

Amelia ist eine Vampirin und fasziniert von den Menschen. Sie geht auf das Winter-Institut auf einer abgelegenen Insel in der Keltischen See und wird zum ersten Mal mit echten Gefühlen konfrontiert. Denn auf der Insel sind ihre angeborenen Kräfte außer Kraft gesetzt. Als sie auf Caelan trifft, kann sie sich seiner Anziehung nicht entziehen. Doch er ist ein Mensch und Amelia darf ihre Gefühle ihm gegenüber nicht zulassen, zumal Caelan eine Entdeckung gemacht hat, die alles verändern könnte.

Da ich immer mal wieder gerne Vampir-Bücher lese, habe ich mich sehr auf diesen Auftakt gefreut. Der Einstieg fiel mir dann tatsächlich sehr leicht, denn man lernt Amelia kennen, die eine Party der Menschen beobachtet und schließlich auf Caelan trifft. Schnell wird klar, wie die Welt aufgebaut ist und dennoch fehlten mir ein paar Infos zum Worldbuilding. Spannend fand ich jedoch die verschiedenen Fähigkeiten der Vampire und wie die Erhabenen an sich dargestellt wurden.
Amelia verhält sich anders als die anderen Vampire, was ich tatsächlich spannend fand. Sie ist eine interessante Figur. Caelan dagegen empfand ich als zu blass, sodass ich die Liebesgeschichte nicht richtig gefühlt habe. Dabei war der Schreibstil angenehm zu lesen und da der Plot hauptsächlich aus der Ich-Perspektive von Amelia geschildert wurde, konnte ich mich wunderbar in sie hineinversetzen. Zwischendurch wird die Geschichte aber auch aus der personalen Erzählperspektive von Caelan geschildert, was mir gut gefiel.
Der Plot jedoch konnte mich nicht ganz überzeugen, denn es gab verwirrende Wendungen und insgesamt empfand ich den Plot als vorhersehbar und wenig spannend, weswegen ich unsicher bin, ob ich die Fortsetzung lesen werde. Das Buch hat gute Ansätze und einiges an Potenzial, doch für mich war es nicht ganz das Richtige.

Leider konnte mich das Buch nicht ganz überzeugen, obwohl es definitiv Potenzial hat. Denn ich konnte die Liebesgeschichte nicht ganz nachvollziehen und auch der Plot konnte mich nicht richtig überzeugen. Dennoch denke ich, dass es andere Leser*innen geben wird, die das Buch mögen werden, nur für mich war es nicht ganz das Richtige.
