[Rezension] “Soulbird – Die Magie der Seele” von Deborah Hewitt

Das Copyright und die Bildrechte vom Cover liegen beim Goldmann Verlag.

Alice Wyndham wird seitdem sie klein ist von Alpträumen geplagt. Was sie nicht ahnt, sie ist ein Aviarist und besitzt somit die Gabe Nachtschwalben zu sehen. Nachtschwalben sind dafür da um die Seele eines Menschen zu beschützen. Als ein mächtiger Feind auftaucht, der es auf Alice abgesehen hat, hat sie keine andere Wahl als mit Crowley, über den sie eigentlich nichts weiß, in ein verborgenes paralleles London zu reisen.

Die Idee hinter diesem Buch klang so innovativ und spannend, dass ich mich sehr darauf gefreut habe. Vor allem auf das alternative London war ich gespannt. Der Prolog ist dann zuerst sehr blutig, doch auch spannend und vielversprechend.

Danach geht es auch spannend weiter und besonders die Idee der Nachtschwalben gefiel mir. Auch die Darstellung der Magie und des Settings waren nach meinem Geschmack. Zwar bleibt das Buch recht blutig, und psychische und physische Gewalt ist hier ein Thema, aber das empfand ich nicht als schlimm, auch wenn ich damit nicht gerechnet hatte. 

Allerdings muss ich sagen, dass das Buch mit der Zeit etwas anstrengend zu lesen war, was an den vielen verschiedenen Handlungssträngen lag, die für mich nicht immer ein stimmiges Bild ergaben. Ich hatte das Gefühl, dass die Autorin hier zu viel auf einmal wollte. Dabei war der Schreibstil sonst eigentlich angenehm zu lesen.

Was mir allerdings gar nicht gefiel, waren die Protagonisten. Alice und Crowley blieben zu blass und unnahbar. Ich konnte mich überhaupt nicht in die beiden hineinversetzen und deren Handlungen verstehen, weswegen mir das Buch mit der Zeit immer weniger gefiel. Meiner Meinung nach hätte man so viel mehr aus der Idee machen können, da ich sie wirklich toll fand, aber leider war es so für mich nur ein mittelmäßiges Buch und ich glaube nicht, dass ich die Fortsetzung lesen werde.

Die Idee hinter diesem Buch ist mal etwas anderes und hat meinen Geschmack getroffen. Nur leider konnten mich die Protagonisten nicht überzeugen, was mir mit der Zeit den Lesespaß genommen hat. Zudem sollte man sich vor dem Lesen bewusst sein, dass hier physische und psychische Gewalt ein Thema ist und es sehr blutig zugeht.

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