[Rezension] Joss Stirling- Finding Sky: Die Macht der Seelen

 
 

Titel: Finding Sky. Die Macht der Seelen

Originaltitel: Finding Sky 
Autor: Joss Stirling
Genre: Jugendbuch (vom Hersteller empfohlenes Alter: 14-16 Jahre)
Verlag: deutscher Taschenbuch Verlag (Mai 2012)
ISBN: 978-3423760478
Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
Preis: 16,95 €
 
 
Kurzbeschreibung:
 
Kein Wunder, dass die 16-jährige Sky Bright Neuanfänge hasst – zu oft
wurde sie in ihrem Leben schon entwurzelt. Ihre Begeisterung hält sich
daher in Grenzen, als sie mit ihren Adoptiveltern von London nach
Colorado ziehen muss und wieder einmal die Neue ist. Doch wider Erwarten
wird sie an der Wrickenridge High freundlich aufgenommen. Von fast
allen. Denn einer bleibt unnahbar: Zed Benedict, der mit seiner
Arroganz, seiner Unnahbarkeit, seinem Zorn außer Sky offenbar sogar
Lehrer und Mitschüler einschüchtert.
Die Macht der Seelen führt sie zusammen.
Auch wenn sie es sich erst nicht eingestehen will, fühlt Sky sich
trotz allem zu dem geradezu unverschämt gut aussehenden Zed stark
hingezogen. Und dann hört sie plötzlich seine Stimme in ihrem Kopf …
und er versteht ihre gedachte Antwort! Als Zed daraufhin steif und fest
behauptet, Sky sei sein Seelenspiegel, sein ideales Gegenstück und ein
Savant wie er, ein Mensch mit einer übernatürlichen Gabe, glaubt Sky ihm
kein Wort. Und will ihm auch glauben – denn tief in ihr drinnen rührt
sich eine Fähigkeit, die sie für längst verschüttet hielt und vor der
sie eine Höllenangst hat …
Quelle: Verlag
 
Rezension

 

Die Geschichte:
 
Die Kurzbeschreibung ist eigentlich schon recht aussagekräftig, deshalb werde ich auf den Inhalt nur am Rande eingehen.
In dieses Buch bin ich am Anfang so gar nicht reingekommen. Es fing wieder so typisch an. Mädchen zieht um, kommt an eine neue Schule, interessiert sich für den finstersten Typen der ganzen Stadt und dann verbindet die Beiden irgendwas. Also wieder nichts Neues. 
Interessant wird es dann erst, wenn die Idee der Savants aufkommt und Zed und Sky sich über Telekinese unterhalten können. Zuvor haben mich nur Skys Tagträume hin und wieder belustigt, bei denen sie Personen aus ihrer Umgebung in Superhelden-/-schurkenrollen hineindichtet.
Die Idee mit den Savants finde ich an sich gut, aber da fehlen mir die Details. Irgendwie wird das recht kurz abgearbeitet und da fehlt mir das gewisse Etwas. 
Ab Mitte des Buches ist dann endlich mal ein Spannungsbogen sichtbar und je mehr ich die Protagonisten kennengelernt habe, desto besser bin ich damit klar gekommen und zum Schluss, war der Plot sogar recht interessant. Befeindete Savants bekämpfen sich quasi und Sky gerät dazwischen. Zwar auch im Prinzip nichts Neues, aber der Teil ist einfach besser ausgearbeitet und hat mir beim Lesen mehr Spaß gemacht.
Der Anfang ist einfach sehr langweilig geschrieben und es passiert nicht viel.
 
Die Protagonisten: 
 
Sky ist ein sehr schüchternes Mädchen, was in ihrer Vergangenheit ein schweres Trauma erlebt hat und sich an ihre ersten Lebensjahre nicht mehr erinnern kann. Am Anfang ist sie sehr unnahbar, was es mir schwierig gemacht hat, mich in sie hineinzuversetzten und sie zu verstehen. Im Laufe der Geschichte bekomme ich dann aber doch Zugang zu ihr und ab da hat das Lesen auch mehr Spaß gemacht und ich konnte mit ihr mitfiebern.

Zed ist erst der typische „Bad-Boy“, den ich so gar nicht leiden konnte. Doch nachdem man ihn näher kennenlernt, wird schnell klar, wieso er so ist. Im Laufe des Buches wird er mir zunehmend sympathisch, womit ich im Leben nicht gerechnet hätte.

Diese beiden Hauptprotagonisten sind detailliert ausgearbeitet und zeigen einige interessante Entwicklungen.
Alle anderen Protagonisten bleiben allerdings etwas schwammig beschrieben und da fehlt es mir an Tiefe um voll und ganz in die Geschichte einsteigen zu können.

Der Schreibstil:  

Der Schreibstil ist durchweg einfach gehalten und flüssig zu lesen. Sprachlich nicht besonders schwierig. Zu Anfang fehlt leider ein deutlicher Spannungsbogen, der ab Mitte des Buches dann doch zu sehen ist.

Die Geschichte wird aus Skys Perspektive (Ich-Erzähler) beschrieben, was Sky nach und nach für mich zugängllicher gemacht hat. 

Das Cover/der Buchtitel:

Das Cover ist traumhaft. Ich liebe solche Cover und die Verschnörkelungen glänzen schön silbern. Es ist ein blickfänger und besticht durch sein Einfachheit. 
Der Buchtitel passt sehr gut und macht neugierig. Immerhin muss Sky ihre
Erinnerungen wieder finden und somit zu sich selber zurückfinden.
 
Fazit: 
 

Alles in allem ist dieses Buch eher gutes Mittelmaß. Die Grundidee ist gut, aber an der Umsetzung mangelt es etwas, da es gerade am Anfang sehr langweilig zu lesen ist und ich lange brauchte, um mich mit dem Plot anzufreunden.

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