[Rezension] “What the Sand Remembers” von Magdalena Gammel

Das Copyright und die Bildrechte vom Cover liegen beim EMF Verlag.

Ariadne wollte nie wieder nach Mykonos zurückkehren. Nicht nachdem, was vor einem Jahr geschah. Denn damals starb nicht nur ihre beste Freundin. Doch dann verletzt sich ihr Vater und braucht Hilfe. Also kehrt Ariadne ins luxuriösen Sandcastle Resort zurück, stellt sich Gerüchten, ihrem Ex, ehemaligen Freunden und Kyrill, vor dem sie noch immer Angst hat. Am liebsten würde sie direkt wieder verschwinden, allerdings möchte sie auch endlich wissen, was damals wirklich geschah. Hilfe bekommt sie ausgerechnet von Joel, dem Sohn des Resortbesitzers und der beste Freund ihres Bruders. Doch kann sie Joel wirklich trauen?

Da ich die Fantasybücher der Autorin liebe, war ich gespannt auf diesen Auftakt, der ganz anders ist als ihre Fantasywerke. Denn hierbei handelt es sich um ein New Adult Romantic Suspense Buch, ganz ohne Fantasy, aber schwierigen Themen und einer High Society Clique, die es in sich hat. Das Ganze spielt auf Mykonos, was ich toll fand, da ich Griechenland sehr liebe. Auch das Resort klang traumhaft.

Doch kaum da angekommen, merkt man, dass vor einem Jahr viel geschah und Ariadnes Clique einfach nur toxisch war. Ariadne stellt sich ihrer Vergangenheit, aber mehr schlecht als recht. Ich mochte sie als Protagonistin sehr, da sie sehr authentisch dargestellt wurde und ich mich dank der Ich-Perspektive sehr gut in sie hineinversetzen konnte. Auch die anderen Figuren wurden überzeugend dargestellt.

Der Schreibstil war gewohnt fesselnd und atmosphärisch, dabei bildgewaltig und sehr emotional. Der Plot an sich konnte mich insgesamt unterhalten und ich mochte die Dynamik zwischen Ariadne und Joel, sowie Ariadne und ihrem Bruder. Allerdings kamen die Plot Twists für mich nicht überraschend. Ich empfand alles als zu vorhersehbar, weswegen mich das Buch nicht komplett fesseln konnte, obwohl ich es schnell beendet hatte und gespannt darauf bin, wie es in Band zwei weitergehen wird.

Leider empfand ich den Plot als zu vorhersehbar, aber insgesamt habe ich das Buch doch gerne gelesen. Ich mochte die Dynamik zwischen den Figuren, das Setting und die Protagonisten. Die hier enthaltenden Themen haben es aber in sich, sodass die Triggerwarnung hier Sinn macht. Ich bin auf jeden Fall gespannt auf den zweiten Band.

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