[Rezension] “Reign of Gods– Verflucht” von Isabel Clivia

Das Copyright und die Bildrechte vom Cover liegen beim cbt Verlag.

Kassandra ist eine Gesegnete, das heißt, sie besitzt eine magische Gabe. Zusammen mit anderen Gesegneten muss sie die göttlichen Prüfungen bestehen. Zusätzlich ist sie verflucht und nur der Sieg könnte sie von diesem Fluch befreien. Doch die Prüfungen zu bestehen ist alles andere als leicht, zumal der Kriegsgott Ares ihr das Leben schwer macht. Einzig Ithas, der Kommandant der Palastwache, sorgt dafür, dass sie zur Ruhe kommt.

Da ich ein Faible für die griechische Mythologie habe, wollte ich dieses Buch unbedingt lesen. Der Einstieg gefiel mir tatsächlich sehr gut, denn man erfährt, wie Kassandra verflucht wurde. Anschließend geht es recht schnell zu den göttlichen Prüfungen, bei denen die Teilnehmer nicht gegeneinander kämpfen. Denn jeder hat seine eigene Prüfung zu bestehen. Die Prüfungen konnten mich um Großen und Ganzen unterhalten und dennoch  konnte mich das Buch nicht ganz überzeugen.

Vielleicht habe ich mittlerweile zu viele Bücher gelesen, die in diese Richtung gehen, aber für mich war hier vieles zu vorhersehbar und es gab ganze Passagen, die mich nicht fesseln konnten. Dabei mochte ich die Idee dahinter eigentlich und auch Kassandra als Protagonistin gefiel mir, da sie nicht auf den Mund gefallen ist. Zudem ist sie rebellisch und lässt sich nicht so leicht unterkriegen. Doch die Liebesgeschichte habe ich nicht wirklich gefühlt, zumal Ithas und Ares ziemlich klischeehaft dargestellt wurden.

Dafür war der Schreibstil aber sehr angenehm zu lesen und sorgte dafür, dass ich das Buch schnell beenden konnte. Dank der gewählten Ich-Perspektive konnte ich mich gut in Kassandra hineinversetzen. Alles in allem handelt es sich bei dem Buch um eine solide Romantasy Geschichte, die für mich keine Überraschungen bereit hielt und leider nur eine mittelmäßige Bewertung erhält. Dennoch denke ich, dass es viele Leser*innen geben wird, die das Buch mögen werden.

Mich konnte das Buch leider nicht so ganz überzeugen, obwohl ich ein Faible für die griechische Mythologie habe. Dennoch denke ich, dass andere Leser*innen hier ihren Spaß haben können. Ich vermute, dass ich mittlerweile zu viele Bücher gelesen habe, die in eine ähnliche Richtung gehen, sodass es für mich hier keine wirklichen Überraschungen gab. Dennoch hat das Buch definitiv Potenzial, auch wenn es für mich nicht ganz das Richtige war. 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert