

Atlantis erhebt sich und die Götter verfolgen ihre eigenen Ziele. Im Zentrum steht Maddison, die eigentlich nur ihr zweites Jahr an der Supernatural Academy überstehen möchte und gerne einmal glücklich wäre. Denn Asher und sie sind endlich ein Paar. Doch ihre Herkunft sorgt dafür, dass sie immer wieder im Mittelpunkt der Gefahr steht und nichts so läuft, wie sie es sich wünscht.

Nachdem mir der erste Band trotz der Klischees und Vorhersehbarkeit gut gefallen hatte, war ich sehr gespannt auf die Fortsetzung, zumal ich das Thema Atlantis und die Darstellung der Academy mit ihren Fantasywesen spannend finde. Das Worldbuilding ist definitiv gelungen. Doch leider bleibt der Plot extrem vorhersehbar, was wir zunehmend den Spaß am Lesen genommen hat. Auch der große Plot Twist kam für mich nicht wirklich überraschend.
Hinzu kommt, dass mir die Entwicklung von Maddison nicht gefiel. Im ersten Band war sie schlagfertig, selbstbewusst und hat sich nicht unterkriegen lassen. Hier verwandelt sie sich in einen Menschen, der ohne Asher kaum leben kann, was ich einfach nur anstrengend fand. Zudem steht die Beziehung zwischen ihr und Asher stark im Fokus und obwohl ich viele von Maddisons Gefühlen nachvollziehen konnte, war es mir doch irgendwann zu viel. Zumal hier nicht wenig Spice vorhanden ist, was sowieso nicht so mein Fall ist.
Der Schreibstil ist aber gewohnt angenehm zu lesen und die gewählte Ich-Perspektive fand ich sehr passend. Das sorgte dafür, dass ich das Buch zu Ende gelesen habe, auch wenn mich das ganze Buch kaum fesseln konnte. Zudem sind die Zeitsprünge teils sehr abrupt und alles in allem, war diese Fortsetzung nicht mein Fall. Ich habe lange überlegt, wie ich es bewerten soll, aber ich muss gestehen, für mich war das Buch ein Flop. Dennoch denke ich, dass es viele Leser*innen geben wird, die das Buch mögen werden, für mich war es leider nichts. Somit werde ich auch die Fortsetzung nicht lesen.

Ich wollte diese Fortsetzung mögen, aber leider hat sie mich überhaupt nicht überzeugen können. Der Plot war zu vorhersehbar. Maddison mir zu anstrengend und die Zeitsprünge zu heftig. Mich konnte das Buch kaum fesseln und trotz des gelungenen Worldbuildings werde ich die Reihe nicht weiter verfolgen. Für mich war das Buch einfach nichts, aber ich denke, dass es viele andere Leser*innen begeistern können wird.
