[Rezension] „Riders- Schatten und Licht“ von Veronica Rossi

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Eigentlich hätte Gideon nach einem Fallschirmsprung tot sein müssen. Doch er landet schwer verletzt im Krankenhaus und seine schweren Verletzungen heilen wie von Zauberhand. Er kann sich nicht erklären, wie das möglich ist. Bis er auf Daryn trifft und sie ihm die Wahrheit sagt. Nur klingt die Wahrheit mehr als unglaubwürdig. Er soll einer der vier apokalyptischen Reiter sein und muss sich Dämonen in den Weg stellen.

Da ich schon die  „Aria & Perry“-Trilogie der Autorin sehr mochte, war ich gespannt auf ihr neuestes Buch. Die Grundidee klang gut und mal nach etwas anderem und im Großen und Ganzen konnte mich das Buch auch sehr gut unterhalten.
Vor allem die Art, wie der Plot erzählt wird mochte ich sehr. Denn alles wird aus Gideons Ich-Perspektive geschildert und dabei wechselt der Plot zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit, da Gideon in der Gegenwart verhört wird und erzählt, was geschehen ist. So fragt man sich, wie es dazu gekommen ist, dass Gideon verhört wird und nach und nach fügt sich alles zu einem Gesamtbild zusammen.
Die Idee der vier apokalyptischen Reiter, wie alles zusammenhängt, die Dämonen und auch sonst die Idee dahinter finde ich sehr gelungen. Allerdings muss ich sagen, dass der Plot doch sehr vorhersehbar ist und wenige Überraschungen bereithält. Alles läuft nach einem allseits bekannten Schema im Jugendbuchbereich ab und man hat hier das Gefühl, dass sich vieles immer wiederholt, da zuerst die vier apokalyptischen Reiter zusammenfinden müssen. Dennoch fand ich es insgesamt spannend und unterhaltsam.
Es gibt spannende Kämpfe und ich mochte es wie Gideon die anderen drei apokalyptischen Reiter trifft und die vier nach anfänglichen Schwierigkeiten zusammenhalten. Auch ihre Fähigkeiten fand ich spannend, da jeder seine eigene Waffe und auch ein Pferd hat und nach und nach entdecken wozu sie noch fähig sind.
Die Protagonisten fand ich zwar nicht immer sympathisch, aber besonders Gideon, der in der Army gedient hat, mochte ich. Über ihn erfährt man auch am meisten, die anderen drei und auch Daryn, die sehr geheimnisvoll ist, bleiben eher blass und unscheinbar. Es fehlt ihnen an Tiefe, aber dennoch fand ich es spannend die fünf auf ihrem Weg zu begleiten.
Auch über die Dämonen hätte ich mir mehr Informationen gewünscht.
Der Schreibstil ist gewohnt toll zu lesen, mit atmosphärischen Beschreibungen und einer Sprache, die zu dem rauen Umgangston der vier jungen Männer passt. Allerdings hatte ich nicht das Gefühl, dass es wirklich ein Jugendbuch ist. Alles liest sich eher wie ein Buch für Erwachsene, was ich persönlich zwar nicht schlimm fand, aber man sollte sich zuvor vielleicht selber ein Bild von dem Stil machen.
Das Ende bietet einen spannende Showdown und lässt mich trotz meiner Kritik gespannt auf die Fortsetzung warten. Die Idee hat so viel Potenzial und der nächste Band könnte einiges zu bieten haben.
  
„Riders- Schatten und Licht“ konnte mich zwar nicht komplett überzeugen, aber dennoch vergebe ich knappe vier Sterne. Die Idee hinter dem Ganzen finde ich großartig, allerdings war der Plot zu vorhersehbar und lief nach einem bestimmten Schema ab, auch blieben mir die Figuren und die Dämonen zu blass, aber dennoch konnte mich das Buch sehr gut unterhalten und ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung.

 

  • Hierbei handelt es sich soweit ich weiß um den 1. Band einer Dilogie.
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[Rezension] Veronica Rossi- Geborgen: In unendlicher Weite

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Nachdem Reverie durch Ätherstürme zerstört wurde, kehren Aria, Perry und einige Siedler zurück in die Höhlen der Tiden. Doch die Zeit drängt, denn ihre Ressourcen sind begrenzt und die Stürme werden immer schlimmer. Ihre einzge Chance besteht darin rechtzeitig die Blaue Stille zu erreichen. Aber dazu müssen sie Hess und Sable überlisten um an genug Hovercrafts zu kommen und Cinder zu retten. Denn nur mit Cinders Hilfe können sie die Ätherbarriere überwinden und zur Blauen Stille gelangen. Doch die Zeit drängt.

Nachdem ich Aria und Perry von Beginn an begleitet habe und mit ihnen gefiebert, gelitten und gekämpft habe, war ich mehr als gespannt auf ihr letztes Abenteuer. Meine Erwartungen an diesen Abschlussband waren hoch, aber ich wurde nicht enttäuscht.

Von Beginn an war ich gefesselt von den Erlebnissen rund um die Tiden, die Siedler, der Blauen Stille, den Ätherstürmen und Aria und Perry. Die Welt, die Veronica Rossi erschaffen hat, konnte mich ein weiteres Mal überzeugen und die Idee hinter allem ist nachvollziehbar und interessant.
Wieder einmal wird der Plot abwechselnd aus Arias und Perrys Sicht (personaler Erzähler) geschildert, was mir schon in den Vorbänden gefallen hat. So kann man sich sehr gut in die beiden hineinversetzen.

Der Plot beginnt zeitnah nach dem zweiten Band und schnell war ich wieder völlig in die Handlung vertieft. Viele Probleme gibt es zu lösen und Perry als Kriegsherr muss das Unmögliche schaffen und sein Volk retten.
Er ist ein Protagonist, den man einfach mögen muss. Zwar ist er impulsiv und wild, tut aber alles für die Menschen, die ihm wichtig sind und weiß mit seiner Verantwortung umzugehen. Er hat viel durchgemacht und liebt Aria über alles.
Auch Aria ist eine Protagonistin, die ich ins Herz geschlossen habe. Ihre Entwicklung von dem ersten Band bis jetzt ist unglaublich und sehr überzeugend. Mittlerweile ist sie stark, weiß sich zu helfen und möchte alles für ein besseres Leben tun.
Was mir hier besonders gut gefällt, ist, dass Aria und Roar (Perrys bester Freund) sich sehr nahe stehen, aber nie eine Dreiecksgeschichte zwischen Aria, Perry und Roar entsteht.  Die Liebesgeschichte ist authentisch, aber nicht kitschig. Sie passt gut zu dem düsteren Gesamtplot.
Roar und auch die anderen Protagonisten können ebenfalls überzeugen, egal ob es die Gegenspieler sind oder Freunde und manche können regelrecht überraschen.

Sowieso gibt es einige Überraschungen in dem letzten Band. Denn immer wenn man denkt, man weiß wie es weitergeht, gibt es eine überraschende Wendung, neue Hindernisse und Gefahren. Der Plot ist spannend und es herrscht ein hohes Erzähltempo vor, das aber gut passt, denn auch Gefühle und innere Zerrissenheit kommen nicht zu kurz.

Veronica
Rossi schreibt sehr atmosphärisch und schafft es, dass man mit den
Protagonisten fühlt und sich sehr gut in sie hineinversetzen kann. Dabei
ist der Schreibstil detailliert und leicht und  locker zu lesen. Sie hält sich nicht mit Unwichtigem auf, gibt aber den wichtigen Dingen genug Raum sich zu entwickeln.

Das Ende hätte nicht passender sein können, denn es ist spannend und bietet einen gelungenen Abschluss einer meiner Lieblingsreihen.

Mit „Geborgen- In unendlicher Weite“ endet einer meiner Lieblingsreihen und besser hätte ich mir den Abschluss nicht wünschen können. Zwar hätte ich Aria und Perry noch ewig auf ihren Abenteuern begleiten können, aber sie werden immer einen Platz in meinem Herzen haben.
Wer Dystopien mit einer gelungenen Idee und tollen Protagonisten mag, sollte sich diese Reihe auf keinen Fall entgehen lassen. Ich werde sie bestimmt noch einige Male lesen.

  • Hierbei handelt es sich um den letzten Band einer Trilogie.
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