[Rezension] „Land of Stories: Das magische Land 6– Der Kampf der Welten“ von Chris Colfer

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Alex wurde verflucht und wird von den bösen Hexen aus dem magischen Land kontrolliert. Conner versucht alles um seine Schwester in der Anderswelt zu finden und ihr zu helfen. Doch nicht nur die bösen Hexen stellen eine Bedrohung für die Anderswelt da, auch alle anderen Schurken haben das magische Land verlassen und versuchen die Anderswelt zu unterwerfen. Conner und seinen Freunden läuft die Zeit davon, doch aufgeben ist keine Option. Sie müssen einen Weg finden die Anderswelt und Alex zu retten, denn die entscheidene Schlacht könnte New York City für immer zerstören.

Für mich gehört die „Land of Stories“-Reihe zu den besten Kinderbüchern, die jemals geschrieben wurden, denn ich bin ein riesiger Märchenfan und finde die Idee und die Umsetzung der Reihe einfach grandios. So konnte ich diesen finalen Band gar nicht erwarten, auch wenn ich nun traurig bin, dass die Abenteuer von Alex, Conner und deren Freunde beendet sind.

Dieser finale Band beginnt anders als ich erwartet hätte, denn der Prolog zeigt die Zukunft. Man lernt den 80-jährigen Conner kennen und erfährt, dass er seine ganzen Kindheitsabenteuer als Bücher festgehalten hat. Als er gefragt wird, was aus seiner Schwester geworden ist, weiß er es allerdings nicht mehr und um seine Erinnerung aufzufrischen, liest er den sechsten Band seiner Kinderbuchreihe, die sich mit seinen Abenteuern im magischen Land  befasst. Dieser Einstieg gefiel mir unglaublich gut, weil es das Geschehen perfekt abrundet.

Nach dem Prolog erfährt man dann, wie es mit Conner, Alex und all den anderen weitergeht. Der Showdown in New York City und somit in der Anderswelt rückt näher und die Chancen stehen schlecht. Doch Conner zeigt einmal mehr, dass er auch ohne die magischen Fähigkeiten von Alex Großartiges leisten kann und auch die anderen wissen sich zu behaupten. Mir sind die Figuren sehr ans Herz gewachsen und ich finde es großartig, wie sie sich im Laufe der Reihe weiterentwickelt haben. Doch auch die Darstellung der Schurken, die teils aus meinen Lieblingsbüchern stammen, fand ich grandios.

Der Schreibstil ist gewohnt großartig. Der Autor erschafft mit wenigen Worten ein wahres Kopfkino, schreibt dabei einfach unglaublich atmosphärisch und mit viel Gefühl. Ich konnte gar nicht anders als mit den Figuren zu fühlen und zu bangen. Die Seiten flogen beim Lesen nur so dahin und ich finde, dass die Sprache sehr gut zu der gedachten Altersgruppe des Buches passt.

Einmal mehr konnte mich der Autor mit seinen Ideen begeistern. Es wird einfach nicht langweilig und so gibt es auch in diesem finalen Band unglaubliche Wendungen und große Gefühle. Freundschaft, aber auch Familie sind hier Themen, die stets präsent sind und ich finde es großartig, wie Alex, Conner und die anderen mittlerweile zusammengewachsen sind und sie sich trotz ihrer Fehler und Eigenarten unterstützen und für den anderen da sind.

Diese Kinderbuchreihe ist so vielfältig, so spannend und so einzgartig, dass ich sie wirklich jedem ans Herz legen kann und auch der finale Band war für mich ein absolutes Highlight. Das Ende rundet dann alles perfekt ab und es bleiben meiner Meinung nach keine Wünsche und Fragen offen, auch wenn ich noch viele weitere Bände hätte lesen können.

Selten hat mich eine Kinderbuchreihe über so viele Bände so sehr begeistern können, doch der Autor hat hier wirklich etwas Besonderes erschaffen. Diese Reihe ist vielfältig, spannend und so voller genialer Ideen, das man die Reihe einfach lieben muss. Dieser finale Band bildet da keine Ausnahme und so war auch dieses Finale für mich ein absolutes Highlight.

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