[Rezension] „Der Himmel über den Highlands“ von Julia K. Rodeit

Die Autorin Ella Sommerfeld hat das Gefühl, dass sie eine Pause vom Schreiben braucht und in einer Schreibblockade steckt. Ausgerechnet jetzt eröffnet ihr ihre Agentin, dass sie ein Buch mit einem anderen Schriftsteller schreiben soll. Ella kann sich in dem Moment nichts schlimmeres vorstellen und flieht kurzerhand in die schottischen Highlands zu einem Schreibseminar, das sie geben soll. Dort hofft sie ihre Blockade zu überwinden und endlich wieder Spaß am Schreiben zu haben. Patrick Röder, einer ihrer Schreibschüler, kommt ihr dabei besonders nah.

Die schottischen Highlands haben mich schon immer fasziniert und da mir gerade nach einem schönen Liebesroman war, konnte dieses Buch meine Neugierde wecken. Zudem wurden mir Bücher der Autorin empfohlen und so konnte ich es gar nicht abwarten das Buch zu lesen.

Man begleitet die zwei Protagonisten Ella und Patrick. Ella hat eine Schreibblockade und möchte eine Pause von der Schriftstellerei. Eigentlich wollte sie das Seminar in Schottland nicht geben, aber es erschien ihr als einzige Fluchtmöglichkeit und schnell ist sie froh, dass sie diesen Schritt gegangen ist. Denn dort trifft sie auf Patrick, über den ich hier gar nicht mehr verraten möchte, außer, dass er nicht ohne Grund an dem Seminar teilnimmt. Dadurch, dass der Plot abwechselnd aus der personalen Perspektive von Ella und Patrick geschrieben wurde, wobei die von Ella dominiert, wusste man als Leser schon direkt, wer Patrick ist und was seine Ziele sind. Ich mochte beide Protagonisten auf ihre Weise sehr gerne und konnte mich gut in sie hineinversetzen.

Der Plot verläuft recht ruhig und unspektakulär, es gibt nur wenige Überraschungen, dafür bekommt man eine kurzweilige, sehr schöne Liebesgeschichte mit großen Emotionen geboten. Ich fand das Buch insgesamt einfach schön, auch wenn mir manchmal etwas die Spannung gefehlt hat, trotz des zu erwartenden Dramas, das hin und wieder Thema ist.

Der Schreibstil ist sehr atmosphärisch und hat einmal mehr mein Fernweh nach Schottland geweckt. Zudem spielt das Buch auf einer Burg und die Autorin hat alles wunderschön beschrieben. Das Setting war einfach traumhaft, der Schreibstil dabei leicht und locker zu lesen.

Auch das Ende war einfach schön, sodass ich sagen kann, dass „Der Himmel über den Highlands“ einfach ein Wohlfühlbuch für zwischendurch ist.

Große Überraschungen bietet dieser Liebesroman nicht, aber damit hatte ich hier auch nicht gerechnet. Es ist einfach eine schöne Geschichte für zwischendurch mit einem gelungenen Setting und liebenswerten Protagonisten. Wer solche Bücher mag, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen.

2 Replies to “[Rezension] „Der Himmel über den Highlands“ von Julia K. Rodeit”

  1. Hallöchen meine liebste Mandy,

    wie schön, dass dir Kathrins Buch gut gefallen hat. Bei Liebesromanen ist die Spannung ja nie besonders groß, daher sind der Inhalt bzw. der Aufbau der Geschichte, die Charaktere und auch das Setting sehr wichtig. Und das hat sie ja so wie es klingt geschafft.

    Liebe Grüße,
    Ally

    1. Huhu Ally,
      mit der Spannung bei Liebesroman hast du recht. Aber Kathrins Buch war so einfach total schön und der Rest passte. :)
      Liebe Grüße
      Mandy

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