[Rezension] “Der Weg des ewigen Winters” von Niilo Sevänen

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Konstantinopel, 1007 nach Christus: Seit sieben Jahren beherrscht Kälte und Schnee ganz Europa. Es wird immer schwerer zu überleben, zumal mörderische Banden ihr Unwesen treiben. Halla, ein kleines Mädchen, das besonders zu sein scheint, wird gejagt und schafft es nur mit Mühe zu überleben. Begleitet wird sie von ihrem Onkel Orpheus, der versucht als Lautenspieler über die Runden zu kommen. Doch Halla könnte alles verändern…

Schon als ich zum ersten Mal von diesem Buch gehört hatte, wollte ich es unbedingt lesen, denn es klang mal wieder nach einer richtig guten Fantasy-Geschichte. Tatsächlich fing die Geschichte sehr vielversprechend an, denn als Leser*in begleitet man Halla, die versucht zu überleben. Allerdings hatte ich einige Schwierigkeiten völlig in der Geschichte zu versinken, da sie doch recht komplex ist. Es gibt verschiedene Perspektiven und Erzählstränge und auf den ersten Blick haben sie nicht viel miteinander zu tun. Doch je mehr ich las, desto besser kam ich damit zurecht und irgendwann konnte die Geschichte mich völlig in seinen Bann ziehen.

Denn es gibt mystische Wesen und Magie. Die Darstellung des Ganzen fand ich großartig, zumal alles perfekt mit den historischen Gegebenheiten verknüpft wurde. Der Plot ist vielschichtig und fesselnd, allerdings bleiben bis zum Schluss noch einige Dinge ungeklärt. Da hoffe ich in den Folgebänden auf Antworten. Die Plot Twists waren aber definitiv spannend.

Die Figuren waren zudem interessant dargestellt. Halla ist sich ihren Kräften scheinbar nicht bewusst und Orpheus alles andere als gerne ihr Beschützer. Mit Skadi lernt man eine Söldnerin kennen und Kaiserin Theophanus spielt ebenfalls eine Rolle. Zusätzlich gibt es noch viele weitere Figuren. Dank des atmosphärischen Schreibstils konnte mich das Buch tatsächlich trotz meiner Anfangsschwierigkeiten fesseln, sodass ich das Buch sehr gerne gelesen habe und mich sehr auf die Fortsetzung freue.

Alles in allem habe ich diesen Auftakt sehr gerne gelesen. Zwar fiel mir der Einstieg nicht ganz so leicht, aber da der Schreibstil sehr atmosphärisch ist, die Figuren interessant sind und der Plot fesseln kann, kann ich das Buch definitiv empfehlen.

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