[Rezension] „Wie die Ruhe vor dem Sturm“ von Brittainy C. Cherry

Das Copyright und die Bildrechte vom Cover liegen beim LYX Verlag.

Als Eleanor ihren Job verliert, ist sie verzweifelt, doch zum Glück findet sie schnell wieder Arbeit als Nanny einer reichen Familie. Doch, dass ausgerechnet ihre Jugendliebe Greyson der Vater der Kinder ist, die sie nun betreuen muss, schockiert sie. Zumal Greyson ganz anders ist als früher, er ist kalt und distanziert und macht ihr das Leben nicht einfach. Dennoch glaubt sie hin und wieder in ihm den Jungen zu erkennen, den sie einst geliebt hat.

Lange Zeit habe ich mich dagegen gesträubt New Adult Bücher zu lesen, doch hin und wieder lese ich sie mittlerweile doch ganz gerne und besonders die Werke von Brittainy C. Cherry haben es mir angetan. Denn die Autorin schafft es einfach, dass ich die Emotionen der Figuren spüre, mit ihnen leide, lache und liebe und ein Wechselbad der Gefühle mitmache. Und so habe ich mich sehr auf ihr neues Werk gefreut, dass mich einmal mehr überzeugen konnte. Denn der Schreibstil ist einfach großartig und ganz besonders. So flogen die Seiten beim Lesen nur so dahin. Das Buch wird aus der Ich-Perspektive von Eleanor und Greyson geschildert, was ich sehr passend finde.

Der Plot ist unterteilt in zwei Zeitebenen. Zuerst lernt man die 16-jährige Eleanor kennen, die eine schwere Zeit durchmacht und bei der Greyson an ihrer Seite ist und sie sich in ihn verliebt. Anschließend geht der Plot sechszehn Jahre später weiter. Eleanor und Greyson haben sich lange Zeit nicht gesehen und beide haben sich verändert. Beide Zeitebenen gefielen mir sehr. Die erste Zeitebene war sehr traurig und emotional und etwas ganz besonderes. Die zweite Zeitebene war dann noch mal etwas ganz anderes, weil beide Protagonisten Erwachsen geworden sind und Greyson Kinder hat. Er hat einen schweren Verlust hinter sich und er und seine Kinder sind von Narben gezeichnet, teils äußerlich, aber auch innerlich.

So hat Eleanor es nicht leicht in der Familie zurechtzukommen, aber ich bewundere sie für ihr Durchhaltevermögen, ihr Einfühlungsvermögen und wie sie schließlich einen Draht zu den Kindern von Greyson bekommt. Ich mochte sie unglaublich gerne, weil sie sich nicht unterkriegen lässt. Aber auch die anderen Figuren mochte ich sehr, selbst Greyson, der Eleanor kalt behandelt und seine Kinder ignoriert. Nachdem was er erlebt hat, kann ich seine Haltung gut verstehen, auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass er wenigstens für seine Kinder richtig da wäre. Doch er verändert sich im Laufe der Handlung und zwar authentisch und wirklich gelungen.

Das Ende ist dann sehr emotional und passend. Es ist ein typisches Ende für Bücher der Autorin, das mir aber sehr gut gefallen hat, sodass ich das Buch mit einem guten Gefühl zuklappen konnte.

Brittainy C. Cherry schreibt unglaublich emotional und ganz besonders. Ich liebe ihre Geschichten und einmal mehr konnte sie mich hier komplett mitreißen und fesseln. Von mir gibt es definitiv eine Leseempfehlung.

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