[Rezension] “Stella Obskura- Was das Zwielicht verbirgt” von Anna Fleck

Das Copyright und die Bildrechte vom Cover liegen beim COPPENRATH Verlag.

Stella versucht alles um eine Agentin der Obskura und somit endlich ein vollfertiges Mitglied des Frauen-Geheimbundes in Venedig werden. Doch die Zeit rennt ihr davon. Wenn sich nicht bald ein Schattenlicht an sie bindet, war ihre ganze Arbeit umsonst. Als dann bei einer Routinemission auch noch eine Obskura ermordet wird, geht alles schief. Um sich zu beweisen, erhält Stella eine letzte Chance. Sie muss an eine französische Elite-Schule gehen, um sich um einen jungen Milliardärssohn zu kümmern, doch ihren wahren Auftrag kennt sie nicht. Außerdem ist da noch der Attentäter des Männer-Geheimbunds, der ihr keine Ruhe lässt…

 

Seit Jahren liebe ich die Bücher der Autorin und so war meine Vorfreude groß, als ich von diesem neuen Autakt erfuhr. Denn hier dreht sich allem um zwei Geheimbünde. Venedig wird dabei auf eine grandiose Weise miteingebunden, denn es gibt noch eine Art Parallelwelt, die das Helldunkel genannt wird. Doch besonders die Darstellung der Obskura gefiel mir sehr, da sie sich an ein dunkles Schattenlicht binden müssen, um ihre Magie voll entfalten zu können. Diese werden Umbrix genannt. Nach ihrer Ausbildung werden die Obskura einem bestimmten Aufgabenbereich zugeordnet. Die Gegenseite bilden die Luzero, die sich an ein Luminux, also an ein helles Schattenlicht, binden müssen.

In dieser Welt leben Stella und Xandros, die sehr unterschiedliche Leben führen und durch unterschiedliche Dinge angetrieben werden. Stella möchte unbedingt für ihre Schwester da sein, weswegen sie alles daran setzt als Obskura Erfolg zu haben. Xandros dagegen sinnt auf Rache. Ich mochte beide Figuren und die Dynamik zwischen ihnen unglaublich gerne. Beide sind nicht auf den Mund gefallen und kommen sich ungeplant näher. Doch mit dem Feind darf man sich nicht verbünden…

Der Schreibstil ist gewohnt fesselnd, unglaublich atmosphärisch und so emotional, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Dank der gewählten Ich-Perspektive konnte ich mich wunderbar in Stella hineinversetzen und fühlte durchweg mit ihr mit. Der Plot ist spannend und abwechslungsreich und mal etwas anderes. Die Geheimnisse hinter Xandros konnten mich tatsächlich überraschen und auch sonst, gab es den einen oder anderen Plot Twist. Am Ende gibt es dann einen fiesen Cliffhanger, sodass ich die Fortsetzung gar nicht erwarten kann.

Für mich war dieser Auftakt ein absolutes Highlight. Denn ich liebe die Idee dahinter sehr, aber auch der Rest war absolut nach meinem Geschmack. Wer auf der Suche nach einer besonderen Romantasy Geschichte ist, der sollte hier auf jeden Fall einen Blick riskieren, denn es lohnt sich.

 

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