[Rezension] „World Runner- Die Gejagten“ von Thomas Thiemeyer

Das Copyright und die Bildrechte vom Cover liegen beim Arena Verlag.

Die Vorrunde ist beendet und Tim, Malte und Annika haben sich für die Globel World Games Meisterschaft qualifiziert. Doch dafür müssen sie mit ihren Rivalen Jeremy, Darius und Vanessa ein Team bilden, was leichter gesagt ist als getan. Der große Wettlauf gegen die Zeit wird live übertragen und die sechs Jugendlichen müssen sich Rätseln und Herausforderungen auf der ganzen Welt stellen um den großen Preis zu gewinnen. Doch der Wettkampf ist anders als erwartet und sie müssen sich ungeahnten Gefahren stellen.

Nachdem der erste Band für mich ein echtes Highlight war, konnte ich diese Fortsetzung gar nicht erwarten, zumal ich unglaublich gerne mit meinem Sohn geocachen gehe. Band zwei ist dann ganz anders als der erste Band. Nicht nur, dass das Buch nicht mehr in Deutschland spielt, sondern in verschiedenen Ländern auf der ganzen Welt, was zu erwarten war. Es haben sich auch nur 288 Jugendliche für die Meisterschaft qualifiziert und die Jugendlichen werden rund um die Uhr überwacht. Die Weltmeisterschaft wird live übertragen und alles ist sehr auf Publicity ausgelegt. Mediale Selbstinszenierung ist hier ein wichtiges Thema, was auch überzeugend umgesetzt wurde.

Die Schauplätze fand ich dabei zwar interessant, aber irgendwie hat mir das Besondere der deutschen Schauplätze vom ersten Band gefehlt. Zudem empfand ich die Rätsel im ersten Band als spannender und einfallsreicher. Hier waren die Rätsel doch sehr simpel und der Fokus lag eher auf den Machenschaften von GlobelGames.

Der Schreibstil war aber gewohnt großartig, denn der Autor schafft es immer wieder mich mit wenigen Worten komplett ans Buch zu fesseln. Ich liebe seine Art zu schreiben einfach, da er sehr atmosphärisch und fesselnd schreibt. Der Plot wird aus verschiedenen personalen Erzählperspektiven geschildert, wobei die von Tim dominiert.

Die Protagonisten konnten mich einmal mehr überzeugen und ich bin froh, dass ich Tim und seine Freunde auf ihrem Abenteuer begleiten konnte. Sie waren mir durchweg sympathisch und sind mir richtig ans Herz gewachsen. Auch Jeremy, Darius und Vanessa lernt man hier besser kennen und ich finde es gut, wie die sechs Jugendlichen trotz ihrer Differenzen irgendwann ein echtes Team werden.

Der Plot ist durchweg spannend und actiongeladen. Es gibt so einige Gefahren, die die Jugendlichen bestehen müssen und spannende Wendungen. Zwar war mir manches etwas zu vorhersehbar, aber besonders das Ende gefiel mir sehr, da die Botschaft dahinter großartig und absolut wichtig ist.

Ich kann diese Dilogie definitiv empfehlen, auch wenn mir der erste Band etwas besser gefiel. Der Fokus dieser Fortsetzung war einfach ein anderer, aber dennoch bekommt man hier eine spannende und actiongeladene Geschichte geboten, die definitiv ihren Reiz hat. Mir gefiel dabei besonders das Ende.

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