[Rezension] „Dämonennächte- Nur in tiefster Dunkelheit kann man Sterne sehen“ von Nina MacKay

Das Copyright und die Bildrechte vom Cover liegen beim Piper Verlag.

Adriana weiß was sie will: Luzifer aufhalten, Cruz retten und die Menschheit vor den Dämonen warnen. Denn nur Adriana und ihre Freunde ahnen, dass Luzifer einen Weg gefunden hat die Höllenpforten offen zu halten. Damit können die Dämonen auch außerhalb der Dämonentage auf die Erde gelangen. Doch um ihre Ziele zu erreichen, muss sie die Hölle betreten und eine Weissagung erfüllen.

Nach dem fiesen Ende des ersten Bandes, konnte ich diese Fortsetzung gar nicht erwarten. Ich liebe die Idee der Dämonentage, da sie unglaublich originell ist. Aber auch die Idee der Halbdämonen, Dämonen und Engel fand ich genial. Mittlerweile weiß Adriana, dass sie keine Halbdämonin ist, wie sie bisher dachte, sondern ein Halbengel, was alles in einem anderen Licht erscheinen lässt. Zwar war mir das im Vorband schon schnell klar, aber dennoch finde ich die Idee und alles was damit zusammenhängt unglaublich spannend.

Zudem wächst Adriana hier über sich hinaus. Sie ist mutig, versucht alles um Luzifer zu besiegen und ist dabei schlau und ziemlich tough. Sowas mag ich, aber auch die anderen Figuren gefielen mir, allen voran Rico, Adrianas Freund, der immer zu ihr hält. Von Cruz erlebt man hier ziemlich wenig, weil er nichts gegen seine Gefangenschaft machen kann.

Der Schreibstil ist gewohnt spritzig, mit schlagfertigen Dialogen und voller Emotionen. Die Autorin schreibt auf eine besondere Art, die aber nicht für jeden etwas ist. Ich mag ihre Art, die Dinge zu schildern aber sehr. Der Plot wird wie beim ersten Band aus verschiedenen Perspektiven geschildert, wobei die von Adriana überwiegt, was mir sehr gut gefiel.

Diese Fortsetzung war unglaublich spannend, auch wenn ich den Plot teils als sehr vorhersehbar empfand, konnte mich das Buch doch in seinen Bann ziehen. Es geht teils sehr blutig, aber auch sehr emotional zu und diese Mischung mochte ich. Was mir ebenfalls gefiel, war die Darstellung der Hölle. Hier hat sich die Autorin wirklich Gedanken gemacht und ein gelungenes Setting erschaffen. Das Buch endet dann mit einem mehr als fiesen Cliffhanger, der mich nun sehnsüchtig auf den finalen dritten Band warten lässt.

Ich liebe die originelle Idee dieser Trilogie, aber auch die Protagonisten sind nach meinem Geschmack. Zwar war mir der Plot teils zu vorhersehbar, aber ansonsten gefiel mir das Buch richtig gut. Es ist spannend und dank des fiesen Cliffhangers am Ende würde ich nun am liebsten direkt weiterlesen. Alles in allem kann ich das Buch jedem Fantasyfan ans Herz legen.

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