom: 0cm; text-align: center;">Herzlichen Glückwunsch! Bitte schickt mir doch eure Adresse an meine E-Mail-Adresse: Mandy-chan@web.de</div>
<div style="margin-bottom: 0cm; text-align: center;"></div>
<div style="margin-bottom: 0cm; text-align: center;">Das wars für heute und morgen folgt der 2. Teil.</div>
<div style="margin-bottom: 0cm; text-align: center;"></div>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"></div>
<div style="margin-bottom: 0cm; text-align: center;"></div>
</div>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>[Löchert die Autoren] Interview mit Peter Freund</title>
		<link>https://mandysbuecherecke.de/2013/10/lochert-die-autoren-interview-mit-peter/</link>
					<comments>https://mandysbuecherecke.de/2013/10/lochert-die-autoren-interview-mit-peter/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mandys Buecherecke]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Oct 2013 17:24:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Löchert die Autoren]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute ist es soweit und ich präsentiere euch das aktuelle Interview meiner &#8220;Löchert die Autoren&#8221;-Aktion. ;) Ich wünsche euch ganz viel Spaß damit und bedanke mich bei euch und Peter Freund für die Teilnahme. 1. Was war früher Ihr Traumberuf und wie sind Sie dann überhaupt zum Autor geworden? Oder wollten Sie schon immer mal...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;">Heute ist es soweit und ich präsentiere euch das aktuelle Interview meiner &#8220;Löchert die Autoren&#8221;-Aktion. ;)</div>
<div style="text-align: center;">Ich wünsche euch ganz viel Spaß damit und bedanke mich bei euch und Peter Freund für die Teilnahme.</div>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"></div>
<p><b>1. Was war früher Ihr Traumberuf und wie sind Sie<br />
dann überhaupt zum Autor geworden? Oder wollten Sie schon immer mal ein<br />
Buch schreiben?</b><br />
Als kleiner Junge wollte ich zunächst LKW-Fahrer und<br />
danach für lange Zeit Förster werden. Als ich dann älter &#8211; und etwas<br />
&#8220;vernünftiger&#8221; &#8211; wurde, stand für mich bald fest, dass ich eine<br />
Tätigkeit ausüben wollte, die entweder mit Film oder mit Schreiben zu<br />
tun hat &#8211; und am Besten sogar mit beidem! Und diesen Wunsch habe ich im<br />
Laufe der Jahre dann auch verwirklicht. Und ja &#8211; eigentlich wollte ich<br />
immer ein Buch schreiben, auch wenn mein erster konkreter<br />
&#8220;Schreib-Berufs-Wunsch&#8221; der eines Drehbuch-Autors war &#8211; und auch den<br />
habe ich mir ja erfüllt &#8230;.</p>
<p><b>2. Mit wieviel Jahren haben Sie Ihr erstes Buch geschrieben? </b><br />
Mein erstes Buch habe ich ziemlich spät geschrieben,<br />
da war ich nämlich bereits 36 Jahre alt: ein Filmroman mit dem Titel<br />
&#8220;Die Braut des Prinzen&#8221;, der unter dem Pseudonym &#8220;Peter Lietzenburger&#8221;<br />
erschienen ist, wie einige andere Film-Romane auch.</p>
<p><b>3. Wie sieht Ihr Tagesablauf aus? Machen Sie sich eine gewisse Seitenvorgabe, die Sie dann abarbeiten? </b><br />
Mein Tagesablauf ist sehr unterschiedlich, je<br />
nachdem, in welcher &#8220;Schreibphase&#8221; ich mich gerade befinde: wenn ich<br />
dabei bin, eine Geschichte/ein Buch zu entwickeln und zu skizzieren,<br />
mache ich mir keine konkreten Vorgaben hinsichtlich meines<br />
Schreib-Volumens und ich bin auch nicht so strikt mit dem Einhalten<br />
meines Tagesplans. Später dann, wenn der Plot in weiten Teilen steht und<br />
&#8220;nur noch&#8221; aufgeschrieben werden muss, verbringe ich anfangs täglich<br />
mindestens sechs Stunden am Computer und versuche jeden Tag mindestens<br />
fünf Manuskriptseiten zu schreiben, was sich dann im Laufe der Zeit dann<br />
auf zehn bis zwölf Stunden und zehn Seiten steigert &#8211; und dieses Pensum<br />
versuche ich auch tagtäglich einzuhalten.</p>
<p><b>4. Lesen Sie neben Ihrem Schreibprozess selber Bücher und wenn ja welche?</b><br />
Ich lese jeden Tag Bücher, ganz egal, ob ich gerade<br />
eines schreibe oder nicht. Mein Interesse ist ziemlich breit gefächert,<br />
wie Du aus den Titeln ersehen kannst, die ich im Augenblick &#8211; parallel &#8211;<br />
lese:<br />
Stephen King &#8211; Der Anschlag<br />
Nicolas Barreau &#8211; Eines Abends in Paris<br />
Lisa Gardner &#8211; Die Frucht des Bösen<br />
Richard David Precht &#8211; Anna, die Schule und der liebe Gott</p>
<p><b>5. Können<br />
Sie bei dem Buchcover mitentscheiden? Und wenn nicht, gefällt Ihnen das<br />
Cover trotzdem oder hätten Sie lieber ein ganz anderes gehabt?</b><br />
Natürlich erkundigt sich der Verlag immer nach meiner<br />
Meinung zum jeweiligen Cover und geht in der Regel auch auf etwaige<br />
Einwände ein. So habe ich z.B. den ersten Entwurf zu den &#8220;Guardians&#8230;&#8221;<br />
strikt abgelehnt, worauf der Verlag den jetzigen anfertigen ließ, der<br />
weitgehend auf meinen Vorschlägen basiert, auch wenn die Umhänge der<br />
Guardians nicht hundertprozentig gelungen finde, insbesondere deswegen,<br />
weil sie mit den von mir im Buch beschriebenen nicht exakt<br />
übereinstimmen.</p>
<p><b>6. Haben<br />
sie ein besonders Faible für das Unheimliche? Denn sowohl in der<br />
Laura-Reihe als auch jetzt in Ihrem neusten Buch, geht es eher<br />
unheimlich/mystisch einher. Und haben Sie schon mal möglicherweise etwas<br />
Unheimliches erlebt/erfahren, was in Ihrem Roman drinsteckt?</b><br />
Mystische und geheimnisvolle Themen interessieren<br />
mich in der Tat, dabei habe ich selbst Entsprechendes niemals erlebt.<br />
Ich finde es allerdings höchst faszinierend, mir so etwas auszudenken &#8211;<br />
am Besten etwas so gruseliges, dass ich beim Schreiben Gänsehaut bekomme<br />
&#8230;</p>
<p><b>7.<br />
Eine Frage zur Laura-Reihe:<br />
Wie sind sie auf Aventerra und die Abenteuer darin gekommen? Träumen sie<br />
nachts von ähnlichen Welten? Oder hatten Sie schon von klein auf eine<br />
blühende Fantasie?</b><br />
Wie die &#8220;Laura&#8221;-Reihe entstanden ist, ist eine sehr schöne Geschichte, die ich deshalb auch auf meine Website gestellt habe: www.freund-peter.de.<br />
Interessierte können sie dort nachlesen. Und ja: ich habe schon von<br />
klein auf eine blühende Fantasie, was wohl der Grund dafür ist, dass ich<br />
in der Tat gelegentlich von den Figuren und Wesen meiner Bücher träume.</p>
<p><b>8. Ihr neuester Roman &#8220;Guardians of Secret<br />
Powers&#8221; spielt hauptsächlich in Ihrer Heimatstadt Berlin, wie haben Sie<br />
dafür recherchiert und wie sind Sie auf die Idee gekommen<br />
Fanatsyelemente mit tatsächlichen Gegebenheiten in Berlin zu verknüpfen?</b><br />
Als ich den siebten Laura-Band geschrieben habe, ist<br />
mir urplötzlich aufgefallen, dass keines meiner Bücher in Berlin spielt.<br />
Dabei lebe ich schon seit Jahrzehnten in dieser Stadt, die zudem eine<br />
der aufregendsten Städte der Welt ist. Und in diesem Augenblick stand<br />
für mich fest, dass mein nächstes Buch komplett in Berlin spielen würde.<br />
Ich habe deshalb zunächst Stadtpläne studiert und mit Google Earth<br />
potenzielle Schauplätze erkundet &#8211; und die, die dann in die engere Wahl<br />
gekommen sind, habe ich natürlich persönlich besucht, abgelaufen und<br />
Schritt für Schritt erkundet. Auf diese Weise sind all die Berliner<br />
Plätze, Straßen, Parks, Gebäude und Sehenswürdigkeiten, die in den<br />
&#8220;Guardians&#8221; eine wichtige Rolle spielen, in die Geschichte und damit in<br />
das Buch gelangt.</p>
<p><b>9. Haben Sie einen Lieblingsprotagonisten in &#8220;Guardians of Secret Powers&#8221;?</b><br />
Wahrscheinlich geht es mir wie den meisten anderen<br />
Autoren auch: ich liebe alle meine Figuren, egal ob &#8220;gut&#8221; oder &#8220;böse&#8221;.<br />
Und natürlich ist mir Nele ganz besonders ans Herz gewachsen &#8211; weil sie<br />
meine Hauptfigur ist und ich mich deshalb mehr mit ihr beschäftige als<br />
mit allen anderen Charakteren. Was nicht bedeutet, dass diese mir<br />
weniger wichtig oder lieb wären &#8211; im Gegenteil: z.B. finde ich Kjell<br />
oder Lars Petzner ziemlich spannend, zumal Lars ganz offensichtlich ein<br />
Geheimnis mit sich herum trägt. Aber natürlich mag ich auch die pfiffige<br />
Lotti oder die etwas kauzige Oma Mimi usw. usf.</p>
<p><b>10. Auf was für weitere Projekte von Ihnen dürfen sich Ihre Leser freuen?</b><br />
Zur Zeit arbeite ich am zweiten Band der &#8220;Guardians&#8221;:<br />
er trägt den Untertitel &#8220;Der Atem der Engel&#8221; und wird im Herbst 2014<br />
erscheinen &#8211; und daneben habe ich noch weitere Projekte in der Pipeline,<br />
über die ich im Moment allerdings noch nichts verraten möchte.</p>
<div style="text-align: center;"><b>Vielen Dank für dieses Interview!</b></div>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>[Löchert die Autoren] Interview mit Anika Beer</title>
		<link>https://mandysbuecherecke.de/2013/07/lochert-die-autoren-interview-mit-anika/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Mandys Buecherecke]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jul 2013 16:43:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Löchert die Autoren]]></category>
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					<description><![CDATA[Endlich ist es soweit und das Interview mit Anika Beer geht mit einiger Verzögerung online. Ich finde es ganz toll geworden und bedanke mich noch mal ganz herzlich bei Anika, dass sie sich dazu bereit erklärt hat und die Fragen wirklich ausführlich beantwortet hat. Ich wünsche euch viel Spaß damit. ;) Wie würdest du dich...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"></div>
<div style="text-align: center;">Endlich ist es soweit und das Interview mit Anika Beer geht mit einiger Verzögerung online.</div>
<div style="text-align: center;"></div>
<div style="text-align: center;">Ich finde es ganz toll geworden und bedanke mich noch mal ganz herzlich bei Anika, dass sie sich dazu bereit erklärt hat und die Fragen wirklich ausführlich beantwortet hat.</div>
<div style="text-align: center;"></div>
<div style="text-align: center;">Ich wünsche euch viel Spaß damit. ;)</div>
<p><a name="more"></a></p>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"></div>
<ol>
<li>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>Wie würdest du dich selbst<br />
beschreiben?</b></div>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><i>Tja, wie soll ich da anfangen?<br />
Vielleicht mit: Ich liebe Erdbeeren, weil das so schön zum Sommer<br />
passt. Überhaupt mag ich gutes Essen, so lange es kein Grießbrei<br />
ist. Ich mag es, bei jedem Wetter barfuß zu laufen, und der Herbst<br />
ist meine liebste Jahreszeit. Ich bewege mich gern, vor allem beim<br />
japanischen Schwertkampf oder beim Schwimmen, aber genauso gern<br />
hänge ich auch einfach nur faul rum, spiele den ganzen Tag PC- oder<br />
Konsolenspiele oder lese ein Buch. Ich höre gern Musik beim<br />
Zugfahren, aber ich finde es furchtbar, wenn der Zug stehenbleibt,<br />
während die Musik gerade schneller wird. Ich mag Hunde, aber ich<br />
liebe Katzen. Ich mag es, wenn es ordentlich ist, aber ich komme<br />
nicht immer mit dem Aufräumen hinterher. Die Natur ist mir sehr<br />
wichtig, und meine Familie und meine Freunde auch. Außerdem gebe<br />
ich mir Mühe, jeden Tag etwas Neues zu lernen. Alles in Allem bin<br />
ich also vermutlich ein ganz normaler Mensch.</i></div>
</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="2">
<li>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>Wie läuft ein normaler Tag in<br />
deinem Leben ab? Gibt es bestimmte Rituale usw.? Zu welcher<br />
Tageszeit schreibst du am liebsten/produktivsten und wo? Und wo<br />
kannst du gar nicht schreiben?</b></div>
<p><i>Ein normaler<br />
Tag sieht bei mir wie folgt aus: Ich stehe irgendwann auf, frühstücke<br />
und setze mich dann an den Rechner. Manchmal mache ich zu diesem<br />
Zeitpunkt auch schon alibimäßig mein aktuelles Manuskript auf,<br />
damit ich jederzeit anfangen kann zu arbeiten, falls es mich<br />
unerwartet überkommt. Meistens überprüfe ich aber erstmal, ob das<br />
Internet noch da ist, und überhaupt, ob die Welt da draußen<br />
überhaupt noch existiert, man kann ja nie wissen. Dann muss ich<br />
vielleicht noch einkaufen, telefonieren oder sonstige Dinge<br />
erledigen. Und irgendwann fange ich dann auch mit dem Schreiben an.<br />
;-)</i><i> Nein, aber mal<br />
im Ernst. Tatsächlich habe ich keine festen Rituale, Orte oder<br />
Zeiten zum Schreiben. Ich habe von vielen gehört, dass ihnen das<br />
hilft, aber bei mir ist es so, ich brauche die Abwechslung, um<br />
kreativ zu bleiben. Das bedeutet, auch öfter mal innerhalb der<br />
Wohnung den Arbeitsplatz zu wechseln, mal Musik zu hören und mal<br />
nicht, und vor allem immer mal eine Weile aus dem Fenster zu starren.<br />
Darum kann ich auch ganz gut unterwegs schreiben, im Zug zum<br />
Beispiel. Und eine besondere Spezialität von mir ist es, in einem<br />
Raum voller redender Menschen alle Geräusche auszublenden und mich<br />
trotzdem auf meine Geschichte zu konzentrieren. Wenn ich so darüber<br />
nachdenke, gibt es vermutlich keinen Ort, an dem ich gar nicht<br />
schreiben könnte. Umgekehrt dafür aber auch keinen, an dem ich<br />
immer schreiben kann, und auch keine Methode oder ein Ritual, das<br />
mich zuverlässig in Schreibstimmung versetzen könnte. Das bedaure<br />
ich manchmal, aber man kann eben nicht alles haben.</i></li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="3">
<li>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>Wie sieht dein Schreibtisch aus?<br />
Ordentlich oder chaotisch oder organisiert?<br />
</b></div>
<p><i>Da ich, wie<br />
gesagt, keinen festen Schreibplatz habe, ist die Frage nicht so<br />
leicht zu beantworten. Tendenziell aber eher kreativ-chaotisch.</i></li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="4">
<li>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>Wie bearbeitest du mögliche<br />
Notizen und Ideen?<br />
</b></div>
<p><i>Wie so viele<br />
meiner Kollegen leide auch ich unter der bekannten Autorenkrankheit,<br />
mir ständig neue, hübsche Notizbücher zulegen zu müssen, ob die<br />
bereits vorhandenen nun schon voll sind oder nicht. Dementsprechend<br />
finden die allermeisten Ideen zuerst ihren Weg aus meinem Kopf in<br />
eins dieser Notizbücher, und das in ziemlich roher, unstrukturierter<br />
Form, der eher eine Art an mich selbst gerichteter Monolog ist. Da<br />
ich aber in den Notizbüchern die Ideen nicht nach Projekt geordnet<br />
aufschreibe, gebe ich mir Mühe, die Notizen möglichst bald<br />
zusätzlich in ein Projekt-Dokument auf meinem PC zu übertragen.<br />
Dort liegen sie dann erstmal, bis ich mir die Zeit nehme, mich näher<br />
mit dem Projekt zu befassen.</i></li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="5">
<li>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>Wie bist du zum Schreiben<br />
gekommen? Hast du schon immer davon geträumt Autorin zu werden und<br />
hast du schon als Kind Geschichten geschrieben? Und wenn ja, ist es<br />
so, wie du es dir vorgestellt hast?<br />
</b></div>
<p><i>Wie ich zum<br />
Schreiben gekommen bin, weiß ich gar nicht mehr, weil ich damals<br />
noch sehr jung gewesen sein muss. Meine erste Schreibmaschine habe<br />
ich jedenfalls zu meinem achten Geburtstag bekommen, und ich weiß<br />
noch, dass ich mit zwölf die Absicht hatte, die jüngste je<br />
veröffentlichte Autorin der Welt zu werden. Das hat nun nicht ganz<br />
geklappt, aber immerhin bin ich am Ende doch in diesem Beruf<br />
gelandet. Und nein – es ist ganz und gar nicht, wie ich es mir<br />
vorgestellt habe. Es ist viel bürokratischer, unsicherer und oft<br />
auch viel frustrierender. Aber das Gefühl, ein eigenes Buch gedruckt<br />
in der Hand zu halten oder in den großen Buchhandlungen ausliegen zu<br />
sehen, das ist ganz genau so, wie ich es mir immer erträumt habe,<br />
und dafür lohnt es sich allemal, die Schattenseiten in Kauf zu<br />
nehmen.</i></li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="6">
<li>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>Spiegelst du dich selbst in<br />
irgendeiner Weise in einem deiner Protagonisten wieder oder gibt es<br />
Personen in der Realität, die als Vorbild für die Charaktere in<br />
deinem Buch dienen?<br />
</b></div>
<p><i>Jein und nein.<br />
Ich gestalte meine Figuren nicht bewusst nach reellen Vorbildern,<br />
weder nach mir selbst noch nach Menschen, die ich kenne. Aber<br />
natürlich fließt immer etwas aus dem eigenen Erfahrungsschatz in<br />
die Gestaltung von Charakteren mit ein, die nur deshalb lebendig<br />
werden können, weil der Autor ein gutes Gespür für<br />
zwischenmenschliche Beziehungen hat. Und die bekommt man nur, wenn<br />
man auch im „echten Leben“ ein aufmerksamer und einfühlsamer<br />
Beobachter ist.</i></li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="7">
<li>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>Wann und wo bekommst du deine<br />
Inspiration und wodurch? An Tagen an dem die Ideen eigentlich<br />
unpassend sind um sie sofort aufs Papier zu bringen oder wenn du<br />
Zeit hat?</b></div>
<p><i>Diese Frage<br />
kann ich eindeutig mit „Ja“ beantworten – was so viel heißen<br />
will wie „sowohl als auch“. Ideen sind ziemlich unberechenbar,<br />
was das angeht. Inspiration kann ja überall versteckt sein, in jedem<br />
Lied, jedem Spaziergang durch den Park und in jedem zufällig<br />
verlinkten Artikel auf Facebook. Man weiß eben vorher nicht, welche<br />
Reize in unserem Kopf plötzlich Ideen für Geschichten triggern, und<br />
man muss sie so nehmen, wie es kommt. Grundsätzlich kann ich aber<br />
sagen, dass die Wahrscheinlichkeit, von einer Idee überfallen zu<br />
werden, höher ist, während man gerade intensiv an einem Projekt<br />
arbeitet. Einfach, weil der Kopf dann ohnehin arbeiten muss, um<br />
logische Zusammenhänge und spannende Szenarien zu entwickeln. Da ist<br />
ein gewisser „Sägemehlhaufen“ an neuen kleinen Ideen vermutlich<br />
unvermeidbar.</i></li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="8">
<li>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>Was machst du gegen<br />
Schreibblockaden? Ist das schon einmal vorgekommen?</b></div>
<p><i>Eine richtige<br />
Blockade? Nein, eigentlich nicht. Unlust oder Erschöpfung, das ja.<br />
Manchmal fehlt auch einfach der Input von außen. Dann weiß ich, es<br />
ist mal wieder Zeit, den Schreibplatz zu wechseln oder ein paar Tage<br />
Pause zu machen und mein Gehirn mit Filmen, Musik und Büchern zu<br />
füttern, rauszugehen und mit Menschen zu reden und einfach mal den<br />
Kopf freizukriegen. Nach einer Weile geht es dann auch wieder von<br />
ganz allein.</i></li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="9">
<li>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>Fändest du es schön, wenn man<br />
deine Bücher verfilmen würde oder würdest du das nicht so gerne<br />
haben?<br />
</b></div>
<p><i>Oh, das fände<br />
ich ganz unbedingt sehr schön! Ich weiß, dass es ganz viele<br />
schlechte Verfilmungen gibt, die sich so gut wie gar nicht mehr an<br />
die Vorlage halten. Aber das finde ich halb so schlimm. Was mich an<br />
dem Gedanken reizt, ist die Neugier darauf, wie sich wohl andere<br />
vorstellen, was ich erzählt habe. Haben sie ähnliche Bilder im Kopf<br />
wie ich? Einen Blick darauf zu werfen, wie andere meine Geschichten<br />
wahrnehmen und interpretieren, das finde ich wahnsinnig spannend. Das<br />
gilt übrigens nicht nur für Verfilmungen, sondern auch für Bilder<br />
oder FanFictions. Ich hoffe immer noch, dass jemand eines Tages mal<br />
sowas für mich macht.</i></li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="10">
<li>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>Mit welchen neuen Buchprojekten<br />
können wir denn in nächster Zeit rechnen?<br />
</b></div>
<p><i>Mit so einigen!<br />
Zuerst einmal steht im nächsten Herbst noch ein weiterer Jugendroman<br />
bei cbj an. Außerdem werde ich mich im Frühjahr 2015 an einem<br />
Kinderbuch ab 10 versuchen. Und nicht zuletzt möchte ich auch<br />
unglaublich gern wieder einmal einen Roman für Erwachsene schreiben.<br />
Das habe ich seit meinen dystopischen Vampirromanen „Die Blutgabe“<br />
und „Unberührbar“ nicht mehr gemacht, und ich hoffe sehr, dass<br />
das bald wieder klappt. Ideen habe ich jedenfalls genug. </i><i></i></li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="11">
<li>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>Liest du mehr selber oder<br />
schreibst du doch lieber? Und welche Bücher liest du gerne,<br />
(bestimmte Autoren oder Genres)? Hast du Vorbilder unter den<br />
Autoren?</b></div>
<p><i>Es klingt<br />
vielleicht merkwürdig, aber für mich sind Lesen und Schreiben zwei<br />
sehr unterschiedliche Dinge. Lesen ist etwas, das ich zur Entspannung<br />
tue, während Schreiben vieles für mich ist, aber ganz bestimmt<br />
nicht entspannend. Das wäre, als würde man einen Ausflug in den<br />
Kletterwald mit einem Picknick im Park vergleichen. Beides ist<br />
wunderbar und macht eine Menge Spaß, aber es sind zwei völlig<br />
verschiedene Dinge, obwohl beides Freizeit im Grünen ist.</i><i> Was meine<br />
Lieblingsautoren oder –genres betrifft, bin ich wirklich nicht<br />
festgelegt. Mir ist wichtig, dass mir die Sprache gefällt, dass ich<br />
die Figuren mag, und dass mir eine interessante Geschichte erzählt<br />
wird. Autoren, die das meiner Ansicht nach besonders gut können,<br />
sind z.B. Jeffrey Eugenides, Suzanne Collins, Carlos Ruiz Zafon oder<br />
Tanja Heitmann. Echte Vorbilder habe ich allerdings keine. Ich habe<br />
meine eigene Erzählstimme, und auf die bin ich stolz.</i></li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="12">
<li>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>Arbeitest du an mehreren Büchern<br />
gleichzeitig, oder konzentrierst du dich auf eines? Kannst du dabei<br />
zwischen deinem Pesudonym-Schreiben und dem eigenen Namen locker<br />
hin- und herschalten, oder musst du das trennen?<br />
</b></div>
<p><i>Grundsätzlich<br />
arbeite ich immer nur an einem Roman gleichzeitig. Es kommt aber<br />
durchaus vor, dass ich während des Schreibens an einem Projekt schon<br />
das nächste plane. Und manchmal kommt es zu längeren Pausen, wenn<br />
z.B. die erste Hälfte des Manuskripts bei der Lektorin liegt und auf<br />
Anmerkungen wartet. Dann kann es durchaus sein, dass ich schon mal in<br />
einen neuen Text reinschnuppere, um zu sehen, wie er sich anfühlt.</i></li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="13">
<li>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>Gibt es etwas (einen Ort, eine<br />
Figur, ein Ereignis, eine Zeit ö.ä.) über das du unbedingt einmal<br />
schreiben willst, bisher habe nicht getan/ nicht die Möglichkeit<br />
gehabt haben?<br />
</b></div>
<p><i>Tatsächlich<br />
gibt es eine Figur in meinem Kopf, über die ich sehr gern einmal<br />
schreiben würde. Ein total toller Typ, der allerdings fiktiv ist –<br />
ein Schwertkämpfer aus einem einst durch Kreuzung mit Dämonen<br />
gezüchteten Kriegervolk. Sein Volk war Jahrhunderte in einer<br />
Zeitfalte gefangen und vergessen, bis sie durch einen Zufall befreit<br />
wurden. Jetzt will sein Volk mit seinen Schwertern und seinen<br />
antiquierten Vorstellungen die Welt mittels Krieg zu einem besseren<br />
Ort machen, aber das geht natürlich völlig in die Hose. In der<br />
eigentlichen Geschichte geht es aber vor allem darum, was nach diesem<br />
gescheiterten Krieg passiert, und wie so ein Volk, dessen einziger<br />
Daseinszweck der Krieg ist, sich in eine friedliche Gesellschaft<br />
einfügen soll. Und um eine hochdramatische Liebesgeschichte,<br />
natürlich. Aber ich fürchte, diese Geschichte ist zu speziell, um<br />
einen Verlag zu finden …</i><i> Alternativ<br />
schreibe ich aber auch gern einen historischen Roman über eine<br />
weibliche Samurai. Wenn ich bloß mal nach Japan käme, um vor Ort zu<br />
recherchieren …</i></li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="14">
<li>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>Wie hat sich dein Leben seit der<br />
ersten Veröffentlichung verändert?<br />
</b></div>
<p><i>Vor allem in<br />
sofern, als dass Schreiben nun nicht mehr mein Hobby ist, sondern<br />
Arbeit. Es ist schon ein anderes Gefühl, wenn man Schreiben immer<br />
als Freizeit wahrgenommen hat. Freizeit und Arbeit werden plötzlich<br />
sehr schwer zu trennen, und das kann wirklich zum Problem werden,<br />
wenn man dann plötzlich diszipliniert seine Abgabetermine einhalten<br />
soll. Aber man gewöhnt sich daran. ;-)</i></li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="15">
<li>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>Hörst du beim Schreiben Musik<br />
oder kannst du dich dabei nie konzentrieren?<br />
</b></div>
<p><i>Mal so, mal so.<br />
Ich habe ja schon erklärt, dass ich auf solche Fragen keine<br />
eindeutigen Antworten geben kann. Wenn ich richtig im Schreibfluss<br />
drin bin, ist es aber sowieso egal, weil meine Ohren sich dann<br />
abschalten und ich gar nichts mehr von dem höre, was um mich herum<br />
so passiert …</i></li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<ol start="16">
<li>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>Was ist beim Schreiben zuerst da,<br />
die Geschichte oder die Charaktere?</b></div>
<p><i>Hm, ich glaube,<br />
das kann man gar nicht so trennen. Wenn der Charakter auftaucht,<br />
bringt er seine Geschichte ja gleich mit, denn ohne Geschichte wäre<br />
er keine richtige Figur. Klar, viele Aspekte der Geschichte werden<br />
erst nach und nach oder im Zusammenspiel mit anderen Charakteren<br />
richtig klar, aber grundsätzlich ist noch keine Figur ganz ohne<br />
Geschichte bei mir aufgetaucht.</i><i> Was aber<br />
durchaus vorkommt ist, dass ich ein Setting im Kopf habe, über das<br />
ich gern schreiben möchte. Bei meinen Vampirromanen war es<br />
beispielsweise so, dass ich das dystopische, von Vampiren beherrschte<br />
Szenario mit den Menschenzuchtfarmen und der mutierten neuen<br />
Vampirrasse schon ziemlich komplett hatte, ehe ich wusste, was für<br />
eine Geschichte ich vor diesem Hintergrund erzählen will, und mit<br />
welchen Charakteren ich arbeiten werde.</i></li>
</ol>
<div style="text-align: center;"><b>Vielen lieben Dank Anika! </b></div>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>[Löchert die Autoren] Interview mit Nicole C. Vosseler</title>
		<link>https://mandysbuecherecke.de/2013/04/lochert-die-autoren-interview-mi/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Mandys Buecherecke]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Apr 2013 12:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Löchert die Autoren]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://mandysbuecherecke.de/lochert-die-autoren-interview-mi</guid>

					<description><![CDATA[Hallo ihr Lieben, bei meiner letzten Fragerunde zu &#8220;Löchert die Autoren&#8221; sind einige Fragen zusammen gekommen. Nicole hat sich meiner Meinung nach total viel Mühe mit der Beantwortung gegeben und herausgekommen ist ein sehr ausführliches und tolles Interview. Dafür bedanke ich mich bei Nicole und wünsche euch ganz viel Spaß. ;) &#160; 1)Wie bist du...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"></div>
<p>Hallo ihr Lieben,<br />
bei meiner letzten Fragerunde zu &#8220;Löchert die Autoren&#8221; sind einige Fragen zusammen gekommen.</p>
<p>Nicole hat sich meiner Meinung nach total viel Mühe mit der Beantwortung gegeben und herausgekommen ist ein sehr ausführliches und tolles Interview.<br />
Dafür bedanke ich mich bei Nicole und wünsche euch ganz viel Spaß. ;)</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"></div>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"></div>
<div style="text-align: center;"></div>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b></b><br />
<a name="more"></a><b>1)Wie bist du zum Schreiben<br />
gekommen? Wie wurdest du als Autorin entdeckt?</b></p>
</div>
<div style="margin-bottom: 0cm;">Ich fand es schon als Kind<br />
faszinierend, dass es Menschen gibt, die all die Geschichten<br />
schreiben, die sich zwischen Buchdeckeln befinden – und weil ich<br />
mir schon immer für mein Leben gern Geschichten ausdachte, war für<br />
mich relativ früh klar: Das will ich auch mal machen!</div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;">Meine ersten eigenen Schreibversuche<br />
bestanden aus Gedichten und Kurzgeschichten, weil mir solche Texte zu<br />
verfassen anfangs leichter vorkam als einen ganzen Roman bewältigen<br />
zu wollen. Aber so richtig glücklich war ich damit nicht, es fühlte<br />
sich nicht an wie „meins“. Also experimentierte ich mit<br />
Romananfängen, Skizzen und einzelnen Kapiteln herum, bis ich mich<br />
mit knapp dreiundzwanzig an den ersten „richtigen“ Roman setzte<br />
und auch tatsächlich in den folgenden Jahren fertigschrieb.</div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;">Nach mehreren vergeblichen Anläufen,<br />
das Manuskript an den Verlag zu bringen, hatte ich eigentlich schon<br />
die Hoffnung aufgegeben, es jemals veröffentlicht zu sehen. Sobald<br />
ich dann aber durch meine heutige Agentur vertreten wurde, ging es<br />
recht schnell: knapp fünf Monate, bis der Buchvertrag unterschrieben<br />
war. Über die Zusammenarbeit mit meinem Agenten kam dann ein<br />
Buchprojekt zum anderen – und ich rutschte fast nahtlos von der Uni<br />
in das Autorendasein.</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>2)Hast du irgendein Vorbild?</b></div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;">Vorbilder im weiteren Sinne sind für<br />
mich Margaret Mitchell und M.M. Kaye für die meisterhafte Mischung<br />
aus Fakten und Fiktion in ihren Romanen. A.S. Byatt für ihre<br />
Ausdruckskraft und die Vielschichtigkeit ihrer Bücher. Und immer<br />
wieder E.M. Forster für seine Sprache und Menschenkenntnis.</div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;"></div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>3)War das erste Buch schwer zu<br />
schreiben, oder wusstest du genau was du schreiben wolltest?</b></div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;">Auf eine Art war das erste Buch<br />
tatsächlich unglaublich schwer zu schreiben, weil ich noch überhaupt<br />
keine Erfahrung mit dem Romanschreiben hatte, nur mit Gedichten und<br />
Kurzgeschichten und anderen Texten, die man eben so im Lauf der Jahre<br />
verfasst. Andererseits war es auch sehr leicht, es zu schreiben, weil<br />
ja erst mal nichts davon abhing. Ich schrieb dieses Buch lange Zeit<br />
einfach nur so, für mich, aus Neugierde und Experimentierfreude, und<br />
für meine beste Freundin, die parallel zum Schreiben mitlas. Und<br />
weil es die gut dokumentierte erste Weltumsegelung von Captain Cook<br />
zum Thema hatte, hatte ich auch einen starken roten Faden aus<br />
historisch verbürgten Fakten und Geschehnissen, an dem ich mich<br />
entlanghangeln konnte.</div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;">Eigentlich denke ich von jedem neuen Buch,<br />
das ich schreibe, dass das jetzt das schwierigste sei &#8211; und dasjenige<br />
mit den größten Herausforderungen, von denen ich nie sicher weiß,<br />
ob ich sie wirklich meistern kann.</div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;"></div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>4)Wie hat sich dein Leben verändert,<br />
seitdem du Bücher veröffentlichst?</b></div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;">Eigentlich erstaunlich wenig. Ich wohne<br />
immer noch in demselben schnuckeligen kleinen Apartment wie<br />
Studentenzeiten, und statt im Büro meine Brötchen zu verdienen wie<br />
damals, als ich noch studierte und nebenher schrieb, stemme ich hier<br />
zusätzlich zum Romanschreiben die Büroarbeiten, die zum<br />
Autorendasein eben auch dazugehören. Denn bei aller Kreativität ist<br />
das nun mal eine ganz normale Freiberuflerexistenz mit allerlei<br />
Papier- und Verwaltungskram.</div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;">Was sich jedoch deutlich verändert<br />
hat: Ich habe jetzt das Gefühl, angekommen zu sein, in dem Leben,<br />
das ich mir immer gewünscht hatte, in dem Beruf, in dem ich rundum<br />
glücklich bin. Und das empfinde ich als ganz großes Geschenk.</div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;"></div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>5)Wie entscheidet man, welchem Genre<br />
man sich beim Schreiben zuwenden wird. Wie hast du das entschieden?</b></div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;">Für mich war es einfach die logische<br />
Folge daraus, dass ich von der Vergangenheit unglaublich fasziniert<br />
bin – und von dem, was sie uns zu erzählen hat. Ich habe Orte, an<br />
denen die Vergangenheit noch lebendig ist, schon immer genauso<br />
geliebt wie Bücher über frühere Zeiten, ganz gleich, ob Romane,<br />
Sachbücher oder Biographien. Wobei meine große Liebe immer das 19.<br />
Jahrhundert war; am liebsten wäre ich in Gemälde und Fotos aus<br />
jener Zeit hineingekrochen. Ich habe mir immer eine Zeitmaschine<br />
gewünscht, um in die Vergangenheit zu reisen und sie mit allen<br />
meinen Sinnen erleben zu können. Leider ist das (noch?) nicht<br />
möglich – aber trotzdem in jener Epoche zu „leben“, indem ich<br />
einen Roman darüber schreibe, ist eine ganz gute Alternative.</div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;">Trotzdem hatte ich Lust, mal etwas ganz<br />
anderes zu schreiben. Etwas, das in der Gegenwart spielt, eine durch<br />
und durch realistische All-Age-Geschichte, in die sich ein<br />
Fantasy-Element fast wie selbstverständlich hineinwebt – und<br />
daraus wurde „In dieser ganz besonderen Nacht“. Das ist ein Mix,<br />
mit dem ich mich sehr wohl gefühlt habe, und ich freue mich riesig<br />
darauf, demnächst nochmal etwas in dieser Richtung zu machen.</div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;"></div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>6)Kannst du dir vorstellen, dich<br />
einmal ganz anderen Genres zu widmen? </b></div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;">Ja, auf jeden Fall! Von der<br />
Vergangenheit zu erzählen wird immer eine ganz große Liebe von mir<br />
bleiben, aber ich möchte durchaus auch mal neue Wege gehen. Mit „In<br />
dieser ganz besonderen Nacht“ habe ich das auch getan. Zwar<br />
insgesamt mein drittes Jugend- bzw. All-Age-Buch, aber mein erster<br />
Roman, der nicht historisch ist, dafür einen Fantasy-Touch hat. Und<br />
ich trage durchaus noch ein paar Ideen mit mir herum, die in ein<br />
wieder anderes Genre gehören.</div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;"></div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>7)Welches ist dein Lieblingsgenre in<br />
der Literatur? </b></div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;">Ich lese komplett querbeet. Vorwiegend<br />
Zeitgenössisches in seiner ganzen Bandbreite, aber auch mal<br />
Klassiker, unheimlich gerne Jugendbücher, dann und wann ein<br />
Kinderbuch, und ab und zu muss es ein richtig blutiger Thriller sein.<br />
Die einzigen beiden Genres, um die ich konsequent einen Bogen mache,<br />
weil sie mich so gar nicht reizen, sind High Fantasy und Sci-Fi.</div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;"></div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>8)Gab es mal eine richtig große<br />
Krise bzw. Schreibblockade in deinem Leben?</b></div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;">Ja, unmittelbar nach meinem ersten<br />
veröffentlichten Buch. Wie bestimmt viele Anfängerautoren hoffte<br />
ich auf den großen Durchbruch gleich mit dem ersten Werk, und als<br />
dieser nicht nur ausblieb, sondern ich dazu noch einige heftige<br />
Verrisse einstecken musste, fiel ich in ein tiefes Loch. Ich schrieb<br />
einige Zeit überhaupt nicht mehr und kümmerte mich um mein Studium,<br />
bis es mich dann doch wieder packte, einen weiteren Roman anzufangen,<br />
zumal mich mein Agent auch dazu ermunterte.</div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;">Mein erstes Buch war zwar alles andere<br />
als ein Durchbruch – aber es ebnete auf jeden Fall den Weg für das<br />
zweite und alle nachfolgenden.</div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;"></div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>9)Wie lange braucht man um ein Buch<br />
zu schreiben und wie gehst du dabei vor? Eher systematisch oder<br />
schreibst du einfach wild drauflos/bist ein Chaot?</b></div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;">Ich find’s immer ungeheuer schwer,<br />
die Zeit, die insgesamt in einem Roman steckt, genauer zu beziffern.<br />
Weil ich immer schon für das nächste oder übernächste Buch<br />
recherchiere, während ich noch am aktuellen Manuskript schreibe. Ein<br />
großer Teil der Vorarbeiten, sei es Recherche oder das Bebrüten der<br />
Romanhandlung, läuft meistens schon ein oder zwei Jahre (oder noch<br />
länger), bevor ich dann in die intensive Recherchephase gehe und<br />
schließlich schreibe. Die eigentliche Schreib-Zeit liegt je nach<br />
Buch ungefähr zwischen sechs und zwölf Monaten.</div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;">Einerseits bin ich eine Tagträumerin<br />
und dazu noch eine furchtbare Trödelliese, gleichzeitig aber ein<br />
sehr ordentlicher und durchstrukturierter Mensch. Ich liebe es, zu<br />
planen, Listen zu erstellen, Notizzettel zu schreiben und Diagramme<br />
zu zeichnen – und ganz ähnlich verhält es sich bei mir mit dem<br />
Schreiben.</div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;">Ich plane die Handlung eines Romans<br />
immer schon recht genau im Voraus, beschäftigte mich intensiv mit<br />
den Personen, verfasse ihre Lebensläufe und kurze Biographien /<br />
Charakterskizzen, bastle ein Zeitraster und entwerfe vorab schon<br />
einige zentrale Szenen. Das ist das Grundgerüst, von dem aus ich<br />
mich dann in die Geschichte stürze und mich ihr blind überlasse. Ab<br />
da lasse ich dann der Kreativität freien Lauf – und lasse es auch<br />
zu, wenn sich ein Charakter nicht so entwickelt, wie ich das im Sinn<br />
hatte oder etwas Unvorhergesehenes in der Geschichte passiert. Und<br />
das passiert zuverlässig, jedes Mal.</div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;"></div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>10)Wie sieht dein Schreibtisch<br />
dementsprechend aus, ordentlich oder chaotisch?</b></div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;">Abgesehen davon, dass eine Menge<br />
dekorativer Krimskrams herumsteht und meistens etliche Post-Its neben<br />
dem Laptop kleben, ist mein Schreibtisch immer super-ordentlich. Wenn<br />
ich Feierabend mache, räume ich alles, was ich während der Arbeit<br />
an Recherchematerial und Notizen neben mir liegen habe, auf und<br />
verstaue es an seinem Platz.</div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;">Eine Ausnahme gibt es allerdings: in<br />
der Endphase eines jeden Romans, die meist die letzten vier bis sechs<br />
Wochen ausmacht, habe ich dazu keinen Nerv mehr. Da wird dann alles<br />
einfach ausgebreitet und liegengelassen, bis sich auf, unter und<br />
neben dem Schreibtisch ein Wust an aufgeschlagenen Büchern, Kopien<br />
und Notizzetteln ausgebreitet und aufgetürmt hat. Mit einem Wort:<br />
Chaos pur!<br />
Und nach dem letzten Satz eines Romans wird dann erst<br />
mal kräftig Ordnung gemacht…</div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;"></div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>11)Hast du feste &#8220;Schreibzeiten&#8221;?<br />
So wie bei einem Bürojob, oder schreibst du immer dann, wenn dir<br />
etwas zu der Story einfällt?</b></div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;">Ich habe tatsächlich ganz fixe<br />
Schreibzeiten: Punkt 15 Uhr sitze ich schreib-bereit hier am<br />
Schreibtisch und arbeite mit kleinen Pausen bis etwa 1 Uhr nachts,<br />
wenn’s gut läuft, auch mal länger. Gerade in der Endphase eines<br />
Romans fast immer „open end“ und nicht selten auch am Wochenende.</div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;">Natürlich gibt’s immer mal Phasen, in denen nichts vorwärts<br />
geht, da muss ich dann geduldig sein. Oder ich habe im<br />
vorangegangenen Text eine falsche Abzweigung genommen oder etwas<br />
darin ist schief … Dann klopfe ich die entsprechenden Passagen so<br />
lange ab, bis ich den Haken gefunden habe und es danach weitergehen<br />
kann. Und manchmal muss ich auch akzeptieren, dass ich eine kleine<br />
Pause brauche; dann mache ich einfach früher Feierabend und setze<br />
mich erst am nächsten Tag wieder an das Manuskript.<br />
Aber die<br />
überwiegende Zeit bin ich pünktlich hier am Schreibtisch mit der<br />
geöffneten Textdatei. Denn ich bin überzeugt, dass die Muse auf<br />
jeden Fall vorbeischaut, wenn man ihr signalisiert: ich bin hier und<br />
warte auf dich, von mir aus kann’s für heute losgehen.</div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;"></div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>12)Denkst du dir zuerst den Titel<br />
und dann die Geschichte dazu aus, oder umgekehrt?</b></div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;">Ich brauche tatsächlich immer einen<br />
Arbeitstitel für mein Buch, bevor ich zu schreiben anfange; das ist<br />
so eine Macke von mir, dass ich erst loslegen kann, wenn ich diesen<br />
Arbeitstitel habe &#8211; plus meistens noch einen liebevollen Spitznamen<br />
für mein Buch.</div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;">Allerdings ist der Arbeitstitel in der Regel nicht<br />
der, der später auf dem Cover steht. Der Titel muss nicht nur zum<br />
Buch als solches passen, sondern auch bestimmte Marketingaspekte<br />
berücksichtigen. Und da gibt es dann jedes Mal im Lauf der Arbeit an<br />
einem Buch ein heftiges Brainstorming vom jeweiligen Verlag und mir,<br />
bis wir einen Titel gefunden haben, der uns allen gefällt und von<br />
dem wir auch überzeugt sind, dass er sich gut auf dem fertigen Buch<br />
macht.</div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;"></div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>13)Bist Du ein sehr romantischer und<br />
abenteuerlustiger Mensch? Denn viele deiner Romane spielen außerhalb<br />
Europas? Was mich schon etwas darauf schließen lässt oder?</b></div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;">Ich weiß gar nicht, ob ich so sehr<br />
Romantikerin bin … Manchmal bestimmt. Auf jeden Fall ist meine<br />
persönliche Vorstellung von Romantik sehr viel leiser,<br />
bodenständiger und auch pragmatischer als in meinen Büchern, in<br />
denen es ja immer sehr dramatisch zugeht.</div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;">Ganz ähnlich verhält es sich mit der<br />
Abenteuerlust. Ich habe in meinem Leben schon ziemlich viele<br />
verrückte Dinge gemacht und erlebt und auch schon wilde Zeiten<br />
gehabt; heute mag ich’s ganz gerne ruhig und beschaulich. Was<br />
sicher auch mit dem Schreiben zu tun hat, das für mich Alleinsein<br />
und Stille braucht. Zumindest die meiste Zeit: Einmal im Jahr muss<br />
ich ganz einfach zu einer weiten Reise aufbrechen, und da gibt’s<br />
Abenteuer eigentlich immer automatisch mit dazu. Ich suche das<br />
Abenteuer nicht von mir aus – aber es findet mich trotzdem immer<br />
wieder, und das genieße ich dann auch in vollen Zügen.</div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;">Was definitiv auf mich zutrifft: dass<br />
ich mir ständig neue Herausforderungen suche, mal kleine, mal große;<br />
ich muss immer wieder meine eigenen Grenzen austesten und manchmal<br />
überschreiten. Da bin ich ein kleiner Adrenalinjunkie – und ich<br />
bin süchtig nach hohen Geschwindigkeiten: je schneller, desto<br />
glücksberauschter.</div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;"></div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>14)Hast du selber schon mal die<br />
Orte/Gegenden bereist von denen Du in deinen Romanen so schreibst?<br />
Und was lässt Dich immer wieder solche Orte für Deine Romane<br />
auswählen? </b></div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;">Teilweise habe ich das, ja; so war ich<br />
zum Beispiel in Nordafrika und Indonesien, und zuletzt in den USA.</div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;">Mich reizt es, den Zusammenprall<br />
verschiedener Kulturen anhand einer Romanhandlung zu studieren und<br />
dann auch zu schildern, dabei Gemeinsamkeiten, Unterschiede und<br />
Konflikte herauszuarbeiten – und dafür ist die Zeit des<br />
Kolonialismus, vor allem die Blütezeit des Britischen Empire, wie<br />
geschaffen. Außerdem fühle ich mich von epischen, dramatischen<br />
Stoffen angezogen, die sich an Schauplätzen mit extremen Kontrasten<br />
abspielen &#8211; und die finde ich wesentlich häufiger in fernen Ländern<br />
als bei uns in Europa.</div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;"></div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>15)Hast du ein bestimmtes<br />
Lieblingsland oder eine Lieblingsstadt?</b></div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;">Puh, schwierige Frage. Ich liebe fast<br />
alle Länder, in denen ich bisher war, auf eine ganz bestimmte Weise<br />
und würde jederzeit gerne wieder hin. Aber so rein persönlich bin<br />
ich am liebsten in den USA. Dort fühle ich mich einfach rundum wohl,<br />
das ist ganz und gar „meins“. Und nach Konstanz ist definitiv San<br />
Francisco meine Lieblingsstadt, dicht gefolgt von Kairo.</div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;"></div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>16)Reist du selbst sehr viel oder<br />
liest du dir das Wissen über die fremden Länder, über die du<br />
schreibst, an?</b></div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;">Reisen gehören für mich manchmal zur<br />
Vorbereitung auf einen Roman dazu, aber nicht immer, vor allem nicht<br />
immer zwingend an die Originalschauplätze. Ich will die Orte, an<br />
denen eine Geschichte angesiedelt ist, nicht so schildern, wie ich,<br />
ein Mensch des 21. Jahrhunderts, sie heute sehe und wahrnehme,<br />
sondern aus der Sicht der Menschen, die damals vor Ort waren. Deren<br />
Wahrnehmung ist mir wichtig – nicht so sehr meine eigene. Alte<br />
Reiseberichte sind mir deshalb dafür die wertvollste Quelle, Briefe<br />
und Tagebücher, Karten, Pläne, Zeichnungen und Photographien aus<br />
der entsprechenden Zeit.</div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;">Ganz anders verhält es sich mit meinem<br />
jüngsten Buch „In dieser ganz besonderen Nacht“, das in der<br />
Gegenwart spielt. Da hätte ich mir nicht vorstellen können, es zu<br />
schreiben, ohne selbst jeden der beschriebenen Schauplätze in San<br />
Francisco besucht zu haben.</div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;">Unabhängig davon reise ich tatsächlich<br />
sehr gerne; einmal im Jahr muss ich einfach meinen Koffer packen und<br />
wegfliegen, je weiter, desto besser. Und in den letzten Jahren war es<br />
so, dass ich von jeder Reise mindestens eine neue Romanidee<br />
mitgebracht habe …</div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;"></div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>17)Wodurch lässt du dich zu den<br />
Storys inspirieren? Hast du so etwas wie eine Muse oder etwas was<br />
dich stets motiviert? </b></div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;">Jede Romanidee hat ihre ganz eigene<br />
Geschichte &#8211; und braucht auch ihre eigene Zeit. Bei manchen Ideen<br />
dauert es Jahre, bis daraus ein konkretes Exposé für ein Buch wird;<br />
andere Ideen benötigen dafür nur Monate oder noch weniger. Ich<br />
sammle alles an spannenden Ideen, was mir so über den Weg läuft und<br />
bewahre sie in einer Art Mini-Archiv auf. Ständig kommen neue hinzu,<br />
aus Filmen, Büchern Zeitungsartikeln, aus dem Leben gegriffen oder<br />
von einer Reise mitgebracht. Und manche Ideen sind von einer Sekunde<br />
zur nächsten einfach da, buchstäblich wie aus heiterem Himmel.<br />
Sternstündig!</div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;">Motiviert bin ich immer durch die<br />
Geschichte, an der ich gerade schreibe. Ich verbringe gern meine Tage<br />
mit meinen Romancharakteren in ihrer jeweiligen Welt und liebe es,<br />
ganz darin abzutauchen. Und mich motiviert auch, nach der<br />
eigentlichen Schreib-Zeit eines jeden Arbeitstages meiner Lust an der<br />
Spurensuche nachzugehen, indem ich für andere Romanideen<br />
recherchiere und ganz spielerisch gedanklich daran herumbastle.</div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;"></div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>18)Hast du schon Ideen für weitere<br />
Bücher? </b></div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;">Ja, jede Menge! Sozusagen eine ganze<br />
Schublade voll.</div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;">Ganz unterschiedliche Sachen sind dabei, sowohl<br />
für die reine Erwachsenen-Belletristik als auch im Bereich All-Age,<br />
alles Herzensprojekte, die ich unbedingt einmal machen möchte. Bei<br />
manchen habe ich selbst das Gefühl, dass ich noch in sie reinwachsen<br />
muss, für andere ist es gerade keine gute Zeit auf dem Buchmarkt.</p>
<p>Aber ich hatte bisher immer das unwahrscheinliche Glück, dass<br />
die Ideen, die mir ganz stark am Herzen lagen und für die ich mich<br />
auch bereit fühlte, meinen Verlagen auf Anhieb gefielen – und<br />
darauf hoffe ich jetzt einfach mal weiterhin …</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;"></div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>19)Was verbindest du mit dem Cover<br />
von „Unter dem Safranmond“ (der Gewinnspielausgabe)?</b></div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;">Ich liebe dieses Cover sehr, weil es<br />
nicht nur die Farben und die Stimmung der Wüste einfängt und ihre<br />
Weite, ich fast schon den sonnendurchglühten Sand und die staubige<br />
Luft riechen kann – sondern weil die Karte, die im oberen Teil<br />
durchschimmert, mich so sehr an Richard Francis Burton und seine<br />
Reisen erinnert. Und das lässt mir das Herz ganz automatisch höher<br />
schlagen.</div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;"></div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>20)Ist Safranmond eine spezielle<br />
Bezeichnung für etwas oder selbst erfunden&#8230;und wenn ja, wie kommt<br />
man zu so einem Begriff? </b></div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;">Im Englischen gibt es den Begriff des<br />
„saffron moon“ häufiger, ein Mond, der gelb wie Safran ist, und<br />
immer hat das auch einen Bezug zum Orient bzw. zu Indien.</div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;">Dieser<br />
Titel hat eine ganz nette Vorgeschichte. Eine liebe Autorenkollegin<br />
und Freundin von mir hatte spontan die Idee zu „etwas mit<br />
Safranmond“, als wir über verschiedene Titelvorschläge für<br />
dieses Buch sprachen und ich diverse Kombinationen aus Farben,<br />
Gewürzen, Himmelskörpern und Wasweißichnochalles ausprobierte. Und<br />
ohne dass meine Lektorin davon wusste, machte sie kurz darauf den<br />
Vorschlag, das Buch doch „Unter dem Safranmond“ zu nennen. Das<br />
war ein Zeichen, eindeutig!</div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;"></div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;"><b>21)Das Cover von „Unter dem<br />
Safranmond“ ist sehr schön, hast darüber entschieden und erstellt<br />
oder war das das Werk eines anderen? Und wie sieht das generell mit<br />
den Covern aus?</b></div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;">Das Cover wurde vom Verlag in Auftrag<br />
gegeben und von einer Agentur angefertigt; da es sich um eine<br />
Sonderausgabe handelt, hatte ich darauf keinen Einfluss. Was aber<br />
ganz und gar nichts macht, denn ich find’s auch superschön.</div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;">Ganz<br />
ähnlich verhält es sich mit Covern für Lizenzausgaben, z.B. bei<br />
Weltbild oder Clubausgaben bei Bertelsmann, da muss ich mich<br />
überraschen lassen, und genauso bei den fremdsprachigen Ausgaben im<br />
Ausland. Wobei ich da eigentlich immer Glück hatte und fast<br />
ausnahmslos ganz tolle Cover auf meine Bücher kamen.</div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;">Sonst ist es so, dass entweder ein<br />
Gestalter im Verlag das Cover designt oder eine spezielle Agentur<br />
damit beauftragt wird, und wenn alle im Verlag damit einverstanden<br />
sind, bekomme ich den Entwurf vorgelegt. Falls ich das Cover ganz<br />
furchtbar finde, dürfte ich prinzipiell ein Veto einlegen – und<br />
genauso darf ich Änderungswünsche anbringen. Was aber in der Praxis<br />
nur ein einziges Mal vorkam, eine Kleinigkeit, die für das<br />
Original-Cover zum Safranmond geändert werden musste, damit es für<br />
mich optimal rüberkam.</div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin-bottom: 0cm;"></div>
<div style="margin-bottom: 0cm;"></div>
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