[Rezension] „Die Abenteuer des Apollo 5- Der Turm des Nero“ von Rick Riordan

Das Copyright und die Bildrechte vom Cover liegen beim Carlsen Verlag.

Fast hat Apollo all seine Aufgaben bewältigt um seinen menschlichen Körper Lester zu verlassen. Doch sein Abenteuer hat ihn verändert und viele mussten für ihn sterben. Zwar wurde das Camp Jupiter gerettet, aber Nero treibt weiter sein Unwesen und auch Python stellt eine Bedrohung dar. Beide müssen besiegt werden, nur so kann das Orakel von Delphie wieder vollständig frei sein. Doch dafür muss Apollo mehr opfern als jemals zu vor.

Ich weiß noch, wie sehr mir Apollo zu Beginn dieser Reihe als Protagonist missfiel. Er war eingebildet, ichbezogen und einfach schrecklich. Wie er Meg und alle anderen behandelt hat, war einfach unterstes Niveau. Doch dieses Verhalten war nötig um seine Wandlung vom unmenschlichen Gott in einen Menschen mit Freunden, Gefühlen und Zielen zu verdeutlichen und im Rückblick finde ich das absolut gelungen. So freute ich mich sehr auf dieses Finale, war aber auch traurig, dass Apollos Reise hier endet. Doch zuvor muss er eine letzte Aufgabe bewältigen und die wohl schlimmste Prophezeiung erfüllen.

Die Idee dieser Reihe finde ich großartig und es gefällt mir, dass man teils auf andere Figuren der anderen Reihen trifft, auch wenn das hier nicht zu häufig geschieht. Ich liebe das komplette Universum und wie alte Mythologien in die moderne Zeit transferiert werden. Zudem scheinen dem Autor nie die Ideen auszugehen und so kann ich einfach nicht genug von seinen Büchern bekommen. 

Besonders der Schreibstil des Autors hat es mir angetan, denn er schreibt mit viel Humor, aber nie so, dass es zu viel wird, dabei sehr atmosphärisch und voller Emotionen. Der Plot wird aus Apollos Ich-Perspektive geschildert, was perfekt zu der Geschichte passt.

Mir sind die Figuren dieser Reihe sehr ans Herz gewachsen und besonders die Beziehung zwischen Meg und Apollo hat es mir angetan, da sie sich im Laufe der Reihe grundlegend verändert hat und sie wahre Freunde geworden sind. Meg hat viel dazu beigetragen Apollo zu verändern, aber nicht nur sie. Er findet auf der Erde nicht nur Verbündete, sondern auch Freunde, erlebt Verluste und muss sich seinen Taten stellen. Der Plot ist spannend und abwechslungsreich und ich war gespannt, wie hier alles endet. Für mich war dieses Finale ein absolutes Highlight und ich hoffe, dass der Autor noch viele weitere Bücher schreiben wird, denn er gehört einfach zu meinen absoluten Lieblingsautoren*innen.

Für mich war dieses Finale ein echtes Highlight und auch, wenn ich das Lesen mehr als genossen habe, bin ich nun traurig, dass Apollos und Megs Abenteuer hier endet. Nach meiner anfänglichen Skepsis sind mir die beiden einfach ans Herz gewachsen und ich habe jede einzelne Seite genossen. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung.

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