[Rezension] „Spinnenglut- Elemental Assassin 11“ von Jennifer Estep

Das Copyright und die Bildrechte vom Cover liegen beim Piper Verlag.

Als Gins Kellnerin Catalina von ihrem Drogen dealenden Ex-Freund bedroht wird, zögert Gin nicht lange und möchte ihr helfen. Doch dabei gerät sie ins Visier des gefährlichen Vampirs Beauregard Benson. Ihre Schwester Detective Bria ist ebenfalls hinter Beauregard Benson her, denn dank ihm kursiert eine neue Droge in Ashlands Straßen.

Die „Elemental Assassin“-Reihe ist und bleibt eine meiner Lieblingsreihen und ich bin beeindruckt davon, dass die Autorin es schafft, dass mir nie langweilig wird. Dabei muss man sich nichts vormachen. Die Geschichten laufen immer nach einem ähnlichen Schema ab. Es gibt einen Gegner mit dem sich Gin anlegt, sie sinnt nach Rache, wird gefangen genommen und möchte die, die sie liebt beschützen. Und obwohl es immer das gleiche Schema ist, kann ich nicht anders als die Bücher zu lieben. 

Das liegt zu einem an dem genialen Weltenentwurf, der Elementarmagie und der sonstigen Fantasyelemente. Die Welt des Buches ist so vielfältig, dass sie mich immer wieder überraschen kann. In diesem Band steht ein Vampir als Gegner im Vordergrund, der Gin noch einmal vor ganz andere Herausforderungen stellt als ihre bisherigen Gegner. Und ich muss sagen, dass mir das sehr gefiel. Auch der Plot ist weiterhin actionreich, blutig und spannend, auch wenn es kaum überraschende Wendungen gibt. Doch das stört mich nicht, da das Gesamtkonzept einfach passt.

Zudem liebe ich Gin als Protagonistin. Sie ist tough, stark und hat einen genialen schwarzen Humor, gewinnt aber nicht automatisch immer und hat auch sonst so einige Schwächen, was sie menschlicher macht. Sie hat seit dem ersten Band eine unglaubliche Entwicklung durchgemacht und ich liebe es, wie sie für diejenigen, die ihr etwas bedeuten alles riskiert. Bria dagegen ging mir hier zuerst etwas auf die Nerven, da sie so unglaublich selbstgerecht ist und es Gin nicht immer leicht macht. Erst im Laufe des Buches gefiel sie mir wieder besser. Ansonsten fand ich alle Figuren des Buches wie immer unglaublich toll dargestellt.

Der Schreibstil ist wie gewohnt großartig, leicht und locker zu lesen, voller Emotionen und unglaulich atmosphärisch. Ich hatte das Gefühl wirklich hautnah dabei zu sein. Alles wird aus Gins Ich-Perspektive geschildert und die Art, wie die Autorin schreibt, passt wunderbar zu Gin, da sie kein Blatt vor den Mund nimmt.

Das Ende war für mich ein Highlight, denn es gibt dabei eine Enthüllung, die mich sehnsüchtig auf die Forsetzung warten lässt.

Auch wenn die „Elemental Assassin“-Reihe immer nach dem gleichen Schema abläuft, kann ich einfach nicht genug davon bekommen. Ich liebe das Worldbuilding und Gin als Protagonistin ist einfach genial, aber auch die anderen Figuren sind mir ans Herz gewachsen, sodass ich mich schon sehr auf die Fortsetzung freue und diese Reihe einfach nur empfehlen kann.

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