[Kinderbuch-Rezension] „Mitternachtsstunde- Emily und die geheime Nachtpost“ von Benjamin Read & Laura Trinder

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Die 12-jährige Emily zögert nicht lange als zuerst ihre Mutter verschwindet und kurz danach ihr Vater. Und das nur wegen einem mysteriösen Brief, der mitten in der Nacht bei ihrer Familie eintrudelt. Zusammen mit dem Igel Hoggins begibt sie sich auf die Suche nach ihren Eltern und landet kurzerhand in dem Abenteuer ihres Leben. Ohne zu ahnen, dass eine andere Welt neben ihrer eigenen existiert, landet sie genau dort und befindet sich auf einmal inmitten von Hexen, Dämonen und vielen anderen Wesen und als wäre das noch nicht schlimm genug, wird sie auch noch verfolgt. Einzig Tarquin, ein Bewohner dieser unbekannten Welt und ein Nachtwächter in Ausbildung scheint ihr helfen zu wollen, dabei muss er sie eigentlich verhaften.

Schon als ich zum ersten Mal von diesem Buch gehört hatte, wurde ich neugierig, denn es spielt zunächst in London und diese Stadt liebe ich einfach. Außerdem klang es nach einem spannendem und unterhaltsamen Buch, zumal ich noch nie gehört habe, dass jemand einen Igel mit auf seine Abenteuer nimmt. So waren meine Erwartungen an dieses Kinderbuch ziemlich hoch, doch sie wurden nicht enttäuscht. Vor allem die fremde Welt in der Emily landet, gefiel mir sehr. Denn dort leben jegliche Fabelwesen von denen man je gehört hat und man erfährt nach und nach mehr über die Welt und wie sie entstanden ist.

Mein Highlight des Buches war aber Emily. Sie ist eine Protagonistin, die ihr Herz auf der Zunge trägt, voller Sarkasmus und schwarzem Humor ist, oft trotzig und forsch reagiert und sich mit ihrer ganzen Art nicht wirklich Freunde macht. Dafür ist sie schlau und mutig und das gefiel mir. Nach und nach erfährt sie mehr über ihre Familie und die Geheimnisse ihrer Eltern und muss so einiges durchmachen. Aber auch die anderen Figuren des Buches gefielen mir sehr.

Der Schreibstil ist unglaublich atmosphärisch und leicht und locker zu lesen. Alles wird aus der personalen Erzählperspektive von Emily erzählt und auch der Humor kommt nicht zu kurz. Vor allem die Dialoge sorgten oft dafür, dass ich laut Auflachen musste.

Ich fühlte mich wunderbar unterhalten und es wurde nie langweilig. Denn auch die Spannung und Action kommen nicht zu kurz. Emily muss sich mit mächtigen Gegnern anlegen, Verbündete finden und ihre Eltern retten. Sie hat einiges zu tun und muss dabei viele Hindernisse überwinden. Doch Emily wäre nicht Emily, wenn sie einfach so aufgeben würde. Zudem ist das Buch voller Überraschungen, so dass das Buch auch für Erwachsene einen hohen Unterhaltungswert hat. Mir gefiel die Idee dahinter sehr und auch das Ende war gelungen und so freue ich mich schon jetzt sehr auf die Fortsetzung.

Dieses Kinderbuch kann ich komplett empfehlen, denn ich empfand es als humorvoll, spannend und überraschend. Emily hat sich mit ihrer forschen Art einen Platz in meinem Herzen gesichert und ich hoffe, dass ich noch viele weitere Abenteuer mit ihr erleben kann, denn ich liebe die Idee des Buches.

2 Replies to “[Kinderbuch-Rezension] „Mitternachtsstunde- Emily und die geheime Nachtpost“ von Benjamin Read & Laura Trinder”

  1. Huhu liebe Mandy,

    ui, jetzt machst du mich wirklich neugierig auf das Buch. Es liegt hier noch ungelesen, aber ich möchte es demnächst gerne lesen. Von der Idee her klingt es au jeden Fall schon mal sehr vielversprechend. :-)
    Und gerade die vielen Überraschungen, auch für Erwachsene, klingen mega gut!

    Liebe Grüße
    Sandra

    1. Huhu liebe Sandra,
      das freut mich sehr und ich hoffe, dass es dir auch so gut gefallen wird. Ich wünsche dir auf jeden Fall ganz viel Spaß damit. :)
      Liebe Grüße
      Mandy

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