

Nach seinem Tod bekommt Matt die Möglichkeit auf einem neuen Planeten neu anzufangen. Denn eine mysteriöse Systeminstanz kann ihn auf die paradiesische Welt Gaia schicken. Doch als er da ankommt, findet er nichts als eine zerstörte Welt vor. Völlig allein, ohne andere Lebewesen, schlägt er sich durch, ohne zu wissen, was schief gelaufen ist. Eigentlich sollte er einen Mentor haben, doch da dieser verschollen ist, bleibt ihm nichts anderes übrig als alleine zu überleben. Dabei stößt er nicht nur auf gefährliche Dungeons, sondern so viel mehr…

In letzter Zeit habe ich das Genre LitRPG für mich entdeckt und so musste ich unbedingt diesen Auftakt lesen, in dem Menschen nach ihrem Tod die Chance haben ein neues Leben auf einer anderen Welt zu beginnen. Dort können sie nach ihren Vorlieben leben, Aufgaben bestreiten, Dungeons lösen und sich weiterentwickeln. Wie bei einem Computerspiel, gibt es Belohnungen, Levelaufstiege und Fähigkeiten, die man verbessern kann.
Doch bei Matt geht alles schief. Der Planet ist zerstört, es gibt kein Leben und keine Ressourcen und sein Mentor, der ihm eigentlich helfen sollte, bleibt verschwunden. So muss er sich auf einem Planeten zurechtfinden, der an eine Wüste erinnert. Matt geht dabei sehr schlau und vorausschauend vor und lässt sich trotz all der Umstände nicht unterkriegen. Ich mochte ihn als Figur sehr gerne.
Auch der Schreibstil konnte mich fesseln und überzeugen. Der Autor schreibt sehr atmosphärisch und so hatte ich beim Lesen das Gefühl live dabei zu sein. Der Plot beginnt recht unspektakulär, baut sich immer weiter auf und es gibt Wendungen, die es in sich haben, sodass ich das Buch in kürzester Zeit beendet hatte und mich schon jetzt sehr auf die Fortsetzung freue.

Da ich mittlerweile sehr gerne Bücher auf dem Genre LitRPG lese, hatte ich mich sehr auf diesen Auftakt gefreut. Tatsächlich konnte mich das Buch komplett begeistern und ich kann die Fortsetzung gar nicht erwarten. Von mir gibt es eine ganz klare Empfehlung.
