[E-Book-Rezension] “Die Nordlicht-Saga 1: Fate and Fire” von Ivy Leagh

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In Emmas Leben läuft schon länger nichts mehr so, wie sie es gerne hätte. Doch als Marc in ihr Leben tritt, wird es noch mehr durcheinander gewirbelt. Nicht nur, dass Marc wie ein wandelndes Klischee ihrer Fantasyromane ist und sie sich zu ihm hingezogen fühlt, sondern auch, dass seitdem er in der Stadt ist seltsame Dinge geschehen. So gibt es z.B. am helllichten Tag Nordlichter und Emma wird immer mehr in eine Welt voller Mythen und Legenden hineingezogen.

Da ich schon viel positives von diesem Debütroman gehört hatte, war ich sehr neugierig auf Emmas Geschichte. Allerdings muss ich sagen, dass mich das Buch lange Zeit nicht in ihren Bann ziehen konnte. Das erste Drittel zog sich für mich so in die Länge, dass ich schon überlegt hatte es abzubrechen, da es voller Klischees war und nicht viel spannendes geschah.

Erst nach dem ersten Drittel änderte es sich etwas und so langsam spürte ich auch den Fantasy-Anteil des Buches, auch wenn mir das hin und her zwischen Marc und Emma etwas auf die Nerven ging. Als Leser*in wird man lange Zeit ziemlich im Dunkeln gelassen und erst nach und nach gab es Antworten und ich muss sagen, dass mir die Idee hinter dem Buch definitiv gefiel.

Der Schreibstil war insgesamt sehr angenehm zu lesen und ich mochte die Beschreibungen des Settings sehr. Allerdings empfand ich Emma als sehr anstrengend, was mir zusätzlich etwas den Lesespaß genommen hat. Es gibt so viele Fremdschäm-Momente, das ich wirklich am überlegen bin, ob ich den zweiten Band überhaupt lese.

Dabei gefiel mir das letzte Drittel eigentlich richtig gut, da das Buch ab einem bestimmten Moment sehr spannend und unvorhersehbar war. Es gibt interessante Plot Twists und ein Ende, das es in sich hat. Dennoch war dieser Auftakt für mich sehr durchwachsen.

Leider kann ich hier nur sehr knappe drei Sterne vergeben. Ich empfand das Buch als sehr durchwachsen, da mich das erste Drittel kaum fesseln konnte und auch die Protagonistin nicht meinen Geschmack getroffen hat. Dafür gefiel mir die Idee des Plots umso besser.

 

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