[Rezension] “Empire of Burning Shadows (Magical Fate 1)” von Maxime Herbord

Das Copyright und die Bildrechte vom Cover liegen beim Cove Verlag.

Joslin lebte einst mit ihrem Zwillingsbruder in einem kleinen Dorf. Doch dann wurde er während des Lichterschattenfests von Schattenläufern entführt. Joslin ist klar, sie muss ihn befreien. Seitdem trainiert sie und versucht alles um ihm zu helfen. Unterstützt wird sie von Lanir, zu dem sie sich mehr als hingezogen fühlt. Doch dann trifft sie Khiran und alles könnte sich ändern.

Schon als ich zum ersten Mal das Cover gesehen hatte, wollte ich das Buch unbedingt lesen, zumal ich die Gegensätze der Licht- und Schattenmagie spannend fand. Alles in allem hat mir das Buch tatsächlich recht gut gefallen, aber dennoch war es kein Highlight, da ich doch einiges an Kritik an dem Buch habe, was mir vor allem beim Schreiben dieser Rezension bewusst wurde. 

Denn Joslin war mir zu naiv. Sie verliert schnell ihr Ziel aus den Augen und damit hatte ich etwas Schwierigkeiten. Zudem habe ich die Liebesgeschichte nicht wirklich gefühlt und die Wendung am Ende kam für mich alles andere als überraschend. Auch das Worldbuilding hatte meiner Meinung nach seine Schwächen. Bis zum Schluss wusste ich nicht wirklich, wie die Welt aufgebaut ist.

Dank des ansprechenden und leicht zu lesenden Schreibstils hatte ich das Buch aber sehr schnell gelesen. Außerdem konnte ich mich aufgrund der gewählten Ich-Perspektive sehr gut in Joslin hineinversetzen und viele ihre Beweggründe trotz ihrer Naivität verstehen. Die Darstellung der Figuren hat definitiv Potenzial, es fehlt nur an Tiefe.

Auch der Plot konnte mich im Großen und Ganzen gut unterhalten. Es passiert hier so einiges und besonders die Darstellung der Magie gefiel mir. Es ist ein Buch, das man wirklich schnell lesen kann und viel Potenzial hat. Ich bin mir allerdings nichts sicher, ob ich die Fortsetzung lesen werde.

Mir hat das Buch zwar recht gut gefallen, aber da ich doch viele Kritikpunkte an der Geschichte habe, kann ich hier nur leider drei Sterne vergeben. Ich denke aber, dass das Buch vielen anderen Leser*innen gefallen können wird, ich persönlich brauche aber mittlerweile eine weniger naive Protagonistin und ein schlüssiges Worldbuilding um Bücher wirklich zu lieben.

 

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