[Rezension] „Finstermoos- Am schmalen Grat“ von Janet Clark

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Basti, Valentin, Mascha und Luzie durchstreifen die Berge auf der Suche nach Maschas Mutter, die verschwunden ist. Doch sie werden verfolgt und es passieren immer mehr Unfälle. Nachdem sie einen Abend in dem Sessellift über einem Abgrund ausharren mussten, setzt sich dieser in der Dunkelheit wieder in Bewegung. Die Jugendlichen sind darüber jedoch nicht erleichtert, denn wer weiß, wer den Lift bedient?
Nic ist auf der Suche nach den vier Freunden, da er ein schlechtes Gefühl hat. Doch sind sie nicht da, wo er erwartet hätte, dafür hat er allerdings eine seltsame Begegnung in den Bergen…


Nachdem mich der erste Band dieser Reihe komplett fesseln konnte und mit einem fiesen Cliffhanger geendet hatte, wollte ich unbedingt wissen, wie es mit den fünf Freunden Basti, Valentin, Mascha, Luzie und Nic weitergeht und was das Geheimnis von Finstermoos ist.

Zu Beginn des Buches gibt es eine kurze Zusammenfassung des ersten Bandes, sodass man als Leser direkt wieder die wichtigsten Fakten vor Augen hat.
Anschließend begleitet man Nic, der in der Schmugglerhütte nach Maschas Mutter gesucht hatte und nun auf dem Weg in die Berge ist um die anderen vier zu finden. Danach geht es direkt mit den Geschehnissen des Vorbandes weiter und die vier hängen im Lift fesst.
Von der ersten Sekunde an war ich gefesselt und wollte mehr erfahren. Besonders gut hat es mir gefallen, dass wie auch im Vorband unterschiedliche Perspekiven geschildert werden.
So verflolgt man als Leser mal Bastis, mal Valentins, mal Maschas, mal Luzies und mal Nics Perspektive (personaler Erzähler), sodass man die einzelnen Protagonisten besser verstehen kann und sehr interessante Einblicke in die Gefühls- dun Gedankenwelt der einzelnen Jugendlichen bekommen kann.

Insgesamt konnten mich die Protagonisten überzeugen, da man hier noch mehr über sie erfährt, als im ersten Band. Sie sind mir alle sympathisch und ich kann mich meistens in sie hineinversetzten. Allerdings konnte ich Basti nicht immer verstehen, da er nicht immer ehrlich ist und damit Unruhe in die Gruppe bringt.
Mascha dagegen passiert meiner Meinung nach zu viel. Zwar werden die Jugendlichen verfolgt und angegriffen, aber Mascha passieren auch so Unfälle und auch sonst häuft sich alles.
Einerseits hebt das extrem die Spannung, andererseits war mir das stellenweise etwas viel und wirkte auf mich übertrieben.

Dennoch ist das Buch unglaublich spannend und es passiert einiges. Einige Fragen werden geklärt, aber vieles bleibt weiterhin im Dunkeln, sodass man bisher nur wild spekulieren kann, was hinter allem steckt.

Der Schreibstil von Janet Clark ist leicht und locker zu lesen und in
angemessener Jugendsprache gehalten. Mit wenigen Worten kann sie eine
prickelnde, gefährliche und spannende Atmosphäre erschaffen und den
Leser so an ihre Geschichte fesseln.
Auch dieser zweite Band endet mit einem fiesen Cliffhanger und vielen offenen Fragen und lässt mich nun sehnsüchtig auf den dritten Band warten.


„Finstermoos- Am schmalen Grat“ ist ein unglaublich spannender Thriller, der viele Fragen aufwirft und seinem Vorband in Sachen Spannung in nichts nachsteht. Zwar konnte mich dieser zweite Band nicht ganz so überzeugen, wie der erste, aber ich habe das Lesen sehr genossen und bin gespannt auf die weiteren Bände und wie sich alles auflösen wird.
Auch bei diesem Band würde ich ungeduldigen Menschen empfehlen mit dem Lesen zu warten, bis alle Bände erschienen sind.


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