[Rezension] “To Love a God” von Anna Benning

Das Copyright und die Bildrechte vom Cover liegen beim Fischer Verlag.

Colden hat überlebt. Hat dafür aber mit seiner Erinnerung bezahlt. Aurora dagegen hadert damit, dass sie das Atherion-Zepter ist und Colden sie vergessen hat. Zusätzlich verhält sich Colden ganz anders als sie es gewohnt ist. Dennoch gibt sie nicht auf und bleibt weiterhin auf seiner Seite. Denn Aurora und die anderen wissen, dass Galadon unbedingt aufgehalten werden muss.

Da der erste Band für mich ein absolutes Highlight war und er mit einem fiesen Cliffhanger endete, konnte ich diese Fortsetzung gar nicht erwarten. Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen, doch zum Glück wurden sie nicht enttäuscht. Mich konnte einmal mehr das Worldbuidling begeistern, zumal man hier mehr von der Welt erfährt und auch die Hintergründe immer klarer werden. Die Darstellung der Götter konnte mich schon im Vorband begeistern, da sie mal etwas komplett anderes ist.

Zusätzlich mag ich die Figuren unglaublich gerne. Aurora ist eine sympathische, aber auch tiefgründige Protagonistin, die nicht nur für ihren Bruder alles tun würde, sondern für jeden, der ihr wichtig ist. Sie hadert mit ihrem eigenen Schicksal und dass Colden sich nicht erinnert, bedrängt ihn aber nie, obwohl sie darunter leidet. Sie ist unglaublich stark. Auch Colden mochte ich. Hier erlebt man einen Colden, wie er früher war. Die Dynamik zwischen Aurora und Colden ist dadurch anders als im ersten Band, aber dennoch nähern sie sich nach und nach an, was die Liebe der beiden noch schöner, noch echter macht.

Der Schreibstil ist gewohnt atmosphärisch. Beim Lesen flogen die Seiten nur so dahin und ich erlebte ein Wechselbad der Gefühle. Da der Plot abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Aurora und Colden geschildert wurde, konnte ich mich wunderbar in die beiden hineinversetzen. Der Plot ist durchweg fesselnd, denn es gibt unglaubliche Wendungen, einen neuen Gott und vieles mehr. Ich habe das Buch geliebt und kann den finalen dritten Band gar nicht erwarten. Denn hier kam bei mir definitiv keine Langeweile auf. 

Ich liebe diese Reihe so sehr, denn das Worldbuilding, die Figuren, der Schreibstil und der Plot treffen bei mir einfach einen Nerv. Viel zu schnell hatte ich diesen zweiten Band beendet und warte nun sehnsüchtig auf das Finale. Wer nach einer großartigen Fantasygeschichte der etwas anderen Art sucht, sollte hier auf jeden Fall einen Blick riskieren, denn es lohnt sich.

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