[Rezension] „Cat & Cole- Die letzte Generation“ von Emily Suvada

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[Rezension] „Moondust“ von Gemma Fowler

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Um ihrer Vergangenheit zu entfliehen und sich zu verstecken, arbeitet Aggie in der Mondbasis von Lunar Inc. auf der Lumite gewonnen wird. Lumite ist eine neue Energiequelle, die alles antreibt und Aggie glaubt an das was sie tut. Doch dann holt sie ihre Vergangenheit wieder ein und erst als sie auf den Rebellen Danny trifft, beginnt sie alles zu hinterfragen.

 

Dieses Buch konnte durch den Klappentext und dem Cover direkt mein Interesse wecken. Denn das Setting finde ich ziemlich gelungen. Das Buch spielt auf dem Mond, der komplett besiedelt ist. Der Ressourcenkrieg auf der Erde ist Geschichte, dank der neuen Energiequelle Lumite.
Aggie hat eine schlimme Vergangenheit hinter sich, die sie noch immer in ihren Albträumen verfolgt. 
Diese Grundidee und alles was damit zusammenhängt fand ich wirklich spannend und ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut. Leider war die Umsetzung dann so gut wie gar nicht mein Fall.

Es fing schon mit der Protagonistin Aggie an. An sich fand ich sie mit ihrer Tollpatschigkeit recht liebenswert, ihre Vergangenheit interessant und schrecklich. Doch irgendwann nervte sie mich, weil sie unglaublich naiv ist, sich selbst isoliert und immer wieder betont, wie schlecht es ihr doch geht und was die Adrianne-Katastrophe ihr alles genommen hat. Aber anstatt mal die Initiative zu ergreifen, versucht sie nicht einmal ihr Trauma zu bewältigen. Dazu wird irgendwie gefühlt alles nur angedeutet.
Die restlichen Figuren blieben unglaublich blass und unscheinbar.

Auch der Schreibstil konnte mich nicht wirklich überzeugen. Alles wirkt so distanziert, zu schnell abgehandelt, vieles wird nur angedeutet und nicht weiter ausgeführt und bei mir kamen keine Emotionen an. Dazu gibt es gefühlt an den unpassensten Stellen humorvolle Sequenzen, die ich einfach nicht lustig fand. Auch die Actionszenen konnten mich nicht überzeugen und wirkten auf mich zu gewollt.

Dennoch finde ich die Idee der Energiegewinnung auf dem Mond interessant. Zudem gibt es beschriebene Mondbeben. Die Mondbasis wird von der künstlichen Intelligenz Celeste überwacht und gesteuert, was für mich der interessantese Punkt an dem ganzen Buch war.

Zu keiner Zeit fühlte ich mich wirklich gefesselt und die Spannung blieb größtenteils aus. Auch bleiben am Ende zu viele Fragen offen und ich hatte das Gefühl, dass das Buch einfach mitten drin endet, aber selbst, wenn es irgendwann eine Fortsetzung geben würde, würde ich sie wohl nicht lesen.

Für mich war „Moondust“ leider ein Flop und dabei fand ich die Grundidee wirklich gut. Leider konnte mich die Umsetzung dann nicht überzeugen, weder bei den Protagonisten, noch beim Schreibstil oder dem Plot.

  • Hierbei handelt es sich soweit ich weiß um einen Einzelband.
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[Rezension] „Scythe- Der Zorn der Gerechten“ von Neal Shusterman

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http://www.fischerverlage.de/buch/einzig/9783733502973      http://www.fischerverlage.de/buch/scythe_die_hueter_des_todes/9783737355063

 

Citra wurde zur Scythe ernannt, doch tötet sie nach ihren eigenen Regeln. Ganz zum Missfallen der anderen Scythe. Nachdem Rowan die Flucht gelang, führt er seinen ganz eigenen Feldzug und möchte die Korruptheit der Scythe ausmerzen. Als Scythe Curie und Citra Opfer eines Attentates werden, wird schnell klar, dass neue Feinde auf der Bildfläche erscheinen. Doch was ist deren Ziel?

 

Nachdem mich der erste Band der „Scythe“-Trilogie vom Weltenentwurf und der Idee her schon mehr als begeistern konnte, war ich unglaublich gespannt auf diese Fortsetzung. Es ist einige Zeit seit den Geschehnissen des ersten Bandes vergangen. Citra agiert als Scythe Anastasia, ist mit ihren Auslesen im Rückstand, gibt den Menschen aber Zeit nachdem sie diese zur Auslese auserwählt hat. Dieser neue Ansatz, stößt auf Ablehnung der anderen Scythe und sowieso tauchen immer mehr Unstimmigkeiten im Scythetum auf. Neue Konflikte entstehen und Citra ist in Gefahr. 
Aber auch Rowan wird gejagt, da er als Scythe Luzifer agiert, aber eigentlich kein Scythe ist. Er tötet Scythe, die sich nicht an die Regeln des Scythetums halten. 

Im letzten Band gab es immer wieder Tagebucheinträge von Scythes, dieses Mal gibt es statt dieser Tagebucheinträge Einträge des Thunderheads, der die höchste Instanz der Welt des Buches ist. Bisher war mir gar nicht bewusst, was der Thunderhead eigentlich ist. Das wird hier immer deutlicher. Auch sonst wird die Welt des Buches und das Machtsystem hier noch deutlicher dargestellt und ich war schlichtweg fasziniert. 

Mir gefällt an dieser Idee besonders, dass man ins Grübeln kommt. Der moralische Kodex der Scythe hat seine guten Ansätze, aber über allem schwebt die Frage, wer bestimmt über Leben und Tod und wieso haben die Scythe das Recht dazu. Ethische Fragen werden ganz nebenbei aufgeworfen, weil die Scythe schlichtweg morden. In einer perfekten Welt, in der es sonst keinen Tod mehr gibt, ist dieser Aspekt zwar nachvollziehbar, aber schlichtweg sehr brutal und düster. 

Diese Fortsetzung ist anders als der erste Band, in dem es um Rowans und Citras Ausbildung ging. Ich finde ihn noch düsterer, aber auch unglaublich spannend, actionreich, fesselnd und es gibt unglaubliche Wendungen mit denen ich so nicht gerechnet hätte. Es ist ein facettenreiches Buch, das mich oft schockiert hat, aber komplett in seinen Bann ziehen konnte. Es gibt eine Verschwörung, die immer deutlicher wird und immer weitere Kreise zieht, so dass der Plot zu keiner Zeit langweilig wird.

Die Figuren des Buches und der Schreibstil konnten mich erneut überzeugen. Sowohl Citra als auch Rowan haben sich verändert und gehen auf ihre eigene Weise mit den Ereignissen um, aber auch die anderen Figuren waren überzeugend dargestellt. Der Autor hat ein Händchen dafür den Leser in seine düsteren Welten zu ziehen, zu fesseln und mit den Figuren mitfühlen zu lassen. 

Allerdings ärgere ich mich, dass ich jetzt schon den zweiten Band gelesen habe, da es einen unglaulich fiesen Cliffhanger hat und ich am liebsten direkt den dritten Band lesen würde. Wieder einmal hat der Autor mich komplett begeistert.

„Scythe- Der Zorn der Gerechten“ war eine grandiose Fortsetzung einer ungewöhnlichen Trilogie. Mich fasziniert besonders der düstere Weltenentwurf, aber auch die Figuren des Buches, der Plot und der Schreibstil sind nach meinem Geschmack. Wer nach einem düsteren Buch, voller Action und Spannung sucht, sollte dieser Reihe auf jeden Fall eine Chance geben. Allerdings endet dieses Buch mit einem fiesen Cliffhanger.

  • Hierbei handelt es sich soweit ich weiß um den 2. Band einer Trilogie.
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