[Rezension] „Mein Date mit den Sternen- Blaues Funkeln“ von Bettina Belitz

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Joss und Maks sind an ihrer Schule die totalen Außenseiter. Die anderen Schüler machen sich einen Spaß daraus die beiden zu ärgern oder eine allergische Reaktion auszulösen, da beide unter Allergien leiden. Die beiden halten zusammen und haben einen Pakt geschlossen. Sie können dem anderen alles erzählen, ohne das derjenige über den anderen urteilt, außerdem verbringen sie jede Mittagspause zusammen. Doch dann verändert sich Maks und Joss hat Angst um ihre Freundschaft. Außerdem hat sie einen kosmischen Auftrag bekommen, den sie erfüllen muss.

 

Da ich „Die Diamantkrieger“-Trilogie der Autorin sehr mochte, war ich gespannt auf ihr neues Buch, das sich dieses Mal an etwas jüngere Leser richtet. Zu Beginn hat man hauptsächlich das Gefühl ein normales Jugendbuch zu lesen. Es geht um Probleme wie Mobbing, um Freundschaft, um die erste Liebe und um Probleme zu Hause. Doch schnell wird klar, dass dieses Buch anders ist. 

Denn Joss erhält Nachricht aus dem Weltall und damit einen Auftrag. Zu Beginn glaubt sie nicht, dass die Erscheinung aus dem Weltall real war, was ich gut fand. Denn alles andere hätte ich für ein Mädchen ihres Alters nicht authentisch gefunden. Als sich dann Maks verändert begeben sich die beiden auf die Suche nach Antworten, reisen nach London, treffen dort auf ein seltsames Mädchen und erfahren unglaubliches. Doch ihr Abenteuer ist nicht ganz ungefährlich, denn es gibt die Bedrohung durch die Männer in Schwarz. 

Ich muss sagen, dass die Autorin immer sehr interessante und originelle Ideen hat und ich mochte das Abenteuer, was die beiden liebevollen Nerds Joss und Maks erleben. Dabei gefiel mir besonders wie fasziniert Joss von den Sternen ist. Dennoch fand ich die beiden manchmal mit ihrer ganzen Art etwas anstrengend, obwohl das die beiden auch authentisch macht. Die Gefühle wurden eindrucksvoll dargestellt und die Nebenfiguren konnten bei mir punkten.
Dabei gefielen mir besonders die teils sehr widersprüchlichen Gefühle der Figuren, da das einfach unglaublich authentisch ist.

Der Schreibstil ist gewohnt großartig, passt aber auch zu den beiden Nerds und der gedachten Zielgruppe, da alles sehr leicht und locker, aber auch atmosphärisch und toll zu lesen ist. Mit viel Witz und Spannung bringt die Autorin dem Leser die Sterne näher. Der Plot wird fast komplett aus der Ich-Perspektive von Joss geschildert, was ich sehr passend fand.

Zu Beginn entwickelt sich die Geschichte ruhig und sanft, nimmt dann immer mehr an Fahrt auf und gipfelt in einem Finale in dem sich alles etwas zu sehr überschlägt. Am Ende bleiben einige Fragen offen und ich hätte mir ein paar mehr Antworten zu den Männern in Schwarz gewünscht, freue mich aber dennoch sehr auf die Fortsetzung.

„Mein Date mit den Sternen- Blaues Funkeln“ ist ein toller Auftakt in dem die beiden liebevollen Nerds Joss und Maks im Vordergrund stehen. Die Idee dahinter ist originell und alles in allem habe ich das Abenteuer der beiden sehr genossen. Ich kann dieses Buch jedem großen und kleinen Sternenfan, oder die die es werden wollen, empfehlen und freue mich auf die Fortsetzung.

 
  • Hierbei
    handelt es sich um einen Reihenauftakt.
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[Kinderbuch-Rezension] „Kleines Monster, komm da raus!“ von Tom Fletcher

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Ach, du liebes Lieschen! In dieses Buch hat sich ein kleines Monster
geschlichen! Wer hilft mit, es zu verscheuchen? Mit Schütteln, Pusten,
Wedeln, Drehen und am Ende ganz, ganz viel Lärm gelingt es schließlich,
das freche kleine Monster loszuwerden. Doch, schwups, ist es ins Zimmer
entwischt – und da hat es ja nun überhaupt nichts zu suchen. Also husch,
zurück ins Buch gelockt, über den Kopf gestreichelt … und Gute Nacht,
kleines Monster.
Quelle: cbj Verlag

„Kleines Monster, komm da raus!“ ist ein unglaublich süßes Mitmachbuch für Kinder ab 3 Jahre. Mein Sohn liebt Monster und so konnte ich bei dem süßen Cover nicht wiederstehen. Die Illustrationen sind liebevoll gezeichnet. Auf jeder Seite steht das kleine Monster im Fokus, der Rest ist unscheinbar und oft wurde wirklich nur das Monster gezeichnet. Doch das ist für das Buch genau richtig.

Denn es geht darum das kleine Monster zu vertreiben und auf jeder Seite stehen Anweisungen, was man tun soll, damit das gelingt. So soll man das Buch schütteln, das Monster an den Füßen kitzeln, pusten, das Buch von links nach rechts kippen, das Buch hin und her wedeln, das Buch im Kreis drehen und was für meinen Sohn das wichtigste war, ganz laut schreien. Dabei hatten wir immer sehr viel Spaß und mein Sohn wollte auf einer Seite sogar wissen, was dort für Buchstaben stehen und konnte ganz schnell das Wort „lauter“ buchstabieren. 

So lernt das Kind ganz nebenbei wo rechts und links ist und wenn es Interesse daran hat, dann sogar einige Buchstaben lesen. Am Ende schläft das Monster dann ein, so dass das Buch wunderbar als Gute Nacht Geschichte herhalten kann. Ich bin wirklich begeistert von diesem süßen Buch. 

Die Anweisungen und die Sprache sind kindgerecht und wirklich schön gewählt. Auch die Größe des Buches ist schön, da es recht groß ist und die Illustrationen dementsprechend groß gezeichnet sind. Ich kann dieses wirklich, wirklich süße Kinderbuch nur empfehlen.

„Kleines Monster, komm da raus!“ ist einfach ein unglaublich süßes Mitmachbuch, das mein Sohn liebt. Er hat unglaublich viel Spaß den Anweisungen zu folgen. Dazu ist das Monster unglaublich süß gezeichnet. Von mir gibt es die volle Punktzahl.

[Rezension] „One of us is lying“ von Karen M. McManus

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Bronwyn, Addy, Nate, Simon und Cooper haben in ihrem bisherigen Leben auf der Bayview High nicht viel miteinander zu tun. Doch eines Tages müssen die fünf nachsitzen und Simon überlebt diesen Nachmittag nicht. Die vier anderen werden verdächtigt ihn umgebracht zu haben, doch was ist wirklich beim Nachsitzen passiert?
 

Schon als ich zum ersten Mal von diesem Buch gehört hatte, wurde ich neugierig und ich muss sagen, dass es für mich wirklich ein Highlight war. Ich bin ein riesiger Fan von der Serie „Pretty Little Liars“ und „One of us is lying“ hatte für mich genau die gleiche Atmosphäre und es gab viele Parallelen zu der Serie. Auch wenn es hier nicht um ein paar Freundinnen geht, erinnerten mich manche Protagonisten an die aus der Serie, was ich aber nicht weiter schlimm fand. 
Es werden typische Highschoolklischees eindrucksvoll dargestellt und Geheimnisse aufgedeckt.

Simon ist immer auf der Suche nach Geheimnissen und veröffentlicht sie in einer Gossip-App, zerstört damit Leben und Beziehungen, denn seine Enthüllungen entsprechen immer der Wahrheit. So gibt es auch einen Post, der noch nicht veröffentlicht wurde und sich mit Geheimnissen von Bronwyn, Addy, Nate und Cooper befasst und somit hätten alle vier ein Motiv um ihn zu töten. Die Autorin hat ein Händchen dafür, dass man hier wild spekuliert. Ich habe im Laufe des Buches so ziemlich jeden verdächtigt, bin aber nicht auf die endgültige Enthüllung gekommen.
Dafür habe ich mich die ganze Zeit gefragt, wie die Autorin alles stimmig aufdröseln wird, was ihr wirklich gelungen ist.

Mit manchen Geheimnissen und die Reaktionen die darauf folgten, konnte sie mich schockieren, vor allem da sie die Protagonisten liebevoll und detailliert ausgearbeitet hat. Man erfährt im Laufe des Buches ganz nebenbei mehr über jeden Einzelnen.
Bronwyn ist die typische Eliteschülerin, die sich immer an Regeln hält und ein klares Ziel vor Augen hat.
Nate ist der typische Bad-Boy und Drogendealer, der aber eigentlich echt lieb ist, es im Leben aber einfach schwer hat.
Addy ist die typische Schulschönheit, die auf den ersten Blick nicht viel im Kopf hat und sich von ihrem Freund herumkommandieren lässt. Doch nach und nach merkt man, was wirklich in ihr steckt.
Und schließlich Cooper, der typische erfolgreiche Baseball-Spieler, der Chancen auf ein Stipendium hat. 
Wie man schon an meiner Wortwahl sieht, sind es wirklich typische und klischeehafte Figuren, die aber im Laufe des Buches ganz unerwartete Seiten von sich zeigen, sodass sie irgendwann gar nicht mehr so klischeehaft sind, was ich echt gelungen fand.

Und auch sonst fand ich das Buch großartig. Es ist spannend, geheimnisvoll, voller Liebe und Emotionen. Ich konnte gar nicht anders als mit den Protagonisten zu fühlen und zu leiden. Das Ganze wird durch einen tollen, leicht zu lesenden, aber auch fesselndem Schreibstil untermauert, der einfach zu den vier Protagonisten passt. Vor allem da das Buch abwechselnd aus verschiedenen Ich-Perspektiven geschildert wurde, spürt man die Emotionen besonders stark. 

Wie schon erwähnt, finde ich das Ende durchweg gelungen und ich habe es geliebt zu rätseln, wer hinter allem steckt. Für mich war das Buch wirklich ein Highlight.

„One of us is lying“ erinnert mich in manchen Punkten stark an die Serie „Pretty Little Liars“ und gerade deswegen mochte ich das Buch so sehr. Es ist zwar voller Klischees, aber dennoch konnte es mich voll und ganz überzeugen und ich kann es jedem empfehlen, der gerne miträtselt.

  • Hierbei handelt es sich soweit ich weiß um einen Einzelband.
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[Rezension] „Lockwood & Co.- Das Grauenvolle Grab“ von Jonathan Stroud

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Seitdem der sprechende Schädel Lockwood und seinen Freunden etwas unglaubliches verraten hat, versuchen sie dem auf den Grund zu gehen. Dafür brechen sie in das Mausoleum ein, in dem die Agentin Marissa Fittes ruht. Diese ist legendär, denn mit ihr fing der Kampf gegen die Geister an. Doch wenn der Schädel recht hat, liegt sie gar nicht in ihrem Grab und alles was sie bisher zu wissen glaubten, wird auf den Kopf gestellt.

 

Einerseits konnte ich es gar nicht erwarten dieses Finale zu lesen, andererseits war ich aber auch traurig, dass diese besondere Reihe rund um Lockwood, Lucy, ihren Freunden und den Geistern vorbei ist. Ich liebe das Setting des Buches und auch die Idee dahinter hat auch nach vier Bänden nicht seinen Reiz verloren. 
Dennoch war ich skeptisch, wie der Autor die vielen offenen Fragen wohl in ein stimmiges Finale packen wird. Doch er hat mich überzeugt. Dieser finale Band steht seinen Vorgängern in nichts nach und die offenen Fragen und Handlungsstränge wurden meiner Meinung nach wunderbar gelöst.

Viele Auflösungen waren mir dank der Vorbände schon klar, aber dennoch konnte mich der Autor mit einigen Sachen überzeugen. Und auch sonst ist der Plot spannend, actionreich und emotional, enthält aber auch den typischen Humor des Autors, der die Stimmung immer wieder auflockert. Da mochte ich besonders die Wortgefechte zwischen Lucy, Lockwood, Georg, Holly und Kipps. Aber auch die gruselige Atmosphäre und der Nervenkitzel kommt nicht zu kurz.

Ich liebe den Mischung aus einer Agentengeschichte und einer Geistergeschichte in der Erwachsene nur eine Nebenrolle spielen.
Sowieso finde ich die Protagonisten der Reihe einfach großartig. Jeder hat seine Ecken und Kanten und eine gewisse Tiefe. Mittlerweile hat man alle näher kennengelernt und auch viele Facetten der Protagonisten erlebt und viel über deren Vergangenheit erfahren. Wenn man die Reihe liest kann man gar nicht anders als Lucy, Lockwood, Georg und Holly, aber auch Kipps in sein Herz zu schließen. 

Der Schreibstil ist gewohnt großartig. Alles wird
atmosphärisch, manchmal sehr gruselig und manchmal mit viel Humor
geschildert, sodass es viel Abwechslung gibt. Der Schreibstil ist leicht
und locker zu lesen und mit wenigen Worten lässt der Autor ein
wahres Feuerwerk der Gefühle und ein regelrechtes Kopfkino entstehen. 
Alles wird aus Lucys Ich-Perspektive geschildert, was mir schon in den Vorbänden gefallen hat.

Wie schon erwähnt gefällt mir das Finale und so schließt auch das Ende dieses letzten Bandes die Geschichte sehr gut ab und ließ mich zufrieden zurück. Ich bin zwar traurig, dass die Reihe nun vorbei ist, aber dieses Finale konnte mich darüber hinwegtrösten, so dass ich jetzt nur gespannt bin, was der Autor als nächstes schreibt.

Dieses Finale konnte mich komplett überzeugen. „Lockwood & Co.“ ist eine besondere Reihe mit einem genialen Setting und tollen Ideen. Ich kann es jedem empfehlen, der einer Mischung aus Agenten- und Geistergeschichten mit jungen Protagonisten nicht abgeneigt ist. Besonders der Humor konnte mich immer wieder überzeugen.

  • Hierbei
    handelt es sich um den 5. und damit letzten Band einer Reihe.
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