[Rezension] „Dark Elements- Steinerne Schwingen“ von Jennifer L. Armentrout

 

Layla ist halb Dämon und halb Gargoyle, die auch Wächter genannt werden. Sie ist bei den Gargoyles aufgewachsen und hat gelernt Dämonen zu hassen. Die Aufgabe der Gargoyles ist es, Dämonen zu verfolgen. Da Layla nicht die gleichen Fähigkeiten wie die Gargoyles hat, fühlt sie sich oft nutzlos.
Dafür hat sie von ihrer Dämonenseite die Fähigkeit geerbt Seelen durch
einen Kuss zu nehmen. So kann sie nie eine richtige Beziehung eingehen,
da sie mit einem Kuss töten würde, dabei ist sie unsterblich in Zayne
verliebt, der ebenfalls zu den Wächterm gehört. Um ihrer Ersatzfamilie
zu helfen, markiert sie mit eine ihrer wenigen Fähigkeiten Dämonen. Doch
dann wird sie angegriffen und in letzter Sekunde vom Dämon Roth
gerettet und nichts scheint mehr so, wie Layla es gelernt hat.


Nachdem mich das Prequel zur Trilogie „Dark Elements- Bittersüße Tränen“ schon begeistern konnte und hier ein bisher ungenutzes
Fantasywesen seine Hauptrolle hat, habe ich mich sehr auf diesen
Trilogie-Auftakt gefreut. Neben bekannten Dämonen, die aber auf
ihre Art einzigartig und anders sind, als man sie kennt, nehmen die
Gargoyles viel Platz in dem Plot ein. Die Darstellung dieser Steinwesen,
die sich verwandeln, ansonsten als Menschen getarnt sind und Jagd auf
Dämonen machen, konnte mich mit der innovativen Idee völlig überzeugen.
Aber auch die Art, wie die Dämonen dargestellt werden, gefiel mir gut.
Denn obwohl die Dämonen auf den ersten Blick alle Böse sind, gibt es
auch unter ihnen Abstufungen, sodass man nicht alles einfach in Gut und
Böse einteilen kann.

Der Plot beginnt ziemlich mitten im Geschehen. Man lernt Layla kennen, die sich gerade mit ihren Freunden trifft und auf einen Dämon aufmerksam wird, den sie markieren möchte. Durch diese Markierung können die Gargoyles Dämonen schon von Weitem sehen, was die Suche nach ihnen erleichtert.
Doch als dann einiges schief läuft, taucht der Dämon Roth auf und rettet
sie. So beginnt das Buch direkt spannend und nervenaufreibend und erst
nach und nach wird die Welt in der Layla lebt näher erklärt.

Layla weiß sehr wenig über ihr Vergangenheit und ihr Erbe, was sie teilweise sehr naiv wirken lässt. Dabei kann sie gar nichts für ihre Unwissenheit, da ihr Adoptivvater Abbot, der über den Wächter-Clan herrscht, sie im Dunkeln lässt. Viele der anderen Wächter haben wegen ihrem Dämonenerbe und ihrer Fähigkeit Seelen mit einem Kuss zu stehlen Angst vor ihr oder verachten sie, sodass sie immer darunter zu leiden hat. Einzig ihr Schwarm Zayne, der immer für sie da ist, akzeptiert sie so wie sie ist und sagt ihr immer wieder, dass sie besser ist als sie denkt. Zayne
wirkt unglaublich lieb und würde alles für Layla tun.
Roth dagegen provoziert Layla gerne, hat Sinn für Humor, ist teilweise sehr sarkastisch, aber auch lieb und geheimnisvoll. Er hat unglaublich viele
Facetten und einges zu verbergen und obwohl er ein Dämon ist, schleicht
er sich schnell in die Herzen der Leser.
Alle Protagonisten und Nebenfiguren sind gut, authentisch und faszinierend ausgearbeitet, haben Tiefgang und können auch durch ihre Fehler überzeugen.

Jennifer L. Armentrout schreibt mit viel Gefühl, leicht und locker,
aber auch mit Sarkasmus und sehr atmosphärisch und emotional. Die
Dialoge zwischen den Protagonisten und die sich bildende
Liebesgeschichte sind unterhaltsam und ich konnte kaum mit dem Lesen
aufhören. Alles wird aus der Ich-Perspektive von Layla geschildert, was
ich sehr passend finde. Am Ende gibt es noch ein Zusatzkapitel aus Roths
Sicht, was nochmal ein ganz anderen Bild auf den Dämonen wirft und mir
unglaublich gut gefallen hat.

Der Plot wird zu keiner Zeit langweilig und es gibt einige überraschende
Wendungen und Verwicklungen, die mich überzeugen konnten. Teilweise ist die Stimmung des Buches etwas melancholisch und traurig, wird aber immer wieder aufgelockert.
Das Ende des Buches ist unglaublich spannend und endet mit einem fiesen
Cliffhanger nach dem man sich wünscht direkt weiterlesen zu können.
Alles in allem hat mich dieses Buch mehr als begeistert und ich freue mich auf weitere Bücher der Autorin.


„Dark Elements- Steinerne Schwingen“ konnte mich mit einer tollen und
innovativen Idee, überzeugenden Protagonisten und einem spannenden Plot überzeugen. Jeder Fantasy-Liebhaber sollte sich diese Geschichte rund um die Gargoyles und die Dämonen nicht entgehen lassen.

4 Replies to “[Rezension] „Dark Elements- Steinerne Schwingen“ von Jennifer L. Armentrout”

  1. Huhu! (:
    Ich fand das Buch auch richitg toll, auch wenn
    ich es noch in seiner "alten" Ausgabe gelesen habe.
    Auf den nächsten Band freue ich mich schon sehr
    und ich bin gespannt in welche Richtung sich
    die Geschichte entwickeln wird. :))
    Eine wirklich tolle Rezension! :D

    Alles Liebe,
    Jasi ♥

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