[Rezension] „Deathline- Ewig wir“ von Janet Clark

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Josie musste schweren Herzens ihre große Liebe Ray über die Deathline gehen lassen. Nun sehnt sie sich nach ihm und sie ist sich sicher, dass er immer noch bei ihr ist und ihre Liebe stärker ist als der Tod. Ray war ein Yowama-Indianer und soll nach seinem Tod seinen Stamm schützen. Doch in Josies Heimat hören die seltsamen Ereignisse nicht auf und sie versucht Kontakt zu Ray aufzunehmen, damit er ihr hilft, was alles andere als einfach ist.

 

Nachdem mich der erste Band rund um Josie, Ray und die Yowama-Indianer schon sehr gut gefallen hatte, auch wenn mir die Liebesgeschichte etwas zu viel war, war ich gespannt auf die Fortsetzung.

Von der ersten Seite an war ich wieder völlig gefesselt, was vor allem an den Emotionen von Josie lag. Sie vermisst Ray und ich konnte ihre Sehnsucht nach ihm deutlich spüren.

In dieser Fortsetzung war der Fantasyanteil präsenter und es gibt noch mehr mysteriöse Ereignisse. Alles ist sehr geheimnisvoll und es schwebt eine gewisse Bedrohung über allem.

Und auch das Setting gefiel mir erneut sehr, vor allem, weil die Autorin sehr atmospärisch und bildlich schreibt. Die Darstellung von Josies Heimat und der Ranch fand ich unglaublich toll.

Die Figuren des Buches konnten mich ebenfalls überzeugen. Ich mag Josie sehr, die sich hier erneut einigen Problemen stellen muss, aber auch ihr Bruder und ihre Freunde konnten mich überzeugen. Vor allem empfand ich sie als sehr authentisch. Dazu gibt es neue „Bösewichte“, die mich ebenfalls überzeugen konnten.

Der Plot wird komplett aus Josies Ich-Perspektive geschildert, was mir schon im Vorband gefiel. Wie schon erwähnt ist der Schreibstil sehr emotional und atmosphärisch, aber auch von den Dialogen her konnte er mich überzeugen. Beim Lesen flogen die Seiten nur so dahin.

Der Plot ist durchweg spannend und unterhaltsam und es gibt eine unglaubliche Wendung mit der ich so nicht gerechnet hätte, allerdings muss ich sagen, dass mir das Ende nicht ganz gefallen hat. Es war mir wie auch die Liebesgeschichte einfach zu viel des Guten und zu viel Kitsch, aber dennoch fühlte ich mich hier sehr gut unterhalten und ich fand es spannend zu erfahren, was der Grund für die mysteriösen Geschehnisse ist.

Mich konnte diese Fortsetzung alles in allem sehr gut unterhalten. Ich mag die Idee dahinter und vor allem die Emotionen konnten mich fesseln. Nur das Ende war mir persönlich etwas zu viel des Guten. Dennoch kann ich diese Dilogie definitiv empfehlen und freue mich schon auf weitere Werke der Autorin.
 

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