[Rezension] „Kronox– Vom Feind gesteuert“ von R. T. Acron

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Seit einiger Zeit läuft in Pauls Leben alles schief. Seine Mutter ist unheilbar krank und er wacht jeden morgen um exakt 4.07 Uhr mit extremen Kopfschmerzen auf. Als er eines Tages nur knapp einem Feuer entkommt, das er anscheinend gelegt hat, ohne sich daran zu erinnern, gerät sein Leben endgültig aus den Fugen. Denn auf einmal hat er seltsame Fähigkeiten und entdeckt drei andere Jugendliche, denen es ähnlich geht. Zusammen mit Snoop, Yeşim und Anh begibt sich Paul auf die Suche nach Antworten.

Schon länger wollte ich einmal etwas von diesem Autorenduo lesen und als ich das erste Mal von „Kronox- Vom Feind gesteuert“ gehört hatte, wurde ich direkt neugierig. Denn das Buch spielt in der Zukunft um genau zu sein im Jahre 2033. Die Fridays for Future Aktivisten hatten Erfolg und die Regierung hat sich komplett gewandelt. Durch immer wieder eingefügte Zeitungsartikel erfährt man als Leser, wie sich die Welt seitdem verändert hat und was durch den Regierungswechsel verändert wurde. Der restliche Plot wird aus Pauls personaler Erzählperspektive geschildert. Diese Darstellung des Geschehens empfand ich als sehr gelungen. Auch technisch hat sich einiges getan.

Der Plot ist ab der ersten Seite rasant und spannend und sehr actiongeladen. Paul und die anderen versuchen Antworten zu finden, entdecken immer mehr Fähigkeiten an sich und leisten dadurch weit mehr als jeder Mensch leisten können sollte. Dabei entsteht eine regelrechte Hetzjagd gegen die Zeit. Das fand ich sehr unterhaltsam und spannend. Allerdings muss ich sagen, dass ich mir sehr schnell denken konnte, was hinter allem steckt und wer zu den „Guten“ und wer zu den „Bösen“ gehört. Denn natürlich wird es für Paul und die anderen noch unglaublich gefährlich und sie befinden sich inmitten von Intrigen und Geheimnissen. Das machte das Buch für mich vorhersehbar und so sorgte das Buch nur für kurzweilige Unterhaltung.

Die Figuren dagegen mochte ich komplett, denn sie wurden trotz des recht dünnen Buches überzeugend dargestellt. Jeder hat seine Hintergrundgeschichte und eine gewisse Tiefe. Zudem waren mir die vier Jugendlichen direkt sympathisch und so konnte ich gar nicht anderes als mit ihnen zu fiebern, was durch den sehr ansprechenden Schreibstil noch unterstützt wurde. Am Ende löst sich alles auf und es kommt zu einem actionreichen Showdown, der die Geschichte meiner Meinung nach sehr gut abschließt.

Wer nach einem spannenden, kurzweiligen Roman sucht, der auch noch in der Zukunft spielt, der sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen. Mir gefiel es alles in allem sehr gut, zumal die vier Jugendlichen überzeugend dargestellt wurden. So kann ich das Buch trotz meiner Kritik definitiv empfehlen.

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