[Rezension] „Perfect– Willst du die perfekte Welt?“ von Cecelia Ahern

 
 
 
 
 
Da Celestine sich nicht dem System unterwerfen möchte, wird sie als Fehlerhafte gejagt. Crevan möchte sie unbedingt aufhalten. Denn nur Celestine kann ihn hinter Gitter bringen. Sie versucht alles, damit es keine Fehlerhaften mehr gibt und sich etwas ändert. Doch hat sie eine Chance? Und auch in der Liebe gibt es große Entscheidungen zu treffen.

 
Da ich immer wieder gerne Dystopien lese und mir der erste Band der Dilogie, den ich als Hörbuch gehört habe, schon gefallen hat, war ich gespannt auf das weitere Schicksal Celestines. Die Idee der Fehlerhaften und des hier dargestellten Systems finde ich grandios und es regt ganz nebenbei zum Nachdenken an. Außerdem finde ich das Szenario durchaus realistisch und auch, dass Crevan seine Macht in der Gilde (die Instanz, die für die Fehlerhaften zuständig ist) ausnutzt, halte ich für realistisch. Dadurch ist das Buch zudem überraschend tiefgründig.
 
Der Einstieg fiel mir sehr leicht und schnell konnte ich wieder in die Welt des Buches versinken. Celestine hat es nicht leicht, ist geflohen und versucht Richter Crevan aufzuhalten. Ganz nebenbei erobert Carrick ihr Herz, aber auch Art kommt weiterhin vor. Ich mag die Darstellung der Protagonisten des Buches und vor allem die Weiterentwicklung. Aus der naiven Celestine ist eine starke, junge Frau geworden, die handelt und sich nicht mehr alles gefallen lässt, auch wenn ihre Reden, die sie zugunsten der Fehlerhaften hält, manchmal etwas übertrieben waren.
 
Carrick nimmt hier mehr Raum im Geschehen ein, was ich einerseits gut fand, andererseits nervte es auch manchmal, weil Celestine immer wieder seine Augen, die die Farbe wechseln, beschreibt.Der Plot ist durchweg unterhaltsam, wenn auch manchmal sehr vorhersehbar. Doch insgesamt herrscht eine spannende und emotionale Grundstimmung vor, die mich sehr gut unterhalten konnte. Kaum angefangen hatte ich das Buch auch schon wieder beendet. Die dargestellte Liebesgeschichte mochte ich insgesamt, bis auf den schon oben erwähnten Punkt von Carricks Augen.
 
Der Schreibstil ist leicht und locker gehalten und passt zu der gedachten
Zielgruppe. Alles wird aus Celestines Ich-Perspektive geschildert, was
ich sehr passend finde.Das Ende bietet einen stimmigen Abschluss und ich bin froh, dass ich diese Dilogie gelesen habe, da sie insgesamt wirklich gut ist.
 
 
 
 
 
 
„Perfect– Willst du die perfekte Welt?“ bietet einen gelungenen Abschluss einer guten Dilogie, auch wenn ich den einen oder anderen Kritikpunkt habe. Ich finde die dargestellte Welt und alles drumherum gelungen und kann diese Dilogie nur empfehlen.
 

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