[Rezension] “Ein letzter Song mit dir” von Patricia Renoth

Das Copyright und die Bildrechte vom Cover liegen bei der Autorin.

Nie wollte Ivy ins Rampenlicht. Doch als ihre eineiige Zwillingsschwester Juniper eine Stimmband-Op benötigt und vorübergehend nicht mehr singen kann, schlüpft Ivy in ihre Rolle als Star und verlässt ihr Leben im Schatten. Bisher hat sie nur die Songs für Juniper geschrieben und niemand wusste, dass Juniper überhaupt eine Schwester hat, weswegen die Täuschung überraschend gut klappt. Doch dann tritt Asher Quin in Ivys Leben und wirbelt alles durcheinander. 

Da die Autorin mittlerweile zu meinen liebsten Selfpublishern gehört, habe ich mich sehr auf das Buch gefreut, zumal ich Geschichten, in denen die Figuren ihre Rolle tauschen, schon immer gemocht habe. Mit Ivy und Juniper lernt man nun zwei sehr unterschiedliche Figuren kennen, denn obwohl die beiden Zwillinge sind, ist Ivy eher introvertiert und Juniper extrovertiert.

Ivy schafft es zwar insgesamt sehr gut Junipers Rolle zu übernehmen, behandelt die Menschen in ihrem Umfeld aber ganz anders, weswegen sie mir tatsächlich sympathischer war als ihre Schwester. Mit Asher erlebt man einen Love Interest, wie ich ihn mag, denn er war mir direkt sympathisch und hat so viele Facetten.

Juniper und Asher müssen eine Fake-Beziehung eingehen, da sie zusammen einen Liebessong komponieren und rausbringen sollen. Tatsächlich lese ich sehr gerne Bücher, in denen Fake-Beziehungen vorkommen. Natürlich war hier das Liebeschaos vorprogrammiert. Dank der gewählten Ich-Perspektive konnte ich mich wunderbar in Ivy hineinversetzen und fühlte mit ihr mit. Da in dem Buch erneut ein Soundtrack enthalten ist, kann man zudem die passende Musik dazu hören. 

Der Schreibstil ist gewohnt emotional und so erlebte ich beim Lesen ein Wechselbad der Gefühle. Der Plot hat einige Plot Twists, die es in sich haben und dem Ganzen mehr Tiefe verleihen. Mir hat das Buch unglaublich gut gefallen und so hatte ich es in kürzester Zeit beendet. Schon jetzt freue ich mich sehr auf weitere Bücher der Autorin.

Wer gerne Geschichte liest, in denen es um Fake-Beziehungen geht und die Protagonisten ihre Rollen tauschen, der sollte hier auf jeden Fall einen Blick riskieren. Ich erlebte eine emotionale Achterbahnfahrt und kann das Buch sehr empfehlen.

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