[Rezension] „The Run- Die Prüfung der Götter“ von Dana Müller-Braun

Das Copyright und die Bildrechte vom Cover liegen beim Carlsen Verlag.

Wie jede Achtzehnjährige lebte Sari bisher als Phantom und muss nun an einem Lauf teilnehmen um die Prüfung der Götter zu bestehen. Nur dann gehört sie richtig zur Gesellschaft dazu und kann ihren Platz einnehmen um ihren Bruder weiter zu beschützen und ihren Vater zu versorgen. Doch der Lauf ist tückisch und gefährlich und nicht jeder überlebt ihn. Doch aufgeben ist für Sari keine Option und so muss sie die vier Reiche der Götter durchqueren und Aufgaben bestehen. Als sie unerwartet Hilfe von einem Schattenbringer bekommt, merkt sie schnell, dass er ihr gefährlich werden kann, denn er hat viele Geheimnisse und obwohl sie sich zu ihm hingezogen fühlt, darf sie ihm nicht vertrauen…

Schon als ich zum ersten Mal von „The Run“ gehört hatte, war ich Feuer und Flamme, denn ich liebe Göttergeschichten. Von der Idee der vier Götter und der vier verschiedenen Reiche, aber auch von dem Lauf, den jeder Achtzehnjährige bestehen muss, war ich dann auch absolut begeistert. Zudem finde ich die Darstellung der Welt und auch die Aufgaben, die beim Lauf absolviert werden müssen absolut spannend.

Sari muss dabei einiges überstehen. Doch sie ist stark und weiß sich zu helfen, hat aber auch ihre Fehler. Sie ist eine Protagonistin, wie ich sie liebe, denn Sari ist tough und hat gelernt zu überleben. Sie würde alles dafür tun um ihren Bruder zu beschützen, der sich als Mutant schon sein ganzes Leben verstecken muss, denn Mutanten werden gejagt. Ihr Vater kann sich schon lange nicht mehr um die beiden Geschwister kümmern und die Mutter der beiden ist tot.

Neben Sari gibt es noch den geheimnisvollen Schattenbringer, der ebenfalls nach meinem Geschmack war. Er hilft Sari und oft habe ich mich gefragt, was er wirklich vor hat. Seine Gefühle sind undurchsichtig und es gab so einige schockierende Wendungen.

Sari muss also den Lauf überstehen, darf sich aber auch von dem grausamen Herrscher Karis nicht unterkriegen lassen. Denn er würde sie gerne scheitern sehen. So ist der Plot sehr rasant und spannend, allerdings ging mir manches etwas zu schnell und erschien mir zu abgehetzt. Ich hätte mir mehr Tiefe und Zeit gewünscht um richtig mit Sari mitfühlen zu können, denn so wollte ich zwar wissen, wie es weitergeht, aber es kamen nicht alle Gefühle bei mir an. Zudem hatte ich das Gefühl, dass es den einen oder anderen Logikfehler gab.

Dennoch mochte ich das Buch sehr und auch der Schreibstil gefiel mir alles in allem. Der Plot wird aus Saris Ich-Perspektive geschildert, was perfekt zu dem Buch passt. Neben dem Lauf, geht es hier aber auch um Intrigen, Machtspiele, aber auch Liebe. Mir gefiel besonders der Aspekt, dass Menschen hier besondere Fähigkeiten erhalten konnten und auch das Ende war nach meinem Geschmack, weil es so einige Plot Twists gibt. Von mir gibt es also trotz kleinerer Kritik eine absolute Leseempfehlung.

„The Run“ ist rasant und die Welt des Buches absolut genial. Zwar ging mir manches zu schnell und erschien mir nicht immer ganz logisch, aber dennoch gefiel mir das Buch sehr. Ich liebe Göttergeschichten und kann dieses Buch jedem Fan von solchen Geschichten empfehlen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.