[Rezension] “Die Jagd nach den magischen Münzen” von Jessie Burton

Das Copyright und die Bildrechte vom Cover liegen beim Carlsen Verlag.

Im Jahre 1918 versucht Bo als Schlammschwalbe wertvolle Dinge am Ufer der Themse zu finden. Eines Tages findet sie eine seltsame Münze und als Bo sie berührt, hat sie nicht nur eine seltsame Vision, sondern ihr ist auch klar, dass sie die Münze nicht einfach weggeben kann. Plötzlich steht Billy am anderen Ufer und so treffen die beiden Kinder aufeinander. Zusammen versuchen sie herauszufinden, was es mit der Münze auf sich hat, doch Bo ist in Gefahr, denn die Münze weckt unerwünschte Aufmerksamkeit.

Da ich ein totaler London-Fan bin und die Zeit, in der das Buch spielt, spannend finde, wollte ich das Buch unbedingt lesen. Der Einstieg gefiel mir tatsächlich sehr gut, denn man lernt Bo kennen, die versucht zu überleben. Deswegen sucht sie am Ufer der Themse nach Dingen, die sie verkaufen kann. Als sie die Münze findet und Billy kennenlernt, entsteht eine besondere Freundschaft. Doch die Münze bringt auch so einige Gefahren und Herausforderungen mit sich. Bo stellt sich diesen mit viel Mut und Einfallsreichtum.

Der Schreibstil war unglaublich atmosphärisch und fesselnd. Beim Lesen erlebte ich ein wahres Kopfkino, da die Autorin zudem sehr bildhaft schreibt, aber auch so, dass man sich wunderbar in die Figuren hineinversetzen kann. Zudem mochte ich die Darstellung der Figuren sehr, da sie sehr facettenreich dargestellt wurden.

Das Setting und der Plot an sich konnten mich ebenfalls überzeugen, zumal die Visionen, die Bo erlebt und die Geschichte hinter der Münze spannend sind. Hier wird zudem das Thema erster Weltkrieg aufgegriffen, was ich in einer Fantasygeschichte noch nicht oft erlebt habe, aber gerade für Kinder wichtig finde. Aus diesem Grund sollte man meiner Meinung nach das Kind beim Lesen begleiten, da mein Sohn garantiert Redebedarf hätte, wenn er das Buch lesen sollte und es bestimmt auch anderen Kindern so gehen wird. Allerdings muss ich gestehen, dass das Ende nicht ganz mein Fall war, weswegen das Buch für mich kein völliges Highlight war. Dennoch kann ich es definitiv empfehlen, zumal es sich hierbei um einen Einzelband handelt.

 

Alles in allem hat mir dieses Buch richtig gut gefallen, zumal ich das Setting und die Idee gelungen fand. Nur das Ende hat nicht ganz meinen Geschmack getroffen, obwohl es mal etwas anderes ist. Empfehlen kann ich die Bos und Billys Geschichte aber dennoch.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert