[Rezension] „Die Abenteuer des Apollo 4- Die Gruft des Tyrannen“ von Rick Riordan

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Apollo hat noch einiges vor sich, bevor er wieder auf den Olymp zurückkehren kann und hoffentlich seinen sterblichen Körper hinter sich lassen wird. Camp Jupiter ist in Gefahr und zwei uralte Orakel müssen noch befreit werden. Doch das Triumvirat aus römischen Kaisern ist stark und Apollo hat längst noch nicht seine Kräfte zurück. Zusammen mit seinen Freunden gibt er aber nicht auf und versucht alles um das Camp und die Menschen, die ihm ans Herz gewachsen sind zu retten. Nur hat er nicht damit gerechnet, dass er sich seiner Vergangenheit als Gott stellen muss.

Obwohl ich einen riesiger Fan von Rick Riordans Werken bin, gehörte die „Apollo“-Reihe nie zu meinen liebsten Reihen von ihm und immer hatte mir etwas gefehlt, zumal ich mit den Protagonisten so meine Schwierigkeiten hatte. Dennoch war ich gespannt darauf, wie es mit Apollo und seinen Freunden weitergeht. Und was soll ich sagen? Dieser Band war für mich ein Highlight und ist meiner Meinung nach definitiv der beste Band der Reihe. Ich bin absolut begeistert und bin nun mehr als froh, dass ich Apollo und Meg auf ihrem steinigen Weg begleitet habe. Denn in diesem Band sind mir die beiden unglaublich ans Herz gewachsen und nicht nur die Beziehung der beiden hat sich großartig entwickelt, auch Apollo und Meg haben hier eine Entwicklung durchgemacht, die zuerst so schleichend geschah, dass es nun nur umso authentischer ist.

Aus dem selbstverliebten und sehr anstregenden Gott ist jemand geworden, der sein Leben als Gott nun anders sieht, sein bisheriges Leben kritisch reflektiert und vieles bereut. Man könnte sagen, er ist menschlicher geworden und er riskiert sein Leben für die, die ihm etwas bedeuten und das hätte ich ihm zu Beginn dieser Reihe nie zugetraut. Auch Meg hat sich toll entwickelt, sie ist etwas schräg, aber gerade das mag ich an ihr. Apollo kann auf sie zählen und Meg auf Apollo. Aber auch die Nebenfiguren konnten mich allesamt überzeugen, egal ob es altbekannte Figuren waren, oder neue Bekanntschaften. Manche sind sehr skurril oder schräg, aber alle sind sehr liebenswürdig und sehr authentisch dargestellt.

Der Schreibstil ist gewohnt großartig und voller Humor. Ich liebe es, wie der Autor schreibt und mich immer wieder in seinen Bann ziehen kann. Zudem wird das Buch aus Apollos Ich-Perspektive geschildert und zwar so als würde er dem Leser die Geschichte direkt erzählen, was mir schon in den Vorbänden sehr gefiel. Zudem schafft es der Autor perfekt Emotionen zu vermitteln, sodass ich das Gefühl hatte hautnah dabei zu sein.

In diesem Band gefiel mir besonders die Darstellung von Camp Jupiter, aber auch wie atmosphärisch alles beschrieben wurde. Zudem ist der Plot unglaublich spannend und bietet so einige Überraschungen. Ich mochte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und bin begeistert, wie viele Ideen der Autor doch rund um die Götter hat und wie er die griechische und römische Mythologie perfekt kombiniert und in die moderne Welt adaptiert. Dieser vierte Band kann meiner Meinung nach definitiv mit meinen liebsten „Percy Jackson“-Bänden mithalten und ich kann den finalen fünften Band gar nicht erwarten. Denn obwohl dieser Band relativ abgeschlossen endet, weiß man, welche Aufgaben Apollo noch zu bewältigen hat. Ich freue mich schon sehr darauf und weiß schon jetzt, dass ich Apollo und Meg unglaublich vermissen werde.

Ich hätte nicht gedacht, dass ich einem der „Apollo“-Bände mal fünf Sterne geben werde, aber dieser Band war für mich ein Highlight und obwohl ich die vorherigen Bände auch mochte, konnte die Reihe bisher nie mit meinen liebsten „Percy Jackson“-Bänden mithalten, bis jetzt. Dieser vierte Band ist einfach grandios, denn ich liebe die Entwicklung der Protagonisten und wie der Autor die Götterwelt darstellt. Sein Schreibstil ist sowieso immer wieder ein Highlight für mich und so kann ich den finalen fünften Band gar nicht erwarten.

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