[Rezension] „Goddess of Poison- Tödliche Berührung“ von Melinda Salisbury

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Twylla ist die Verkörperung einer Göttin und alles andere als ein normales Mädchen. Als diese wird sie verehrt, aber auch gefürchtet. Denn nur eine Berührung von ihr sorgt für den sofortigen Tod. Einmal im Monat muss sie dafür ein tödliches Gift trinken, gegen das sie als Auserwählte immun ist. Sie soll eines Tages den Thronerben heiraten und wird auf diese Aufgabe vorbereitet. Doch sie ist einsam und leidet unter ihrem Schicksal. Als ein neuer Wächter auftaucht, der sie nicht zu fürchten scheint, fühlt sie sich direkt zu ihm hingezogen…

Auf dieses Buch wurde ich vor allem durch sein grandioses Cover aufmerksam, aber auch der Klappentext konnte mich neugierig machen.
Twylla lebt in einem Land in dem Aberglauben und die Götter noch sehr präsent sind und sie soll die göttliche Inkarnation sein und wurde deshalb von der Königsfamilie aufgenommen. Leider erfährt man für meinen Geschmack etwas zu wenig über das Land und die angrenzenden Länder und vieles wird nur angedeudet. Dennoch konnte mich das Buch von der ersten Seite an fesseln. Ich mag die Idee dahinter und finde es schrecklich, dass Twylla nie jemanden berühren kann, außer die Königsfamilie (,weil auch sie gegen das Gift immun ist), was sie einsam macht.

Sie hat sich mit ihrem Schicksal abgefunden, ohne es zu hinterfragen, ist aber auch sehr gläubig dadurch aufgewachsen und glaubt an das was sie repräsentiert. Sie war mir direkt smypathisch, auch wenn wie manchmal zu naiv und unbedacht handelt, was zu Situationen führt, die nicht hätten sein müssen.
Den Prinzen, den Twylla heiraten soll, konnte ich zuerst überhaupt nicht einschätzen, denn er bleibt blass und unnahbar, aber mit der Zeit konnte er mich dennoch überzeugen. 
Der neue Wächter Lief dagegen konnte mich direkt überzeugen, auch wenn er im nachhinein eine klischeehafte Figur ist.
Auch die leichte Dreiecksgeschichte, die hier zu erwarten war, hätte meiner Meinung nach nicht sein müssen.

Dennoch mochte ich das Buch. Manches war vorhersehbar, anderes konnte mich schockieren. Twylla lebt in einer Welt voller Intrigen und versteht erst nach und nach das ganze Ausmaß und entwickelt sich dadurch weiter. Der Plot ist auf eine seichte Art durchweg unterhaltsam und vor allem die Auflösung des Ganzen konnte mich faszinieren.

Der Schreibstil passt ins Setting und ist sehr leicht und eingängig zu lesen. Emotionen werden gut übermittelt und alles wird aus Twyllas Ich-Perspektive geschildert, was ich sehr passend finde.

Obwohl das Buch an vielen Punkten von mir kritisiert wurde, gab es doch so einiges was ich mochte. Neben der Idee, war es vor allem das Ende, was mir gefiel und ich finde, dass es nicht unbedingt eine Fortsetzung geben müsste, die ich aber dennoch gerne lesen werde.

 
„Goddess of Poison- Tödliche Berührung“ war alles andere als perfekt und bekommt deshalb auch nur ganz knappe vier Sterne. Das Buch hat Potenzial, welches an vielen Stellen nicht genutzt wurde. Dennoch liebe ich die Idee und das Ende und bin gespannt auf die Fortsetzung.

  • Hierbei handelt es sich soweit ich weiß um den ersten von 3 Bänden.
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[E-Book-Rezension] „Malou- Diebin von Geschichten“ von Lisa Rosenbecker

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Malou ist eine Anti-Muse. Als Tochter eines Menschen und einer Romanfigur kann sie mit einem Kuss Ideen stehlen. Ihre Aufträge bekommt sie aus Zwischenweltbibliothek. Doch in letzter Zeit stimmt irgendetwas nicht, denn auf einmal sterben die Menschen, denen sie eigentlich die Ideen stehlen soll. Und schließlich ist auch Malous Leben in Gefahr und ihre einzige Chance ist denjenigen zu finden, der dahinter steckt…

Dieses Buch gehört zu den Büchern, die man als Buchliebhaber einfach lieben muss. Es befasst sich mit dem Thema, was passiert, wenn Romanfiguren aus ihren Büchern herauskommen und mit echten Menschen Kinder bekommen. Daraus entstehen neben Musen und Anti-Musen, noch andere Menschen mit besonderen Fähigkeiten. Als Anti-Muse klaut Malou die Ideen zu Romanen mit einem Kuss. Die Idee hinter dem Ganzen war völlig nach meinem Geschmack und grandios. 
Die Autorin hat hier eine faszinierende und gut ausgeklügelte Welt erschaffen und auch die Zwischenweltbibliothek war spannend und faszinierend. Echte Menschen können auf echte Romanfiguren stoßen, was für Bücherliebhaber ein Traum ist.

Neben diesem Weltenentwurf und Malous Tätigkeit als Anti-Muse, steht aber auch ein Kriminalfall im Vordergrund, bei dem es immer gefährlicher wird und erst zum Schluss aufgedeckt wird, wer wirklich dahinter steckt. Die gefundenen Leichen scheinen alle irgendetwas mit Malou zu tun zu haben und nur Malou kann zusammen mit Lansbury, einem Agenten des Scotland Yard, hinter die Lösung kommen. Dabei bieten die beiden sich wilde Wortgefechte, die durchweg unterhaltsam waren und kommen sich nach und nach näher, ohne dass dieser Aspekt den eigentlichen Plot stört.

Die Figuren des Buches sind großartig, allen voran Malous Kater, der seine Eigenarten hat und für manch lustige Szene sorgt. Aber auch Malou, die loyal, schlau und sympathisch ist, aber auch Ecken und Kanten hat, konnte mich überzeugen. Lansbury wirkt zuerst sehr mürrisch, aber hinter dem Verhalten steckt eine tiefbewegende Geschichte. Und auch sonst gibt es so einige tolle Figuren in dem Buch, die den spannende Plot bereichern. Denn spannend ist das Buch von der ersten Seite an.

Der Schreibstil ist leicht und locker zu lesen und das Buch ist mit viel Witz und Gefühl geschrieben. Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Alles ist aus Malous Ich-Perspektive geschrieben, was sehr gut passt.

Das Ende bietet einen gelungenen Abschluss eines wirklich tollen Buches. Für mich war „Malou- Diebin von Geschichten“ ein wahres Highlight.

„Malou- Diebin von Geschichten“ konnte mich von vorne bis hinten überzeugen. Die Idee hinter dem Ganzen ist nach meinem Geschmack und auch der Rest war einfach gelungen, so dass das Buch ein Must-Read für alle Bücherliebhaber ist.

  • Hierbei handelt es sich soweit ich weiß um einen Einzelband.
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[E-Book-Rezension] „Secret Woods- Das Reh der Baronesse“ von Jennifer Alice Jager

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Nala lebt glücklich und zufrieden mit ihrem Vater, dem Baron von Dornwell, und ihrem Bruder Dale zusammen. Bis ihr Vater eines Tages beschließt wieder zu heiraten. Die Komtesse macht ihr schon am ersten Tag das Leben schwer und auch ihre Tochter ist nichts besser. Doch als Nala das dunkle Geheimnis der Komtesse herausfindet, ist es schon fast zu spät ihre Familie zu retten, denn die Komtesse hat sie in der Hand.
 

Nachdem mir das Buch „Being Beastly- Der Fluch der Schönheit“ der Autorin schon sehr gefallen hatte, war ich gespannt auf ihre neueste Märchenadaption, die sich mit dem eher unbekannterem Märchen „Brüderchen und Schwesterchen“ befasst. 
Insgesamt konnte mich das Buch sehr gut unterhalten, aber ich muss sagen, dass es eher ein seichtes Buch ist, das die meiste Zeit auch sehr vorhersehbar ist, vor allem wenn man das Märchen dazu kennt. Deshalb habe ich lange überlegt, wie ich es bewerte. Denn auch die Liebesgeschichte, die man hier geboten bekommt, gefiel mir nicht ganz so gut, da sie nur am Rande auftritt und die Gefühle für mich nicht nachvollziehbar waren.

Dafür waren die geschwisterlichen Gefühle von Nala und Dale umso ausgeprägter und präsenter und konnten das mehr als ausgleichen. Nala würde für ihre Familie alles tun, aber auch Dale würde alles opfern. Es ist ein Buch über eine Familie, die zusammenhält und gegen Intrigen und Magie kämpfen muss. Insgesamt finde ich die Figuren des Buches sehr gut ausgearbeitet, vor allem Dale und Nala, aber auch die böse Komtesse konnten mich überzeugen.

Der Schreibstil passt zu dem märchenhaften Setting und ist dabei leicht und locker zu lesen. Er weiß zu fesseln, auch wenn eigentlich nicht so viel passiert. Der Schreibstil ist sehr emotional und so konnte ich gar nicht anders als mit Nala und Dale mitzufiebern. Der Plot wird hauptsächlich aus Nalas Perspektive (personaler Erzähler) geschildert, was sehr gut passt.

Das Ende bietet einen fiesen Cliffhanger, so dass ich gespannt bin, was mich im zweiten Band erwarten wird.

Dieses Buch bietet eine insgesamt gelungene Märchenadaption zu „Brüderchen und Schwesterchen“, die mich zwar nicht ganz überzeugen konnte, aber dennoch knappe vier Sterne verdient hat. Wer Märchenadaptionen liebt, dürfte hier auf jeden Fall auf seine Kosten kommen.

  • Hierbei handelt es sich um den 1. Band einer Dilogie.
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[E-Book-Rezension] „Küsse keine Capulet (Luca & Allegra 2)“ von Stefanie Hasse

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Luca Montague und Allegra Capulet haben es geschafft. Sie konnten den Fluch, der auf ihren Familien lastet, brechen. Doch dafür mussten sie mit dem Tod bezahlen. Sie bekommen eine erneute Chance, doch dafür erinnert sich Allegra nicht an die Vergangenheit mit Luca. Sie führt ihr altes Leben und erst als ein attraktiver junger Mann den Aushilfsjob in dem Restaurant ihrer Mutter annimmt, regen sich in ihr wieder Gefühle..

Nachdem mir der erste Band dieser Dilogie schon sehr gut gefallen hatte, war ich gespannt auf die Fortsetzung. Allerdings muss ich sagen, dass mir der Beginn nur wenig gefallen hat. Ich fand den Plot zu Beginn zu seicht und vorhersehbar. Erst bei einer bestimmten Wendung konnte mich das Buch wieder in seinen Bann ziehen und erst dann konnte es mit dem Vorgänger mithalten. Luca war mir zu passiv und Allegra konnte sich nicht erinnern. Aber nachdem Allegra wieder aktiv wird, hatte das Buch eine unglaubliche Sogwirkung auf mich.

Erneut werden die beiden Liebenden auf die Probe gestellt und große Gefühle und Taten stehen an der Tagesordnung. Ich mag es besonders, dass Allegra eine starke, junge Frau ist, die alles wagt und eher der aktive Part ist und nicht gerettet werden muss.
Dabei ist sie mir unglaublich sympathisch und konnte mich auf ganzer Linie überzeugen. Luca dagegen war mir hier wie schon erwähnt zu passiv, aber dennoch mochte ich ihn und insgesamt sind die Figuren des Buches wirklich gut ausgearbeitet.

Der Schreibstil ist gewohnt gut, dabei sehr emotional und leicht und locker zu lesen. Erneut wird der Plot aus Allegras Perspektive (personaler Erzähler) geschildert, was sehr gut passt.

Das Ende bietet einen gelungen, spannend und emotionalen Abschluss einer insgesamt wirklich unterhaltsamen Geschichte rund um eine Neuinterpretation von Romeo und Julia voller Magie und Gefahren.

„Küsse keine Capulet“ konnte mich zwar zu Beginn wenig überzeugen, aber ab einem bestimmten Punkt konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen, so dass ich diese Dilogie jedem Romeo und Julia Fan empfehlen kann.

  • Hierbei handelt es sich um den 2. Band einer Dilogie.
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[Rezension] „Plötzlich Banshee“ von Nina MacKay

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Alana ist eigentlich eine ganz normale junge Frau, außer, dass sie die Todeszahlen über den Köpfen der Menschen sieht. Ach und ganz nebenbei bringt sie Unglück und kreischt, wenn in ihrer Nähe jemand in nächster Zeit stirbt. Dass sie allerdings eine Banshee, also eine Todesfee der irischen Mythologie, sein soll, das kann Alana einfach nicht glauben. Ihr bester Freund Clay ist sich dessen aber sicher. 
Als dann mehrere Morde hintereinander passieren, gerät Alana ins Visier von Detective Dylan Shane. Gelingt es ihnen die Morde aufzuklären und weitere zu verhindern?

Schon als ich zum ersten Mal das Cover gesehen habe, wusste ich, dass ich dieses Buch lesen muss. Bisher habe ich nur sehr wenige Bücher über Banshees gelesen, aber gerade deshalb war ich neugierig. 
„Plötzlich Banshee“ besticht auf eine spritzige und erfrischende Art und durch tollen Ideen. Sobald ich damit angefangen hatte, konnte ich nicht mehr aufhören.

Es beginnt mitten im Geschehen. Als Leser begleitet man Alana als sie gerade auf einem fahrenden Zug läuft und schließlich versucht jemandem das Leben zu retten. Sie ist Privatdetektivin und ganz nebenbei sieht sie die Todeszeit der Menschen. Wenn es ebend geht, dann versucht sie den nahenden Tod der Menschen zu verhindern, selbst wenn sie sich dafür völlig lächerlich machen muss. Dieser Charakterzug an ihr konnte mich direkt überzeugen. Dazu ist sie herrlich tollpatschig, was zu eingen sehr lustigen Szenen führt, außerdem ist sie schlagfertig und durchweg sympathisch. Alana hat sich mit ihrer Tollpatschigkeit direkt einen Weg in mein Herz gebahnt. 
Aber auch die anderen Figuren des Buches konnten mich durchweg überzeugen.

Alana leugnet zunächst, dass sie eine Banshee ist, aber irgendwann stellt sie sich der Wahrheit und erfährt, dass es noch ganz andere Wesen aus der Mythologie wirklich gibt. Das führt zu einigen interessanten Begegnungen und Wendungen.
Aber auch der Plot rund um die Morde und Detective Dylan Shane war mehr als unterhaltsam. Alles ist spannend erzählt und es kommt zu keiner Zeit Langeweile auf.

Der Schreibstil passt zum Buch, denn er ist spritzig und humorvoll, mit schlagfertigen Dialogen und voller Emotionen, legt aber auch an den richtigen Stellen den nötigen Ernst an den Tag. Der Plot wird hauptsächlich aus Alanas Ich-Perspektive erzählt. Es gibt aber auch Passagen, die die Perspektive von Dylan oder Clay (personaler Erzähler) darstellen, was eine gute Ergänzung ist.

Natürlich darf auch eine Liebesgeschichte nicht fehlen, aber auch sie konnte mich überzeugen. Das Ende bietet einen gelungenen Abschluss eines grandiosen Buches, das zu meinen Highlights zählt.


„Plötzlich Banshee“ konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite überzeugen. Wer einmal ein Buch über Banshees lesen möchte, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen, denn für mich war es ein Highlight und somit wird dieses Buch nicht mein letztes von der Autorin gewesen sein.
  • Hierbei handelt es sich soweit ich weiß um einen Einzelband.
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