[Rezension] “The Cursed Melodies” von Connie Glynn

Das Copyright und die Bildrechte vom Cover liegen beim Fischer Verlag.

Die Zwillinge Astrid und Jonas wurde einst als Babys vor einem Kloster abgelegt. Ohne zu wissen, woher sie wirklich kommen, hören sie die Pflanzenwelt. Doch keiner glaubt ihnen und so müssen sie schon früh einiges erdulden. Eines Tages treffen sie auf Gwen. Diese scheint zu wissen, was es mit den Fähigkeiten der Zwillinge auf sich hat und bietet ihnen ein Leben voller Magie. Allerdings hat Gwen seit dem Tod ihrer Eltern Angst vor ihrer eigenen Magie. Doch ein großes Übel zieht auf und die drei müssen lernen mit ihren Fähigkeiten umzugehen. 

Schon als ich zum ersten Mal das Cover des Buches gesehen hatte, wollte ich es unbedingt lesen und auch der Klappentext machte mich neugierig. Denn es klang nach einer magischen Geschichte. Der Einstieg ins Buch fiel mir dann tatsächlich sehr leicht, da man zu Beginn die Zwillinge Astrid und Jonas begleitet, die eine sehr enge Bindung zueinander haben, aber mit anderen Menschen nicht zurechtkommen. Durch ihre Fähigkeiten waren sie schon früh in Therapie und wurden ausgegrenzt.

Erst durch Gwen lernen sie so langsam, was es mit allem auf sich hat. Getrieben werden sie von dem Wunsch zu erfahren, woher sie kommen. Gwen dagegen hat Angst vor ihren eigenen Fähigkeiten und nach und nach wird klar wieso. Die drei geben ein interessantes Gespann ab. Zudem mochte ich die Entwicklung der Figuren und die Darstellung der Magie.

Geprägt wird die Geschichte durch düstere Geschehnisse und einem Worldbuilding, das es in sich hat. Da der Plot aus verschiedenen Perspektiven geschildert wird, bekommt man als Leser*in einen guten Gesamtüberblick, zumal der Schreibstil sehr fesselnd und atmosphärisch ist. Ich muss allerdings gestehen, dass mich das Buch nicht komplett fesseln konnte. Es gab Passagen, die sich in die Länge zogen und dennoch mochte ich die Idee hinter allem. 

Schön finde ich, wie selbstverständlich die Figuren des Buches queer sind. Es wird gar nicht thematisiert, sondern als selbstverständlich hingenommen. Zusätzlich gibt es so einige interessant Plot Twists und Entwicklungen, die Lust auf mehr machen und so freue ich mich schon jetzt auf die Fortsetzung.

Wer nach einer düsteren, aber interessanten Fantasy-Geschichte sucht, sollte hier auf jeden Fall einen Blick riskieren, denn es lohnt sich. Ich mochte besonders die Darstellung der Figuren und der Magie und kann das Buch im Großen und Ganzen empfehlen.

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