[Rezension] „Riders- Feuer und Asche“ von Veronica Rossi

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Obwohl Daryn ihre Gabe verloren hat und nicht länger eine Seherin ist, lässt sie Sebastians Schicksal keine Ruhe. Sie möchte ihre Fehler wieder gut machen und versucht alles um Sebastian aus der Unterwelt zu retten. Doch alleine hat sie keine Chance. Auch Gideon und die anderen apokalyptischen Reiter wollen Sebastian retten, doch dafür brauchen sie die Kugel zum Öffnen des Portals die Daryn besitzt und so kreuzen sich ihre Wege erneut.

Nachdem mich der erste Band im Großen und Ganzen gut unterhalten konnte, auch wenn ich einiges an Kritik daran hatte, war ich gespannt auf diese Fortsetzung. Die Idee der Reiter, der Dämonen und Daryn als Seherin finde ich grandios und nachdem der erste Band mit Sebastians schlimmen Schicksal endete, war ich gespannt, wie sich hier alles entwickelt.

Es sind seit dem ersten Band acht Monate vergangen, in denen Daryn und die anderen aber nicht untätig blieben. Doch keiner von ihnen hat es leicht und besonders Daryn kämpft mit ihrer Vergangenheit, was sie sehr authentisch und liebenswert macht. Sie ist ein insgesamt sehr verschlossener Mensch, aber in diesem Band macht sie eine unglaubliche Entwicklung durch.  Auch die anderen Figuren konnten mich überzeugen, weil sie unglaublich unterschliedlich sind, ihre Ecken und Kanten haben, aber wenn es darauf ankommt doch zusammenhalten.

Allerdings emfpand ich den Schreibstil hier als teils zu abgehackt, was aber auch irgendwie zu den ruppigen Jungs des Buches passt. Dafür gefiel es mir sehr, dass dieser Band abwechelnd aus der Ich-Perspektive von Gideon und Daryn geschrieben ist, da man so einen Einblick in die Gedanken und Gefühle der beiden bekommt. Dazu ist das Buch leicht und locker zu lesen und die Autorin ruft eine prickelnde und spannende Atmosphäre herauf.

Mir hat dieser Band etwas besser gefallen als sein Vorgänger, aber auch hier ist vieles etwas vorhersehbar und ich hatte das Gefühl, dass alles nach einem gewissen Schema abläuft, aber zum Glück gibt es hier einige überraschende Wendungen. Zudem werden hier die offenen Fragen, die beim ersten Band noch blieben beantwortet, sodass dieses Buch einen stimmigen Abschluss bietet. Es ist ein Buch voller Spannung, Action, aber auch Grausamkeit und Liebe, zudem ist es oft sehr düster, brutal und gefährlich. Das Ende fand ich insgesamt gelungen und so konnte ich das Buch mit einem guten Gefühl zuklappen.

Diese Fortsetzung hat mir noch besser gefallen als sein Vorgänger und bekommt sehr gute vier Sterne von mir. Ich finde die Idee dahinter unglaublich spannend. Hier bekommt man eine düstere Geschichte geboten, in der zum Glück alle offenen Fragen geklärt werden.

2 Gedanken zu „[Rezension] „Riders- Feuer und Asche“ von Veronica Rossi“

    1. Hi Uwe,
      stimmt, an deine Rezi kann ich mich erinnern. Das kann ich dann gut verstehen. Dafür gibt es zu viele Bücher auf dem Buchmarkt.
      Liebe Grüße
      Mandy

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