[Hörbuch-Rezension] „Love is for Losers… also echt nicht mein Ding“ von Wibke Brueggemann

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Phoebe muss wieder einmal bei ihrer Patentante leben, da ihre Mutter für Ärzte ohne Grenzen in Syrien ist. Das wäre eigentlich ganz okay, wenn ihre beste Freundin nicht zum ersten Mal verliebt wäre. Denn Phoebe kann überhaupt nicht damit umgehen, dass sie auf einmal nicht mehr an erster Stelle steht. Für Phoebe steht fest, dass sie niemals das Opfer ihrer Hormone wird. Doch dann trifft sie auf Emma und auf einmal ist alles anders.

Dieses Hörbuch konnte gerade dadurch meine Neugierde wecken, dass es von vielen verschiedenen Sprechern gesprochen wird und ich mir so viel Abwechslung erhofft habe. Leider konnte mich die Vertonung aber nicht überzeugen. Die Sprecher wirkten auf mich teils sehr unerfahren und gefielen mir von den Stimmen her nicht. Zudem fand ich es anstrengend der extremen Jugendsprache zu lauschen, da hätte ich wohl doch besser zum Buch gegriffen.

Denn die Sprache ist definitiv authentisch, doch als Hörbuch war es einfach nicht mein Fall. Zudem wirkte alles durch die kurzen Kapitel eher wie ein Tagebuch und an eine Aneinanderreihung der Geschehnisse und weniger wie ein fortlaufender Roman, was ich als Hörbuch auch nicht so gelungen fand. Aber das ist meine persönliche Meinung und ich könnte mir vorstellen, dass es Jugendlichen dennoch gefällt.

Der Plot an sich ist aber definitiv zu empfehlen, weil hier Probleme angesprochen werden, die für Jugendliche typisch sind, sodass sich viele Jugendliche in Phoebe hineinversetzen können werden. Es dreht sich um die erste Liebe, Freundschaft, Familie, Verlustängste, Prüfungsstress, Hormone und auch Homosexualität, ohne das das Thema Homosexualität einen besonderen Raum einnimmt.

Zudem ist das Hörbuch sehr humorvoll, was vor allem an Phoebes Art zu denken und ihrer sarkastischen Art liegt. Zwar empfand ich sie als Protagonistin als recht schwierig, aber dafür umso authentischer. Dafür waren die anderen Figuren mir aber direkt sympathisch und besonders die Liebesgeschichte gefiel mir. Das Ende ist dann wirklich gelungen, sodass ich das Hörbuch besonders jungen Hörern ans Herz legen kann.

Mir persönlich gefiel dir Vertonung nicht, weswegen ich hier wohl besser zum Buch gegriffen hätte. Dennoch kann ich dieses Hörbuch besonders jungen Hörern empfehlen, zumal diese sich bestimmt gut mit Phoebe identifizieren können werden.

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