[Rezension] „Die Roten Schriftrollen“ von Cassandra Clare und Wesley Chu

Das Copyright und die Bildrechte vom Cover liegen beim Goldmann Verlag.

Magnus Bane und Alec Lightwood wollen trotz aller Schwierigkeiten zusammen sein. Um sich besser kennenzulernen machen der Hexenmeister und der Schattenjäger zusammen Urlaub. Was als romantische Reise beginnt, entpuppt sich schnell als gefährliches Abenteuer. Ein Dämonenkult macht den beiden das Leben schwer und alles scheint mit Magnus‘ Vergangenheit zusammenzuhängen. Eine gefährliche Reise durch Europa beginnt, doch kann Alec Magnus wirklich vertrauen? Was hat er in der Vergangenheit getan? Denn Magnus fehlen die Erinnerungen an seine Taten und dennoch zögert Alec nicht und hilft Magnus, wo er nur kann…

Auf dieses Buch habe ich mich ganz besonders gefreut, da ich mich immer besonders freue, wenn ich wieder ins Shadowhunter-Universum eintauchen kann. Zudem gehören Alec und Magnus zu meinen absoluten Lieblingsfiguren und auch zu meinen liebsten Buchpärchen. Die beiden zusammen sind ein Traumpaar und so gegensätzlich sie sind, so sehr bilden sie eine perfekte Einheit. „Die Roten Schriftrollen“ ist ein neuer Reihenauftakt, spielt chronologisch aber nach „City of Glass“, also zu einem Zeitpunkt als die Beziehung der beiden noch ganz frisch ist.

Vor dem Lesen hatte ich mich gefragt, wie diese Geschichte zu dem Rest passen soll, da die „Chroniken der Unterwelt“ ja abgeschlossen sind und man auch weiß, wie es mit Alec und Magnus ausgeht. Doch die Autorin hat sich zuvor ein Zeitfenster freigelassen, in dem sie nun die Geschichte von Alec und Magnus zusammen mit Wesley Chu erzählt hat. Und ich muss sagen, dass ich von diesem Auftakt begeistert bin.

Diese Geschichte beginnt als romantischer Urlaub, in dem sowohl Magnus als auch Alec Angst haben, etwas falsch zu machen und den jeweils anderen beeindrucken wollen, was ich unglaublich süß fand, zumal Magnus schon so lange lebt und schon so viele Beziehungen hatte. Daran merkt man, dass die Beziehung der beiden für beide etwas besonderes ist und das spürt man auf jeder einzelnen Seite.

Schnell wird der Urlaub aber zu einer spannenden Reise in Magnus Vergangenheit und zu einer Suche nach Antworten. Die Ereignisse überschlagen sich und sie wissen nicht mehr, wem sie vertrauen können. Die beiden müssen sich mit Dämonen und einem Dämonenkult herumschlagen und so kommt auch die Action nicht zu kurz. Da Magnus keine Erinnerungen an den Dämonenkult hat, hat er Angst, dass er damals etwas wirklich schlimmes verbrochen hat und Alec zu verlieren. Deshalb erzählt er ihm oft nicht die ganze Wahrheit. Sein Gewissenskonflikt wurde dabei eindrucksvoll dargestellt und ich konnte gar nicht anders als mit den beiden zu fühlen.

Der Schreibstil ist gewohnt großartig und voller Emotionen, dabei sehr atmosphärisch und unglaublich spannend. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, so gebannt war ich. Denn auch die Figuren des Buches wurden tiefgründig und authentisch dargestellt. Der Plot wird aus der Perspektive von Magnus und Alec geschildert, was mir ebenfalls sehr gefiel, weil ich mich so wunderbar in die beiden hineinversetzen konnte.

Am Ende wird alles spannend und stimmig aufgelöst und es bleiben keine Fragen offen. Auch wird am Ende klar, wie diese Geschichte wirklich ins Shadowhunter-Universum hineinpasst, ohne unlogisch zu sein, was ich wirklich gelungen fand. Für mich war diese Geschichte ein Highlight und ich hoffe, dass es noch viele weitere Bücher von Magnus und Alec geben wird, denn bisher kann ich von dem Shadowhunter-Universum nicht genug bekommen und finde nicht, dass es langsam genug Bücher gibt, zumal ich die Welt der Bücher einfach liebe.

Für mich war dieser Auftakt ein Highlight. Magnus und Alec fand ich schon immer großartig und diese Geschichte ist für mich etwas ganz besonderes, weil sie die Anfänge der Beziehung von Magnus und Alec beschreibt und die beiden im Mittelpunkt stehen. Zudem ist der Plot spannend und passt meiner Meinung nach perfekt zu den restlichen Büchern des Shadowhunter-Universums. Von mir gibt es eine komplette Leseempfehlung.

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