[Rezension] “Die Chroniken der Meerjungfrau- Der Fluch der Wellen” von Christina Henry

Das Copyright und die Bildrechte vom Cover liegen beim Penhaligon Verlag.

Amelia war schon immer fasziniert von den Menschen und als sie auf Jack trifft, verzichtet die Meerjungfrau auf ihr Leben im Meer und lebt bis zu seinem Tod an seiner Seite. Doch da sie nicht altert, gibt es Gerüchte über Amelia und als P.T. Barnum davon hört, wird er neugierig. Denn er sucht schon lange nach einer Meerjungfrau für seinen Zirkus.

Nachdem mir schon die bisherigen Bücher der Reihe sehr gefielen, war ich gespannt auf diese Geschichte und erhoffte mir eine düstere Version der kleinen Meerjungfrau. Doch im Vergleich zu den anderen Büchern und besonders der Peter Pan Geschichte, war diese Geschichte harmlos und fast langweilig. 

Die Liebesgeschichte zwischen Amelia und Jack wurde in ein paar Seiten abgehandelt und Amelia erschien mir blass und unscheinbar. Ich konnte ihre Verhaltensweisen kaum nachvollziehen und auch, wieso sie sich später in Levi verliebt, verstand ich nicht. Zudem geht sie freiwillig mit P.T. Barnum mit, womit ich nicht gerechnet hätte.

Viele Themen werden nur oberflächig behandelt und ich finde, dass das Potenzial dieser Geschichte nicht genutzt wurde. Das Buch konnte mich kaum fesseln und auch Amelias Entwicklung konnte mich nicht wirklich von sich überzeugen. Dabei mochte ich die Idee dahinter.

Im Vergleich zu den anderen Büchern der Reihe ist das Buch weder besonders brutal, noch blutig oder skurril, was ja nicht schlecht sein muss, aber nachdem ich die anderen Bücher der Autorin gelesen hatte, hatte ich einfach ganz andere Erwartungen an das Buch und diese wurden definitiv enttäuscht.

Zudem war das Buch ziemlich vorhersehbar und Spannung kam nur wenig auf. Dabei war der Schreibstil sehr angenehm und teils märchenhaft zu lesen. Das Ende bietet dann zwar einen zufriedenstellendes Finale, aber alles in allem hat dieses Buch meinen Geschmack nicht getroffen.

Selten wurden meine Erwartungen an ein Buch so sehr enttäuscht, wie es hier der Fall war. Meiner Meinung nach wurde hier viel Potenzial verschenkt und nachdem ich die anderen Bücher der Reihe sehr gemochte habe, kann ich diese Geschichte leider nicht empfehlen.

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