[Hörspiel-Rezension] „Drachenreiter- Die Vulkan- Mission“ von Cornelia Funke,‎ David Fowler

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FREEFAB ist eine Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Fabelwesen zu schützen. Als überall auf der Welt Fabelwesen verschwinden, hat die FREEFAB eine neue Mission. So begeben sich Schwefelfell, der Homunkulus Fliegenbein und die fliegende Ratte Lola Grauschwanz auf den Weg nach Island um dem Ganzen auf die Schliche zu kommen und die Fabelwesen zu retten. In den tiefen eines Vulkans machen sie eine schreckliche Entdeckung und müssen zur Tat schreiten.

 

Da mein Sohn zum Einschlafen unglaublich gerne Hörspiele hört, wurde ich direkt auf dieses Hörspiel aufmerksam. Kaum war es da, wollte es mein Sohn auch schon hören und ich musste darum kämpfen, dass ich es bekomme, damit ich es rezensieren kann. Seitdem begleiten die Abenteuer von Schwefelfell, Fliegenbein und Lola Grauschwanz ihn an vielen Abenden. Er liebt dieses Hörspiel und ich kann ihn vollkommen verstehen.
Als Hörer wird man in eine magische Welt, voller Fabelwesen und Abenteuer gezogen und ich konnte mich dem Sog des Hörspiels nicht entziehen. Das Hörspiel beinhaltet eine wundervolle Geschichte, die zu fesseln weiß und bietet so wahren Hörgenuss für Groß und Klein. Mich konnte ja besonders das Setting rund um Island, aber auch die verschiedenen Fabelwesen beeindrucken, aber auch der Plot ist spannend und unterhaltsam.
Doch ohne die richtigen Sprecher, wäre dieses Höspiel nur halb so gut und ich finde, dass hier eine erstklassige Wahl getroffen wurde, da jeder Sprecher mit viel Liebe seine Rolle spricht und sie zusammen ein stimmiges Ganzes ergeben. Ich konnte gar nicht anders als ihnen zu lauschen und auch die musikalische Begleitung kann überzeugen. 
Der Schreibstil und die Sprache sind kindgerecht und ich bin wirklich begeistert und kann dieses Hörspiel, das ein Spin-off der „Drachenreiter“-Reihe ist vollkommen empfehlen.

Von diesem Hörspiel sind sowohl mein Sohn als auch ich begeistert. Hier wird jedem etwas geboten und ich liebe das Setting und die Fabelwesen. Dazu waren hier großartige Sprecher am Werk und es gibt eine stimmige musikalische Begleitung. Von mir gibt es eine hundertprozentige Empfehlung.

[Rezension] „Drachenreiter- Die Feder eines Greifs“ von Cornelia Funke

Zwei Jahre sind vergangen und Ben lebt zusammen mit seiner neuen Familie in Norwegen. Mit ihnen zusammen hilft er jedem bedrohtem Fabelwesen. Als sie die Nachricht erhalten, dass der Nachwuchs des letzten Pegasus Pärchens bedroht ist und vielleicht nie schlüpfen wird, zögern Ben und seine Freunde nicht lange und begeben sich auf die gefährliche Suche nach der Feder eines Greifs.


Ich weiß nicht, wie lange es her ist, dass ich den ersten „Drachenreiter“- Band gelesen habe, aber es muss schon viele, viele Jahre her sein. Da ich ihn aber geliebt habe, war ich so gespannt auf diese Fortsetzung, die viel zu lange auf sich hat warten lassen. Allerdings hatte ich einige Bedenken, ob ich nach all den Jahren noch Zugang zu der Geschichte bekommen würde, aber es war wie nach Hause zu kommen. Schon ab der ersten Seite war ich wieder völlig in der Welt des Buches versunken. Unterstützt wird das Ganze durch ein Glossar am Ende.

Wieder einmal bin ich begeistert von Cornelia Funkes Ideenreichtum. Man trifft hier auf altbekannte Wesen und Freunde, lernt neue kennen und bestreitet mit Ben und seinen Freunden ein unglaublich fantasievolles, wenn auch gefährliches Abenteuer. Ich habe es genossen neue Wesen kennenzulernen, aber auch die Alten wieder zu treffen.
So konnten mich auch die Protagonisten und Figuren des Buches einmal mehr überzeugen, da sie originell sind, ihre Macken haben und teilweise verschroben wirken, was sie aber mehr als liebevoll macht. Vor allem Ben habe ich in mein Herz geschlossen, weil er mutig und liebenswürdig ist. Es gibt so unglaublich viele Figuren in dem Buch, die aber alle überzeugen können, so dass ich jede einzelne Seite genossen habe.

Auch der Plot kann überzeugen. Er ist spannend, fantasievoll und voller überzeugender Wendungen. Zu keiner Zeit wird es langweilig und so habe ich es genossen Ben zu begleiten.
Unterstützt wird das Ganze durch einen märchenhaften, bildhaften und wunderschönen Schreibstil, der mich immer wieder in seinen Bann ziehen kann. Der Plot wird aus verschiedenen Perspektiven geschildert, was wunderbar passt.
Außerdem gibt es zahlreiche wunderschöne Illustrationen der Autorin, die das Buch eindrucksvoll ergänzen.

Das Ende bietet einen gelungenen Abschluss, der aber auch noch Raum für eine Fortsetzung lassen würde, die hoffentlich kommt und nicht wieder 19 Jahre auf sich warten lässt.


„Drachenreiter- Die Feder eines Greifs“ ist ein fantasievolles Abenteuer für Groß und Klein und ich kann es einfach nur empfehlen. Wer die „Drachenreiter“ noch nicht kennt, sollte es schnell ändern, denn es lohnt sich.

 


  • Hierbei handelt es sich um den 2. Band einer Reihe, dazu ob es noch weitere Bände geben wird, habe ich nichts gefunden.
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[Rezension] „Reckless- Das goldene Garn“ von Cornelia Funke

Der Erlelf fordert, dass Jacob den Handel einhält, den er im Labyrinth des Blaubarts abgeschlossen hat und auch Will macht Bekanntschaft mit dem Erlelf. Denn er soll in das Reich hinter den Spiegeln reisen und die Dunkle Fee töten, nur dann wird seine Freundin Clara gerettet.
Doch die Dunkle Fee ist auf der Flucht, nachdem Kami’ens Frau der Meinung ist, dass sie deren Sohn getötet hat.
Währenddessen kann Jacobs Vater seine Rachepläne ausführen und spielt Lothringen und Albion Pläne für Waffen aus der Menschenwelt zu, ganz gleich, was das für Folgen haben wird.


Lange musste ich auf diese Fortsetzung warten. Band eins konnte mich damals nicht so ganz überzeugen, Band zwei mochte ich dagegen richtig gerne. Dieser dritte Band beginnt relativ zeitnah nach dem zweiten Band und als Leser wird man mitten in die Handlung geworfen.
Es beginnt nicht, wie man zuerst denkt, mit Jacobs Perspektive. Erst einmal erfährt man, was mit der Dunklen Fee passiert ist und auch danach gibt es viele verschiedene Perspektiven, viele Wechsel und verschiedene Handlungsstränge, die mir den Einstieg nach so langer Zeit nicht gerade einfach gemacht haben. Es wäre bestimmt leichter gewesen, wenn ich Band zwei erst kurz vorher gelesen hätte.
So habe ich lange gebraucht um wirklich in der Welt des Spiegels anzukommen und das Lesen genießen zu können. Doch dann ließ es mich nicht mehr los.

Cornelia Funke sprüht vor Ideenreichtum und Originalität und obwohl viele Märchen die Grundlage der Spiegelwelt sind, gibt es unglaublich viel zu entdecken. Die verschiedenen Handlungsstränge bilden ein wunderbares Ganzes und die verschiedenen Charaktere, die damit näher beleuchtet werden, können überzeugen. Besonders toll finde ich, dass man etwas mehr über Jacobs Vergangenheit und seinen Gefühlen zu Fuchs erfährt, aber auch Will eine größere Rolle einnimmt. Dazu gefällt es mir, wie unterschiedlich die Charaktere sind und mit wie vielen Facetten das Buch einhergeht.
Ein Oberthema ist die wahre Liebe, was eindrucksvoll und ergreifend umgesetzt wurde.

Der Plot ist insgesamt etwas ruhiger, aber damit kann das Buch auf ganz eigene Art verzaubern. Ich finde, dass „Reckless- Das goldene Garn“ ein Buch ist, für das man sich Zeit nehmen muss. Was schon alleine an dem recht anspruchsvollen, aber wundervollen und sehr atmosphärischem Schreibstil und der nicht ganz einfachen Sprache liegt. Cornelia Funke schreibt einzigartig, bildgewaltig, emotional und beschreibt auch gerne mal etwas detaillierter die Umgebung, sodass man als Leser das Gefühl hat mittendrin zu sein.

Der Plot ist zu keiner Zeit vorhersehbar und bietet so einige Überraschungen. Das Ende ist leider ziemlich offen und bietet einen fiesen Cliffhanger, sodass ich hoffe, dass wir dieses Mal nicht so lange auf die Fortsetzung warten müssen.


Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnte mich „Reckless- Das goldene Garn“ völlig in seinen Bann ziehen und verzaubern. Ich liebe die Spiegelwelt und den Ideenreichtum von Cornelia Funke. Ihr recht anspruchsvoller und einzigartiger Schreibstil macht das Buch zu etwas Besonderem, sodass ich die Reihe auf jeden Fall empfehlen kann. Ein Jugendbuch darf meiner Meinung nach ruhig auch mal etwas anspruchsvoller sein.


  • Hierbei handelt es sich um den 3. Band einer Reihe. Wie viele Bände erscheinen werden steht nicht fest.
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