[Rezension] “The Empress of Salt and Fortune” von Nghi Vo

Das Copyright und die Bildrechte vom Cover liegen beim Cross Cult Verlag.

Chihi reist durchs Land, immer auf der Suche nach Geschichten. Dabei trifft sie auf Spuren der ehemaligen Kaiserin In-yo und lernt ihre ehemalige Dienerin Kaninchen kenne. Die Kaiserin und Kaninchen wurden Freundinnen und so kann Chihi viel über die Kaiserin erfahren und viel über die Vergangenheit lernen.

Als das Buch überraschend bei mir ankam, war meine Freude groß, denn es klang nach einem großartigen Buch. Allerdings wurde meine Freude dann stark gedämpft, weil ich mit dem Beginn der Geschichte nicht klar kam. Als Leser*in wird man einfach in die Geschichte hineingeworfen. Es gibt kaum Erklärungen, kein Worldbuilding und die Figuren blieben zuerst unnahbar.

Dabei ist es ein überraschend tiefgründiges und komplexes Buch, das auf den wenigen Seiten unglaublich viel zu bieten hat und teils poetisch ist. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und atmosphärisch. Dennoch konnte es mich erst nicht in seinen Bann ziehen. Lange Zeit habe ich keinen richtigen roten Faden gesehen, was sich aber irgendwann änderte und ab dem Moment konnte mich das Buch dann doch überzeugen.

Denn die Geschichte hat mich emotional tief bewegt und ich denke, dass mir das Buch beim zweiten Lesen besser gefallen würde. Denn ist ein besonderes Buch, das mal etwas anders ist. Feminismus ist hier tatsächlich sehr wichtig, was ich bei einem historischem Setting immer spannend finde. Das Ende hat mich dann überrascht und auch, wenn ich zuerst meine Probleme mit dem Buch hatte, möchte ich nach dem grandiosen letzten Drittel doch die weiteren Bände lesen.

Das Buch hat es mir nicht leicht gemacht es zu mögen. Dennoch ist es ein besonderes Buch, voller Feminismus und einer emotionalen, tiefgründigen Geschichte, dem ich noch irgendwann eine zweite Chance geben werden. Aktuell kann ich aber nur gute drei Sterne vergeben.

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